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Anfahren am Berg, Schleifpunkt

Opel Insignia B
Themenstarteram 23. Juli 2021 um 23:29

Mahlzeit zusammen,

ich muss jetzt mal ganz blöd in die Runde fragen: Wie fahre ich mit dem 1.5 Benziner am Berg an? Ich habe nämlich absolut kein Gefühl, wo der Schleifpunkt sitzt. Jedes Mal am Berg (schon etwas steiler, 3-4%) würge ich ihn mehrmals hintereinander wirklich sofort ab, ich ärgere mich da sehr drüber. Und auch in der Ebene passt es noch nicht so ganz, ich rolle los, gebe Gas, alles ganz langsam und mit etwas brummen und auf einmal kommt richtig viel, weiß nicht wie ichs beschreiben soll. Bei leichteren Steigungen wie z.b. Rampenbrücken habe ich keine Probleme mit dem abwürgen.

In der Fahrschule hatte ich einen Diesel mit Auto Hold, da blieb das Auto am selben Berg seelenruhig stehen (Kupplung am Schleifpunkt) und es ließ sich ganz einfach anfahren, mein voriger privater war ein AT und bei der FF haben wir auch nur Diesel, zwar ohne Auto-Hold aber selbst da kriege ich es hin.

Ich hab einfach den Eindruck, dass der "Gegendruck" vom Diesel bei meinem Benziner fehlt, ein Diesel "zieht" sich ja von selbst auf Schritttempo, beim Insi muss ich ein bisschen Gas geben, damit er nicht ausgeht.

Ich weiß, dass ist an sich pillepalle, aber vielleicht kann mir da jemand Hilfestellung geben? Möchte nämlich ungern das Material weiter unnötig belasten. Ich komm mir echt blöd vor für die Frage, aber ich meins wirklich ernst. Ich habe mir Videos dazu angeguckt und trotzdem klappt und wird es nicht besser. :(

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53 Antworten

Das Gefühl und das Gehör sind sicher beim Normalfahrer entscheidend - aber wie oben erwähnt: wenn man schlecht hört und sich das nicht eingesteht, dann wirds laut für die Umstehenden und sehr warm für die Kupplungsscheibe…

 

Aber Gefühl und Ohren bringen nichts, wenn man den Führerausweis auf einem Automaten gemacht hat und dann einen Schalter kauft. Denke wir werden in Zukunft den einen oder anderen Unfall deshalb erleben….

 

Mit eine der dümmsten Entscheidungen der Behörden! Bei meinem ersten Wagen, Alfa Giulia Sprint GT 1964 musste ich noch Doppelkuppeln und Zwischengas lernen.

Themenstarteram 24. Juli 2021 um 16:46

Wo hab ich denn gesagt, dass ich den auf einem AT gemacht hab? :o

Bin halt nach dem Erhalten 4 Jahre AT gefahren und ab und zu bei der FF mal einen Wagen mit Schaltung/Diesel.

Gefühl und Gehör ist aber jetzt ein bisschen mehr da.

Zitat:

@Kaffeesaeufer schrieb am 24. Juli 2021 um 12:04:18 Uhr:

Gas beim einkuppeln gebe ich schon, aber auch da fehlt noch ein bisschen das Gefühl - manchmal geht es gut und öfter hoppelt das Auto ein, zwei mal.

Das mit dem zucken vom Drehzahlmesser werde ich mir mal merken, danke für den Tipp!

Sei mir bitte nicht böse… aber im Interesse von Dir, Deinem Insignia und der Allgemeinheit..2-3 Stunden einen Fahrlehrer buchen? Ist x-fach günstiger als eine durchgebrannte Kupplung oder eine „Kofferraumreduzierung“ durch den Hintermann;)

 

Edit: ich habe nicht Dich gemeint mit der Automatenprüfung - da dies in D erst seit 1.4.21 gilt und ein „frisch Gebackener“ Fahrer kaum zu den Zielkonsumenten von Opel für den Insignia gehört, hab ich das auch nicht erwartet - aber Deine Erfahrung zeigt ja, wie das mit dieser Regelung problematisch werden kann

 

Hab erst jetzt gesehen, dass das in D wesentlich vernünftiger gelöst wurde als bei uns in der CH: in D brauchts nach der Grundausbildung mindestens 10 Fahrstunden zusätzlich auf Schaltgetriebe - in der CH kann man nur mit Fahrstunden auf dem Automaten nach der Prüfung auf dem Automaten ohne Einschränkung mit einem geschalteten Fahrzeug fahren…:eek:

Themenstarteram 24. Juli 2021 um 16:50

Wie hast du es denn gelernt mit dem Abstand zum Vordermann? Ich kenne das so, dass man nur so nah ran soll, das man die Hinterreifen noch den Boden berühren sieht (also bei Ampel, stockendem Verkehr...). Macht gefühlt kein Schwein.

Lernen tut jeder viel…aber dann ohne Fahrlehrer neben dran auch umsetzen… ist so und wird so bleiben. Ich konnte damals meinen Führerausweis noch ohne Fahrlehrer machen, hatte aber auch einen Vater, der mir das sehr gut vermitteln konnte - funktionierte ja auch nur, weil ich seit ich über die Rückenlehne schauen konnte immer „aktiv“ mitgefahren bin. :p

 

Und Doppelkuppeln/Zwischengas musste ich mir damals auch selbst beibringen, brauchte auch Übung:rolleyes:

Themenstarteram 24. Juli 2021 um 17:06

Jo, mein Vater hat das heute auch ganz in Ruhe gemacht.... Ich war tatsächlich etwas baff, als er meinte, er wolle mal eben gucken wie sich das Auto so fährt und nach über 12 Jahren AT beim ersten Versuch schon perfekt los fährt.

Aber dadurch konnte er dann auch besser auf meinen linken Fuß achten.

Der Diesel bei der FF hat den Schleifpunkt gefühlt bei halbem Pedalweg, deswegen war ich vielleicht auch etwas irritiert, dass der Punkt beim Insignia so weit "unten" liegt.

Ist klar, Dir fehlt die Erfahrung und Routine Deines Vaters - auch ich könnte noch Skifahren auch wenn ich es 30 Jahre nicht mehr gemacht habe.

Themenstarteram 24. Juli 2021 um 17:13

Das ich ihn kein einziges mal abgewürgt habe stimmt mich schon sehr zufrieden - die Straße ist nämlich gut steil. :D

Joa, er hat den Schein jetzt 35 Jahre, ist ein bisschen länger als ich ihn habe :P

Nach 35, oder wie bei mir fast 40, Jahren und vielen (Hundert-) Tausend Kilometern, ist es dir egal, in was für ein Auto du dich setzt.

Da denkst du über Schleifpunkte, Drehzahl oder sonstwas gar nicht mehr nach. Schlüssel rein, starten, fahren.... :)

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