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Aufpreisstrategie: Audi A4 für 81.815€ !

Audi A4 B8/8K
Themenstarteram 1. Juni 2008 um 13:35

Sorry, aber ich mußte es einfach mal posten, auch wenn wohl schon viele A4 Besteller sicher ihre Erfahrungen mit der Aufpreisliste bei Audi gemacht haben:

Ich hab heute mal spaßeshalber einen A4 Avant in der Ambition Ausstattung mit dem 3.0TDI quattro und tiptronic konfiguriert und hab nahezu bei jedem verlockenden Kästchen der Aufpreisliste eine Haken hinterlassen (sogar die dekadenten 1.000€ Fußmatten) und siehe da, am Ende erschien ein vollausgestatteter A4 für unglaubliche 81.815€ auf dem Schirm! Für die Differnz zwischen Grundpreis und Gesamtpreis bekommt man locker einen A4 Avant 1.8TFSI!

Beste Antwort im Thema

Audi verliert m.E. so langsam die Realität!

 

Gruß Olli

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Zitat:

Original geschrieben von GegenTempolimit

@ manuel A4: Nein, nein, der Chef hat bezahlt! Er hat weniger Gewinn gemacht und damit weniger, was er für sich Ausgeben kann. Niemand anderes!

Du hast das System nicht verstanden. Dann schöne am Deutschen Steuerrecht ist das man sich Arm rechnen kann.

 

Außerdem muß der Chef doch so oder so das Auto bezahlen! Würde er es nicht subventioniert bekommen sehe die Rechnung nämlich so aus:

 

Beispielhaft:

 

100.000€ Gewinn macht nach Steuern 70.000€ in die eigene Tasche. Von diesen 70.000€ muß er nun noch 20.000€ für den Fuhrpark bezahlen, macht also 50.000€ zum Leben.

 

100.000€ Gewinn - 20.000€ Fuhrparkkosten macht 80.000€ zu versteuern. Beim gleichen Steuersatz wären das noch 76.000€ Gewinn. Nach Abzug der Fuhrparkkosten bleiben zum Leben nun 56.000€

 

 

Der Staat subventioniert eben doch die Firmenfahrzeuge!

 

Gruß

 

Manuel

Zitat:

Original geschrieben von GegenTempolimit

@ 8P Driver: Die variablen Produktionskosten eines Fahrzeugs liegen bei max. 1/3 des Verkaufspreises, der Rest sind Overhead costs wie Verwaltung, Marketing, Vertrieb und Entwicklung, die dann aufs einzelne Fahrzeug umgelegt werden. Ein Freund hat mal in der Testabteilung von Ford gearbeitet. Die haben quasi neue Autos nach umfangreichen Tests einfach verschrottet, weil ein neues Auto in der reinen Herstellung sehr billig ist. Also auch mit nem Basismodell ist noch ein Deckungsbeitrag zu erreichen. Aber in der Tat verdienen die Hersteller so richtig an den Extras.

Nene ich meine schon die variablen und fixen kosten zusammen. Ich meinte damit ja auch nur, dass Audi seine Gesammtkosten gar nicht decken könnte wenn alle Autos nackt verkauft würden. Selbst wenn die ganzen Spezialextras gar nicht entwickwelt gewörden wären. Mir ist spontan dazu ein beispielhafter Vergleich eingefallen. Und zwar eine Tankstelle. Der Pachter lebt ja nicht allein von dem Sprit (ginge auch gar nicht), sondern von den überteuerten Lebensmitteln.

Der Staat "subenventioniert" irgendwie fast alles, was Firmen für ihre betriebliche Tätigkeit anschaffen. Die Lufthansa kriegt sogar ihre Flugzeuge "subventioniert" ;)

MfG

roughneck

Zitat:

Original geschrieben von roughneck78

Der Staat "subenventioniert" irgendwie fast alles, was Firmen für ihre betriebliche Tätigkeit anschaffen. Die Lufthansa kriegt sogar ihre Flugzeuge "subventioniert" ;)

MfG

roughneck

HEHE

Ich sprach aber von einer "innerbetrieblichen Subvention"

Du warst auch nich gemeint :)

MfG

roughneck

am 4. Juni 2008 um 22:06

Der Staat ist de facto ein riesen Moloch, der alles auffrist, was vernünftige Menschen produzieren. Politiker werden immer dreister: Sie versprechen den Menschen Geschenke, die sie aber vorher anderen abgenommen haben! Und Sie nennen es Subvention, der Wirtschaft und den Privathaushalten erst durch Steuern viel wegzumehmen und dann eine klitzekleinen Teil zurückzugeben. Und manche glauben es auch noch ;)

Zitat:

Original geschrieben von GegenTempolimit

@weiberheld: Dein Rechenbeispiel hinkt gewaltig, denn die Kosten für den Wagen hat ja der Arbeitgeber bezahlt! Mein Arbeitgeber zahlt z.B: 558€ im Monat für meinen Dienstwagen plus Sprit! Wenn ich auf den Dienstwagen verzichte, bekomme ich ja auch ein höheres Gehalt von ca. 1000€.

Erweiterung meines Beispiel von oben:

1) Monatseinkommen 4.000 € Brutto und Dienstwagen => 4.764,60 € Kosten für den Arbeitgeber

2) Monatseinkommen 5.000 € Brutto ohne Dienstwagen => 5.880,60 € Kosten für den Arbeitgeber

Differenz ist nämlich durch den Arbeitgeberanteil mal eben 1.116 € und keine 1.000 €!!

 

Was ist nun für den Arbeitgeber besser? 4.764,60 € und ein Dienstwagen für 600 € (= 5.364,60 €) oder kein Dienstwagen für den AN und dafür 5.880,60 € Kosten (= 516 € mehr)??

 

Mal eben die Arbeitnehmerseite betrachtet (Steuerklasse I, 15% Krankenversicherung) bei 4.000 € = 2.165,86 € Netto bzw. bei 5.000 € = 2.597,52 € Netto. Da sehe ich erstmal nur 431,66 € Differenz, dann aber schnell die Zahlen aus meinem 1. Beispiel bzgl. Geldwerten Vorteil addiert => 750,16 € Differenz für den Arbeitnehmer. Und jetzt ernsthaft reichen diese 750,16 € für das Privatleasing eines 40.000 € PKW, plus ~100 € Sprit monatlich, plus ~300 € KFZ-Steuer, plus Wartungskosten von x €??

 

Merke: Gerade große Unternehmen beschäftigen eine Horde von Steuerfachanwälten und da werden die garantiert nicht mal eben nur zur Mitarbeitermotivation Betriebsausgaben generieren wenn sie keinen eigenen Vorteil daraus ableiten können. ;)

 

Und eines ist bei dieser Rechnung sowieso die größte Unbekannte: bekäme der Mitarbeiter bei Verzicht auf den Dienstwagen denn tatsächlich 1.000 € mehr oder wäre es nicht vielleicht nur 500 €?? Ich glaube da jedenfalls nicht daran, dass ein Unternehmen mit sagen wir 10 Abteilungsleitern jeden mit Dienstwagen und 4.000 € entlohnt und dann beim 11. plötzlich 5.000 € Lohn bezahlt und den Dienstwagen steicht. Da würde man dann wenn überhaupt eher sagen "für die Firma kostet das Leasing 600 € und das bezahlen wir dann mehr" und selbst dann wären, wegen Arbeitgeberanteil, die Kosten für das Unternehmer größer als bei den anderen 10 Abteilungsleitern.

Ich habe leider noch nicht Erfahrung mit einem Dienstwagen machen dürfen. Wie ist das eigentlich mit den km die man privat fährt. Muss man die Privatfahrten nur ins Fahrtenbuch eintragen und der Arbeitgeber zieht pro km eine pauschale von ein paar cent vom Lohn ab? Anders kann ivh mir das irgendwie nicht vorstellen.

Zitat:

Original geschrieben von 8P_Driver

Ich habe leider noch nicht Erfahrung mit einem Dienstwagen machen dürfen. Wie ist das eigentlich mit den km die man privat fährt. Muss man die Privatfahrten nur ins Fahrtenbuch eintragen und der Arbeitgeber zieht pro km eine pauschale von ein paar cent vom Lohn ab? Anders kann ivh mir das irgendwie nicht vorstellen.

Da sind zwei Sichten zu unterscheiden:

1. die steuerliche Sicht

Die privat gefahrenen km (inkl. Wohnung - Arbeit) sind entweder aus dem Nettolohn zu zahlen oder als lohnwerter Vorteil zu versteuern. Der lohnwerte Vorteil kann per Fahrtenbuchg errechnet oder pauschal festgelegt werden. Die Pauschale beträgt 1% plus 0,03% pro Entfernungs-km Wohnung - Arbeit vom Brutto-Listenpreis monatlich. Beispiel: LP EUR 40.000,-, 10 km Entfernung Wohnung - Arbeit ergibt einen lohnwerten Vorteil von monatlich EUR 520,- der als zusätzlicher Bruttolohn angenommen wird und der der Lohnsteuer, dem Soli und den Sozialversicherungsbeiträgen unterliegt.

2. die Sicht Arbeitgeber - Arbeitnehmer

Hier kann die Kostensicht gestalltet werden, wie man es vereinbaren möchte. Dem Arbeitnehmer kann was vom Brutto- oder Nettolohn abezogen werden, die private Nutzung kann on-top gegeben werden, manche haben Regeln, dass der Sprit auf Urlaubsreisen privat gezahlt werden muss etc.. Der Phantasie sind das keine Grenze gesetzt.

Muss man auch alle Fahrten ins Fahrtenbuch eintragen? Oder Reicht es wenn man nur die Dienstlichen Fahrten einträgt und der den Rest dann darausrechnet? Ich meine ich hätte keine lust Privat immer einzutragen: zu Hause-->Einkaufen-->zur Tanke-->zu Bekannten-->zu Hause usw.......

Zitat:

Original geschrieben von 8P_Driver

Muss man auch alle Fahrten ins Fahrtenbuch eintragen? Oder Reicht es wenn man nur die Dienstlichen Fahrten einträgt und der den Rest dann darausrechnet? Ich meine ich hätte keine lust Privat immer einzutragen: zu Hause-->Einkaufen-->zur Tanke-->zu Bekannten-->zu Hause usw.......

Du musst jede einzelne Fahrt eintragen - und zwar umgehend.

Bei Privatfahrten musst Du nicht detaillieren. "privat" reicht vollkommen aus. Sinnvoll ist vielleicht noch die Unterscheidung zwischen "privat" und "Fahrt Wohnung - Arbeitsstätte".

Klar, das ist nervig. Gibt auch elektronische System, die das unterstützen.

Zitat:

Original geschrieben von thbe

Arbeit ergibt einen lohnwerten Vorteil von monatlich EUR 520,- der als zusätzlicher Bruttolohn angenommen wird und der der Lohnsteuer, dem Soli und den Sozialversicherungsbeiträgen unterliegt.

Kleiner Hinweis am Rande - auch in Anbetracht meiner Rechnungen:

- Beitragsbemessungsgrenze Kranken- und Pflegeversicherung = 3.600 €

- Beitragsbemessungsgrenze Renten- und Arbeitslosenversicherung = 5.300 €

Quelle: www.kanzlei-hellweg.de/.../entgeltgrenzen.html

Zitat:

Original geschrieben von weiberheld

- Beitragsbemessungsgrenze Renten- und Arbeitslosenversicherung = 5.300 €

 

Quelle: www.kanzlei-hellweg.de/.../entgeltgrenzen.html

Trotzdem nerven die 614,80€ im Monat für diese Dinge egal ob Beitragsbemessungsgrenze oder nicht!

 

Gruß

 

Manuel

Zitat:

Original geschrieben von weiberheld

Merke: Gerade große Unternehmen beschäftigen eine Horde von Steuerfachanwälten und da werden die garantiert nicht mal eben nur zur Mitarbeitermotivation Betriebsausgaben generieren wenn sie keinen eigenen Vorteil daraus ableiten können. ;)

Doch. Tun Sie - zumindest was das "Motivationsmittel" Dienstwagen angeht.

Unser Unternehmen (DAX-notiert) hat die motivierende Wirkung verschiedener Incentivierungsmaßnahmen gemessen. Dabei wurden Gehalt und unmittelbare finanzielle Zuwendungen (wie Aktioen oder Optionen) und nichtmaterielle Anreize (z.B. berufliche Perspektiven) nicht berücksichtigt. Ergebnis: noch vor dem vornehm möbliertem Einzelbüro steht der Dienstwagen ganz oben.

Aus dieser Erkenntnis resultierte unter anderem die Umstellung von gekauften Dienstwagen (= Betriebsvermögen/AfA; mittelbare GuV-Wirkung) auf Leasing (= Aufwand; unmittelbare GuV-Wirkung).

Die alte Regelung war sehr eng ausgelegt (4-türige Limousine deutschen Fabrikats mit vorgegebenem Ausstattungsumfang); dabei repräsentierte die Klasse den Status in der Unternehmenshierarchie (Abteilungsleiter: C-Klasse...), über die sogar gefrotzelt wurde ("Doppelauspuffprokurist").

Bei der neuen Regelung erhält jeder Leitende ein Leasing-Budget und darf sich damit gönnen, wonach ihm der Sinn steht. Das Budget darf überschritten werden, aber das ist Privatvergnügen. Steuerlich wirksam ist nur das Maximalbudget. Und jetzt kommts: Die meisten überschreiten ihr Budget mehr oder weniger deutlich und gönnen sich auf diese Weise ihr "Traumauto" (so wie ich).

Greeetz, Thomas

Zitat:

Original geschrieben von tho_schmitz

Bei der neuen Regelung erhält jeder Leitende ein Leasing-Budget und darf sich damit gönnen, wonach ihm der Sinn steht.

Wirlich keinerlei Einschränkungen bei der Fahrzeugwahl?

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