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Audi/Volkswagen Variocredit Erfahrungen?

Themenstarteram 28. Februar 2013 um 16:10

Hallo Allerseits,

durch einen Unfall ist leider eines unserer Fahrzeuge ein Totalschaden. Dafür bräuchten wir einigermaßen zügig Ersatz. Deshalb hat uns der freundliche Audi Händler ein Angebot für einen A6 Vorführwagen berechnet. Da das Audi Leasing für "Gebrauchtfahrzeuge" nicht so prickelnd war, hat er ein Angebot über den sog. VarioCredit erstellt.

https://www.audibank.de/.../auf_einen_blick.html

Das Angebot, dass uns erstellt wurde, ist sehr "leasingähnlich" aufgebaut. Es beinhaltet keine Anzahlung, niedrige Raten und dafür eine - meiner Meinung nach - zu hohe Schlussrate. Sprich: Ich persönlich würde nicht davon ausgehen, dass der veranschlagte Preis in drei Jahren am Markt zu realisieren ist.

Nun bietet der Variocredit ja das verbriefte Rückgaberecht. Der Händler ist also verpflichtet, das Fahrzeug nach der festgelegten Laufzeit zurückzunehmen und die Schlussrate bei der Bank abzulösen. Demnach kann mir die Schlussrate - im Gegensatz zu einer normalen Drei Wege Finanzierung - relativ egal sein.

Das einzige Problem, dass ich momentan sehe, ist das der Händler pleite geht und ich nur ihm gegenüber ein verbrieftes Rückgaberecht habe.

Hat jemand Erfahrungen mit der Fahrzeugrückgabe im Rahmen des Vario Credites gemacht? Ist die ähnlich unkompliziert, wie beim Leasing? Oder seht ihr andere Fallstricke?

Beste Antwort im Thema
am 2. März 2013 um 17:20

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Wieso hast du denn  dann eigentlich das Thema hier eröffnet ,wenn du sowieso über alles bescheid weißt?

Ich gestatte mir, mich in die Diskussion einzumischen.

Der TE hat danach gefragt, ob jemand konkrete Erfahrungen mit der Fahrzeugrückgabe und mit dem VarioCredit gemacht hat. Die selbe Frage hat er Dir, werter Pepperduster, ebenfalls gestellt ohne dass Du auf diese Frage geantwortet hättest.

Deine Meinungen und Ansichten kenne ich ja mittlerweile. Aber mir scheint, dass sich in diesem Forum auch sonst viele Leute äußern, die selbst gar keine persönlichen Erfahrungen mit der Rückgabe bei Leasing oder verbrieftem Rückgaberecht beim VarioCredit haben, sich dafür um so mehr mit populistischem Halbwissen zu Wort melden.

Und wenn Du eine Behauptung in den Raum stellst (Rücknahmepreis würde nur bei erneutem Fahrzeugkauf gelten) und der TE erkundigt sich daraufhin beim verkaufenden Audi-Händler direkt (was ich für sehr vernünftig halte) und widerlegt damit Deine Behauptung, ist dieser in Deinen Augen auf einmal ein Besserwisser ... seltsame Ansichten ...

Gruß

Der Chaosmanager

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Das einzige wirkliche Risiko liegt darin, dass eventuell der Händler in die Insolvenz geht. Mir ist es bei einem Audi-Zentrum passiert. Da ist nichts mehr mit Rücknahme danach. Audi sagt dann nur noch: Restsumme überweisen, null Kulanz.

Gruß,

Sascha

Themenstarteram 4. März 2013 um 16:03

Zitat:

Original geschrieben von Golf5GTI/DSG

Bin hier ab jetzt raus denn helfen kann dem TE wohl keiner der im nicht nach dem Munde spricht...

Das ist nett von Dir. So wird der Thread nicht weiter mit unsachlichen Kommentaren die zur eigentl. Frage nichts beitragen belastet. Danke für Dein Einsehen.

Zitat:

Original geschrieben von spohl

Das einzige wirkliche Risiko liegt darin, dass eventuell der Händler in die Insolvenz geht. Mir ist es bei einem Audi-Zentrum passiert. Da ist nichts mehr mit Rücknahme danach. Audi sagt dann nur noch: Restsumme überweisen, null Kulanz.

Gruß,

Sascha

Danke, dass ist ein interessanter Aspekt! Audi weist ja ausdrücklich darauf hin, dass das Rückgaberecht nur durch den unterzeichnenden Händler besteht. Der Mitarbeiter an der Hotline, bei dem ich den Punkt ebenfalls schon thematisiert hatte meinte allerdings zu mir, dass der Vertrag im Falle einer Insolvenz durch einen anderen Händler in meinem Umkreis übernommen würde und es allenfals sein könnte, dass ich eben ein paar Kilometer weiter fahren müsste. Hier lohnt sich dann sicher ein Blick, ins Kleingedruckte des Vertrages. Darf ich fragen, welches Audi Zentrum das in Deinem Fall war?

 

Hallo miteinander, ich habe eure Diskusion gelesen bin mir aber bei einem Punkt nicht ganz sicher:

Nach dem Ablauf der Fianzierung kann ich den Wagen zurückgeben ( alle Schäden usw werden natürlich mir noch in Rechnung gestellt ) und muss NICHT einen neuen kaufen oder finanzieren ? Der Text in der Beschreibung lautet ja:

"Der VarioCredit sorgt mit niedrigen Monatsraten für besondere Flexibilität. Sie suchen sich einfach Ihr Wunschauto aus und entscheiden am Ende der Laufzeit, ob Sie sich einen neuen Audi aussuchen, die Schlussrate begleichen oder Ihren Audi einfach weiterfinanzieren.

Und der Clou beim VarioCredit: Sie tragen kein Gebrauchtwagenrisiko bei vertragsgemäßer Rückgabe"

Mir gehts um den Punkt " SIE SUCHEN SICH EINEN NEUEN AUS" muss ich das, wenn ich nicht ablösen will oder weiterfianzieren ?

Ich danke euch für eine schnelle Antwort, würde gerne in den nächsten Tagen den Vertrag unterschreiben.

Du musst keinen neuen Kaufen, das hätte VAG nur gerne. Eine Pflicht besteht nicht.

Das ist nur Werbe-Gesabel

Zitat:

Original geschrieben von thps

Du musst keinen neuen Kaufen, das hätte VAG nur gerne. Eine Pflicht besteht nicht.

Das ist nur Werbe-Gesabel

OKay, vielen Dank für deine schnelle Antwort. Dann steht dem ganzen ja nichts mehr im Wege :)

Hallo zusammen, ich weiß das diese Diskussion hier schon eine zeitlang her ist. Trotzdem habe ich nochmal eine kurze Frage. Ich habe einen a4 über diesen variocredit geholt, abgeschlossen über 4 Jahre, jetzt hat sich aber einiges verändert (privat und beruflich), brauch eigentlich jetzt einen größeren. Hat von euch schon mal ein Auto vorzeitig aus dem Credit ausgelöst? Geht das überhaupt oder ist das eher schlecht? Wäre schön wenn ihr da drauf auch eine antwort hättet.

Vielen Dank schon mal

Rainer

Da der Wagen dir gehört kannst du ihn jederzeit an jedermann (oder Händler) verkaufen, der Erlös fließt in Höhe des Restwertes an die Bank, Mehr/Mindererlös zu deinen Gunsten/Lasten oder du gibst den Wagen bei einem Händler in Zahlung, Prozedere wie beschrieben - alles kein Hexenwerk.

Musst halt nur mitteilen, dass du den Brief erst bei der Bank auslösen musst. Jedenfalls wenn du die Kohle aus dem Verkauf zum Auslösen benötigst. Sonst kann der Käufer den Wagen nicht anmelden. Ein Audizentrum hat bestimmt auch andere interne Möglichkeiten das "Problem" zu lösen.

Moin, ich glaube das ich das ganze nächste Woche mal angehen lasse, wollte eigentlich bis im Januar warten. Jetzt kommen aber ständig schöne Autos rein. Bin eh mal gespannt ob das tatsächlich so funktioniert. Hatte ein Auto für 39t€ raus gesucht, wollte mal mit 400€ /monatlich und 3 oder 4 Jahre ansetzen und eine höhere Schlussrate. Mal sehen ob die das so machen.

Vielen Dank auch für eure Tipps.

Rainer

Die Schlußrate wird der Händler nicht großartig erhöhen da er diese garantieren muß

Diese wird eher etwas unter dem Fahrzeugwert bei Ablauf liegen

Bei vorzeitiger Ablösung muß man halt schauen das man nicht Geld zulegt.

Die Anzahlung wird anteilig für die Restmonate verloren gehen

Bei der Bank selber auslösen und verkaufen geht auch.

Unseren 1,6er Golf haben wir von einem WA gekauft.Dieser mußte auch erst bei der VW-Bank abgelöst werden.Die Zulassungsbescheinigung wurde durch die Bank direkt an uns geschickt

Die Finanzierung kann auch auf einen Käufer umgeschrieben werden.Das kostet aber Umschreibegebühr.Bei sehr niedrigen Zinssatz könnte es klappen dafür einen Käufer zu finden.Dann muß aber geklärt werden ob der Käufer noch einen Teil deiner Anzahlung an dich bezahlt

Mir erschließt sich nicht so recht, warum die Anzahlung für die Restmonate bei vorzeitiger Ablösung verloren gehen soll.

Eine Anzahlung verringert nur das Delta zwischen Kaufpreis bzw. Darlehenssumme und Fahrzeugrestwert bei Rückgabe, was sich u.a. in niedrigeren Raten niederschlägt.

Mal angenommen, der Kunde hätte eine 100%-Anzahlung in Höhe der Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem Restwert nach 3 Jahren geleistet, er würde also gar keine Raten mehr bezahlen müssen.

Nach 1,5 Jahren kündigt er den Vertrag oder schließt einen neuen ab, dann müsste er die Differenz zwischen dem vertraglich vereinbarten Restwert des Fahrzeugs nach 3 Jahren und dem Zeitwert bei Kündigung erstattet bekommen.

So sieht bei mir jedenfalls der Passus unter 7. "Kündigung" und 8. "Verwertung des Fahrzeuges" aus.

Zitat:

@Tappi 64 schrieb am 4. Dezember 2016 um 12:02:35 Uhr:

Die Schlußrate wird der Händler nicht großartig erhöhen da er diese garantieren muß

Diese wird eher etwas unter dem Fahrzeugwert bei Ablauf liegen

Bei vorzeitiger Ablösung muß man halt schauen das man nicht Geld zulegt.

Die Anzahlung wird anteilig für die Restmonate verloren gehen

Bei der Bank selber auslösen und verkaufen geht auch.

Unseren 1,6er Golf haben wir von einem WA gekauft.Dieser mußte auch erst bei der VW-Bank abgelöst werden.Die Zulassungsbescheinigung wurde durch die Bank direkt an uns geschickt

Die Finanzierung kann auch auf einen Käufer umgeschrieben werden.Das kostet aber Umschreibegebühr.Bei sehr niedrigen Zinssatz könnte es klappen dafür einen Käufer zu finden.Dann muß aber geklärt werden ob der Käufer noch einen Teil deiner Anzahlung an dich bezahlt

Da habe ich jetzt auch eine Frage zu.

Ich habe vor 2,5 Jahren ein Audi mit dem Vario Kredit finanziert. Kaufpreis 43.477€, Anzahlung 11.500 € mit Zinsen am Ende 34.343 EUR welche über 36 Monate mit 321€ monatlich von mir bezahlt wird.

Die Schlussrate ist 22.763 EUR. Das verbriefte Rückgaberecht sieht nun genau diesen Betrag (22.763€) +- Mehrkilometer als Rückkaufpreis fest.

Das Auto ist aber laut mobile, DAT usw. ca. 27.000€ Wert.

D.h. ja das ich schön blöd war die Anzahlung in Höhe von 11.500€ zu tätigen. Denn hätte ich das nicht gemacht, hätte ich das Geld gespart und die Schlussrate wäre dann ungefähr auf höhe der 27.000€ was es wirklich Wert ist?!

Für mich ist das Rückkaufsrecht aktuell total unrentabel und ich werde ihn privat verkaufen oder mit Abschlägen wohl in Zahlung geben lassen müssen da ich ein größeres Auto brauche.

Also wenn ich mal so mit deinen Angaben rechne, dann käme ich (rein theoretisch) auf:

Kaufpreis 43.477€

zzgl. Zinsen für 36 Monate ca. 2.000€ (du hast keinen Zinssatz angegeben)

Tilgung 36x 321€ = 11.556€

Schlussrate = 33.921 €

mobile.de sagt 27.000 €, d.h. du hättest das Risiko, dass die Schlussrate höher wäre als der noch am Markt erzielbare Restwert -> Risiko!!!

Was sagt DAT als Händler-Einkaufspreis?

In meinen Augen hast du mit der hohen Anzahlung alles richtig gemacht. Egal wie es kommt, durch den Verkauf des Wagens kannst du auf jeden Fall die Schlussrate decken (und hast am Ende noch ein paar Euros übrig). Damit ist die Finanzierung (und letztendlich Du) abgesichert.

Wenn du

Zitat:

@Hobbes1980 schrieb am 20. April 2018 um 13:12:37 Uhr:

D.h. ja das ich schön blöd war die Anzahlung in Höhe von 11.500€ zu tätigen. Denn hätte ich das nicht gemacht, hätte ich das Geld gespart und die Schlussrate wäre dann ungefähr auf höhe der 27.000€ was es wirklich Wert ist?!

Nö, du hättest dann einfach eine höhere Rate gehabt. Der kalkulierte Restwert ist sicher nicht von der Anzahlung abhängig.

 

Zitat:

@cz3power schrieb am 20. April 2018 um 14:05:18 Uhr:

Also wenn ich mal so mit deinen Angaben rechne, dann käme ich (rein theoretisch) auf:

Kaufpreis 43.477€

zzgl. Zinsen für 36 Monate ca. 2.000€ (du hast keinen Zinssatz angegeben)

Tilgung 36x 321€ = 11.556€

Schlussrate = 33.921 €

mobile.de sagt 27.000 €, d.h. du hättest das Risiko, dass die Schlussrate höher wäre als der noch am Markt erzielbare Restwert -> Risiko!!!

Was sagt DAT als Händler-Einkaufspreis?

In meinen Augen hast du mit der hohen Anzahlung alles richtig gemacht. Egal wie es kommt, durch den Verkauf des Wagens kannst du auf jeden Fall die Schlussrate decken (und hast am Ende noch ein paar Euros übrig). Damit ist die Finanzierung (und letztendlich Du) abgesichert.

Wenn du

Die Anzahlung hast du vergessen ;-)

43.477€

-11.500 € Anzahlung

+Zinsen

=34.343€

- 36*321€

=22.787€ was auch der Rückkaufswert ist aber bei DAT und Mobile ca. 27.000€ d.h. der Rückkaufswert ist Unsinn bei mir.

 

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