Auswahl zwischen 2.0 & 3.0 TDI
Hallo Zusammen
Wie oben bereits erwähnt, stehe ich aktuell vor einer kniffligen Entscheidung.
Ich möchte demnächst vom A3 zum A4 wechseln.
Meine Auswahl konnte ich bereits gut eingrenzen, bleibt nun der Audi A4 2.0 TDI (190PS) und der Audi A4 3.0 TDI (245PS). Ich habe bis jetzt keines der beiden Fahrzeuge getestet, jedoch fange ich nächste Woche mit ein paar Besichtigungen an.
Für beide Modelle möchte ich bei ca. 100'000km einsteigen, natürlich Check Heft gepflegt.
Soweit ich weiß, läuft der 2.0 über einen Zahnriemen und der 3.0 über eine Steuerkette. Über beide Motoren habe ich bis jetzt nur gutes gehört, herausgestochen hat jedoch oft die Aussage dass der 3 Liter allgemein robuster sei und weniger Probleme aufweisen würde.
Verbrauch ist für mich nicht sehr wichtig, da beide Autos im vergleich zum Vorgänger (3 Liter Benziner) relativ wenig schlucken.
Wichtig hingegen ist für mich das allgemeine Fahrgefühl, das Fahrzeug soll mühelos fahren und ruhig gleiten können aber auch auf Abruf die nötige Leistung hervorbringen.
In der Regel bin ich immer für mehr Hubraum, habe aber auch schon gelesen dass sich der 2.0 viel sportlicher fahren lässt.
Eine Leistungssteigerung lässt sich auch nicht ausschließen, in diesem Punkt denke ich wird der V6 einiges an Spielraum nach oben haben im Vergleich zum 2 Liter Modell.
Würde mich sehr über Erfahrungen und Meinungen freuen.
Beste Grüße
Lucas
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6 Antworten
Hi Lucas,
ich finde auch dein tägliches Fahrprofil ausschlaggebende für die Wahl zwischen 2.0 u. 3.0.
Der 3.0 hat auch wie der 2.0 noch Luft nach oben, am meisten aber der Handschalter. das S-tronic Getriebe z.B. hat nicht viel Potenzial. Ich glaube so maximal 550-600NM. Serie 500NM.
Wenn du schon von einem 3.0 Benziner umsteigst, würde ich auch den 3.0 tdi nehmen ;-)
Grüße
Philipp
Habe beide Motoren gefahren, was Drehmoment und Laufruhe angeht ist der 3.0 klar überlegen, und zwar ganz klar.
ABER: Der 3.0 hat so viele teure potenzielle Probleme, dass ich persönlich aus der Vernunft raus immer zum 2.0 raten würde. Wenn beim 3.0 was ist (z.B. an der Steuerkette bzw. den Laufschienen oder Steuerkettenspannern) muss halt immer entweder Motor oder Getriebe raus, da bist du ganz schnell bei Kosten eines kompletten A4.
Was sind denn die vielen potentiellen Probleme die der 3.0 haben soll?
Ich fahre meinen recht zuverlässig und bin froh ihm gewählt zu haben.
Bei mir kommt es auch nicht auf dem letzten Euro an und die Laufruhe habe ich sehr zu schätzen gelernt.
Die letzte Ausbaustufe vom 3.0 im CleanDiesel hat übrigens Serie bereits 580NM ;)
Zitat:
@real_Base schrieb am 22. Juni 2023 um 13:36:03 Uhr:
Was sind denn die vielen potentiellen Probleme die der 3.0 haben soll?
Ich fahre meinen recht zuverlässig und bin froh ihm gewählt zu haben.
Bei mir kommt es auch nicht auf dem letzten Euro an und die Laufruhe habe ich sehr zu schätzen gelernt.
Die letzte Ausbaustufe vom 3.0 im CleanDiesel hat übrigens Serie bereits 580NM ;)
Hab ich doch geschrieben, Steuerkette und alles drum rum sowie die Wartungsunfreundlichkeit. Auch Nockenwellen war ein Thema meine ich. Aber da gibt es massenweise im Netz zu finden. Und ja, bei der letzten Ausbaustufe kann vieles behoben sein, jedoch wissen wir nicht ob es hier ausschließlich um die letzte Ausbaustufe geht. Ich bleibe dabei, WENN was kaputt geht wird's teuer.
Edit:
277 Seiten zum schmökern
https://www.motor-talk.de/.../...geln-u-a-nach-kaltstart-t4599196.html
Ok - Steuerkette ist in der Tat ein Thema. Kann man aber vor dem Kauf prüfen und wenn man den Wagen pflegt, dann muss es nicht auftreten.
Meiner ist nun im 8. Jahr und hat 170TKM auf der Uhr und es nagelt nichts beim Kaltstart. Er bekommt aber auch jährlich neues Öl (also kein Longlife). Auch fahre ich den Wagen vernünftig warm und auch kalt, bewege ihn aber auch oft auf Kurzstrecke. Aber daher bekommt JEDER der VOR dem Kauf in der Kaufberatung anfragt auch den Hinweis, dass er beim Kaltstart mal im Motorrad hineinhören solle (eine absolute Garantie ist es aber auch nicht).
Nockenwelle ist beim B8 kein Thema. Das was du meinst (da du ja auch was vom A6 verlinkt hast) waren in der Tat die A6 BiTu TDIs. Da gibt es das Problem mit den einlaufenden Nockenwellen und auch einem seehr langen Thread. Aber nicht ein Problem für den B8 V6.
Was ich eher noch als V6 Problem sehen würde wäre der AGR-Kühler.
Aber ja - wenn man was kaputt geht, was bei mangelnder Pflege schneller passieren kann, dann können Reparaturen auch teuer werden. Muss man sich bewusst sein - dafür schätze ich aber die Vorteile. Am Ende wird entschieden ob sich eine Reperatur lohnt oder nicht und entsprechend gehandelt.
Wenn’s der 3.0 wird, da ist der ohne adblue sicher die bessere Wahl.
Das adblue macht halt überall Probleme im Zweifel.