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Auffahrrampe / Arbeitsbühne aus Holz für den Dicken

Audi A6 C6/4F
Themenstarteram 6. Oktober 2021 um 14:45

Habe mir einen alten Traum verwirklicht: eine eigene Arbeitsbühne, die Arbeiten unter der ganzen Fläche des Dicken ermöglicht. Fertige, aber auch Gebraucht-Metall-Bühnen peilten ab 500 € aufwärts, meist deutlich drüber: zu viel für Gelegenheitstäter. Kommissar Zufall verhalf vor Tagen zum Kauf einer gebrauchten Bühne aus Holz ! Die hatte sich ein fleißiger und geschickter Hobbyschrauber im nahen Sauerland für seinen Passat ( 1,7 Tonnen) angefertigt, wollte sich nun aber eine echte Hebebühne zulegen. Für 150 Mucken ging der Kauf der Bühne über die Bühne. Ein passender, extra langer und extra flacher Anhänger konnte in meiner Wohnumgebung auch rasch aufgetrieben werden. 10 Stunden nach Entdeckung der Anzeige (Kleinanzeigen im Inet) lag, bzw. stand alles in meiner Garage. Alles, das bedeutet vier Teile: zwei Auffahr-Rampen und zwei Arbeitsbühnen (-Teile). Das Auto steht dann übrigens satte 40 cm über dem Boden. Auf einem Bild sieht man im Vergleich die zwei bislang genutzten blauen Metallrampen. Ausprobiert ist noch nichts, der Kauf erfolgte einen Tag vor meinem Urlaub. Der erste Test steht frühestens übermorgen an. Der Unterschied in der Höhe muss aber erbaulich sein, und endlich komme ich an alle Bereiche von unten ran.

Die Garage ist nicht meine Reihenhausgarage, und weil die gezeigte G so alt, so ungepflegt, so unaufgeräumt war, habe ich sie per Bildbearbeitung kurzerhand „aufgeräumt“.

Grüße, lippe1audi

Arbeitsbühne
Auffahrrampen
Buehne3
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16 Antworten
Themenstarteram 19. Mai 2022 um 15:31

Gestern erfolgte für die Holzrampe und mich die Jungfern-Befahrung: ein Ölwechsel stand an und wegen der speziellen Ölablassschraube mit dem includierten Öltemperatursensor (ÖTS) und diverser schlechter Erfahrungen mit Profischraubern, welche den vorigen ÖTS „rund drehten“, versuche ich das dann schon mal gerne wieder selbst.

Der Aufbau der Konstruktion verursachte Schweißausbrüche. Weil die Garage ein anderes Gefälle hat als der Boden davor kann z.Z. das Ganze nicht in der G erfolgen, also Schleppen der Klamotten auf ein annähernd ebenes Geländestück. Die beiden Hauptteile sind je so schwer und mit Verlaub auch so unhandlich, dass ich die nur noch selber zu heben und zu transportieren versuche, wenn ich dafür Geld bekomme – und als junger, vor Kraft kaum laufen könnender Bursche bin ich mittlerweile ja 'ne Fehlbesetzung. Aber das eine Ende des Hauptteils auf eine platt am Boden liegende Sackkarre und am anderen langen Ende angehoben, ist es nur noch knapp die Hälfte der Last und das geht dann so gerade noch als übliche Schikane durch. Das Zusammenfügen des Konstrukts ist dann grotten einfach: je zwei Schrauben mit laaaaangem Schaft re und li zwischen Hauptteil und Anfahrrampe durchgeschoben, Flügelmuttern drauf, fertig.

Ach ja, zwischenzeitlich hatte ich das Holz zumindest einmal mit Holzschutzlasur bepinselt.

Die Auffahrt verlief problemlos, auch das Runterfahren, allerdings muss man jeweils einen verdammt langen Hals aus dem runter gekurbelten Seitenfenster machen, um so gerade noch die Spur des linken Vorderrades verfolgen zu können. Und dann stand der Dicke oben, einmal hatte es vernehmlich geknackt, aber auch nur ein einziges Mal. Ein wenig Rütteln, aber sehr schnell kam ein sehr sicheres Gefühl auf. Auch in oberen Beiträgen angeratene Diagonal-Verstrebungen wurden nicht vermisst und ich werde sie auch nicht anbringen: das Gewicht ist eh’ schon grenzwertig und da wackelt nirgendwo was, auch nicht im Millimeterbereich. Auch beim Drunterliegen kam niemals die Idee einer Unsicherheit auf.

Dafür aber war der Genuss groß, endlich nicht als Schlangenmensch sich in der Garage generieren zu müssen, um da überhaupt unters Auto zu gelangen. Und der Abstand nach oben war nun so groß, dass weder Anlass für Platzangst bestand noch ein Problem wegen zu wenig vorhandener Raumhöhe, und die abgenommene Wärmedämm-Platte landete und verblieb auch nicht mehr auf der Nase! Endlich gab es auch Raum genug, um von unten weiter nach Roststellen schauen und diese mit Rostverhinderer oder wie das Zeug heißt, einpinseln zu können. Insgesamt ein ziemlicher Aufwand. Was tut man nicht alles für das Wohlergehen seines Dicken?!

Grüße, lippe1audi

Auffahrbühne1
Auffahrbühne2
Auffahrbühne3
+2

Hallo,

na das ist doch schon mal ne angenehme Höhe, um was von unten zu erledigen! :cool:

Das ist natürlich ne Luxusrampe, die du da hast, aber auch bestimmt sackschwer...

 

Aus den gleichen Ambitionen wie du, mache ich sowas auch gern selbst und hab mir deshalb 4 Auffahrrampen aus Kunststoff besorgt.

Letzte Woche auch Premiere für den Ölwechsel.

Da unser Dicker AAS hat, hatte ich mir natürlich eingebildet, dass ich, während ich die höchste Fahrwerkseinstellung gewählt hatte, die 4 Rampen einfach drunterlegen kann und los geht's. Pustekuchen!

Vorne passt es aber hinten gingen die Dinger nicht unter den Schweller!

Also noch eine Auffahrhilfe davor und dann hat's funktioniert.

 

Meine Rampen haben natürlich keine komfortablen 40 cm wie bei dir, sondern nur 21 cm, aber für Ölwechsel u.a. reicht's.

War auch ein Schnäppchen bei Kleinanzeigen. 4 Stück für nen Hunni.

 

 

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