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Anleitung Antriebswellengelenk/Achsmanschette Radseite wechseln ohne Bühne
Hallo,
ich wollte auch mal einen Beitrag schreiben, daher:
Anleitung für Laien wie mich zum Wechsel der Achsmanschette daheim ohne Bühne beim Passat 3B außen (ohne Lösen der Antriebswelle von der Getriebeseite). Wer die Möglichkeit hat auf eine Bühne zu kommen, sollte besser das andere Verfahren nehmen.
Reparatur-Satz:
Manschette, Antriebswellenschraube, kleine und große Schelle, Sprengring, Metallscheibe und Fett
Werkzeuge:
- 14er Innensechskant-Schlüssel (Inbus)
-
passend dazu ca. 1m Verlängerung als Hebel
- 2 Wagenheber
- Maul-/Ringschlüssel - (13) 16, 18, 19
- Maulschlüssel - 16
- Steckschlüssel & Ratsche - 13, 16, 18, 19, Verlängerung
- lange Kneifzange (gute Hebel-Wirkung), vorher mal an den neuen Schellen anlegen
- Durchschlag / großer Schlitzschraubendreher
- kleiner Schlitzschraubendreher (Punkt 17)
- Hammer ca. 500g
- Seitenschneider
- Holzklotz o.ä. ca. 15-20cm hoch
- evtl. Fügehülse für Achsmanschette auf Antriebswelle s. Punkt 20
- Werkstatt-Lampe zum Einhängen in den Radkasten oder ähnl.
Verbrauchsmaterialien:
- Bremsenreiniger
- Rostlöser
- mehrere Lappen
Vorgehen (linke Seite), Fahrzeug sichern, Handbremse festziehen, und Gang raus:
- mit dem 14er Innensechskant und dem 1m Hebel die Antriebswellenschraube in der Radnabe lösen (sitzt sehr fest)
- Radmuttern lösen, Wagen anheben, Radmuttern rausschrauben und Rad abnehmen
- Lappen oder ähnl. unterlegen
- Schraube für obere Querlenker am Radträger (oben links) mit 16er Steck-und Maulschlüssel lösen, und mit Rostlöser einsprühen und die Schraube mit dem Durchschlag nach hinten rausschlagen (sehr schwergängig)
- Kugelköpfe der Querlenker von unten mit Durchschlag aus dem Radträger schlagen, ggf. mit großen Schlitzschraubendreher ein bisschen aufhebeln
- Spurstangenkopf (oben rechts) lösen, dazu erst mit dem 13er die Schraube oben drauf lösen, dann mit dem 16er die Mutter außen lösen, die Schraube mit Rostlöser einsprühen und nach innen mit dem Durchschlag austreiben (schwergängig)
- Kugelkopf vom Spurstangenkopf von unten mit dem Durchschlag aus dem Radträger schlagen
- Motorhaube öffnen, und die 3 Schrauben vom Federbeindom mit 16er Steckschlüssel und Verlängerung lösen. Bei mir kann ich eine Schraube davon nur mit 16er Maulschlüssel lösen
- Schraube unten an der Gabel des Stossdämpfers mit 18er / 19er Schlüsseln lösen
- Das Fahrzeug mit dem 2. Wagenheber auf der anderen Seite anheben, da die Kraft des Stabis die Demontage sonst verhindert.
- Das Federbein hängt beim ersten Mal noch mit einem Sprengring im Fahrzeugdom fest, ist etwas fummelig den Sprengring zu lösen, kann dann aber leicht demontiert werden.
- Die Antriebswelle drehen und die alten Schellen der Achsmanschette mit dem Seitenschneider abknippsen. Danach die alte Achsmanschette auftrennen und entsorgen (sehr fettverschmiert)
- Lappen auf den Radträger unter der Achsmanschette und auf den Federbeinlenker legen, und die Antriebswellenschraube komplett rausschrauben.
- Jetzt kann das Antriebswellengelenk nach innen geschoben werden, um es aus der Radnabe zu lösen.
- die Antriebswelle mit Gelenk nach vorne führen und ablegen (dazu wurde das Federbein ausgebaut)
- die Antriebswellenschraube komplett in das Gelenk einschrauben, damit es ohne Schlagen von der Antriebswelle gelöst werden kann (fällt dann quasi von alleine ab)
- den jetzt deformierten Sprengring mittels Schlitzschraubendreher aus der Nut demontieren und die 2 Scheiben dahinter genau anschauen (Ausrichtung und Reihenfolge merken für die Montage) und dann abziehen (Achtung, im Rep.-satz ist nur eine davon)
- Gelenk und Welle mit dem Bremsenreiniger reinigen
- kleine Schelle auf die Antriebswelle schieben
- Neue Achsmanschette auf die Welle schieben. Dabei hilft eine Fügehülse. Wenn die nicht vorhanden sein sollte, dann aus der alten großen Schelle 3 Streifen ca. 7cm lang schneiden, gerade biegen und entgraten. Möglichst gleichmäßig über den Umfang der Antriebswelle verteilen, und damit die Achsmanschette über den Absatz auf der Welle schieben. Danach die Streifen wieder abziehen.
- die neue Scheibe und die eine alte Scheibe auf die Welle schieben und den neuen Sprengring in die Nut drücken.
- Die große Schelle auf richtige Stelle an der Manschette setzen
- Das Antriebswellengelenk gut fetten, und den Rest in die Manschette drücken
- das Gelenk auf der Welle ansetzen, und in die Radnabe stecken (vorsicht, sitz noch recht locker, da noch nicht auf der Welle gesichert). Wahrscheinlich kann man das Gelenk auch mit dem Hammer auf die Welle über den Sprengring "klippsen"
- Die neue Antriebswellenschraube durch das Radlager leicht einschrauben
- Federbein wieder montieren
- Den 2. Wagenheber auf der anderen Seite wieder ablassen
- den Holzklotz unter den Radträger stellen, und das Fahrzeug auf der Seite an der man arbeitet etwas ablassen (ca. auf k0-Lage), damit die Kugelköpfe der oberen Querlenker bequemer in den Radträger montiert werden können.
- Obere Querlenker und Spurstangenkopf wieder montieren
- Fahrzeug anheben und die Manschette richtig auf dem Gelenk und der Welle montieren.
- WICHTIG: die Schellen müssen jetzt schon an der richtigen Stelle sitzen. Eine Montage der großen Schelle ist nach der Montage der kleinen Schelle kaum möglich (jedenfalls nicht für mich). Sollte die große Schelle aufgegangen sein, dann die Manschette nach innen auf die Welle schieben, so dass man Sie vom Gelenk lösen kann, große Schelle aufsetzen und wieder aufs Gelenk schieben.
- Mit der großen Kneifzange zuerst die große Schelle sichern, dann die Manschette auf der Welle an die richtige Stelle schieben, und die kleine Schelle sichern.
- Ggf. Fettrückstände abwischen / reinigen und das Rad montieren.
- Fahrzeug ablassen, und Radmuttern anziehen.
- Antriebswellenschraube mit wahrscheinlich 115Nm + 180° anziehen, hab ich nicht ganz geschafft, daher lieber nochmal im Forum nach genauen Angaben suchen.
Hat bei mir ca. 2 Stunden gedauert.
Viel Spaß
Jan
Beste Antwort im Thema
Hallo,
ich wollte auch mal einen Beitrag schreiben, daher:
Anleitung für Laien wie mich zum Wechsel der Achsmanschette daheim ohne Bühne beim Passat 3B außen (ohne Lösen der Antriebswelle von der Getriebeseite). Wer die Möglichkeit hat auf eine Bühne zu kommen, sollte besser das andere Verfahren nehmen.
Reparatur-Satz:
Manschette, Antriebswellenschraube, kleine und große Schelle, Sprengring, Metallscheibe und Fett
Werkzeuge:
- 14er Innensechskant-Schlüssel (Inbus)
-
passend dazu ca. 1m Verlängerung als Hebel
- 2 Wagenheber
- Maul-/Ringschlüssel - (13) 16, 18, 19
- Maulschlüssel - 16
- Steckschlüssel & Ratsche - 13, 16, 18, 19, Verlängerung
- lange Kneifzange (gute Hebel-Wirkung), vorher mal an den neuen Schellen anlegen
- Durchschlag / großer Schlitzschraubendreher
- kleiner Schlitzschraubendreher (Punkt 17)
- Hammer ca. 500g
- Seitenschneider
- Holzklotz o.ä. ca. 15-20cm hoch
- evtl. Fügehülse für Achsmanschette auf Antriebswelle s. Punkt 20
- Werkstatt-Lampe zum Einhängen in den Radkasten oder ähnl.
Verbrauchsmaterialien:
- Bremsenreiniger
- Rostlöser
- mehrere Lappen
Vorgehen (linke Seite), Fahrzeug sichern, Handbremse festziehen, und Gang raus:
- mit dem 14er Innensechskant und dem 1m Hebel die Antriebswellenschraube in der Radnabe lösen (sitzt sehr fest)
- Radmuttern lösen, Wagen anheben, Radmuttern rausschrauben und Rad abnehmen
- Lappen oder ähnl. unterlegen
- Schraube für obere Querlenker am Radträger (oben links) mit 16er Steck-und Maulschlüssel lösen, und mit Rostlöser einsprühen und die Schraube mit dem Durchschlag nach hinten rausschlagen (sehr schwergängig)
- Kugelköpfe der Querlenker von unten mit Durchschlag aus dem Radträger schlagen, ggf. mit großen Schlitzschraubendreher ein bisschen aufhebeln
- Spurstangenkopf (oben rechts) lösen, dazu erst mit dem 13er die Schraube oben drauf lösen, dann mit dem 16er die Mutter außen lösen, die Schraube mit Rostlöser einsprühen und nach innen mit dem Durchschlag austreiben (schwergängig)
- Kugelkopf vom Spurstangenkopf von unten mit dem Durchschlag aus dem Radträger schlagen
- Motorhaube öffnen, und die 3 Schrauben vom Federbeindom mit 16er Steckschlüssel und Verlängerung lösen. Bei mir kann ich eine Schraube davon nur mit 16er Maulschlüssel lösen
- Schraube unten an der Gabel des Stossdämpfers mit 18er / 19er Schlüsseln lösen
- Das Fahrzeug mit dem 2. Wagenheber auf der anderen Seite anheben, da die Kraft des Stabis die Demontage sonst verhindert.
- Das Federbein hängt beim ersten Mal noch mit einem Sprengring im Fahrzeugdom fest, ist etwas fummelig den Sprengring zu lösen, kann dann aber leicht demontiert werden.
- Die Antriebswelle drehen und die alten Schellen der Achsmanschette mit dem Seitenschneider abknippsen. Danach die alte Achsmanschette auftrennen und entsorgen (sehr fettverschmiert)
- Lappen auf den Radträger unter der Achsmanschette und auf den Federbeinlenker legen, und die Antriebswellenschraube komplett rausschrauben.
- Jetzt kann das Antriebswellengelenk nach innen geschoben werden, um es aus der Radnabe zu lösen.
- die Antriebswelle mit Gelenk nach vorne führen und ablegen (dazu wurde das Federbein ausgebaut)
- die Antriebswellenschraube komplett in das Gelenk einschrauben, damit es ohne Schlagen von der Antriebswelle gelöst werden kann (fällt dann quasi von alleine ab)
- den jetzt deformierten Sprengring mittels Schlitzschraubendreher aus der Nut demontieren und die 2 Scheiben dahinter genau anschauen (Ausrichtung und Reihenfolge merken für die Montage) und dann abziehen (Achtung, im Rep.-satz ist nur eine davon)
- Gelenk und Welle mit dem Bremsenreiniger reinigen
- kleine Schelle auf die Antriebswelle schieben
- Neue Achsmanschette auf die Welle schieben. Dabei hilft eine Fügehülse. Wenn die nicht vorhanden sein sollte, dann aus der alten großen Schelle 3 Streifen ca. 7cm lang schneiden, gerade biegen und entgraten. Möglichst gleichmäßig über den Umfang der Antriebswelle verteilen, und damit die Achsmanschette über den Absatz auf der Welle schieben. Danach die Streifen wieder abziehen.
- die neue Scheibe und die eine alte Scheibe auf die Welle schieben und den neuen Sprengring in die Nut drücken.
- Die große Schelle auf richtige Stelle an der Manschette setzen
- Das Antriebswellengelenk gut fetten, und den Rest in die Manschette drücken
- das Gelenk auf der Welle ansetzen, und in die Radnabe stecken (vorsicht, sitz noch recht locker, da noch nicht auf der Welle gesichert). Wahrscheinlich kann man das Gelenk auch mit dem Hammer auf die Welle über den Sprengring "klippsen"
- Die neue Antriebswellenschraube durch das Radlager leicht einschrauben
- Federbein wieder montieren
- Den 2. Wagenheber auf der anderen Seite wieder ablassen
- den Holzklotz unter den Radträger stellen, und das Fahrzeug auf der Seite an der man arbeitet etwas ablassen (ca. auf k0-Lage), damit die Kugelköpfe der oberen Querlenker bequemer in den Radträger montiert werden können.
- Obere Querlenker und Spurstangenkopf wieder montieren
- Fahrzeug anheben und die Manschette richtig auf dem Gelenk und der Welle montieren.
- WICHTIG: die Schellen müssen jetzt schon an der richtigen Stelle sitzen. Eine Montage der großen Schelle ist nach der Montage der kleinen Schelle kaum möglich (jedenfalls nicht für mich). Sollte die große Schelle aufgegangen sein, dann die Manschette nach innen auf die Welle schieben, so dass man Sie vom Gelenk lösen kann, große Schelle aufsetzen und wieder aufs Gelenk schieben.
- Mit der großen Kneifzange zuerst die große Schelle sichern, dann die Manschette auf der Welle an die richtige Stelle schieben, und die kleine Schelle sichern.
- Ggf. Fettrückstände abwischen / reinigen und das Rad montieren.
- Fahrzeug ablassen, und Radmuttern anziehen.
- Antriebswellenschraube mit wahrscheinlich 115Nm + 180° anziehen, hab ich nicht ganz geschafft, daher lieber nochmal im Forum nach genauen Angaben suchen.
Hat bei mir ca. 2 Stunden gedauert.
Viel Spaß
Jan
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181 Antworten
Zitat:
@dimi1977 schrieb am 25. April 2015 um 08:45:55 Uhr:
ich denke du meinst belüften, denn bei Montage habe ich beide mit gelieferte Pakete Fett rein gemacht (aufs gelenk und in die Manschette zusammen 160ml) eigentlich war die Manschette Komplet mit fett befühlt und ich denke mal dadurch ist Vakuum entstanden , aber ich kann auch falsch liegen
ja, belüften passt hier möglicherweise besser.
Hallo Hobby Schrauber,
nun will ich auch mal etwas zu diesem hilfreichen Forum beitragen. Habe heute die Antriebswelle auf der Fahrerseite bei meinem 3B6/3BG Baujahr 2004 (HSN 0603 TSN 612 - 74 kW Diesel) wegen defekter Manschette zum ersten mal ausgebaut. Als ich die Anleitung am Anfang dieses Treats gelesen habe, dachte ich "lasse es doch lieber in der Werkstatt richten". Nun habe ich eine günstige gesucht und schon dort gaben die Mechaniker auf, da sie die Achsschraube mit einem gewinkelten 14-ner Inbus nicht aufschrauben konnten. jetzt blieb mir nichts anders übrig als es selber zu versuchen, da die Schraube zum Teil beschädigt war durch die Versuche in der Werkstatt. Nach ca. 1 Stunde mit verschiedenen Hilfsmitteln habe ich die Schraube los bekommen. Und das war auch das absolut schwierigste am Ausbau der Welle. Danach löste ich die 6 Schrauben mit dem Vielzahn auf der Getriebeseite. Da das Fahrzeug auf beiden Seiten aufgebockt war, habe ich den Radeinschlag durch drücken der Bremsscheibe erreicht, da keine 2. Person vorhanden war, die das Lenkrad dreht. Und es war gut so, da die Welle ganz von allein in meine Hand gefallen ist. Sonnst wäre sie auf den Beton geknallt. Jedenfalls braucht man bei dem 3B6 keine sonstigen Schrauben lösen (geschweige die "böse" Schraube) um die Welle ausbauen zu können. Auch das Gleichlaufgelenk lässt sich mit dem Gummihammer leicht von der Welle schlagen. Es muss nur der Widerstand überwunden werden der durch den C-Ring verursacht wird. Da meine Welle hohl ist, habe ich diese Methode angewandt sonnst kann, schon wie in einem früheren Beitrag beschrieben, das Gewinde durch das komplette reindrehen der Achsschraube zerstört werden. Für alles was nach dem lösen der Achsschraube kam, habe ich ca. 15 Minuten benötigt. Nun warte ich auf die Ersatzteile.
Das kann man beim 3B6 nichts anderes lösen muss,kann man nicht verallgemeinern.
1.8T in Verbindung mit den 5Gang Schaltgetriebe.....ohne das lösen der oberen oder unteren Querlenker nichts zu machen.
Keine Möglichkeit bisher gefunden die Welle rauszukriegen.
MFG
Zitat:
@blue vectra th schrieb am 21. Juli 2015 um 23:32:23 Uhr:
Das kann man beim 3B6 nichts anderes lösen muss,kann man nicht verallgemeinern.
1.8T in Verbindung mit den 5Gang Schaltgetriebe.....ohne das lösen der oberen oder unteren Querlenker nichts zu machen.
Keine Möglichkeit bisher gefunden die Welle rauszukriegen.
MFG
Doch, das lösen des Querlenkers unten - hinten, ist einfacher als oben
Mit meinem Beitrag wollte ich nicht verallgemeinern, sondern den Besitzern des gleichen Passats, wie ich es habe, die Angst nehmen, wenn sie nach dem Lesen der Anleitung sich doch, wie ich, zuerst für eine Werkstatt entscheiden. Hier will ich auch noch mal darauf hinweisen, das ich nur die Welle auf der Fahrerseite ausgebaut habe. Ob es auf der rechten Seite genau so einfach ist, da dort die Welle kürzer ist, kann ich nicht sagen. Ich zweifle überhaupt nicht an, das es sich bei anderen Passat Modellen ganz anders verhält. Mit meinem Beitrag wollte ich nur vermeiden, das unnötige Arbeiten wie bei meinem Modell, durchgeführt werden müssen.
Es ist wirklich interessant, wie unterschiedlich sich der Wellenausbau bei den unterschiedlichen Passat gestaltet. Bei den einen gehts gehts sehr einfach, bei anderen müssen noch zusätzliche Teile am Fahrwerk gelöst werden, mal müssen die Räder eingeschlagen werden, mal nicht etc.
Vielleicht sollten wir mal eine Aufstellung für die unterschiedlichen Versionen machen. In etwa so: Typ, MKB, GKB (bzw. Getriebeart), linke Welle, rechte Welle, Bemerkungen.
Für unseren sähe das dann so aus:
Typ: 3BG
MKB: AZX
GKB: FHV (Automatik, TT5)
Links: Kein Lenkeinschlag, Achse ausgefedert
Rechts: Kein Lenkeinschlag, Achse ausgefedert
Bemerkung: Keine zusätzlichen Achsteile gelöst
Schön wäre, das in Tabellenform zu kriegen.
@menschmeier
Du würdest das Freiwillig übernehmen?
Ich hänge das dann an die FAQ an.
MFG
Zitat:
@blue vectra th schrieb am 22. Juli 2015 um 13:52:07 Uhr:
@menschmeier
Du würdest das Freiwillig übernehmen?
Ich hänge das dann an die FAQ an.
MFG
Wenn ich etwas Input kriege kann ich damit anfangen und mal gucken, was sich darstellungsmässig machen lässt. Dauernd pflegen werde ich den Beitrag nicht können. HTML-Code für Tabelle scheint leider nicht zu funktionieren, habs mal ausprobiert. Dann wirds wohl auf eine einfache Auflistung hinauslaufen.
Also Wellen- Aus- und Einbauer, schreibt mal Eure Daten;-)
Wenn ich nicht wieder den Weg über den Ausbau des unteren, hinteren Querlenker nehmen will und die Welle mit komplett Einlenken auch nicht raus geht:
Reicht es, wenn die böse Schraube, also die, die oben am Achsschenkel sitzt, raus ist und damit die beiden oberen Querlenker raus sind?
ODER muss das Gelenk das von der Lenkung kommt auch noch vom Achssenkel ab damit die Qelle raus geht?
Hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt, wenn nicht, fragt nochmal nach bitte;)
(Mit Achssenkel meine ich Radlagergehäuse. Nicht dass wir da aneinender vorbei reden).
Wenn die böse Schraube raus hast und die Lenker raus hast kannst den den achsschenkel ein ganzes Stück nach vorn ziehen da rutscht die Welle fast alleine raus ;) Spurstangekopf kannste dran lassen.
Neuer Ansatz!
Nachdem die Achsmanschetten ob Original oder Nachbau alle 1-2 Jahre fällig sind und meine rechtsseitig schon 3 Jahre haltet glaube ich den Grund dafür gefunden zu haben. Bei der Überprüfung wird immer bemängelt,daß leichter Fettaustritt bei Der Außenachsmanschette an der Welle auftritt.Ich hab nämlich bei der letzten Montage mit einem Draht diese auf der Achswelle fixiert und das dürfte etwas Spiel haben ,dadurch der leichte Fettaustritt.NUn ist es aber so, daß durch das hin und herwandern der Manschette auf der Achse aber weniger Spannung am Balg entsteht und dadurch so meine Vermutung haltet die Manschette so lange.Der Fettaustritt ist wirklich nicht nennenswert und durch die Fliehkraft wird das Fett nach dem Schleuderprinzip wohl in den großen Teil der Manschette gepresst. So nun seid Ihr dran...
LG Reini111
Dass Aussengelenk soll, bzw. kann auch nur, Biegebewegungen auffangen, fuer Laengenaenderungen ist allein das getriebeseitige Gelenk zustaendig.
"Meine" letzten Manschetten habe ich nach ca 4,5 Jahren gewechselt, Laufleistung etwa 50 bis 60Mm.
Dabei wiesen die Gummis zwar schon deutliche Risse auf aber sie waren, wie ich nach dem Wechsel in Ruhe feststellen konnte, noch lange nicht durch.
Interessant uebringens, dass bei unserem Auto bislang anscheinend immer nur die aeusseren Manschetten gewechselt wurden, und das bei knapp 180Mm und nach 13 Jahren zum dritten Mal.
Von daher moechte ich Deiner Theorie erstmal widersprechen.
Die äußeren werden ja auch durch die Lenkbewegung viel mehr beansprucht als die inneren ;).
Rechts bis 230 000 km die erste.
Links bei 140 000 neu und jetzt schon wieder :O
Zitat:
@AudiJunge schrieb am 25. September 2015 um 13:41:26 Uhr:
Die äußeren werden ja auch durch die Lenkbewegung viel mehr beansprucht als die inneren ;).
Sehe ich grundsätzlich auch so. Nur, ein Golf III verwendet quasi dieselbe Technik und hat gefühlt sogar einen stärkeren Lenkeinschlag. Dort hielten beide Manschetten locker 200Mm.