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Aufruf Angabe Laufleistung 280er und 350er

Mercedes E-Klasse S211
Themenstarteram 30. November 2009 um 15:58

Hallo E-Klasse Fans!

Ursprünglich komme ich aus dem CLK Bereich. Doch dieses Problem ist noch mehr im E-Klasse Forum relevant, da dort mehr o.g. Motoren verbaut sind. Hintergrund meines Aufrufs ist ein Problem, das sich konkretisiert hat: Bei den 280er und 350er Motoren sind im Zeitraum 2005 (Monat noch unbekannt) bis Juli 2007 Motoren mit fehlerhaften Zahnrädern für den Kettenantrieb der Ausgleichswelle eingebaut. Der Lieferant (leider noch unbekannt) lieferte zuwenig ausgehärtete Zahnräder bzw. auch Kettenräder genannt, die einem sehr schnellen Verschleiss unterworfen sind. Das Auswechseln der Zahnräder ist mit Motor-Getriebeausbau verbunden und liegt ohne Kulanz bei ca. 4.500 Euro.

Um einen groben Durchschnittswert zu erhalten, wann mit diesem Defekt zu rechnen ist, wäre es toll, wenn die E-Klassefahrer mit dem 280er oder 350er kurz ihre Laufleistung nennen und ob der Defekt bereits aufgetreten ist.

Vieien Dank

Beste Antwort im Thema

Hallo zusammen,

es gibt anscheinend offizielle Unterlagen zu diesem Problem. Das Dokument S-B-03.30/08i habe ich in einem US-Forum für MB gefunden. Es wird mit genau Beschrieben was kaputt geht(mit Fotos) welche Seriennummern betroffen sein können etc. In Deustchland müsste sowas auch geben, währe schön wenn jemand es posten kann.

Viel Spass beim Lesen!

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... das muss der Meieter doch besser feststellen können als Du, ob Dein Motor betroffen ist oder nicht. Wenn er das nicht macht, dann ist er selber schuld. 

Wenn es ein anderes Problem ist, dann muss er eben das suchen, das ist sein Beruf und dafür wird er bezahlt. Kann ja nicht schaden, den Motor genauer unter die Lupe zu nehmen, nachdem er offensichtlich ein Problem hat. Zahlen muss es zum Glück die Versicherung, aber auch das ist deren Job, die haben diese Leistungen ja an Dich verkauft, also - don't Panic ;)

Themenstarteram 19. Januar 2010 um 11:55

Hallo Topfgucker,

was ich über einen Kontakt nach Stuttgart herausgebracht habe, ist, dass es sich um Motoren bis Juli 2007 handeln soll. Leider ist mein Kontakt zu wenig persönlich, als dass ich mehr heraus kriege. Wenn Dein Fahrzeug repariert wird, vielleicht rückt der zuständige Meister ja mit einer exakten Liste heraus?

Danke für die Rückmeldungen.

Ja, er hat es ja auch gleich herausgefunden. Ich möchte eben nur vermeiden, dass da der Motor rausgebaut wird, bevor überhaupt sicher feststeht, dass es dieses Ritzel ist. Und da schöpft man eben schnell Hoffnung, wenn die Liste, die in diesem Thread zu finden ist, vor meiner Motornummer aufhört.

Ich werde ihn wohl nochmal anrufen und ihm genau das (natürlich nicht vom Thread :D) sagen.

Bislang war ja nur einmal die Lampe an, aber eben mit besagtem Fehler. Nur möchte ich damit auch nicht ewig weiterfahren.

... na ja, lieber jetzt der Sache anständig auf den Grund gehen, als weiterzittern bis die Garantie abgelaufen ist.

Da hast Du recht. Ich habe eben nur Bedenken, dass es hinterher genau so gut läuft, wie vorher.

Wer so ein Wunderwerk zerlegt und wieder zusammenbaut, Respekt. Hoffentlich hat er das vorher schon mal gemacht. :rolleyes:

Zitat:

Original geschrieben von Topfgucker

Da hast Du recht. Ich habe eben nur Bedenken, dass es hinterher genau so gut läuft, wie vorher.

 

Wer so ein Wunderwerk zerlegt und wieder zusammenbaut, Respekt. Hoffentlich hat er das vorher schon mal gemacht. :rolleyes:

Da sind ja hoffentlich auch KFZ-Mechaniker und keine Bademeister am Rumwerkeln, nicht?

 

Ich hätte Null bedenken, ganz im Gegenteil. Freu dich auf ein teilrevidiertes Motor inkl. Garantie auf Material und Arbeit.

Zitat:

Original geschrieben von tigu

Ich hätte Null bedenken, ganz im Gegenteil. Freu dich auf ein teilrevidiertes Motor inkl. Garantie auf Material und Arbeit.

J U C H U U U! :D:D:D

Wie gesagt, besser als bisher kann der Wagen eigentlich nicht laufen.

Ich beobachte das hier sehr interessiert, weil mein E280 T ebenfalls EZ 1/2007 ist.

Allerdings fahre ich sehr wenig, habe erst 42tkm und werde - sollte ich betroffen sein - erst in drei bis vier Jahren in den Genuss dieser Reparatur kommen.

Grundsätzlich sehe ich das wie Topfgucker - einem problemlos laufendem Motor ist so eine aufwändige Reparatur meiner Meinung eher weniger zuträglich. Ich könnte drauf verzichten.

Ich werde jährlich meine SVG verlängern und hoffe, die Prämie wird durch die von MB verbauten Bugs nicht in schwindelerregende Höhen entgleiten.

Eine Subventionierung der werksseitig eingebauten Fehler durch den Endkunden sehe ich im übrigen schon durch die Verkürzung der Serviceintervalle ab Mopf.

Falls hier jemand von MB mitliest - 6 Monate oder 10tkm - wäre doch auch eine Option, oder nicht ?

In diesem Sinne

sid2006

Zitat:

Original geschrieben von sid2006

Grundsätzlich sehe ich das wie Topfgucker - einem problemlos laufendem Motor ist so eine aufwändige Reparatur meiner Meinung eher weniger zuträglich. Ich könnte drauf verzichten.

Hier befindet sich besagte Ausgleichswelle zwischen den Zylinderbänken. Übersichtlich, nicht? Wenn man ganz genau hischaut, kann man die Ventile sehen. Darunter sind also die Zylinder und dazwischen verläuft die Ausgleichswelle, die ja auch ähnlich wie eine Kurbelwelle geformt ist.

Man muss also nur die beiden Hälften auseinanderklappen, das Dingens austauschen und alles wieder zusammenbauen. Das ist für mich so, als sollte ich bei einem modernen Fernseher die Platinen ausbauen, entstücken und hinterher wieder die einzelnen Bauelemente darauflöten.

Ein offenes Herz ist pillepalle dagegen. :rolleyes:

Hallo,

da wir planen einen S211, mit einem 280er o. 350er Motor zukaufen, interessiert mich diese Thema hier sehr.

Ich habe in zwei Verschiedenen Werkstätten mit dem Meister gesprochen, der eine meinte: ja so etwas hätten er schon gesehen, allerdings erst bei Laufleistungen über 250tkm.

Der andere war sehr erstaunt als ich ihm die Bilder zeigte. Das hätte er noch nicht gehabt u. auch keine entsprechende Mitteilung von DB bekommen. Er hat dann extra noch mal im "Archiv" nachgesehen. Keine entsprechende Info!. Er will allerdings, wenn er etwas mehr zeit hat, noch mal recherchieren.

Ein bekanntes "Problem" bei diesen Motoren sind die Magnete in der Nockenwellenverstellung.

Ein "Ausfall" dieser, führt zum Aufleuchten der Motorkontrolleuchte.

Ansonsten liefen diese Motoren Problemlos.

@Topfgucker

Frage doch deinen Freundlichen mal, ob du die Ausgleichswelle bzw. das Kettenrad mal sehen kannst!.

Man wüßte dann sicher, das es auch bei niedrigen Laufleistungen auftreten kann.

MfG Günter

Hallo, mein S211 (06/2005) läuft seit 188000KM. Wie in meinem Beitrag zum Einbau meiner Gasanlage schon genau beschrieben habe, habe ich schon diverse aufleuchtende Motorlampen gemeldet. Der Motor ist ein 350er und läuft seit 1 Jahr (ab 115000 KM) mit der Gasanlage. Am Anfang hatte ich mehrere Probleme, die wir auf die Gasanlage geschoben haben. Am Ende war es irgendwas mit der Kette bzw. da vorne sollen irgendwelche Gummiteile im Motorblock stecken, die falsch konstruiert sein sollen (Öl soll dann austreten, aber zur Steuerkette hin). Dazu gab es eine Teileänderung, die bei mir dann eingebaut wurde. Danach war Ruhe. Also war es nicht ein Problem der Gasanlage sondern dieser Teile. Leider weiss ich nicht ob die mehr gemacht haben. Es hat aber auch nicht 4 Tage gedauert.

Jetzt ist die Motorlampe nach fast 1 Jahr wieder mal angegangen und der Motor lief nur noch auf 5 oder 4 Töpfen. Motor aus und wieder an und es war wieder gut. Der Blick in den Fehlerspeicher ergab unsinnige Werte eines oder mehrerer Sensoren an zwei Zylindern. MB hat gesagt weiter beobachten. Der Motor läuft perfekt. Ich fahre 200KM (ca. 60000 KM pro Jahr) pro Tag. Es sollte sich also bald wieder äussern wenn es was gibt.

Da MB bei meinem damals da vorne bei der Steuerkette rumgeschaut hat und den einwandfreien Zustand gemeldet hat, denke ich bin ich mit meinen 188000KM drüber weg. Oder habe ich bezüglich Eurer Meldung was falsch verstanden?

Grüsse

Hallo,

 

ich habe das Problem leider auch gehabt! E-350 S211, bei ca. 66.000km, Bj. 04/05

Hatte auch die bekannten Symptome wie: gelbe Motordiagnose-Leuchte, die Fehler-Codes, Leistungsverlust und leichte "klacker-Geräusche" beim beschleunigen!

 

@Topfgucker, der Motor lief bei mir nach der Reparatur wesentlich besser, d.h. viel spritziger, sind jetzt mind. gefühlte 50 PS mehr!

Ich habe mir das defekte Ritzel zeigen lassen, es war wirklich total "abgefressen"! Da sind auch ne ganze Kiste voll anderer Teile erneuert worden.

 

Ich hatte leider das Pech, dass ich nur 75% Kulanz bekommen habe und ca. 1400 Euro selber zahlen musste!

Also wenn Du noch Garantie hast, würde ich mich an Deiner Stelle ehr freuen (bzgl. Neuteile und evtl. Mehrleistung) als besorgt zu sein.

 

LG Thomas

Ich sutze da jetzt zwischen den Stühlen:

Einerseits muss ich froh sein, dass sowas innerhalb der Garantie auftritt und sollte es machen lassen.

Andererseits läuft der Wagen einwandfrei, es ist bloß mal die Diagnoselampe angegangen mit besagtem Fehlercode.

Blase ich jetzt die Geschichte ab und erst in einem Jahr taucht wieder ein Fehler auf, muss ich mich um Kulanz bemühen und wahrscheinlich einen Teil der Rechnung selbst bezahlen.

Ich werde ihn wohl einfach hinbringen und dien FL seinen Job tun lassen. So schlau, sich das Ritzel VOR dem Ausbau des ganzen Motors anzuschauen, werden sie ja wohl sein.

Themenstarteram 21. Januar 2010 um 10:47

Es ist wirklich sehr interessant, was sich daraus ergeben hat und dass es bedauerlicherweise echte Fälle gibt. Ich bin zuversichtlich, dass eine gute Werkstatt die komplizierte Reparatur so durchführt, dass der Motor hinterher wieder sehr gut läuft.

Was mich als Laien wundert, der Motor mit den schadhaften Zahnrädern wurde - wenn man bis Juli 2007 rechnet - mindestens 600.000 mal gebaut. Das ist sicher. Da können doch nicht alle Motoren bis 100.000 km, oder, da ja einige geschrieben haben, dass sogar bis 180.000 km nichts passiert ist, bis 200.000 km, eine solch aufwendige Reparatur erfordern?

Andererseits gibt es konkrete Fälle und sogar, wie erfreulicherweise in das Forum gestellt, sogar ein Mercedes-internes Dokument.

Ist es nun eine tickende Bombe oder sind es eher Ausnahmen? Das ist halt die Frage.

Hallo,

ich habe mir gerade noch einmal die Bilder aus dem USA "Bericht" genau angesehen.

Ich glaube ehrlich gesagt nicht richtig an einen Härte Fehler, zumindest nicht als alleinige Ursache.

Seht euch mal das Bild Nr. 3 in Vergrößerung an. Laufrichtung der Ausgleichswelle im Gegenuhrzeigersinn. Die Rollen der Steuerkette haben sich in die "tragende" Seite der Zähne eingearbeitet.

Der Zahn als solches scheint der mechanischen Belastung gewachsen zu sein. Keine Verformung "Haifischzähne" direkt zu erkennen. Auch auf den Bildern 1 u. 2 ist nicht zu erkennen, das die Zähne irgend wann mal "abgerissen" sind, saubere Flächen überall. Die Zähne sehen eher aus wie abgetragen.

Nur wie könnte es dazu kommen?.

Sieht man sich das neue Kettenrad in Bild 4 an, sieht man das Flanken der Zähne sehr flach ausgeführt sind, für einen guten "Kraftschluss" bei einer Kette eigentlich eher ungünstig, da die Kette bei Belastung versuchen wird sich abzuheben. Besonders schlimm ist dieses ausgeprägt bei geringen "Umschlingungswinkeln" u. wenn Bild 2 das richtig zeigt sind es nur rund 90°, bzw. 6-7 Rollen die Kraftschluss haben.

Das Problem entsteht jetzt eigentlich dadurch, das kein Verbrennungsmotor eine 100%ig gleichförmige Drehbewegung abgibt. Die Drehbewegung ist eher Sinusförmig innerhalb einer Umdrehung.

Nur hat so eine Ausgleichswelle zwangsläufig eine gewisse Schwungmasse, die eigentlich konstant "rund" laufen möchte.

Nun "arbeiten" die leichten Schwankungen in der Drehung des Motors u. die Schwungmasse der Ausgleichswelle " gegeneinander. Die Ausgleichswelle wird zwar immer über die Steuerkette angetrieben, an den Stellen wo die Drehbewegung "verlangsamt", wird sie aber versuchen zu treiben.

Das führt zu minimalen Lastwechseln zw. Kette u. Kettenrad u. so etwas kann Bauteile extrem belasten. Wenn man sich Bild 1/ 2 ansieht, sieht man wie sauber die Auflage der Rolle ausgearbeitet ist.

Das Kettenrad konnte sich am ende vermutlich sogar um einige Grad in der Kette bewegen.

Das gehäuft Auftreten in den USA, könnte meine Vermutung bestätigen, da ein niedriges Drehzahl Nievaue ( Tempolimit USA ) obiges Szenario begünstigen würde.

Wie gesagt, das ist nur so eine Idee von mir.

MfG Günter

 

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