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Ausbildung PI mit Eintrag im FAER

Guten Abend zusammen,

ich beabsichtige zeitnah eine Ausbildung zum Prüfingenieur zu beginnen und dann eine Weiterbildung zum aasmT zu absolvieren.

Hierbei wird neben dem Führungszeugnis auch die Auskunft aus dem Fahreignungsregister geprüft.

Ich habe 0 Punkte zum jetzigen Zeitpunkt. Aber 2014, beim Neuerwerb des Führerscheins in meiner Probezeit, wurde ich unglücklicherweise in einer Kreuzung geblitzt wegen Fahren über Rotlicht, obwohl ich bis heute noch verhemmt darauf bestehe, dass es noch gelb war. Ich hatte damals 2 Punkte bekommen und mir wurde der Führerschein in meiner Probezeit entzogen. Ich besuchte ein Aufbauseminar und bekam sodann einen neuen Führerschein. Seitdem habe ich natürlich keine Verstoße o.ä gehabt und verhindere dieses natürlich auch in der Zukunft.

Dieser Eintrag ist jetzt im Fahreignungsregister sichtbar, trotz 0 Punkte.

Jetzt wollte ich von denen unter euch, die sich in diesem Bereich auskennen erfahren, ob das ein Hindernis sein könnte, mir die Ausbildung zum PI zu verbieten, da im Anschluss der Ausbildung auch eine Anerkennung stattfindet.

Vielen Dank für eure Antworten

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6 Antworten

Im Gesetz (KfSachvG) gibt es keine Regelung zur Punktezahl. In § 2 Voraussetzung für die Anerkennung heißt es:

(1) Die Anerkennung wird erteilt, wenn der Bewerber […]

2. geistig und körperlich geeignet ist und keine Tatsachen vorliegen, die ihn für die Tätigkeit eines Sachverständigen oder Prüfers als unzuverlässig erscheinen lassen;

Ein Rotlichtverstoß aus 2014 wird eine Nicht-Betrauung nicht begründen können, da sind schon wildere Gestalten betraut worden.

https://www.gesetze-im-internet.de/kfsachvg/KfSachvG.pdf

Zitat:

@birscherl schrieb am 29. September 2020 um 22:25:43 Uhr:

 

da sind schon wildere Gestalten betraut worden

Leider wahr.

Einfach probieren und hoffen. Bewerben und abwarten.

So ein alter Verstoss ist doch verjährt!

Ich schließe mich meinen Vorschreibern da an: Die rote Ampel vor 6 Jahren mit lange getilgten Punkten wird kein Problem sein, ich gehe auch davon aus, dass man die als Bewerber heute nicht mehr angeben muss.

Sollte die Sache trotzdem zum Gespräch kommen, wäre aber eine vollständige und plausible Geschichte sehr hilfreich. Einschließlich etwas Einsicht in eigene Fehler.

Die Sache ist aus der Akte raus und darf, sofern man vergessen hat sie zu löschen nicht mehr verwertet werden. Bei Fragen zur Tat würde ich darauf eher gar nicht eingehen.

Vielen Dank für die Antworten, ihr hattet alle recht.

Habe heute erst in Flensburg angerufen. Der Nette am anderen Ende des Apparats sagte, er gehe sehr stark davon aus, dass das kein Problem sein würde, da die Tat schon länger her ist, und seitdem auch nichts negatives festgehalten worden ist. Weiterhin fügte er hinzu:"...Jugendsünden haben wir alle begangen". Daraufhin habe ich auch heute den Auszug dem zuständigen Ausbildungsbetrieb eingereicht, und von deren Seite ist auch alles im grünen Bereich.

 

Dankeschön, ich freue mich nun sehr auf die Ausbildung und kann es kaum erwarten den ganzen Stoff durchzupauken :D

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