- Startseite
- Forum
- Auto
- BMW
- 5er
- 5er F07 (GT), F10 & F11
- Audi bleibt auch künftig beim "kleinen" 6-Zylinder-Diesel, BMW hat ihn aufgegeben...
Audi bleibt auch künftig beim "kleinen" 6-Zylinder-Diesel, BMW hat ihn aufgegeben...
Laut einem aktuellen Bericht von Auto Motor Sport hat Audi einen neuen 3,0 l V6-TDI entwickelt, der in zwei Leistungsstufen mit 218 sowie 272 PS angeboten werden soll. Damit behält Audi weiterhin einen attraktiven Motor in der 200 PS-Klasse bei, während BMW ohne Not den 525d zum 4-Zylinder degradiert hat. Bin mal gespannt, wie BMW reagieren wird...
Beste Antwort im Thema
Laut einem aktuellen Bericht von Auto Motor Sport hat Audi einen neuen 3,0 l V6-TDI entwickelt, der in zwei Leistungsstufen mit 218 sowie 272 PS angeboten werden soll. Damit behält Audi weiterhin einen attraktiven Motor in der 200 PS-Klasse bei, während BMW ohne Not den 525d zum 4-Zylinder degradiert hat. Bin mal gespannt, wie BMW reagieren wird...
Ähnliche Themen
356 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Protectar
Ja, diesen sehr niedrigen "realitätsfernen" Angaben für Verbrauch u. CO2 ist es zu verdenken, daß der Autofahrer weniger Steuern zahlt, als er eigentlich müsste.
Außerdem kann man nur "Norm" Werte unter Labor Bedingungen erstellt, als Benchmark nehmen u. nicht die vielen möglichen realen Werte, die die verscheidenen Autos mit den verschiedenen Ausstattungen u. Belastungen in Wirklichkeit haben.
So ist es. Hinzu kommt, dass eine Änderung des NEFZ, der zu höheren Normverbräuchen führt, weiteres Downsizing fördert. Denn die durchschnittlichen 95 g/km für 2020 stehen im Raum ... und wenn die Normverbräuche steigen, der Grenzwert aber nicht angehoben wird, müssen die Hersteller noch mehr tricksen, um die Grenzwerte im Schnitt für ihre Flotte zu erreichen ...
Gruß
Der Chaosmanager
Zitat:
Original geschrieben von Premiummitglied
Selbst in der Realtiät wird der neue 3,0 V6 TDI nicht mehr verbrauchen als ein vergleichbarer 4-Zylinder...
Nun, zumindest liegt der A6 2.0 TDI ultra auf dem Papier noch niedriger, auch der 520d mit dem B47-Motor liegt darunter ...
Damit will ich die Ökonomie des neuen Audi V6 TDI keineswegs schmälern, aber ultimativ zu sagen, keiner braucht weniger, ist aus meiner Sicht nicht zutreffend.
Gruß
Der Chaosmanager
Deshalb habe in der Realität geschrieben - in der Praxis verbraucht der neue V6 TDI bei sparsamer Fahrweise nicht mehr als ein 4-Zylinder. Das wurde ja auch schon beim 525d 4-Zylinder vs. 530d R6 festgestellt...
Zitat:
Original geschrieben von Premiummitglied
Deshalb habe in der Realtität geschrieben - in der Praxis verbraucht der neue V6 TDI bei sparsamer Fahrweise nicht mehr als ein 4-Zylinder.
Aha, Du bist ihn also schon gefahren?
Und ich dachte, der neue V6 TDI käme erst ...
Abgesehen davon hatte ich die Information aus den Automedien, dass (im Falle BMW) gerade bei sparsamer Fahrweise der Vierzylinder weniger verbraucht; wohingegen er seine Vorteile bei Volllast verspielt, da verbrauchte der BMW Sechszylinder-Diesel weniger ... aber wenn Du natürlich bei der Probefahrt mit dem neuen V6 TDI zu anderen Ergebnissen gekommen bist, will ich das nicht anzweifeln ... ;)
Gruß
Der Chaosmanager
Zitat:
Original geschrieben von Chaosmanager
Zitat:
Original geschrieben von Pepe1809
Richtig.
Aber der NEFZ ist EU. Und EU sind alle die wählen gehen.
Ich hatte mich lediglich zu dem künstlich hergestellten Bezug zwischen dem verlinkten Artikel, der den Emissionshandel und nicht den CO2-Ausstoß thematisiert, und dem Downsizing geäußert.
Ansonsten was den NEFZ anbelangt: Auch wenn dieser reformiert würde, bleibt dies ein Normverbrauch. Und ein Normverbrauch wird immer realitätsfremd sein.
Das sieht man doch an den Verbrauchsangaben der einzelnen User hier. Egal, ob es um einen 520d oder um einen 530d geht: Da liegen häufig 2 - 3 l zwischen den Verbrauchsangaben der unterschiedlichen Fahrer.
Gruß
Der Chaosmanager
jup
Zitat:
Original geschrieben von Chaosmanager
Zitat:
Original geschrieben von Premiummitglied
Deshalb habe in der Realtität geschrieben - in der Praxis verbraucht der neue V6 TDI bei sparsamer Fahrweise nicht mehr als ein 4-Zylinder.
Aha, Du bist ihn also schon gefahren?
Und ich dachte, der neue V6 TDI käme erst ...
Abgesehen davon hatte ich die Information aus den Automedien, dass (im Falle BMW) gerade bei sparsamer Fahrweise der Vierzylinder weniger verbraucht; wohingegen er seine Vorteile bei Volllast verspielt, da verbrauchte der BMW Sechszylinder-Diesel weniger ... aber wenn Du natürlich bei der Probefahrt mit dem neuen V6 TDI zu anderen Ergebnissen gekommen bist, will ich das nicht anzweifeln ... ;)
Gruß
Der Chaosmanager
Der V6 mit 218 PS ist nur ein Abkömmling des 204 PS im aktuellen A4/A6 - recht neue Entwicklung mit getrennten Kühlkreisläufen für Kurbelgehäuse und Kopf. Ich fahre ihn trotz altertümlicher Multitronic ( übrigens genial) problemlos mit 6-7l ohne Verzicht und brauche gegenüber meinem vorherigen 525D E60 rund einen Liter weniger. Leiser und geschmeidiger als dieser ist er obendrein und zwar deutlich.
Ach ja: schade das BMW keinen mittleren 6-Zylinder mehr hat, ansonsten wäre es diesmal vielleicht wieder ein Wagen aus M geworden. Aber manche stehen ja nicht auf alte Verdienste und Traditionen. Wenn man aber schon den R6 Diesel kappt, sollte man wenigstens einen kultivierten 2.0 Diesel einpflanzen und nicht so einen Hobel wie derzeit.
Zitat:
Original geschrieben von Chaosmanager
Zitat:
Original geschrieben von Premiummitglied
Deshalb habe in der Realtität geschrieben - in der Praxis verbraucht der neue V6 TDI bei sparsamer Fahrweise nicht mehr als ein 4-Zylinder.
Aha, Du bist ihn also schon gefahren?
Und ich dachte, der neue V6 TDI käme erst ...
Abgesehen davon hatte ich die Information aus den Automedien, dass (im Falle BMW) gerade bei sparsamer Fahrweise der Vierzylinder weniger verbraucht; wohingegen er seine Vorteile bei Volllast verspielt, da verbrauchte der BMW Sechszylinder-Diesel weniger ... aber wenn Du natürlich bei der Probefahrt mit dem neuen V6 TDI zu anderen Ergebnissen gekommen bist, will ich das nicht anzweifeln ... ;)
Gruß
Der Chaosmanager
Ich kann den 330xd F31 PPK zwischen 5,8 und 13l bewegen. It just depends on my gasfuss. Dazu braucht es noch nicht mal unterschiedliche Fahrer oder "Fahrprofile" (ich werd das zum Unwort des Jahres vorschlagen).
Momentan hab ich ohne viel drauf zu kucken unter 7l auf der Uhr. Bin mit sicher mit einem 320 wärs locker ein Liter weniger, die Dinger gabs ne Zeit lang bei Sixt, hab einige bewegt aber eben nicht in D also immer mit Limit. Da muss ich jetzt leider B180 gurken...
ich stelle jetzt einfach mal die Hypothese in den Raum - gäbe es einen 4Zylinder Diesel mit derselben Leistung wie deinen 330xd mit ppk - wärst du damit um keinen Deut sparsamer unterwegs als mit dem 6Zylinder, ausser bei Schleichfahrt.
Von dem her, für mich bleibt sämtliches Downsizing, ausser auf dem Papier, sinnlos und hilft nur den Herstellern beim verdienen.
Die Motoren wurden auch vor dem NEFZ schon kleiner, hier mal was zum Stand in den 70ern
http://www.motor-talk.de/.../...toren-in-den-70er-jahren-t1674719.html
nur mit dem Unterschied das damals beim "Downsizing" auch ein wirklicher Minderverbrauch spürbar war. Und Audi zeigt ja momentan mit dem "kleinen" 218 Ps Diesel das ein super Normverbrauch auch sehrwohl mit einem 3l Turbo auch möglich ist.
das kann ein gleich starker 4 Zylinder eben nicht besser siehe Vergleich F10 525d vs A7 3,0 Tdi Ultra = 1730 kg vs 1830 kg = 6,3/4,7/5,3 vs 5,5/4,3/4,7 und das trotz 100 kg Mehrgewicht des Audis
Real halt dann mit 2-3l mehr, aber das Bild bleibt dasselbe.
was mich mal interessieren würde was den Herstellern in der Produktion billiger kommt ein downgesizter 2 Fach aufgeladener 4 Zylinder oder ein einfach geladener 6 Zylinder ?
Also je weniger Zylinder ein Diesel hat, desto weniger (teure) Injektoren, Kolben, Pleuel, Ventile, Glühkerzen, etc. müssen verbaut werden...
Meines Erachtens ist ein 4-Zylinder-Diesel günstiger in der Herstellung als ein 6-Zylinder.
Zitat:
Original geschrieben von Premiummitglied
Also je weniger Zylinder ein Diesel hat, desto weniger (teure) Injektoren, Kolben, Pleuel, Ventile, Glühkerzen, etc. müssen verbaut werden...
Meines Erachtens ist ein 4-Zylinder-Diesel günstiger in der Herstellung als ein 6-Zylinder.
auf jeden Fall! Dann hängen die Leistungsstufen nur noch von wenigen unterschiedlichen Komponenten und der Software ab. Die Rendite steigt auf jeden Fall, der Rest ist dann nur noch Marketing damit die Kunden es auch kaufen.
Im E60 war der R6 525D meines Wissens der am häufigsten verbaute Motor, also kein Nischenprodukt und definitiv ein Markenkennzeichen. Was will ich mit einem R4 mit kurzer Drehmomentspitze in einem solchen Schlachtschiff?
Zitat:
Original geschrieben von Lone_25
Im E60 war der R6 525D meines Wissens der am häufigsten verbaute Motor, also kein Nischenprodukt und definitiv ein Markenkennzeichen.
Na ja, übertreiben wollen wir dann auch nicht. Lass uns mal nüchtern an die Zahlen herangehen:
Ich habe mir mal den Spaß gemacht, die Zulassungszahlen aller 5er Diesel für 2009 (das letzte Jahr in dem der E60 ganzjährig gebaut wurde) herauszusuchen. Hier das - wenig überraschende Ergebnis:
520d 525d 530d 535d
12845 7856 5423 988
47% 29% 20% 4%
Wie Du siehst kommt der 525d nicht an die Stückzahlen eines 520d heran, aber immerhin war er der mit großem Abstand meistverkaufte R6D. Soviel zu manchen Aussagen hier, daß diejenigen, die R6 fahren wollen grundsätzlich gleich zum 530d greifen.
Zum Vergleich die Zahlen von 2012 (die Mini-Restbestände von 525d R6 aus dem Vorjahr habe ich mal weggelassen, die hier aufgeführten 525d sind alles R4)
520d 525d 530d 535d
18731 8695 10175 3628
45% 21% 25% 9%
Man sieht also, daß die BMW-Strategie durchaus aufgegangen ist. Man hat anteilig nur wenige 525d-Kunden verloren, dafür im 530/535er Bereich prozentual deutlich hinzugewonnen. Die Absolutzahlen darf man natürlich nicht vergleichen, in 2009 war der E60 ja ein Auslaufmodell. Schlaumeier könnten kleine Abweichungen in meiner Berechnung finden, dürfte dann daran liegen, daß ich den GT rausgelassen habe da nicht vergleichbar, und daß ich mich möglicherweise beim Abtippen des pdfs vertan habe.
Zitat:
Original geschrieben von MurphysR
Zitat:
Original geschrieben von Lone_25
Im E60 war der R6 525D meines Wissens der am häufigsten verbaute Motor, also kein Nischenprodukt und definitiv ein Markenkennzeichen.
Na ja, übertreiben wollen wir dann auch nicht. Lass uns mal nüchtern an die Zahlen herangehen:
Ich habe mir mal den Spaß gemacht, die Zulassungszahlen aller 5er Diesel für 2009 (das letzte Jahr in dem der E60 ganzjährig gebaut wurde) herauszusuchen. Hier das - wenig überraschende Ergebnis:
520d 525d 530d 535d
12845 7856 5423 988
47% 29% 20% 4%
Wie Du siehst kommt der 525d nicht an die Stückzahlen eines 520d heran, aber immerhin war er der mit großem Abstand meistverkaufte R6D. Soviel zu manchen Aussagen hier, daß diejenigen, die R6 fahren wollen grundsätzlich gleich zum 530d greifen.
Zum Vergleich die Zahlen von 2012 (die Mini-Restbestände von 525d R6 aus dem Vorjahr habe ich mal weggelassen, die hier aufgeführten 525d sind alles R4)
520d 525d 530d 535d
18731 8695 10175 3628
45% 21% 25% 9%
Man sieht also, daß die BMW-Strategie durchaus aufgegangen ist. Man hat anteilig nur wenige 525d-Kunden verloren, dafür im 530/535er Bereich prozentual deutlich hinzugewonnen. Die Absolutzahlen darf man natürlich nicht vergleichen, in 2009 war der E60 ja ein Auslaufmodell. Schlaumeier könnten kleine Abweichungen in meiner Berechnung finden, dürfte dann daran liegen, daß ich den GT rausgelassen habe da nicht vergleichbar, und daß ich mich möglicherweise beim Abtippen des pdfs vertan habe.
also ein Jahr rauspicken ist etwas wenig - beim E60 erfüllte am Ende ja nur der 520D Euro 5. Du musst schon die ganze Bauzeit nehmen, sonst macht das keinen Sinn.
Beim F10/F11 überrascht mich der 525D R4 Anteil - mich würde mal das Jahr 2013 interessieren, ich tippe mal 10-15%, mehr nicht.
Zitat:
Original geschrieben von MurphysR
Ich habe mir mal den Spaß gemacht, die Zulassungszahlen aller 5er Diesel für 2009 (das letzte Jahr in dem der E60 ganzjährig gebaut wurde) herauszusuchen.
"aller 5er Diesel" = aller 5er Diesel in Deutschland. Die weltweite (bzw. eher europaweite) Diesel-Verteilung könnte etwas anders aussehen, aber der Trend passt vermutlich zumal Deutschland wahrscheinlich noch zu den wichtigsten Diesel-Märkten gehört.