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Audi USA so billig???

Audi A6 C6/4F
Themenstarteram 16. Juli 2007 um 1:45

Hi!

Hab mal just for fun auf die USA Homepage geschaut.

Ich war schon fast geschockt über die Preise, die die Amis zaheln müssen:

http://www.audi.us/audi/us/en2/new_cars/Audi_A6.html

Beispiel S6:

72'000 US Dollar = 52'254.9 Euro

82.250,00 kostet er in Deutschland inclusive mwst.

Im Konfigurator musste ich dann noch feststellen, dass schon fast alle extras Serie sind.

Naja hoffe, dass ich was übersehen hab. Vielleicht fehlen ja noch irgendwelche Steuern etc...

Starting at $72,000* vielleicht bringt dass * Licht ins dunkle (hab ich nämlich auf der Homepage noch nicht gefunden.)

Wenn aber der Preis grob stimmen sollte, zahlen wir Deutsche ja wunderbar drauf, sodass die Leute im Ausland "leichter" nen Audi kaufen können. Oder hab ich einen Denkfehler einschleichen lassen?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von quattroallroad44

 

(...)

Der amerikanische Markt ist ein sehr spezifischer und sicherlich kein einfacher Markt.

(...)

Der Golf z.B. ist nicht ohne Weiteres so beliebt, er waehre es bestimmt nicht wenn die Qualitaet absolut nicht stimmen wuerde. Oder sind die Deutschen und Europaer so "VW Blind"??????

Bei dem einen oder anderen Posting hier habe ich das Gefühl, dass der Verfasser sowohl noch nie in den USA war und/oder zumindest eine starke Markenbrille aufhat. Nur vorab: der Golf hat in den Staaten überhaupt keine "Beliebtheit". Sicherlich verkauft man ein paar. Aber es ist ein "Nischenwagen". Wenn der Jetta.

Ich habe dieses Jahr rund 4 Monate in den USA gearbeitet. Und so ziemlich alles was renesis01 berichtet ist korrekt. Bei dem typischen Ami haben dt Marken einen schlechten Ruf: teuer, pannenanfällig, kompliziert. Dem Ami ist die "Haptik" fast egal. Und seinen wir ehrlich: um wie viel besser ist sie denn wirklich? Ist sie soviel mehr Geld wert? Welchen Nutzwert hat sie?

Ich habe den letzten Satz nicht grundlos zitiert. Wenn wir mal ganz ehrlich sind: welche andere Marke ausserhalb von VW könnte sich denn die dauernden Pannen, wie platzende Motoren, gefrierende Wassersäulen in den Türen, die zu massiven Schäden führen, aktuell Reihenweise defekten 1.4 fsi, etc. pp leisten? Ich selber hatte 4 VW, alle waren aus demselben Holz: nett gemacht, aber allesamt sehr reparaturfreudig..... Erst seit dem Wechsel zu anderen Marken weiss ich, dass Achsmanschetten nicht gewechselt werden brauchen, ahne ich, dass Stossdämpfer auch mal über 200.000km halten können (und nicht nur 50.000), etc. pp.

Nicht nur Audi wird "billig" angeboten, sondern alle dt. Marken. Wie gesagt: man ist einer von vielen. Fahrverhalten bei 250km? wen interessiert denn so was???? Und Diesel? sorry: it stinks..... Warum sich mit einem hochdrehenden mini-Motörchen abquälen, wenn es ein 3,5Liter V6 allesamt viel besser kann? Warum 60.000$ in einen 280PS A6 stecken, wenn es den 450PS Dogde für 45.000 gibt? (den übrigens dann jeder warten kann!) Im amerikanischen Markt gibt es andere Faktoren.

Und, sorry, Qualität drückt sich auch in der Zuverlässigkeit aus. Und da sind Auto made by german companies (bitt erzählt mir nicht, dass ein Golf ausschliesslich made in germany ist...) nicht wirklich "erste Sahne".... Da sind die Japaner allesamt meilenweit vor. Allerdings, und das mag VW helfen: Toyota hat sich ja gerade ins Knie geschossen.

Klar verkauft W/Audi Autos in den USA. Aber, wenn dt. Auto: dann Bimmer. (BMW)

Schon mal Lexus gefahren? Schon mal infinity wirklich beschnüffelt? Ich muss freimütig zugeben: ohne dt. Brille gibt es nicht viele Gründe, einen Audi oder VW in den USA zu kaufen. Ach ja: einen Rabbit sieht man extrem selten. Wenn einen Jetta. Und wenn gross, dann den Routan. Und dann schaut euch mal an, mit welchen Motoren der angeboten wird.....

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Zitat:

Original geschrieben von stefandergrosse

1. Mwst in den USA liegt je nach Bundesstaat zwischen ca. 2-10% - weit entfernt von den hier üblichen verrückten 19%

Ja, und weil wir so verrückt sind geht es den Amis wirtschaftlich auch so gut, gell? ;-)

In den USA ist Audi einfach nur ein Hersteller unter vielen.

Dort muß sich der A6 unter anderem gegen Lexus und Infinity behaupten.

 

Die amerikaner legen großen Wert auf qualität und dieses Kapitel führen nunmal die japaner an.

 

In deutschland dagegen jucken die qualitätseskapaden von Audi niemanden.

 

Einfaches Gesetz der Markwirtschaft, hohe nachfrage hohe Preise.

Niedrige Nachfrage (wie in den USA), eben niedrige Preise.

 

Gruß

Zitat:

Die amerikaner legen großen Wert auf qualität und dieses Kapitel führen nunmal die japaner an.

Überdenke diese Aussage nochmal. Sowohl im Hinblick auf den ersten Teil als auch auf den Zweiten.

 

Zitat:

Einfaches Gesetz der Markwirtschaft, hohe nachfrage hohe Preise.

Niedrige Nachfrage (wie in den USA), eben niedrige Preise.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: ein Porsche muss sich gegen wesentlich günstigere und ähnlich stark motorisierte Hausmarken behaupten die hierzulande keiner kaufen würde weil die Qualität alles andere als gut ist. Das ist den Amis nur total egal, also muss Porsche dort wesentlich günstiger anbieten um die amerikanische Preissensibilität abschöpfen zu können. Das ist bei Audi nicht anders, gegen welche Fords, Chevrolets oder GMCs sich ein A4 oder A6 behaupten muss können aber andere besser beurteilen.

Zitat:

Überdenke diese Aussage nochmal. Sowohl im Hinblick auf den ersten Teil als auch auf den Zweiten.

Da gibt es nichts zu überdenken. Die Konkurrenz bietet schlicht bessere Autos an als Audi, das schlägt sich in den Zulassungszahlen nieder.

 

 

 

Zitat:

Umgekehrt wird ein Schuh draus: ein Porsche muss sich gegen wesentlich günstigere und ähnlich stark motorisierte Hausmarken behaupten die hierzulande keiner kaufen würde weil die Qualität alles andere als gut ist. Das ist den Amis nur total egal, also muss Porsche dort wesentlich günstiger anbieten um die amerikanische Preissensibilität abschöpfen zu können. Das ist bei Audi nicht anders, gegen welche Fords, Chevrolets oder GMCs sich ein A4 oder A6 behaupten muss können aber andere besser beurteilen.

Mit anderen Worten, dem Ami wäre der Aufpreis für einen Porsche oder einen Audi nicht wert.

In Deutschland hat Audi das Image um entsprechend hohe Preise verlangen zu können, in den USA ist Audi wie gesagt nur ein Hersteller unter vielen.

 

Der Golf z.B. ist in deutschland DAS Überauto, unschlagbar, davon träumt die konkurrenz. In den USA hingegen ist der Golf einfach das was er ist, ein stinknormaler Kompaktwagen der gegen Corolla und Civic den kürzeren zieht.

 

In deutschland ein Bestseller, in den USA ein Nischenprodukt.

Zitat:

Original geschrieben von Nico82x

Zitat:

Die amerikaner legen großen Wert auf qualität und dieses Kapitel führen nunmal die japaner an.

Überdenke diese Aussage nochmal. Sowohl im Hinblick auf den ersten Teil als auch auf den Zweiten.

Umgekehrt wird ein Schuh draus:

1) Die Amis und Qualität? Sorry, aber das ist jawohl'n schlechter Scherz! Gerade die Amis legen keinen großen Wert auf Qualität, sondern leben in ihrer schnelllebigen Weckwerfmentalität!

2) Immer wieder setze ich mich mal in einen Infinity, Honda oder Lexus und werde bitter enttäuscht. Qualität? Nicht besonders, Haptik und Spaltmaße deutlich schlechter und Abstimmung im Vergleich katastrophal. Die mögen für langweilige amerikanische Highways bei den paar Meilen, die man dort fahren darf, gut sein, aber auf einer deutschen Straße ist das eine Qual!

Wenn ich von Qualität spreche, meine ich RICHTIGE Qualität und nicht die Pseudo-Softlack-Chrom Qualität.

 

Dem Ami ist es wichtig 100000miles durchzufahren ohne ständig in die Werkstatt zu müssen. Außer vielleicht zum Ölwechsel.

Und das schaffen Toyota/Lexus oder Ford nunmal eher wie ein Audi oder VW.

 

auf die worte dieses citröen fahrers würde ich keinen cent geben. und dann was von qualität erzählen.

Aha, mich also diskreditieren wollen weil ich nicht das "richtige" Fahrzeug in der Garage stehen habe :rolleyes:

Hallo

ich moechte Dich hier nicht diskreditieren nur weil Du Citroen faehrst. Aber VW und Audi haben in den USA einen hervorragenden Ruf. Sie sind aber Importwagen und im Vergleich zu anderen Anbietern nicht gerade billig. Das sieht das Gro der Amerikaner als einen wichtigen Grund um diese Fahrzeuge nicht wie in Deutschland zu kaufen.

Golf und Co. haben es in den USA sowieso schwer da man dort wie bekannt sein duerfte auf grosse Schlitten steht.

Zu Citroen u. Co. Diese Marken sind m.W. in den USA seit Jahren nicht mehr vertreten, trotz teilweiser innovativer Technik und extravagantem Aussehen. Woran liegt denn das?

 

Gruss

Ralph

Zitat:

Aber VW und Audi haben in den USA einen hervorragenden Ruf.

Eher im gegenteil, man brauch doch nur hier im Golf 6 Forum zuschauen wie der VW qualitativ dasteht.

In Deutschland mag das funktionieren. Hier hat VW den Ruf um unbeschadet davon zu kommen, in den USA sind die Kunden aber unvoreingenommener und wozu dann einen Golf nehmen, wenn der Civic weniger ärger macht.

Ich hatte vor einiger Zeit einen amerikanischen Bericht gelesen mit der Überschrift: Murks from Germany.

 

 

 

Zitat:

Golf und Co. haben es in den USA sowieso schwer da man dort wie bekannt sein duerfte auf grosse Schlitten steht.

Wie gesagt, Civic oder Corolla verkaufen sich blendend.

 

 

 

Zitat:

Zu Citroen u. Co. Diese Marken sind m.W. in den USA seit Jahren nicht mehr vertreten, trotz teilweiser innovativer Technik und extravagantem Aussehen. Woran liegt denn das?

Angeblich wegen der Fremdkraftbremsanlage der Zentralhydrauliker, sie erfüllte im Pannenfall nicht die US Vorschriften.

 

Ok, das koennte alles moeglich sein. Nur einen Bericht in einer amerikanischen Zeitung, da ist doch alles klar. In Europa kannst Du auch Zeitschriften lesen in denen schlechtes ueber die Qualitaet der amerikanischen Wagen steht.

Ich denke die Amis haben einfach auch andere Vorstellungen und Beduerfnisse von Pkws.

Die Wegwerfmentalitaet ist da eines, japanische Pkw ein anderes. Pkw aus Japan haben ja auch hier einen guten Ruf, das ist schon ok.

Nur ist in Amerika das "Made in Germany" Label immer noch sehr begehrt. Warum ist z.B. auch nicht Fiat dort vertreten? Die franzoesischen Herstellen koennten doch ohne grossen Aufwand die Bremsanlage auf den dortigen Stand bringen wenn es dort interessante Absatzmoeglichkeiten gaebe.

Der amerikanische Markt ist ein sehr spezifischer und sicherlich kein einfacher Markt.

Die Qualitaet von Audi und VW jedoch so abzuwerten ist realitaetsfremd.

Der Golf z.B. ist nicht ohne Weiteres so beliebt, er waehre es bestimmt nicht wenn die Qualitaet absolut nicht stimmen wuerde. Oder sind die Deutschen und Europaer so "VW Blind"??????

Zitat:

Ich denke die Amis haben einfach auch andere Vorstellungen und Beduerfnisse von Pkws.

Die Wegwerfmentalitaet ist da eines...

Wegwerfmentalität ist aber auch in Deutschland alltag. Ich denke nicht das die US amerikaner das sehr anders sind als in Europa.

 

 

 

Zitat:

Nur ist in Amerika das "Made in Germany" Label immer noch sehr begehrt.

Man sollte dieses Label aber auch nicht überbewerten. Sooo wichtig ist das dann doch nicht.

 

 

 

Zitat:

Warum ist z.B. auch nicht Fiat dort vertreten?

Fiat ist indirekt durch Chrysler vertreten.

 

 

 

Zitat:

Die franzoesischen Herstellen koennten doch ohne grossen Aufwand die Bremsanlage auf den dortigen Stand bringen wenn es dort interessante Absatzmoeglichkeiten gaebe.

Die Bremsanlage ist schon längst kein Problem mehr. Seit dem C5 ist die Zentralhydraulik Passé.

Aber es gibt kein Vertriebsnetz in den USA und das aufzubauen würde unsummen kosten.

Zumal die USA auch nicht so lukrativ mehr sind, der Markt ist quasi fest in US japanischer Hand.

Es wird eher in China und Südamerika investiert.

 

 

 

Zitat:

Der Golf z.B. ist nicht ohne Weiteres so beliebt, er waehre es bestimmt nicht wenn die Qualitaet absolut nicht stimmen wuerde.

Ich denke der gute Ruf lässt die Kunden mit zweierlei Mass messen. Da werden z.B. beim aktuellen Polo schief sitzende ESP schalter als völlig normal akzeptiert während wohl selbst Daciafahrer dies bemängeln würden.

 

 

Zitat:

Oder sind die Deutschen und Europaer so "VW Blind"??????

Ein bischen schon.

Zitat:

Original geschrieben von quattroallroad44

 

(...)

Der amerikanische Markt ist ein sehr spezifischer und sicherlich kein einfacher Markt.

(...)

Der Golf z.B. ist nicht ohne Weiteres so beliebt, er waehre es bestimmt nicht wenn die Qualitaet absolut nicht stimmen wuerde. Oder sind die Deutschen und Europaer so "VW Blind"??????

Bei dem einen oder anderen Posting hier habe ich das Gefühl, dass der Verfasser sowohl noch nie in den USA war und/oder zumindest eine starke Markenbrille aufhat. Nur vorab: der Golf hat in den Staaten überhaupt keine "Beliebtheit". Sicherlich verkauft man ein paar. Aber es ist ein "Nischenwagen". Wenn der Jetta.

Ich habe dieses Jahr rund 4 Monate in den USA gearbeitet. Und so ziemlich alles was renesis01 berichtet ist korrekt. Bei dem typischen Ami haben dt Marken einen schlechten Ruf: teuer, pannenanfällig, kompliziert. Dem Ami ist die "Haptik" fast egal. Und seinen wir ehrlich: um wie viel besser ist sie denn wirklich? Ist sie soviel mehr Geld wert? Welchen Nutzwert hat sie?

Ich habe den letzten Satz nicht grundlos zitiert. Wenn wir mal ganz ehrlich sind: welche andere Marke ausserhalb von VW könnte sich denn die dauernden Pannen, wie platzende Motoren, gefrierende Wassersäulen in den Türen, die zu massiven Schäden führen, aktuell Reihenweise defekten 1.4 fsi, etc. pp leisten? Ich selber hatte 4 VW, alle waren aus demselben Holz: nett gemacht, aber allesamt sehr reparaturfreudig..... Erst seit dem Wechsel zu anderen Marken weiss ich, dass Achsmanschetten nicht gewechselt werden brauchen, ahne ich, dass Stossdämpfer auch mal über 200.000km halten können (und nicht nur 50.000), etc. pp.

Nicht nur Audi wird "billig" angeboten, sondern alle dt. Marken. Wie gesagt: man ist einer von vielen. Fahrverhalten bei 250km? wen interessiert denn so was???? Und Diesel? sorry: it stinks..... Warum sich mit einem hochdrehenden mini-Motörchen abquälen, wenn es ein 3,5Liter V6 allesamt viel besser kann? Warum 60.000$ in einen 280PS A6 stecken, wenn es den 450PS Dogde für 45.000 gibt? (den übrigens dann jeder warten kann!) Im amerikanischen Markt gibt es andere Faktoren.

Und, sorry, Qualität drückt sich auch in der Zuverlässigkeit aus. Und da sind Auto made by german companies (bitt erzählt mir nicht, dass ein Golf ausschliesslich made in germany ist...) nicht wirklich "erste Sahne".... Da sind die Japaner allesamt meilenweit vor. Allerdings, und das mag VW helfen: Toyota hat sich ja gerade ins Knie geschossen.

Klar verkauft W/Audi Autos in den USA. Aber, wenn dt. Auto: dann Bimmer. (BMW)

Schon mal Lexus gefahren? Schon mal infinity wirklich beschnüffelt? Ich muss freimütig zugeben: ohne dt. Brille gibt es nicht viele Gründe, einen Audi oder VW in den USA zu kaufen. Ach ja: einen Rabbit sieht man extrem selten. Wenn einen Jetta. Und wenn gross, dann den Routan. Und dann schaut euch mal an, mit welchen Motoren der angeboten wird.....

Zum einen hast Du schon Recht mit der Markenbrille. Nach meinen ersten Erfahrungen mit BMW (allerdings mit 18 und 22 Jahren) habe ich dann irgendwann mal einen VW Golf GTI ausprobiert. Was soll ich sagen, ich bin halt VW und Audi treu geblieben da ich nie groessere Probleme mit meinen Fahrzeugen hatte.

Von Amerika weiss ich ne ganze Menge denn mein Bruder lebt in LA seit mehr als 12 Jahren und ich war schon mindestens 20 mal drueben.

Was willst Du uns denn mit den Problemen und evtl. Rueckrufaktionen sagen? Gibt es die bei BMW nicht??? Markenbrille????

Das die Amis immer nur grosse Motoren fahren da sie ja so billig sind und auch der Sprit nix kostet duerfte wohl langsam ueberholt sein. Oder glaubst Du allen Ernstes das die Ford, GM u. Chrysler Motoren aus den Anfaengen des Motorenbaus in Zukunft dort noch weiter gefragt sind?

BMW hat seit Jahren genau wie Mercedes in den Staaten einen guten Ruf. Das ist so. Allerdings solltes Du auch nicht vergessen das Audi erst seit ca. Mitte der 90er Jahre zu den Premiumherstellern gehoert. Das Image dort braucht halt etwas. Natuerlich sind Fahrzeuge von Lexus, Infiniti etc. gute Fahrzeuge, keine Frage.

Darum geht es hier ja im Prinzip auch gar nicht. Die Frage des Golfes hast Du ja selbst erklaert, der Jetta ist dort sehr beliebt wegen des Stufenhecks. Das war aber auch schon beim Jetta I, II und Vento der Fall.

Wenn Du schon mal drueben warst, hast Du Dir denn auch mal die VK Preise von Lexus und Co. angesehen. Die werden dort auch guenstiger angeboten und das nicht erst seit der Banken- u. Wirtschaftskrise. Der Markt dort ist eben sehr speziell.

Nochmal: auch wenn Dein Bruder schon längere Zeit drüben lebt, aber offensichtlich habt ihr die letzten Jahre Entwicklung nicht mitbekommen. Sicherlich mag es noch das eine oder andere Fossil geben. keine Frage. Aber die grosse Masse der verkauften Auto hat sehr wohl recht aktuelle Motoren.

Natürlich hat jede Marke Rückrufe, darum geht es mir nicht. Mir geht es speziell um all die Probleme, die ringe um VW auftauchen und die alle möglichst klein halten.

Und, sei mal ehrlich: welche Relevanz hat bei maximal-Tempo 110 das letzte Quentchen Verbrauch wirklich? Ich hatte dort für 3 Wochen einen Dodge Journey. Der fuhr mit weniger als 10 litern. Und das auch mal "schnell beschleunigt", etc. Wärst Du bereit, wesentlich mehr Geld auszugeben, nur um etwas Sprit zu sparen? In der Tat, der amerikanische Markt ist speziell. Und vielleicht auch divergent von Staat zu Staat. Ich war überwiegend in Ohio. Einen Audi habe ich dort praktisch nie gesehen. Aber massenweise -beispielsweise Chevi Malibus und Impalas. Mit recht modernen Motoren. Und das ganze für unter 30.000$. Wir dt. sollten stellenweise mal einen Gang zurückschalten. Etwas weniger wäre oft viel mehr. Wenn in den USA auch nur halb so viele Motoren mit gerissenen Zahnriemen wie hier versterben würde: keiner würde mehr einen kaufen. Es sind ganz klar andere Prioritäten. Und: schon mal den aktuellen Cadillac SRX gefahren? wenn der mit ähnlicher Preisgestaltung nach D käme und wir hätten weniger die dt. Markenbrille auf: oh, oh.....

Gerade was die amerikanischen Autos betrifft, sollten wir von unserem hohen Ross verdammt schnell runterkommen. Es ist richtig: noch gibt es in den USA Hersteller die richtig fette SUVs bauen, ohne Zukunft. Aber wer die Augen offenhält bekommt schnell mit: die bauen gute, preiswerte Autos.

Was ist denn das Audi Verkaufsgeheimnis hier: Leasing. Sprich der Firmenwagen. Wenn ich sehe, dass 80, teilweise 90% aller Zulassungen als Firmenwagen passieren, dann ist es eine sehr spezielle Ausrichtung.

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