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Audi A4 g-tron neue Ventilschaftdichtungen Probleme?

Audi A4 B9/8W
Themenstarteram 21. September 2023 um 7:16

Meine Eltern fahren einen Audi A4 g-tron (Bj. 2018, 168000 km), den ich auch oft mitbenutze. Vor ein paar Monaten hatten wir leider das g-tron typische Problem mit der Ventilschaftdichtung, das einen Ölverbrauch von über 1 Liter/1000 km zur Folge hatte. Der Wechsel der Dichtung kostete 4.000 Euro, war jedoch gerade noch ein Garantiefall. Nach 20000 km trat das gleiche Problem wieder auf, sodass wir unseren Audi wieder in die Werkstatt bringen mussten. Allerdings besteht die Vermutung, dass beim ersten Werkstattbesuch unsauber gearbeitet wurde, da z.B. auch vergessen wurde, Öl nachzufüllen. Nach dem zweiten Wechsel sagte der Freundliche "Jetzt passt aber wirklich alles". Die Garantie war schon abgelaufen, Audi übernahm allerdings die Kosten "aus Kulanz". Auf die Frage, was genau an der Ventilschaftdichtung geändert wurde, sagte er, er wisse es nicht. Da meine Eltern besorgt sind, dass das wieder passieren könnte und es dann kein Kulanzfall mehr sein könnte und ein Rechtsstreit droht, meinen sie, man müsse das Auto jetzt "schonen", also auch nicht mehr so schnell über die Autobahn fahren. Ich bin allerdings jemand, der gerne 220 fährt und es schade findet, nur noch langsam fahren zu können, auch mein Vater fährt sehr oft über 200. Deswegen hätte ich gerne gewusst, ob die Dichtung jetzt wirklich "makellos" ist, sodass man schneller fahren kann oder wirklich das Auto mit Vorsicht behandeln muss. Weil es ja Quatsch ist, "auf Verdacht" das Auto zu schonen, obwohl schnell fahren kein Problem darstellen könnte. Wie kann ich herausfinden, ob die neue Ventilschaftdichtung immer noch problembehaftet ist, hat evtl. jemand Erfahrung mit dieser? Könnte es auch Sinn machen, sich direkt an Audi zu wenden und zu fragen, inwiefern die neue Dichtung verbessert wurde?

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5 Antworten

Auf eine Reparatur in der gesetzlichen Gewährleistungsfrist hat man ab Abnahme der Reparatur eine gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren oder was anderweitig im Kaufvertrag für die Gewährleistungsfrist von Gewährleistungsreparaturen geregelt ist.

Das bedeutet zum einen, dass Gewährleistung auf die Reparatur besteht, die nicht mit der gesetzlichen Gewährleistung auf den Kaufvertragsgegenstand abläuft.

Zum anderen bedeutet das auch, dass jetzt der zweite Reparaturversuch unternommen wurde. Führt der wieder nicht zur endgültigen Mangelabstellung kannst du jetzt wandeln, dass heißt das Auto unter Anrechnung der Nutzung zurückgeben und das würde ich auch machen bei so einem Schrott.

Fazit:

Gas geben, auf das nächste Versagen warten und wandeln.

Was will man mit so einem Auto. Das ist ja wie mit den Kolbenringen beim 2.0 tfsi.

Entweder das hält oder nicht, langsam fahren zögert ein Versagen im besten Fall hinaus, mehr aber nicht.

Bei mir wurden die Dichtungen auch 2x gewechselt, (ca. 50T, 75T) aktuell bin ich bei 100T, zwischenzeitlich keine Probleme mehr,

(Ölstand ist fast festgenagelt, was mich auch wundert)

Bei mir wurden die Dichtungen auch 2x gewechselt. Das erste Mal bei ca. 80.000km und das 2.Mal bei ca. 120.000km. Beim ersten Mal war die Garantie bereits abgelaufen, aber nachdem ich mit Ingolstadt telefoniert hatte, wurden die Kosten komplett übernommen. Beim 2.Mal war der Ölverbrauch bei 1,9Liter/1000km. Nachdem ich darauf hingewiesen hatte dass es zwei Oberlandesgerichtsentscheide gibt, die besagen dass der Ölverbrauch bis ca. 250.000km unter 1Liter liegen muss, zahlte ich auch hier nichts. Was bei meinem Audi A4 g-tron ( b8) Bj 2017 noch auftrat war nach dem Anstieg des Ölverbrauchs beide male Fehlzündungen beim fahren mit Erdgas. Das erste Mal kostete mich die Reparatur ca € 1.000, beim 2. Mal wurde das als Garantiefall kostenlos abgewickelt. Dazu brauchte ich allerdings 3 Anläufe bis der A4 wieder in Ordnung war. Der dritte Versuch der Reparatur dauerte knapp 3 Wochen da es wieder nicht auf Anhieb klappte. Der Leihwagen (A1) für diese Zeit war bis auf das Benzin auch kostenlos.

Warum gehen die Ventilschaftdichtungen beim g-tron denn immer kaputt?

Gehen sie wirklich kaputt? Dann vermutlich, weil Gas deutlich heisser verbrennt und der Motor dadurch thermisch ganz anders belastet wird, als wenn er im Benzinbetrieb läuft.

Hier wurde aber vielfach diskutiert, dass die Ventilschaftdichtungen nicht richtig verpresst seien, oder in ihrer bisherigen Bauform dazu neigen, vom Sitz zu rutschen.

Das sind meine Erkenntnisse aus Forenbeiträgen. Ich selbst bin kein Ingenieur und kann ansonsten technisch dazu nichts sagen.

Mein g-tron ist (bisher?) auch (noch?) nicht betroffen.

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