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Audi A3 e-tron

Audi A3 8VA Sportback
Themenstarteram 5. November 2013 um 13:24

Wer kann schon Aussagen treffen über Bestell-Liefermöglichkeiten, Preislisten und wann offizielle Vorstellung. Auf der IAA stand doch schon laut Audi das Serienmodell. Soll doch ab Frühjahr 2014 bestellbar sein oder wird es erst wieder Herbst und der Golf Plug in vorgezogen.

Beste Antwort im Thema
am 2. Januar 2017 um 15:28

Erfahrungsbericht Kaufentscheidung Audi A3 e-tron

Hallo, liebe e-tron Gemeinde!

Ich bin nun seit über einem Monat stolzer Besitzer eines A3 e-tron und möchte mich mit meinem Erfahrungsbericht in diesem Forum zu Wort melden. Da ich in den letzten Monaten dieses Forum auch für meine Kaufentscheidung frequentiert habe, möchte ich in meinem Bericht besonders auf die in mir stattgefundenen Denk- und Entscheidungsprozesse eingehen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es viele potentielle Käufer gibt, die wie ich noch nicht alle ihre Fragen durch Recherche in diesem wirklich hervorragenden Forum beantworten konnten. Genau an diese richtet sich dieser Bericht.

Welcher Antrieb soll es denn sein?

Bei dieser Frage war für mich von vornherein klar, ein Diesel wird nicht mehr in Frage kommen. Diese Erkenntnis stammt nicht aus dem Ergebnis der Dieselaffäre, sondern eher aus der technischen Überzüchtung der modernen Selbstzünder. Ohne Frage, ein moderner Diesel hat mächtig Dampf und macht viel Fahrfreude, der aber mit einer exorbitant hohen Belastung der einzelnen Materialien am und im Motor teuer erkauft wird. Zudem kann ich mir gut vorstellen, dass wir nach der nächsten Bundestagswahl „Dieselfreie“ Innenstädte bekommen. Und da möchte ich nicht ausgeschlossen werden.

Kommt für mich ein Elektroauto in Frage?

Nein! Zwar ist ein EV für mich vom Einsatzzweck (42km einfacher Arbeitsweg) her möglich, aber ich möchte auf jeden Fall ein „vollwertiges“ Auto mit allen Annehmlichkeiten, Assistenzsystemen und einer AHK an Bord. Zudem möchte ich auch unabhängig von der rein elektrischen Reichweite sein, da die (Schnell-) Ladeinfrastruktur in unserem Land noch zu wünschen übrig lässt. Auch die einheitlichen Abrechnungsmodalitäten des bezogenen Stroms befinden sich alle erst noch im Aufbau.

Dann wird es wohl ein Benziner?

Da kommen wir doch der Entscheidung bereits etwas näher. Aber Benzin alleine? Meine letzten 3 Benziner (Gebrauchtwagen mit abgelaufener Garantie) habe ich auf Autogas/LPG umgerüstet, um den hohen Benzinpreis etwas entgegenzuwirken. Dies war bei den Saugmotoren auch eine gute Entscheidung. Aber eine Umrüstung auf LPG…bei einem Neu- oder Jahreswagen…bei den heutigen Motoren? Wenn ich mich bei der Finanzierung für Leasing entscheiden würde, fällt diese Option sowieso weg. Und ein g-tron….nein danke! Habe mich bereits bei meinen früheren Umrüstungen aus Sicherheitsgründen und der besseren Tankinfrastruktur für LPG entschieden. Die letzten Ereignisse bei den Erdgasautos, haben mich in meiner Entscheidung bestätigt. Was aber könnte hier ein geeignetes Antriebkonzept sein, dass ich wählen könnte?

Genau… der Hybrid!

Genauer gesagt in meinem Fall der Plugin- Hybrid. Also habe ich mich mit diesen Antrieben näher auseinandergesetzt und bin bei meinen Recherchen auch auf dieses Forum gestoßen. Da ich über ein Haus und damit einen Stromanschluss an meinem Stellplatz verfüge, schlug das Pendel sehr rasch in die Richtung PHEV. Denn über eines muss man sich im Klaren sein, ein PHEV ist nur dann effizient, wenn ich ihn am Strom laden kann. Habe ich diese Möglichkeit nicht, macht aus meiner Sicht nur ein HEV wie Toyota Prius oder Auris sinn. Was mich an dem PHEV auch gereizt hat ist, dass ich kleinere Wegstrecken rein elektrisch fahren kann. Aus meiner Sicht passte der Antrieb also genau zu meinen Anforderungen. Ich kann möglichst effizient meine Arbeitsstrecke bewältigen, ohne dass ich auf meinem Luxus im Auto verzichten muss. Klingt doch gut, oder?

Aber welches Fabrikat nehme ich denn da?

Mein letztes Auto war ein BMW 118d (Bj. 2015). Wenn möglich also wieder Kompaktklasse, da für uns völlig ausreichend. Gut BMW hat nur den 2er ActiveTourer als kleinsten Hybrid im Programm… aber das Alter um dieses Auto zu fahren habe ich noch nicht. Ist schade, denn das Antriebskonzept mit dem Elektromotor an der Hinterachse finde ich spannend, sozusagen ein AWD on demand. Also blieb nur der A3 e-tron und der Golf GTE. Eigentlich blieb ja nur der A3, denn Golf…? Nee….hatte ich einmal, brauche ich nicht wieder! Der Kopf hat sich also in der Theorie für den A3 e-tron entschieden, aber wie fährt sich das Auto überhaupt. Wie spielen die einzelnen Komponenten zusammen und was kostet der Spaß?

Hält der Audi A3 e-tron, was ich mir von ihm verspreche?

Das finde ich gemeinsam mit meiner Frau bei einer langen, ausgedehnten Probefahrt heraus. Wir haben alles ausprobiert, elektrisch fahren, Hybrid- Auto, Hybrid-Hold und sogar den Charge Mode (hier das vorerst einzige mal). Aufladen an der heimischen Steckdose, aufladen an der IKEA- Ladestation (kostenlos)…und vieles mehr. Wir haben während des Tests nicht auf die Verbrauchswerte geschaut, denn die Effizienz dieses Fahrzeugs kommt erst auf, wenn man sich auf ihn eingelassen hat, also wenn man weiß, wie man den e-tron bewegen sollte. Aber das Fahrgefühl bei reiner Elektrofahrt, das harmonische Zusammenspiel der einzelnen Komponenten, das Segeln auf gerader Straße sowie das Rekupieren beim Bremsen oder bei Bergabfahrten ist einfach „geil“!!! Und wenn man will, geht der auch richtig gut nach vorn!

Was kostet der Spaß?

Soviel vorab…er ist nicht billig…aber seine Brüder ohne zusätzlichen Elektromotor mit vergleichbarer Ausstattung und Motorisierung sind es auch nicht. Insgesamt liegen die Listenpreise gar nicht so weit auseinander und wenn man dann die Rabatte, Prämie und Leasingsubventionen hinzuzieht, kann der e-tron sogar günstiger sein. Somit kann ich die Diskussionen über „e-tron sind teuer“ nicht wirklich verstehen. Man muss eben Äpfel mit Äpfel vergleichen und nicht mit Birnen. Aber natürlich ist dies auch abhängig vom eigenen Preisempfinden.

Also dann bestellen wir das Auto doch, oder?

Klar bestellen wir! Als Finanzierung kam für mich in diesem Fall nur Leasing in Frage. Erstens wird dieses Fahrzeug spätestens mit dem Rollout des Nachfolgers „technisch“ veraltet sein und dann gibt es noch keine verlässlichen Werte über die Standfestigkeit des Akkus. Zweitens wird das Fahrzeug derzeit im Leasing so hoch subventioniert…da muss ich einfach zuschlagen.

So, ist doch nun alles klar, oder?

Normal ja… Fahrzeugentscheidung gefallen, Wunschfahrzeug konfiguriert, Finanzierungsentscheidung steht. Steht noch die Frage des Liefertermins aus…..!

Lieferung in 10 Monaten!!! So what???

Solange wollte ich nun nicht auf mein neues, innovatives Fahrzeug warten. Daher habe ich mich dann für den Vorführer des Audi Händlers entschieden. Zwar verfüge ich nun nicht über das Facelift mit klappbarer AHK und Virtual Cockpit, aber dafür habe ich eine bessere technische Ausstattung, schwarzen Dachhimmel, Teilleder, abnehmbarer AHK, noch 4 Jahre Garantie und kann das Fahrzeug gleich ohne weitere Wartezeit bekommen. Dies machte mir die Entscheidung für ein Jahreswagen somit sehr leicht. Also Leasingvertrag aufgesetzt und Abholungstermin vereinbart.

An dieser Stelle möchte ich einmal auf die Verfügbarkeit/ Lieferfähigkeit der deutschen Automobilhersteller eingehen. In meinen Augen ist es untragbar, dass für diese Autos solch extrem langen Lieferzeiten existieren. Anreize zum Kauf sind eben nicht nur „Prämien und Vergünstigungen“ sondern auch „Verfügbarkeit“. An diesen Umstand merkt man einfach, dass es für die Konzerne derzeit noch viel lukrativer ist die „normalen“ Modelle zu veräußern. Ich ziehe vor allen Käufern, die sich diese langen Lieferzeiten antuen meinen Hut, da ich diese Geduld nicht hätte.

Tipp: Da die Händler derzeit mit den Faceliftmodellen des e-tron als Vorführer versorgt werden oder bereits wurden, wollen diese die alten Modelle veräußern. Hier könnt Ihr zur Zeit gute Rabatte und damit verbunden super Leasingverträge aushandeln. Dies wiegt auch die dann fehlende „Elektroprämie“ für die Neufahrzeuge nicht auf. Und die Vorführer sind auch meistens sehr gut Ausgestattet, sodass man hier keine Einbußen zum selbst konfigurierten Neufahrzeug hinnehmen muss (außer vielleicht bei der Farbe).

So, der Wagen befindet sich nun nach einer interessanten Entscheidungsfindung endlich in meinem Besitz. Nun geht das Lernen mit dem neuen los. Bis ich dann mal einen ausführlichen Nutzungsbericht abgeben kann, habe ich aber bereits jetzt noch ein paar Anmerkungen zu verschiedenen, mir wichtigen Punkten.

Neuer Stromlieferant:

Da mein Auto ja nun von der heimischen Steckdose versorgt wird, habe ich natürlich auch meinen Stromvertrag auf den Prüfstand gestellt. Ich habe für das Jahr 3000kw/h durch den Verbrauch des e-tron auf den Hausverbrauch Strom hinaufgerechnet. Durch den Mehrverbrauch an Strom konnte ich in meiner Region einen Vertrag mit nun 20ct. Brutto pro kwh (alter Vertrag 25ct. Brutto) abschließen. Damit ergibt sich eine Ersparnis von 5ct. Pro kwh auf den Gesamtverbrauch des Hauses. Also unbedingt auch diesen Punkt vor oder nach dem Kauf beachten. Natürlich sollte man hier generell jedes Jahr wieder neu vergleichen.

Wartung:

Dieser Punkt wird im Forum auch sehr oft diskutiert. Ja, einmal im Jahr muss der e-tron zur Wartung verbracht werden. Dies ist aber für mich persönlich nicht schlimm, da die Wartung mit im Leasingvertrag abgedeckt ist. Ob diese Option wirklich notwendig ist, bleibt jedem selbst überlassen. Ich für meine Person wollte halt das Rundum Sorglos Paket für meinen Audi haben, da ich beruflich auf mein Auto angewiesen bin.

Charge & Fuel Card:

Diesen Service, für Leasingnehmer kostenlos, finde ich echt klasse. Ich kann meinen e-tron an allen Verbundladestationen mit dieser Karte oder der App für das Handy (Android und IOS) laden. Der größte Vorteil ist hier, dass ich immer zum Preis der Charge & Fuel Card Vereinbarungen (derzeit 0,95€ je Std.) laden kann. Das System funktioniert bislang wirklich sehr gut. Für Ladestationen wo ich meinen Strom derzeit noch kostenlos bekomme, habe ich bereits eigene Karten an Bord. Um die Ladestationen der Regionen zu entdecken, kann ich die Seite von www.goingelectric.de wärmstens empfehlen. Erstens sind die Ladestationen mit den Anschlussvarianten verzeichnet und gleichzeitig ist der jeweilige Betreiber und die Verbundteilnehmer aufgezeigt.

Verbrauch oder Hybrid vs. EV- Mode:

Sich zu den Verbräuchen zu äußern ist wirklich schwierig, da die Angaben von so vielen verschiedenen Faktoren (Fahrweise, Wegprofil, Wetterbedingungen, Fahrmodus, etc.) abhängig sind. Ich kann nur so viel sagen, dass der Verbrauch für mich absolut in Ordnung geht. Nicht selten komme ich bei Temperaturen um die 0 Grad unter die 4,5l Durchschnittsverbrauchsmarke je 100km wenn ich meinen Arbeitsweg von 84km (gesamt) betrachte. Natürlich bin ich hier nicht sportlich unterwegs, aber ich krieche auch nicht mit 80km/h auf der Autobahn umher. Und man muss bedenken, dass sich der Motor 2x im Kaltstart befindet. Bei dieser Fahrweise habe ich noch nicht einmal den kompletten Energiespeicher verbraucht. Es bleiben immer ca. 2-3 kwh übrig. Also ich nutze hauptsächlich den Hybrid Auto Mode, denn ich habe einen Benziner mit elektrischer Unterstützung erworben und genau für diesen Einsatz ist dieses Auto optimiert. Natürlich fahre ich nahe Ziele in meinem Umkreis auch rein elektrisch an, muss hier aber eine geringere Reichweite in Kauf nehmen, die der Klimatisierung an kalten und warmen Tagen geschuldet ist.

Laden des Akkus/ Standklimatisierung:

Für das Laden des Akkus nutze ich meistens den Ladetimer, damit der Akku aus Gründen der Haltbarkeit erst vor Fahrtantritt gefüllt ist. Die Standklimatisierung benutze ich nur, wenn wirklich mit Eis auf den Scheiben zu rechnen ist, da ich keine Lust zum Scheibenkratzen habe. Ansonsten übernimmt der Verbrenner für mich die Konditionierung des Innenraums und des Akkus (Abwärme fällt ja hier bekanntlich in Massen an) während der Fahrt. Warum soll ich also alles vorab aufwärmen, wenn die benötigte Wärme mit dem Benzin eh produziert wird!

MMI Connect und App:

Hatte mit den Einrichtungen keinerlei Probleme. Die Audi IT scheint ab und an mal an Ihrem System zu schrauben, sodass man in der Zeit keine Verbindung zum Fahrzeug aufbauen kann. Aber das ist auch das einzige, was mir bis jetzt negativ aufgefallen ist. Im Vergleich zum BMW Connected werden die Befehle schneller an das Fahrzeug abgesetzt.

Mit diesen Sätzen soll es nun aber auch von mir gewesen sein. Ich hoffe, dass ich mit meinem Aufschrieb einige Interessierte helfen kann, sich für oder gegen einen PHEV zu entscheiden. Wichtig ist letztlich, dass jeder der sich für dieses Konzept entscheidet am Ende zufrieden ist. Ich für meine Person kann nur sagen, dass ich es auf ganzer Linie bin.

Ich wünsche Euch allen ein großartiges Jahr 2017…!

Viele Grüße

Euer tailgate

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Weil er nicht mehr produziert wird. Es wird demnächst ohnehin vom neuen A3 40 TFSI-e abgelöst. Bis dahin werden nur noch bereits produzierte Fahrzeuge verkauft. Heißt: entweder auf den neuen warten oder mal beim Händler anfragen, ob er noch einen hat.

am 5. Mai 2020 um 13:33

Heyho.. Ich weiß nicht ob die Frage doof ist, aber ich bekomms nicht hin:

Ich will mein Android Handy mit dem MMI verbinden und habe es auch schon geschafft, die WLAN Verbindung herzustellen. Allerdings will mein Handy dann immer dass ich mich bei Cubic Telecom anmelde und es werden keine mobilen Daten mehr geladen. Ich würde gerne Amazon Music im MMI nutzen, aber die Daten können nicht geladen werden.

Was mache ich falsch??

@Tm991 such bitte hier im 8V-Forum nach MMI WLAN das liefert genug Hinweise. Ist auch nicht spezifisch für den A3 e-tron.

Meines Wissens brauchst du entweder einen Vertrag mit Cubic Telecom (kann über myAudi.de abgeschlossen werden) oder eine eigene SIM im Multimedia-Modul (Handschuhfach) um dich mit dem WLAN-Hotspot ins Internet zu verbinden.

Falls du die Internetverbindung des Handys und WLAN gleichzeitig nutzen willst, musst du das im Handy so einstellen.

Vielleicht hilft ja auch das Bordbuch weiter. Gibt's auch in der App oder auf myAudi.de oder im Handschuhfach.

am 14. Mai 2020 um 22:03

Zitat:

@Sebold schrieb am 1. Mai 2020 um 17:12:30 Uhr:

Zitat:

@XSchueddiX schrieb am 19. Juli 2017 um 19:00:41 Uhr:

Ich bin ihn schon gefahren.

Allerdings kann ich deine Meinung nicht nachvollziehen. Mich reizt das ganze xe Konzept nicht. Zu kleiner Akku, zu wenig Power, kein komplettes Konzept das so 100%tig funktioniert wie der GTE/e-tron. Man merkt das zusammenspiel beider Komponenten zu keiner Zeit. xe: Ist der Akku leer ist der Allrad weg. fährt man wirklich sportlich hat man max. 10min spass dann ist er leer. Fährt man über 120 keucht nur noch der kleine 3 Zylinder das ganze Gewicht.

Und was du mit diesem Rucken immer hast konnte ich noch nie nachvollziehen. Aber ich wette auf einer schnellen Runde wären sowohl GTE als auch GTI mit der Nase vorn.

Ist ja auch egal. Mich persönlich kann der xe unter keinen Bedingungen überzeugen. Zurück zum e-tron

Wenn Du den xe im Sportmodus fährst, hast Du volle Power und der Akku wird während der Fahrt meistens sogar voller

Rein technisch gesehen: wie wird ein Akku immer voller wenn man nur Energie nimmt und kaum welche zurück gibt? Hat der xe ein Perpetuum Mobile eingebaut? Das wär mal richtig cool.

Wir reden hier auch von wirklich sportlichem fahren oder?

Zitat:

@XSchueddiX schrieb am 15. Mai 2020 um 00:03:59 Uhr:

Zitat:

@Sebold schrieb am 1. Mai 2020 um 17:12:30 Uhr:

 

Wenn Du den xe im Sportmodus fährst, hast Du volle Power und der Akku wird während der Fahrt meistens sogar voller

Rein technisch gesehen: wie wird ein Akku immer voller wenn man nur Energie nimmt und kaum welche zurück gibt? Hat der xe ein Perpetuum Mobile eingebaut? Das wär mal richtig cool.

Wir reden hier auch von wirklich sportlichem fahren oder?

Der Akku wird während der Fahrt im Sport-Modus aufgeladen, da sich das Auto - selbst bei sportlicher Fahrweise - nicht die ganze Zeit im Vollast-Bereich befindet.

am 15. Mai 2020 um 5:42

Wenn ich wirklich sportlich einen Pass hoch fahre ist danach nichts mehr im Akku. Genauso wie bei Topspeed auf der AB. Irgendwann ist Schluss.

Man kann im Sportmodus auch den Berg hoch kriechen dann hast du natürlich recht.

Auch im e-tron ist der Sportmodus sehr effizient. Man kann im One-Pedal-Drive fahren und so extrem sparsam sein und seinen Akku laden. Hat aber nichts mit sportlichem fahren zu tun.

Wäre auch das erste Auto gewesen das bei maximaler Last zusätzliche Reichweite generiert.

Zitat:

@XSchueddiX schrieb am 15. Mai 2020 um 07:42:31 Uhr:

Wenn ich wirklich sportlich einen Pass hoch fahre ist danach nichts mehr im Akku. Genauso wie bei Topspeed auf der AB. Irgendwann ist Schluss.

Man kann im Sportmodus auch den Berg hoch kriechen dann hast du natürlich recht.

Auch im e-tron ist der Sportmodus sehr effizient. Man kann im One-Pedal-Drive fahren und so extrem sparsam sein und seinen Akku laden. Hat aber nichts mit sportlichem fahren zu tun.

Wäre auch das erste Auto gewesen das bei maximaler Last zusätzliche Reichweite generiert.

Klar, wenn ich endlos Vollgas beschleunigen kann, stimmt das. Aber das ist ja nicht die Realität. Wenn Du sehr sportlich auf der Bundesstraße fährst, läd sich der Akku auf. Wenn Du meinen Beitrag ansiehst, merkst Du, dass ich „meistens“ geschrieben habe. Die von Dir beschriebenen Situationen sind zwar möglich, aber eher die Ausnahme. Von kurzen Beschleunigungsorgien auf der Autobahn abgesehen, befindet sich ein Auto selten die ganze Zeit im Volllastbereich, so dass über den Verbrenner die überschüssige Energie zum Laden der Batterie genutzt werden kann. Das ist dann sicherlich nicht sparsam, führt aber im Ergebnis zu dem von mir genannten Ergebnis. Aber den Sport-Modus wählt man ja nicht, wenn man sparsam unterwegs sein will. Ich fahre mit dem Hybrid zB 90% rein elektrisch. Bei Langstrecken ist mein Diesel ökonomischer.

Zitat:

@XSchueddiX schrieb am 15. Mai 2020 um 00:03:59 Uhr:

[...]

Rein technisch gesehen: wie wird ein Akku immer voller wenn man nur Energie nimmt und kaum welche zurück gibt? Hat der xe ein Perpetuum Mobile eingebaut? Das wär mal richtig cool.

Wir reden hier auch von wirklich sportlichem fahren oder?

"Sportliches Fahren" ist - spätestens in diesen Bereichen eines Forums merkt man das sehr deutlich - ganz klar Definitionssache. :)

Ich war btw. mal mit meinem (zum e-tron baugleichen) Golf 7 GTE auf der Nordschleife zum Touri-Fahren. Wenn man das dort (so schnell wie möglich einmal rum) als Referenz für sportliches Fahren nimmt, dann kann ich berichten, dass ein 95% voller Akku (theoretische elektrische Reichweite 43 Km) nach ca. 15 Km komplett entleert ist (im GTE Modus, das entspricht beim e-tron dem Sport-Modus) und sich bis zum Ziel auch nicht mehr lädt. Restreichweite auf dem Parkplatz = Null.

Und das, obwohl es die ersten 9 Km nur bergab geht (von 630 M ünN auf 320 M ünN)... ;) Fazit: Wenn man wirklich sportlich fährt, wird der Akku niemals geladen.

Was war im GTE denn deine Rundenzeit? Hat der GTE das gleiche „Dymanikfahrwerk“ wie der e-tron oder hat er ein sportlicher abgestimmtes? :D

Die Rundenzeit lag bei genau zwei Versuchen einmal 9:16 (erste Runde, da hatte ich anfangs der Runde noch e-power) und in der zweiten 9:20 (da hatte ich zwar keine e-power mehr, mich aber etwas gewöhnt). Beide aber nicht "auf Teufel komm raus"... :)

Das "Dynamikfahrwerk" muss das Gleiche sein wie im e-tron, so wie Du das sagst. Man wird fast seekrank, so "straff" liegt die Kiste... ;) :D Im Ernst, das ist fast unerträglich. Und auch das 6-Gang DSG passt überhaupt nicht zum restlichen Antrieb. "Ganganschluss" ist ein absolutes Fremdwort für die Kiste (manuell an der Wippe geschaltet, im Automatikmodus ist das noch schlechter). Beachtet man jetzt noch die geradezu katzenhafte Behendigkeit, die aus den nicht viel mehr als 1.600 Kg (ohne Fahrer, BMI > 35) resultiert, kommt dabei genau das heraus. Nichts. Ein bequemes sparsames Alltagsauto ist der GTE, nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

Ganz ehrlich, niemals wurde Marketing-Gewäsch von "Sportlichkeit" in der Praxis so konsequent widerlegt, wie beim Golf GTE. Da war ja sogar der komplett serienmäßige Golf 7 GTD (beste Zeit ca. 8:50) noch sportlicher. :D

Ich weiß nicht... ich glaube, man könnte aus dem GTE/e-tron wesentlich mehr Sportlichkeit (und deutlich bessere Rundenzeiten) rausholen, wenn man dem ein ordentliches Fahrwerk spendiert. Der Antrieb zieht echt gut an, trotz seines Gewichts, aber das Fahrwerk macht’s echt kaputt. Fahr mal vom 1. in den 2. Gang aus, da wirst du wirklich, wie du sagst, seekrank. Ich werde mir irgendwann in Zukunft mal ein Gewindefahrwerk holen. Teuer wird’s sein, aber ich glaube, man ändert damit die komplette Charakteristik des Autos. Das Gewicht wird man nicht so schnell ausgleichen können, aber die zusätzlichen NM (im Vergleich zu einem normalen A3 versteht sich - mit einem S3 brauchen wir das gar nicht vergleichen, aber der verbraucht auch das doppelte) machen das schon wieder wett. Ich verstehe wirklich nicht, wie man dem Ding so ein Fahrwerk verpassen konnte. Selbst auf den Pressevideos wippt das Ding nur so vor sich her...

 

Was meinst du mit dem Getriebe? Was mir aufgefallen ist, ist, dass dieses wirklich stark „mitdenkt“. Unter hohen Drehzahlen schaltet es sehr spät runter, bleibt schön in den hohen Drehzahlen (in M ja so wie so), ballert die Gänge spürbar rein und schaltet den Benziner auch sehr behutsam ab.

Sobald man aber ein bisschen gemächlicher fährt, wird das Getriebe schon deutlich geschmeidiger, schaltet langsamer und den Verbrenner auch früher ab. Letzteres ist in der Tat für sportliches Fahren suboptimal, aber ersteres verhält sich schon anständig.

Ein Rennwagen ist der GTE/e-tron sicher nicht, aber sooo schlimm finde ich es auch nicht - fahre damit aber auch nicht auf Rennstrecken. ;) Ich persönlich finde, dass durch das Akkupack auf der Hinterachse und den tieferen Schwerpunkt das Auto an sich in Kurven besser/ausgeglichener liegt als andere Frontantriebs-A3 - aber besser geht natürlich immer.

Störender finde ich eher, dass man öfter mal Traktionsprobleme an der Vorderachse hat, selbst mit breiten 18 Zoll Sommerreifen.

Da ist dann die Lösung im 225xe/Countryman oder bei den Volvos mit dem hinten sitzenden E-Antrieb vorteilhaft (und es muss auch nicht das Getriebe mitgeschalten werden). Hat aber wiederum den Nachteil, dass ab 130km/h mit der E-Unterstützung bei denen Schluss ist, während der GTE/e-tron auch noch bei höheren Geschwindigkeiten unterstützen und boosten kann.

Ich finde die Lenkung etwas synthetisch...

Ich muss bald zur Inspektion/Ölwechsel und überlege das Öl selbst mitzubringen. Die letzte Audi-Werkstatt hat Aral-Öl verwendet.

Welches Öl verwendet ihr denn so? Leichtlauf-Öl oder nicht?

Ich habe mittlerweile für mich entschieden, die elektrische Reichweitenanzeige während der Fahrt zu ignorieren. Jene ist manchmal ähnlich einer Frau … heute so, morgen so (nein, natürlich nicht ernsthaft - das war ein humoristisch eingestztes Stilmittel!).

Mal bescheinigt sie mir auf den leicht beschwerlichen Hinweg (6,5 km) einen "Reichweitenverlust" von 13 km, dann wieder 8 km.

Mal macht sie mir auf den mühelosen Rückweg Glauben, nur einen "Reichweitenverlust" von 1-2 km zu haben, dann aber auch wieder 4 km.

Und das alles bei sehr ähnlichen Bedingungen, aber "sicherlich irgendwie schlau" rekapitulierend.

Schaue ich in der App nach, so sehe ich zwischen den Fahrten nur marginal wenige (dezimale) kWh-Differenzen. So kann ich nicht arbeiten!

Vielleicht ist es ja aber auch die pädagogisch wertvolle Lektion, sich mehr auf den Straßenverkehr zu konzentrieren, statt derart manisch die Reichweitenverlust im Blick zu haben.

Somit: Was auch immer während der Fahrt angezeigt wird - ich versuche es nunmehr zu ignorieren.

An der Ladestation (hier @Home) wird dann entschieden, ob ich ihn wieder mit Elektronen füttere, oder nicht. Keep it simple.

Ansonsten:

Aktuell 81% rein elektrisch unterwegs.

Ziel: >= 90%. Ich kann das glücklicherweise (und eigentlich auch problemlos) erreichen.

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