Audi A3 e-tron
Wer kann schon Aussagen treffen über Bestell-Liefermöglichkeiten, Preislisten und wann offizielle Vorstellung. Auf der IAA stand doch schon laut Audi das Serienmodell. Soll doch ab Frühjahr 2014 bestellbar sein oder wird es erst wieder Herbst und der Golf Plug in vorgezogen.
Beste Antwort im Thema
Erfahrungsbericht Kaufentscheidung Audi A3 e-tron
Hallo, liebe e-tron Gemeinde!
Ich bin nun seit über einem Monat stolzer Besitzer eines A3 e-tron und möchte mich mit meinem Erfahrungsbericht in diesem Forum zu Wort melden. Da ich in den letzten Monaten dieses Forum auch für meine Kaufentscheidung frequentiert habe, möchte ich in meinem Bericht besonders auf die in mir stattgefundenen Denk- und Entscheidungsprozesse eingehen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es viele potentielle Käufer gibt, die wie ich noch nicht alle ihre Fragen durch Recherche in diesem wirklich hervorragenden Forum beantworten konnten. Genau an diese richtet sich dieser Bericht.
Welcher Antrieb soll es denn sein?
Bei dieser Frage war für mich von vornherein klar, ein Diesel wird nicht mehr in Frage kommen. Diese Erkenntnis stammt nicht aus dem Ergebnis der Dieselaffäre, sondern eher aus der technischen Überzüchtung der modernen Selbstzünder. Ohne Frage, ein moderner Diesel hat mächtig Dampf und macht viel Fahrfreude, der aber mit einer exorbitant hohen Belastung der einzelnen Materialien am und im Motor teuer erkauft wird. Zudem kann ich mir gut vorstellen, dass wir nach der nächsten Bundestagswahl „Dieselfreie“ Innenstädte bekommen. Und da möchte ich nicht ausgeschlossen werden.
Kommt für mich ein Elektroauto in Frage?
Nein! Zwar ist ein EV für mich vom Einsatzzweck (42km einfacher Arbeitsweg) her möglich, aber ich möchte auf jeden Fall ein „vollwertiges“ Auto mit allen Annehmlichkeiten, Assistenzsystemen und einer AHK an Bord. Zudem möchte ich auch unabhängig von der rein elektrischen Reichweite sein, da die (Schnell-) Ladeinfrastruktur in unserem Land noch zu wünschen übrig lässt. Auch die einheitlichen Abrechnungsmodalitäten des bezogenen Stroms befinden sich alle erst noch im Aufbau.
Dann wird es wohl ein Benziner?
Da kommen wir doch der Entscheidung bereits etwas näher. Aber Benzin alleine? Meine letzten 3 Benziner (Gebrauchtwagen mit abgelaufener Garantie) habe ich auf Autogas/LPG umgerüstet, um den hohen Benzinpreis etwas entgegenzuwirken. Dies war bei den Saugmotoren auch eine gute Entscheidung. Aber eine Umrüstung auf LPG…bei einem Neu- oder Jahreswagen…bei den heutigen Motoren? Wenn ich mich bei der Finanzierung für Leasing entscheiden würde, fällt diese Option sowieso weg. Und ein g-tron….nein danke! Habe mich bereits bei meinen früheren Umrüstungen aus Sicherheitsgründen und der besseren Tankinfrastruktur für LPG entschieden. Die letzten Ereignisse bei den Erdgasautos, haben mich in meiner Entscheidung bestätigt. Was aber könnte hier ein geeignetes Antriebkonzept sein, dass ich wählen könnte?
Genau… der Hybrid!
Genauer gesagt in meinem Fall der Plugin- Hybrid. Also habe ich mich mit diesen Antrieben näher auseinandergesetzt und bin bei meinen Recherchen auch auf dieses Forum gestoßen. Da ich über ein Haus und damit einen Stromanschluss an meinem Stellplatz verfüge, schlug das Pendel sehr rasch in die Richtung PHEV. Denn über eines muss man sich im Klaren sein, ein PHEV ist nur dann effizient, wenn ich ihn am Strom laden kann. Habe ich diese Möglichkeit nicht, macht aus meiner Sicht nur ein HEV wie Toyota Prius oder Auris sinn. Was mich an dem PHEV auch gereizt hat ist, dass ich kleinere Wegstrecken rein elektrisch fahren kann. Aus meiner Sicht passte der Antrieb also genau zu meinen Anforderungen. Ich kann möglichst effizient meine Arbeitsstrecke bewältigen, ohne dass ich auf meinem Luxus im Auto verzichten muss. Klingt doch gut, oder?
Aber welches Fabrikat nehme ich denn da?
Mein letztes Auto war ein BMW 118d (Bj. 2015). Wenn möglich also wieder Kompaktklasse, da für uns völlig ausreichend. Gut BMW hat nur den 2er ActiveTourer als kleinsten Hybrid im Programm… aber das Alter um dieses Auto zu fahren habe ich noch nicht. Ist schade, denn das Antriebskonzept mit dem Elektromotor an der Hinterachse finde ich spannend, sozusagen ein AWD on demand. Also blieb nur der A3 e-tron und der Golf GTE. Eigentlich blieb ja nur der A3, denn Golf…? Nee….hatte ich einmal, brauche ich nicht wieder! Der Kopf hat sich also in der Theorie für den A3 e-tron entschieden, aber wie fährt sich das Auto überhaupt. Wie spielen die einzelnen Komponenten zusammen und was kostet der Spaß?
Hält der Audi A3 e-tron, was ich mir von ihm verspreche?
Das finde ich gemeinsam mit meiner Frau bei einer langen, ausgedehnten Probefahrt heraus. Wir haben alles ausprobiert, elektrisch fahren, Hybrid- Auto, Hybrid-Hold und sogar den Charge Mode (hier das vorerst einzige mal). Aufladen an der heimischen Steckdose, aufladen an der IKEA- Ladestation (kostenlos)…und vieles mehr. Wir haben während des Tests nicht auf die Verbrauchswerte geschaut, denn die Effizienz dieses Fahrzeugs kommt erst auf, wenn man sich auf ihn eingelassen hat, also wenn man weiß, wie man den e-tron bewegen sollte. Aber das Fahrgefühl bei reiner Elektrofahrt, das harmonische Zusammenspiel der einzelnen Komponenten, das Segeln auf gerader Straße sowie das Rekupieren beim Bremsen oder bei Bergabfahrten ist einfach „geil“!!! Und wenn man will, geht der auch richtig gut nach vorn!
Was kostet der Spaß?
Soviel vorab…er ist nicht billig…aber seine Brüder ohne zusätzlichen Elektromotor mit vergleichbarer Ausstattung und Motorisierung sind es auch nicht. Insgesamt liegen die Listenpreise gar nicht so weit auseinander und wenn man dann die Rabatte, Prämie und Leasingsubventionen hinzuzieht, kann der e-tron sogar günstiger sein. Somit kann ich die Diskussionen über „e-tron sind teuer“ nicht wirklich verstehen. Man muss eben Äpfel mit Äpfel vergleichen und nicht mit Birnen. Aber natürlich ist dies auch abhängig vom eigenen Preisempfinden.
Also dann bestellen wir das Auto doch, oder?
Klar bestellen wir! Als Finanzierung kam für mich in diesem Fall nur Leasing in Frage. Erstens wird dieses Fahrzeug spätestens mit dem Rollout des Nachfolgers „technisch“ veraltet sein und dann gibt es noch keine verlässlichen Werte über die Standfestigkeit des Akkus. Zweitens wird das Fahrzeug derzeit im Leasing so hoch subventioniert…da muss ich einfach zuschlagen.
So, ist doch nun alles klar, oder?
Normal ja… Fahrzeugentscheidung gefallen, Wunschfahrzeug konfiguriert, Finanzierungsentscheidung steht. Steht noch die Frage des Liefertermins aus…..!
Lieferung in 10 Monaten!!! So what???
Solange wollte ich nun nicht auf mein neues, innovatives Fahrzeug warten. Daher habe ich mich dann für den Vorführer des Audi Händlers entschieden. Zwar verfüge ich nun nicht über das Facelift mit klappbarer AHK und Virtual Cockpit, aber dafür habe ich eine bessere technische Ausstattung, schwarzen Dachhimmel, Teilleder, abnehmbarer AHK, noch 4 Jahre Garantie und kann das Fahrzeug gleich ohne weitere Wartezeit bekommen. Dies machte mir die Entscheidung für ein Jahreswagen somit sehr leicht. Also Leasingvertrag aufgesetzt und Abholungstermin vereinbart.
An dieser Stelle möchte ich einmal auf die Verfügbarkeit/ Lieferfähigkeit der deutschen Automobilhersteller eingehen. In meinen Augen ist es untragbar, dass für diese Autos solch extrem langen Lieferzeiten existieren. Anreize zum Kauf sind eben nicht nur „Prämien und Vergünstigungen“ sondern auch „Verfügbarkeit“. An diesen Umstand merkt man einfach, dass es für die Konzerne derzeit noch viel lukrativer ist die „normalen“ Modelle zu veräußern. Ich ziehe vor allen Käufern, die sich diese langen Lieferzeiten antuen meinen Hut, da ich diese Geduld nicht hätte.
Tipp: Da die Händler derzeit mit den Faceliftmodellen des e-tron als Vorführer versorgt werden oder bereits wurden, wollen diese die alten Modelle veräußern. Hier könnt Ihr zur Zeit gute Rabatte und damit verbunden super Leasingverträge aushandeln. Dies wiegt auch die dann fehlende „Elektroprämie“ für die Neufahrzeuge nicht auf. Und die Vorführer sind auch meistens sehr gut Ausgestattet, sodass man hier keine Einbußen zum selbst konfigurierten Neufahrzeug hinnehmen muss (außer vielleicht bei der Farbe).
So, der Wagen befindet sich nun nach einer interessanten Entscheidungsfindung endlich in meinem Besitz. Nun geht das Lernen mit dem neuen los. Bis ich dann mal einen ausführlichen Nutzungsbericht abgeben kann, habe ich aber bereits jetzt noch ein paar Anmerkungen zu verschiedenen, mir wichtigen Punkten.
Neuer Stromlieferant:
Da mein Auto ja nun von der heimischen Steckdose versorgt wird, habe ich natürlich auch meinen Stromvertrag auf den Prüfstand gestellt. Ich habe für das Jahr 3000kw/h durch den Verbrauch des e-tron auf den Hausverbrauch Strom hinaufgerechnet. Durch den Mehrverbrauch an Strom konnte ich in meiner Region einen Vertrag mit nun 20ct. Brutto pro kwh (alter Vertrag 25ct. Brutto) abschließen. Damit ergibt sich eine Ersparnis von 5ct. Pro kwh auf den Gesamtverbrauch des Hauses. Also unbedingt auch diesen Punkt vor oder nach dem Kauf beachten. Natürlich sollte man hier generell jedes Jahr wieder neu vergleichen.
Wartung:
Dieser Punkt wird im Forum auch sehr oft diskutiert. Ja, einmal im Jahr muss der e-tron zur Wartung verbracht werden. Dies ist aber für mich persönlich nicht schlimm, da die Wartung mit im Leasingvertrag abgedeckt ist. Ob diese Option wirklich notwendig ist, bleibt jedem selbst überlassen. Ich für meine Person wollte halt das Rundum Sorglos Paket für meinen Audi haben, da ich beruflich auf mein Auto angewiesen bin.
Charge & Fuel Card:
Diesen Service, für Leasingnehmer kostenlos, finde ich echt klasse. Ich kann meinen e-tron an allen Verbundladestationen mit dieser Karte oder der App für das Handy (Android und IOS) laden. Der größte Vorteil ist hier, dass ich immer zum Preis der Charge & Fuel Card Vereinbarungen (derzeit 0,95€ je Std.) laden kann. Das System funktioniert bislang wirklich sehr gut. Für Ladestationen wo ich meinen Strom derzeit noch kostenlos bekomme, habe ich bereits eigene Karten an Bord. Um die Ladestationen der Regionen zu entdecken, kann ich die Seite von www.goingelectric.de wärmstens empfehlen. Erstens sind die Ladestationen mit den Anschlussvarianten verzeichnet und gleichzeitig ist der jeweilige Betreiber und die Verbundteilnehmer aufgezeigt.
Verbrauch oder Hybrid vs. EV- Mode:
Sich zu den Verbräuchen zu äußern ist wirklich schwierig, da die Angaben von so vielen verschiedenen Faktoren (Fahrweise, Wegprofil, Wetterbedingungen, Fahrmodus, etc.) abhängig sind. Ich kann nur so viel sagen, dass der Verbrauch für mich absolut in Ordnung geht. Nicht selten komme ich bei Temperaturen um die 0 Grad unter die 4,5l Durchschnittsverbrauchsmarke je 100km wenn ich meinen Arbeitsweg von 84km (gesamt) betrachte. Natürlich bin ich hier nicht sportlich unterwegs, aber ich krieche auch nicht mit 80km/h auf der Autobahn umher. Und man muss bedenken, dass sich der Motor 2x im Kaltstart befindet. Bei dieser Fahrweise habe ich noch nicht einmal den kompletten Energiespeicher verbraucht. Es bleiben immer ca. 2-3 kwh übrig. Also ich nutze hauptsächlich den Hybrid Auto Mode, denn ich habe einen Benziner mit elektrischer Unterstützung erworben und genau für diesen Einsatz ist dieses Auto optimiert. Natürlich fahre ich nahe Ziele in meinem Umkreis auch rein elektrisch an, muss hier aber eine geringere Reichweite in Kauf nehmen, die der Klimatisierung an kalten und warmen Tagen geschuldet ist.
Laden des Akkus/ Standklimatisierung:
Für das Laden des Akkus nutze ich meistens den Ladetimer, damit der Akku aus Gründen der Haltbarkeit erst vor Fahrtantritt gefüllt ist. Die Standklimatisierung benutze ich nur, wenn wirklich mit Eis auf den Scheiben zu rechnen ist, da ich keine Lust zum Scheibenkratzen habe. Ansonsten übernimmt der Verbrenner für mich die Konditionierung des Innenraums und des Akkus (Abwärme fällt ja hier bekanntlich in Massen an) während der Fahrt. Warum soll ich also alles vorab aufwärmen, wenn die benötigte Wärme mit dem Benzin eh produziert wird!
MMI Connect und App:
Hatte mit den Einrichtungen keinerlei Probleme. Die Audi IT scheint ab und an mal an Ihrem System zu schrauben, sodass man in der Zeit keine Verbindung zum Fahrzeug aufbauen kann. Aber das ist auch das einzige, was mir bis jetzt negativ aufgefallen ist. Im Vergleich zum BMW Connected werden die Befehle schneller an das Fahrzeug abgesetzt.
Mit diesen Sätzen soll es nun aber auch von mir gewesen sein. Ich hoffe, dass ich mit meinem Aufschrieb einige Interessierte helfen kann, sich für oder gegen einen PHEV zu entscheiden. Wichtig ist letztlich, dass jeder der sich für dieses Konzept entscheidet am Ende zufrieden ist. Ich für meine Person kann nur sagen, dass ich es auf ganzer Linie bin.
Ich wünsche Euch allen ein großartiges Jahr 2017…!
Viele Grüße
Euer tailgate
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6863 Antworten
Zitat:
@Gulfossi schrieb am 27. Februar 2019 um 07:14:15 Uhr:
BJ 2015. Laut erwin einer der Betroffenen...
"Plugin Hybride sind sehr teuer im Unterhalt, denn man muss ja zwei Systeme warten"
A2 TDI: Inspektion + Ölwechsel 340 €
A3 e-tron Inspektion + Ölwechsel 280 €
...
A2 TDI: Inspektion + Ölwechsel 340 € alle 30.000km
A3 e-tron Inspektion + Ölwechsel 280 € alle 15.000km
merkste was;-)
und wo bekommt man noch ein A2 :confused:
Da hast du recht, wenn ich sehe jedoch was Kollegen für VW und BMW löhnen, finde ich den Preis OK.
Hi,
kann mir jemand sagen wie ich den Zustand der Batterie mit VCDS auslesen kann, also wo ich die Werte finde?
Wenn eines der beiden Systeme wartungsfrei ist, ist es auch nicht teurer 2 System zu warten. Und das ein Diesel sich nur lohnt, wenn man 40 000 km pro Jahr fährt, kann man nicht oft genug wiederholen.
Die erwartete Lebensdauer des Akkus sollen 8 Jahre sein und dann....wirds teuer... das ist das was mich als Privatkunden abhält ein E-Auto zu kaufen, da egal welches Fahrzeug man hier kauft kommt nach spätestens 10 Jahren der grosse Schock!
Zum Thema Diesel vs Benzin.
Anschaffung momentan Diesel billiger wie Benziner.
Bei 200PS/Allrad Benzinverbrauch 11l+ (15€/100km)
Bei 190PS/Allrad Dieselverbrauch <8l (11€/100km)
Sind auf 100km ca.4€ weniger.
Steuer Benzin 170€ /Steuer Diesel 300€.
Nach spätestens 5000km ist der Diesel billiger...
E-tron Verbrauch ca.20kw/100km entspricht 6€/100km. +höhere Anschaffungskosten + höhere Wartungskosten+ erwartbare höhere Folgekosten.
Zitat:
@jan_002 schrieb am 27. Februar 2019 um 17:43:04 Uhr:
Hi,
kann mir jemand sagen wie ich den Zustand der Batterie mit VCDS auslesen kann, also wo ich die Werte finde?
Steuergerät 19 ENG106155-ENG118436 und ENG106155-ENG118435
Scheinen berechnet zu werden (Werte schwanken) und was die Unterschiede zwischen den beiden sind, kann ich nicht sagen.
IDE09074-MAS08256 zeigt bei mir keine nachvollziehbaren Werte.
Im Steuergerät 8C findest Du u.a. Einzelwerte zu den Batteriezellen. IDE08217, IDE08218 und MAS04721,MAS04722 zeigen die Ausreißer.
Für Garantiefälle gibt es bestimmt ein spezielles Prüfverfahren. Schlechte Diagnosedaten werden allein nicht ausreichen, es sein denn, ein paar Zellen fallen weit aus dem Rahmen.
Zitat:
@wurzlsepp2211 schrieb am 28. Februar 2019 um 07:23:50 Uhr:
Die erwartete Lebensdauer des Akkus sollen 8 Jahre sein und dann....wirds teuer... das ist das was mich als Privatkunden abhält ein E-Auto zu kaufen, da egal welches Fahrzeug man hier kauft kommt nach spätestens 10 Jahren der grosse Schock!
Zum Thema Diesel vs Benzin.
Anschaffung momentan Diesel billiger wie Benziner.
Bei 200PS/Allrad Benzinverbrauch 11l+ (15€/100km)
Bei 190PS/Allrad Dieselverbrauch <8l (11€/100km)
Sind auf 100km ca.4€ weniger.
Steuer Benzin 170€ /Steuer Diesel 300€.
Nach spätestens 5000km ist der Diesel billiger...
E-tron Verbrauch ca.20kw/100km entspricht 6€/100km. +höhere Anschaffungskosten + höhere Wartungskosten+ erwartbare höhere Folgekosten.
Ich bin bei deiner Skepsis gegenüber Akkus. Allerdings haben diese kein Verfallsdatum. Es gibt Teslas die haben über 400.000km drauf und noch 90% Akkuleistung. Ich denke in der Zeit hatte auch ein Verbrenner diverse kostenspielige Reparaturen hinter sich. Also würde ich hier nichts pauschalisieren!
Man kann auch nicht pauschal sagen nach so und so viel KM ist der Dieser billiger, das kommt schon auf ein paar mehr Faktoren an.
Ich hatte z.B. keine Lust mehr auf Diesel fahren und habe mich deshalb nach einer Alternative umgeschaut. Die 20kWh/100km verbrauchst du im Winter bei minusgraden. Im Sommer sind 14 realistisch. Da es aber ein Hybrid ist muss man beide Seiten betrachten.
Aktuell bin ich bei 1500km seit dem letzten tanken und habe einen Langzeitverbrauch von 1,8l plus 14,6kWh Strom. Das ist ein Alltagswert nur für Geschäftsfahrten. Auch hier muss man beachten das es Werte vom BC sind und auch rekuperierter Strom dabei ist - also nicht aus der Steckdose. Daher wird das ganze kompliziert und wir bleiben bei 14kWh/100km.
1l Benzin = 1,35€
1kWh Strom = 0,25€
(1,8 x 1,35) 2,43€ + (14 x 0,25) 3,50€ = 5,96€/100km
Steuern im Jahr 24€
Einstiegspreis 37500€ für einen e-tron. Dann geht noch die Umweltprämie mit 4000€ ab also 33500€. Aber die Ausstattung muss man auch beim Diesel so konfigurieren.
Diesel: um es schnell zu machen konfiguriere ich mal das Technologiepaket und das Komfortpaket rein sowie Alufelgen 17“ und die S-Tronic. So komme ich auch auf etwa den selben Wert. (38.020).
Ziehen wir einfach mal 5000€ ab damit keiner weinen kann also 33.020€
Ich schaue bei Spritmonitor was der 190PS Diesel so nimmt mir S-Tronic und lande bei 6,97l/100km
Diesel 1,28€
6,97 x 1,28 = 8,92€/100km
Steuern 300€/Jahr?
So richtig viel muss ich an dieser Stelle nicht weiter rechnen. Wenn ich jetzt Urlaubsfahrten mit ein rechne komme ich 3,14l/100km und 11,20kWh abgelesen vom Zähler an der Ladesteckdose und das mit insgesamt 48.340km. Ich habe natürlich noch eine Ladeflat zu bezahlen die ich habe (35€ pro Monat) aber dafür war der e-tron ca. 50€ günstiger als der Diesel im Leasing.
Also du siehst - mit einfachen pauschalrechnungen ist es nicht getan. Dazu ist er sauberer und macht so viel mehr Spass als ein nagelnder Diesel! Alleine der Elektroboost bei überholen lässt mich immer wieder grinsen.
PS: das mit den höheren Wartungskosten musst du mir noch kurz erklären denn meine waren bisher immer niedriger als bei unserem A1 mit selbem Verbrenner und da die Bremsen deutlich weniger verschleißen sollte das auch so bleiben.
Und was bringt mir ein Diesel, wenn ich nicht mehr in die Städte fahren darf, weil ein Fahrverbot nach dem anderen entsteht? Das wird in Zukunft sicherlich nicht besser, da die Politik voll auf Elektroautos setzt.
Deine Rechnung ist bei einem neuen Auto bestimmt berechtigt... Als Privatmann kaufe ich das Auto mit ca.3Jahren. Jetzt hat das Auto schon einiges an Wertverlust. Und jetzt sind Diesel erste Wahl. Desweiteren falle ich nach 5 Jahren aus der Garantie raus und muss sämtliche Schäden selber zahlen. Ich weiß wie komplex der A3 E-tron aufgebaut ist, da ist jeder High-Tech-Diesel nichts dagegen. Am Benziner ist eh noch weniger dran.
Sämtliche HV- Bauteile sind zudem nicht gerade billig, selber schrauben am E-tron ist nur beschränkt möglich.
Als Neufahrzeug und Leasing ist das noch alles ok und gut, als gebrauchter im Privatbesitz naja...
Zum Thema Fahrverbot. In meiner Großstadt gibt es (noch) keines, arbeite auch am Stadtrand. Und sollte ich wirklich rein müssen fahr ich mit dem 2-Takter Roller, da bekomm ich einen tollen kostenlosen Parkplatz vor der Haustür.
Zitat:
@wurzlsepp2211 schrieb am 28. Februar 2019 um 12:32:40 Uhr:
Als Neufahrzeug und Leasing ist das noch alles ok und gut, als gebrauchter im Privatbesitz naja...
Ich habe den e-tron ganz bewusst 2017 als Privatauto und als 1,5 Jahreswagen gekauft...mit dem halbierten Neupreis (zugegeben, ein Schnäppchen von einem Audi-Mitarbeiter) und Werksgarantie bis 2021 sowie 8 jähriger Akkugarantie (die Lebensdauer wie du in deinem Anfangsbeitrag geschrieben hast soll eben nicht 8 Jahre sein, sondern die Garantie auf den Akku - das heißt Audi ist sich sicher, dass sie 8 Jahre keine Defekte bezahlen müssen, sprich der Akku selbst hält deutlich länger, siehe auch die Akkus diverser Toyota-Hybride), sehe ich keine wirklichen Probleme auf mich zukommen und ich werde das Auto wohl so lange fahren wie den Vorgänger A3 (9 Jahre).
Danach kann auch bei einem modernen Diesel oder einfachen Benziner alles Mögliche an teuren Reparaturen auftreten. Ich sehe DSG und Verbrennungsmotor als anfälliger an als die HV-Komponenten.
Und mal so nebenbei: Wenn man ein bzgl. laufenden Kosten möglichst günstiges Auto kaufen will, fährt man kein 204PS Fahrzeug von Audi (unabhängig vom Antrieb)...da gibt's andere Alternativen. Das Gesamtpaket beim e-tron stimmt aus meiner Sicht aber, zumindest wenn man einen guten Deal gemacht hat.
Wer am Auto sparen will, muss sich einen Mitsubishi Spacestar kaufen. Momentan für 6990 €
Mal eine Frage zum Verbrauch. Spielt die Temperatur tatsächlich so eine große Rolle?
Ich hab den A3 E-Tron seit Dezember 2018 und bin deswegen bisher nur mit den Winterreifen gefahren und hab die Reichweite von ca. 35km (bei ausgeschalteter Heizung) bisher eigentlich immer auf die Winterreifen geschoben. Nun habe ich aber seit letzter Woche neue Rollwiderstandsoptimierte Sommerreifen drauf (EcoContact 6 205/50R17) und die Reichweite ist kein bisschen größer geworden.
Daher meine Frage ob dies an den noch kalten Temperaturen, gerade nachts wenn geladen wird, liegen kann?
Bei mir macht die Temperatur cirka 5 km Reichweite Sommer zu Winter aus (bei ausgeschalteter Heizung und Klimaanlage). Einen Einfluss der Reifen konnte ich nicht feststellen (Sommerreifen 225er 17 Zoll, Winterreifen 205er 16 Zoll).
Entspricht auch meiner Wahrnehmung
Also ich würde sagen, ich komme im Winter bei um die 0 Grad ca. 10km weniger weit als im Sommer (aber solche Angaben hängen natürlich auch viel von Fahrstil, Topografie und Einsatzgebiet (Stadt/Landstraße etc) ab) - auch schalte ich nicht die Heizung aus.
Mit größeren Rädern (bei mir im Winter 17, im Sommer 18 Zoll) erhöht sich schon der Verbrauch, allerdings wird das durch die wärmeren Temperaturen überkompensiert. Ich habe den e-tron damals auch quasi im Winter übernommen und konnte dann im Frühling/Sommer schon einen deutlichen Reichweitenzuwachs erkennen.