Audi USA so billig???
Hi!
Hab mal just for fun auf die USA Homepage geschaut.
Ich war schon fast geschockt über die Preise, die die Amis zaheln müssen:
http://www.audi.us/audi/us/en2/new_cars/Audi_A6.html
Beispiel S6:
72'000 US Dollar = 52'254.9 Euro
82.250,00 kostet er in Deutschland inclusive mwst.
Im Konfigurator musste ich dann noch feststellen, dass schon fast alle extras Serie sind.
Naja hoffe, dass ich was übersehen hab. Vielleicht fehlen ja noch irgendwelche Steuern etc...
Starting at $72,000* vielleicht bringt dass * Licht ins dunkle (hab ich nämlich auf der Homepage noch nicht gefunden.)
Wenn aber der Preis grob stimmen sollte, zahlen wir Deutsche ja wunderbar drauf, sodass die Leute im Ausland "leichter" nen Audi kaufen können. Oder hab ich einen Denkfehler einschleichen lassen?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von quattroallroad44
(...)
Der amerikanische Markt ist ein sehr spezifischer und sicherlich kein einfacher Markt.
(...)
Der Golf z.B. ist nicht ohne Weiteres so beliebt, er waehre es bestimmt nicht wenn die Qualitaet absolut nicht stimmen wuerde. Oder sind die Deutschen und Europaer so "VW Blind"??????
Bei dem einen oder anderen Posting hier habe ich das Gefühl, dass der Verfasser sowohl noch nie in den USA war und/oder zumindest eine starke Markenbrille aufhat. Nur vorab: der Golf hat in den Staaten überhaupt keine "Beliebtheit". Sicherlich verkauft man ein paar. Aber es ist ein "Nischenwagen". Wenn der Jetta.
Ich habe dieses Jahr rund 4 Monate in den USA gearbeitet. Und so ziemlich alles was renesis01 berichtet ist korrekt. Bei dem typischen Ami haben dt Marken einen schlechten Ruf: teuer, pannenanfällig, kompliziert. Dem Ami ist die "Haptik" fast egal. Und seinen wir ehrlich: um wie viel besser ist sie denn wirklich? Ist sie soviel mehr Geld wert? Welchen Nutzwert hat sie?
Ich habe den letzten Satz nicht grundlos zitiert. Wenn wir mal ganz ehrlich sind: welche andere Marke ausserhalb von VW könnte sich denn die dauernden Pannen, wie platzende Motoren, gefrierende Wassersäulen in den Türen, die zu massiven Schäden führen, aktuell Reihenweise defekten 1.4 fsi, etc. pp leisten? Ich selber hatte 4 VW, alle waren aus demselben Holz: nett gemacht, aber allesamt sehr reparaturfreudig..... Erst seit dem Wechsel zu anderen Marken weiss ich, dass Achsmanschetten nicht gewechselt werden brauchen, ahne ich, dass Stossdämpfer auch mal über 200.000km halten können (und nicht nur 50.000), etc. pp.
Nicht nur Audi wird "billig" angeboten, sondern alle dt. Marken. Wie gesagt: man ist einer von vielen. Fahrverhalten bei 250km? wen interessiert denn so was???? Und Diesel? sorry: it stinks..... Warum sich mit einem hochdrehenden mini-Motörchen abquälen, wenn es ein 3,5Liter V6 allesamt viel besser kann? Warum 60.000$ in einen 280PS A6 stecken, wenn es den 450PS Dogde für 45.000 gibt? (den übrigens dann jeder warten kann!) Im amerikanischen Markt gibt es andere Faktoren.
Und, sorry, Qualität drückt sich auch in der Zuverlässigkeit aus. Und da sind Auto made by german companies (bitt erzählt mir nicht, dass ein Golf ausschliesslich made in germany ist...) nicht wirklich "erste Sahne".... Da sind die Japaner allesamt meilenweit vor. Allerdings, und das mag VW helfen: Toyota hat sich ja gerade ins Knie geschossen.
Klar verkauft W/Audi Autos in den USA. Aber, wenn dt. Auto: dann Bimmer. (BMW)
Schon mal Lexus gefahren? Schon mal infinity wirklich beschnüffelt? Ich muss freimütig zugeben: ohne dt. Brille gibt es nicht viele Gründe, einen Audi oder VW in den USA zu kaufen. Ach ja: einen Rabbit sieht man extrem selten. Wenn einen Jetta. Und wenn gross, dann den Routan. Und dann schaut euch mal an, mit welchen Motoren der angeboten wird.....
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61 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von JürgenS60D5
Ich hatte dort für 3 Wochen einen Dodge Journey. Der fuhr mit weniger als 10 litern. Und das auch mal "schnell beschleunigt", etc.
Den hatte ich vor 2 Jahren auch schon mal als „Fullsize“ von Dollar, allerdings nur für weniger als eine Stunde, dann habe ich ihn entnervt wieder zurückgebracht.
Eine einzige Katastrophe!:mad:
Knapp ein Jahr alt, miserables Fahrwerk mit ausgeschlagenen Stoßdämpfern, superlahmer Maschine und Minimalausstattung.
Die haben den dann, als hätten sie eine derartige Kunden-Reaktion schon erwartet, anstandslos wieder zurückgenommen.
Mangels adäquater Alternativen, die haben da am Flughafen in Dallas nur ein stark begrenztes Kontingent an Fahrzeugen, habe ich mich dann schließlich für einen schon 3-jährigen Dodge Charger entschieden. Der hat sich dann über etwa 4000 Meilen ganz wacker zu meiner/unseren Zufriedenheit geschlagen.
Dieses Jahr bin ich dann wieder, wie schon vor 4 Jahren, mit einem Chevy Impalla von National sehr gut gefahren. Auf Grund der Langstrecken und auch „dank“ der Speedlimits hat sich dann wie üblich auch wieder der Verbrauch umgerechnet auf zwischen 9 und 10 Litern eingependelt.
Ach ja: Motor super, Fahrwerk und Bremsen so la, la, da können sich die Amis ruhig an meinem S-Max etwas abschauen.
Zitat:
Original geschrieben von FirstFord
...
Mangels adäquater Alternativen, die haben da am Flughafen in Dallas nur ein stark begrenztes Kontingent an Fahrzeugen, habe ich mich dann schließlich für einen schon 3-jährigen Dodge Charger entschieden. Der hat sich dann über etwa 4000 Meilen ganz wacker zu meiner/unseren Zufriedenheit geschlagen.
...
Da der Charger auf der Plattform de Mercedes W210 steht, sollte man auch etwas Gutes erwarten können ;-)
MfG
Wurtzel