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Aua!

Themenstarteram 10. Juni 2008 um 9:21

Fahren mit Köpfchen...???

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 10. Juni 2008 um 11:42

Also ganz erlich, wenn ich wo hin komm und da klebt einer im Laster...

würd ich den wohl nie anlangen

Auserdem pfusch ich an keinem rum, da warte ich bis der Arzt kommt...

im nachhinein ist er querschnitts gelähmt und bedankt sich bei mir....

dann lieber tod!

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Themenstarteram 26. Juni 2008 um 10:26

P.S.: wäre ich hart dann würde ich 1. Hilfe leisten bei sowas...aber dafür bin ich nicht hart genug...

wenn ich in so eine sitution komme weiss ich ehrlich gesagt nicht wie reagiere...

;) schisser

am 26. Juni 2008 um 12:05

Dann schleunigst ab zum 1. Hilfe Training. Ich war schon 3 mal in der echt beschissenen Situation 1. Hilfe leisten zu müssen. Wenn man dann blos daneben stehst und hilflos zuschaust wie einer verreckt oder gar einfach weiterfährt, also ich könnte das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren! Und nur hoffen das man nicht in die Situation kommt helfen zu müssen reicht nicht.

am 26. Juni 2008 um 13:20

sorrx falscher thread

am 26. Juni 2008 um 13:22

Nur mal zu diesem, "muss ich helfen oder muss ich es net"...

Man sollte bedenken, Situationen, in denen man die Hilfe Anderer benötigt, können jedem passieren, selbst der Mutter einer Porzelanvase. Und da bekanntlicher Weiße unser Leben nicht nur aus Nehmen, sondern auch aus Geben besteht, sollte es eigentlich selbstverständlich sein, zu helfen. Mit nem "aktuellen" Erste Hilfekurs wäre das ganze natürlich noch besser.

So long...

am 26. Juni 2008 um 13:36

Gut, ich denke jeder wir versuchen wollen zu helfen, zumindest die hier anwesenden.

Die dich nicht wissen wie sie reagieren würden, meinen das bestimmt nicht, das sie da stehen würden und sich fragen würden was sie jetzt mit dem bewusstlosen Fahrer machen sollen. Sondern eher, was soll ich machen ,wenn da ein halb zerfetzter Fahrer liegt, dessen Kopf nur noch schemenhaft an einen solchen erinnert.

Wie heisst es so schön? Ein Mensch ist erst tot, wenn er warm und tot ist - oder Verletzungen ausweist, die mit dem Leben nicht vereinbar sind (z. B. Kopf ab) - oder andere sichere Todeszeichen zeigt (Totenflecken, Leichenstarre, Verwesung...).

ciao

am 26. Juni 2008 um 13:47

solange nicht der kopf ab ist sollten man auf jedenfall versuchen etwas zu unternehmen .. auch wenn man glaubt das er sowieso schon tot ist... das ziel ist es sowieso die person am leben zu halten bis der notarzt da ist

am 26. Juni 2008 um 13:48

Zitat:

 

Die dich nicht wissen wie sie reagieren würden, meinen das bestimmt nicht, das sie da stehen würden und sich fragen würden was sie jetzt mit dem bewusstlosen Fahrer machen sollen. Sondern eher, was soll ich machen ,wenn da ein halb zerfetzter Fahrer liegt, dessen Kopf nur noch schemenhaft an einen solchen erinnert.

Na ja ich denk dabei an die immer wieder, auch in diesem Forum, gern geführte Diskusion darum ob man nun einem Bewustlosen Fahrer den Helm abnimmt oder nicht. Leider sind da oft viele dabei die es lieber lassen. Man könnte ja was kaputt machen.

am 26. Juni 2008 um 13:50

Zitat:

Original geschrieben von pd78

 

Na ja ich denk dabei an die immer wieder, auch in diesem Forum, gern geführte Diskusion darum ob man nun einem Bewustlosen Fahrer den Helm abnimmt oder nicht. Leider sind da oft viele dabei die es lieber lassen. Man könnte ja was kaputt machen.

naja helm drauflassen : Risiko das der verletzte durch flüssigkeiten erstickt (hoch)

abnehmen: risiko das man der person das genick bricht (gering)...

am 26. Juni 2008 um 14:09

Zitat:

Ein Mensch ist erst tot, wenn er warm und tot ist

War das nicht bezogen auf Erfrierungen bei denen der Kreislaufstillstand durch die Temperatur verursacht wurde, weil durch den geringeren Stoffwechsel die Wahrscheinlichkeit einfach höher ist das noch was zu retten ist, bzw. das nicht Versorgte Gewebe länger durchhält? Wenn die Kälte daraus resultiert das der Verunglückte schon seit 2 Stunden keinen Kreislauf mehr hat ist das doch mit Sicherheit kein begünstigender Faktor mehr. Mittlerweile macht man sogar das genaue Gegenteil, meines Wissens haben viele RTWs mittlerweile 4 grad kalte infusionen um den Körper möglichst schnell nach der reanimation auf knapp über 20 grad runter zu kühlen...

Aber wie auch immer bis auf wenige Ausnahmen haben wir das ja so oder so nicht zu entscheiden, welche Fälle das sind erkennt man denke ich in der Situation schon von alleine.

Allerdings sehe ich es so das solche extremfälle doch etwas über das gelernte hinaus geht, ich wüsste spontan zwar wie man einen Menschen aus einem PKW zieht aber wie man das anstellt wenn nur noch der Kopf im PKW/LKW steckt hat man wohl nie gelernt, also ich würd sagen ich wüsste auch nicht was ich in der Situation machen sollte. Abnehmen ist klar nur das wie wäre die große Frage, will ja schließlich auch niemand das man anschließend den Körper in den Armen hat während der Kopf stecken geblieben ist.

Erbrochenes ist beim Auflassn des Helmes ein nicht ganz so großes Problem, die stabile Seitenlage geht trotzdem und bei geöffnetem Visier besteht zumindest die Möglichkeit dass es abläuft die größeren Probleme dürften sein.

- Zurückfallen der Zunge in den Rachenraum, da ein Überstrecken des Kopfes kaum möglich ist.

- Wenn es zum Atemstillstand kommt geht wichtige Zeit bis zur beatmung verloren, ausserdem wird beim schnellen hektischen abreissen des Helmes garantiert mehr kapput gemacht als wenn man sich vorher Zeit läßt

-Rückenmarksverletzungen durch Helmabnahme sind zwar möglich, aber die Wahrscheinlichkeit das Rückenmark durch auflassen des Helmes zu schädigen ist noch viel größer. Denn die wenigsten Rückenmarkverletzungen sind Abrisse, meistens sind Blutgefäße gequetscht und Teile des Marks werden nicht mehr richtig durchblutet, sterben also ab. Würde man den den Kopf jetzt überstrecken und etwas unter zug halten (nicht gleich abreissen) besteht die Möglichkeit das Blutgefäße wieder frei gelegt werden und die entsprechenden Abschnitte sich eventuel wieder regenerieren können.

Das Argument mit den möglichen Genickverletzungen kann also nicht zählen, wie mans dreht und wendet.

So habe ichs zumindest dieses Jahr bei einer angefangenen Feuerwehrsanitäterausbildung gelernt die ich leider ab etwa der hälfte aufgrund der Beruflichen Situation (sprich aus Zeitgründen) nicht zuende führen konnte.

Edit: da Caravan inzwischen geantwortet hat, 32-33 Grad klingen natürlich schon realistischer als 20 grad, die Sendung lief aber irgendwan gegen 3 Uhr morgens und ich lag mehr im Wachkoma als dass ich wirklich anwesend gewesen wäre.

Zitat:

Original geschrieben von Darknibbler

War das nicht bezogen auf Erfrierungen bei denen der Kreislaufstillstand durch die Temperatur verursacht wurde, weil durch den geringeren Stoffwechsel die Wahrscheinlichkeit einfach höher ist das noch was zu retten ist, bzw. das nicht Versorgte Gewebe länger durchhält?

Du hast natürlich Recht. Den Satz hab ich nur gebracht, weil der so einprägsam und gleichzeitig irgendwie paranoid ist ;)

Zitat:

Original geschrieben von Darknibbler

Wenn die Kälte daraus resultiert das der Verunglückte schon seit 2 Stunden keinen Kreislauf mehr hat ist das doch mit Sicherheit kein begünstigender Faktor mehr. Mittlerweile macht man sogar das genaue Gegenteil, meines Wissens haben viele RTWs mittlerweile 4 grad kalte infusionen um den Körper möglichst schnell nach der reanimation auf knapp über 20 grad runter zu kühlen...

Auch hier hast Du (fast) Recht. Allerdings sind knapp über 20°C erheblich zu kalt. Angestrebt wird eine Körperkerntemperatur von 32-33°C. Alles andere ist ja schon fast Schockfrosten :D

ciao

Hi,

also ich habe in den letzten 4 Jahren 3 erste Hilfe Kurse gemacht, darunter 2 mit größerem Umfang... 1x für den Führerschein, 1x in meiner Ausbildung für die Arbeit (beinhaltete auch Straßenverkehr und nicht nur berufsspezifisches) und einmal vor ca. 9 Monaten bei der Bundeswehr.

Und trotzdem könnte ich jetzt nicht beschwören, dass ich in einer Situation, wo dieses Wissen von Nöten ist noch alles richtig machen würde und ich denke, dass ich dann sicherlich auch einfach in der Aufregung viele wichtige Dinge für den Moment vergessen würde. Übrigens, beim ersten und zweiten Kurs wurde mir noch 15/2 beigebracht, beim 3 in 2007 allerdings 30/2.

Und noch etwas: bei meinem ersten Erste Hilfe Kurs vor 4 Jahren fürs KFZ wurde uns vom damaligen Sanitätsausbilder gesagt, dass man rechtlich gesehen in dem Moment bereits erste Hilfe geleistet hat, indem man den Unfall nicht ignoriert sondern anhält und den Notruf absetzt, er meinte damals, niemand MUSS an ein Opfer ran gehen und irgendwas machen - Notruf absetzen reicht rechtlich. Auch wenn er das für falsch hielt, wie er damals meinte.

 

Ob das nun stimmt oder nicht weiß ich nicht, in meinem ersten Kurs wurde es uns so erzählt, in denen danach wurde auf das Thema von rechtlicher Seite aus nicht weiter eingegangen.

mfg

am 26. Juni 2008 um 14:31

Mag sein das das Rechtlich reicht aber danebenstehen und mit dem Handy in der Hand zusehen wie einer erstickt möchte ich trotzdem nicht!

Ich geh jedes Jahr über die Firma aus zum 1. Hilfe Training. Ist einfach nen besseres Gefühl wenn man das Regelmässig trainiert.

am 26. Juni 2008 um 14:33

30/2 wird deswegen gelehrt weil man wohl schon etwa 10-15 mal Pumpen muss um den Blutdruck überhaubt aufzubauen, danach wird das Blut überhaubt erst durch den Körper gepummt.

Ob die Rechtliche Situation so ist weiß ich nicht, ich meine es heißt "soweit wie zumutbar ist", was zum Beispiel bedeuten würde das eine Frau im Dunkeln auf einer einsamen Landstraße nicht dazu verpflichtet ist bei unklarer Situation (wenn sie sieht wie jemand gegen einen Baum fährt brauch sie wohl nicht befürchten vom vermeindlichen Unfallopfer überfallen zu werden) ihr Auto zu verlassen. Da würde wohl nen Notruf reichen, aber ob das generell so ist? Sollte es meiner Meinung nach zumindest nicht, schließlich würde ich auch nicht wollen das nur der Notruf gerufen wird und ich dann doch noch mindestens 15 min eingeklemmt unter irgend nem Auto liege.

Zitat:

das eine Frau im Dunkeln auf einer einsamen Landstraße nicht dazu verpflichtet ist bei unklarer Situation

Und beim Mann wärs egal wenn der überfallen wird? :P

 

 

BTT: Wie gesagt ich weiß nich in wie weit es stimmt, aber wurde damals im ersten Kurs so gesagt. Klingt für mich aber auch plausibel,

dass rechtlich ein Notruf als erste Hilfe ausreicht. Nur mal angenommen (ist natürlich stark konstruiert), das Opfer hat eine schwere Krankheit

die ich nicht erkennen kann und stecke mich durch Beatmung / sonstigen Kontakt bei ihm an... Niemand muss sich selbst in Gefahr begeben um andere zu retten, so viel weiß ich. Ist natürlich unwahrscheinlich das so ein Fall wirklich mal auftritt, aber rechtlich denke ich sollte sowas berücksichtigt sein. Kontakt mit fremden Körperflüssigkeiten (sei es erbrochenes, Blut, Speichel, ...) kann ein Risiko sein, denke ich zumindest als Laie.

Und wie sieht es rechtlich aus, wenn ein Ersthelfer aus Unwissenheit ein Unfallopfer mit seiner "Hilfe" umbringt obwohl dieses Opfer gute Überlebenschancen hatte ?

 

mfg

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