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An alle Schumi Fans:

Themenstarteram 25. April 2005 um 21:31

Klar sind jetzt alle Schumi Fans voll von Euphorie über den 2. Platz in Imola und dem klasse Rennen von Michael.

Aber vergesst bitte nicht: Euer Meister und sein Team verhalten sich mit ihrem Testverhalten total unsportlich gegenüber anderen. Ich wäre da nicht so stolz drauf, denn die Formel 1 ist immernoch Sport, und da soll mit fairen Mitteln gekämpft werden.

Hätte Ferrari nicht so extrem viel getestet, und sich an die Testbeschränkungen gehalten, dann sähe es bestimmt noch nicht so tolle aus.

Ihr könnt mich jetzt kritisieren wie ihr wollt, aber ich hab damit Recht!!

Denkt da auch mal dran...

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128 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von XetrO

Du kennst ihn (meinen Standpunkt) scheinbar immernoch nicht, denn mit "Performance" meine ich nicht ausschließlich den Speed (lt dir Rundenzeit), sondern auch technische und taktische Leistungen. Das war aber bereits im ersten Post zu erkennen! Und für diese kann BS nichts.

Für mich haben die schlechten Ergebnisse von Ferrari

in den ersten 3 Rennen nichts mit einer schlechten

taktischen Leistung zu tun. Das Bridgestone nicht

für die technisch bedingten Ausfälle von Ferrari

verantwortlich ist, das dürfte ja wohl absolut klar

sein. Wer würde überhaupt darauf kommen dafür

Bridgestone die Schuld zuschieben zu wollen? Da

hast du mich (und evtl. auch andere) wohl falsch

verstanden. Wenn ich von schlechten Ergebnissen

Rede, dann meine ich beendete Rennen oder ich

Rede von der Speed bis zum Ausfall.

1. Rennen: Schumacher hat Pech mit den Wetterbe-

dingungen -> schlechter Startplatz -> schwieriges

Rennen (hat nichts mit Taktik oder Technik zu tun)

2. Rennen: Der Speed von Ferrari ist von Anfang an

schlecht, siehe Qualifying-Ergebnis, weil wahrscheinlich

die Reifenmischung zu hart ist (um das Rennen über-

haupt durchzuhalten). Im Rennen kommt dann noch

der Reifenverschleiß hinzu. Wieder kein taktisches

Problem. Der Ausfall von Barrichello geht natürlich

nicht auf die Kappe von BS (siehe oben), sofern es

keine freiwillige Aufgabe war, um noch schlimmeres

zu vermeiden.

3. Rennen: Bei Schumacher haben wir nicht viel von

der Taktik erleben dürfen, durch seinen frühen Aus-

fall. Das schlechte Ergebnis von Barrichello, hatte wieder

nichts mit Taktik zu tun, sondern mit den massiv ab-

bauenden Reifen im letzten Drittel des Rennens. Du

wirst es zwar seinem nicht angepassten Fahrstil an-

kreiden, aber erstens halte ich davon nichts und zwei-

tens hat das (wie gesagt) nichts mit der Renntaktik

von Ferrari zu tun.

 

Zitat:

Original geschrieben von XetrO

Ich wiederlege mich überhauot nicht, im Gegenteil:

Wenn die Bedingungen schlecht für die Reifen sind, müssen das die Piloten und das Team versuchen zu kompensieren. Sei es durch andere Setups oder andere Fahrweisen, was will man sonst machen? Das haben aber weder Piloten noch das Team geschafft.

Barrichello ist auch nur ein Mensch und hat genauso Leistungsschwankungen. Bahrein ist auch ne andere Strecke, gut möglich, dass man hier kein gutes Setup gefunden hat!

Selbst wenn sie nicht das optimale Setup für Bahrain

hatten, soviel Potential wäre da nie und nimmer drin

gewesen, daß man ein wesentlich besseres Ergebnis

hätte abliefern können.

Zitat:

Original geschrieben von XetrO

Bei Jordan und Minardi hat sich komischerweise niemand über den Reifen beschwert, obwohl der dort noch schlechter funtionieren müsste, da nich auf sie zugeschnitten.

Worüber sollen die sich beschweren? Das sie 3-6 Sek.

langsamer sind als die Konkurrenz? Deren Probleme

liegen hauptsächlich wirklich am Auto.

Zitat:

Original geschrieben von XetrO

Auch bei den Michelin Teams gab es Probleme. Beispiel Toyota. Das Team und die Piloten schafften es aber, enstprechend zu reagieren und so war im Vgl. zu Melbourne sogar noch eine Steigerung möglich. Oder glaubst du, dass alle Michelin bei allen gehalten hätten, wenn jeder eine nicht-optimale Einstellung und ohne entsprechende Fahrweise gefahren wäre?

Ja, ich glaube Michelin hatte den wesentlich besseren

Reifen für Malaysia und Bahrain und nicht das die

Ferrari-Fahrer reifenmordender gefahren sind, als

die Konkurrenz. Aber das sage ich jetzt auch schon

zum x-ten mal.

 

Zitat:

Original geschrieben von XetrO

Das der Reifen nicht das gelbe vom Ei ist, ist die eine Sache, aber was Ferrari oder die Piloten daraus machen die andere! Auch bei Michelin gibt und gab es diese Probleme, manche haben das erkannt und entsprechend reagiert. Manche schon früh (Alonso bzw. Renault) manche später (Toyota nach dem ersten Rennen).

Bei Ferrari hat man das Problem mit Sicherheit auch

erkannt und reagiert (aber mehr war wohl nicht drin),

nur war es dort von Anfang an wesentlich größer als

bei den Michelin-bereiften Teams, sofern das bei

denen überhaupt nennenswert war. Und ja ich habe

schon längst verstanden, daß das dein Standpunkt

und wollte dich nicht überzeugen, daß das nicht dein

Standpunkt ist. *kopfschüttel* Wir reden anscheinend

wirklich aneinander vorbei...

 

Zitat:

Original geschrieben von XetrO

Es ist eindeutig, dass BS für diese eine Blamage verantwortlich war. Für die anderen Rennen (in denen die Bedingungen für die Reifen besser waren) gilt dieser Satzt aber nicht. Die Wörter "an diesem" sind ganz eindeutig, dass damit nur diese eine Leistung gemeint ist und nicht die restlichen.

Die Leistung in Australien war von Barrichello gut, aber insgesamt von Ferrari nicht, da nur ein Auto in den besseren Plätzen war.

Wenn ich BS für schlechte Ergebnisse verantwortlich

mache, dann meine ich die Rennen in Malaysia und

Bahrain. Und nein, in Bahrain waren die Bedingungen

nicht besser. Und es dürfte wohl auch klar sein, daß

BS zwischen den Rennen in Malaysia und Bahrain

kein großartiges Know-how für die Reifenentwicklung

zugeflogen ist. Insofern liegt die Vermutung schon

sehr nahe, daß die Probleme bei Barrichello in Bahrain

zum großen Teil die gleiche Ursache hatte wie in

Malaysia.

Zitat:

Original geschrieben von XetrO

Und gemessen daran, welchen Aufwand Ferrari betreibt, muß man schon fast sagen, dass alles andere als ein Sieg nicht mehr wirklich "spitze" ist.

Das finde ich jetzt übertrieben. Die anderen Teams

treiben auch einen großen Aufwand (bestimmt nicht

wesentlich weniger als Ferrari). Siehe auch Renault, die

schon sehr früh mit der Entwicklung des Autos für

2005 begonnen haben. Und jetzt sage ich es zum

100-ten mal: In Melbourne waren auch ganz klar die

Wetterbedingungen beim Qualifying für das Ergebnis

ausschlaggebend.

Zitat:

Original geschrieben von XetrO

Ich hoffe du verstehst jetzt, was ich hier die ganze Zeit versuche zu erklären. Bei mir dreht sich nicht alle ausschließlich um den Reifenverschleiß. Aber was diesen angeht, kann ein Team oder ein Pilot auch zu einem gewissen Grad entgegenwirken oder eben auch nicht wie man sieht. Für diese Fähigkeiten sind aber nicht die Reifenhersteller verantwortlich!

???

Ich weiß, daß du die Hauptschuld an den schlechten Ergeb-

nissen nicht bei dem Reifenverschleiß bzw. der Leistung

der Reifen siehst (sondern an Fahrstil, Fahrzeug, Setup

etc.). Das ist ja auch der Punkt in dem wir uns uneinig

sind. Und jetzt versuchst du mir zu erklären, ich hätte

das nicht verstanden? Komisch. Aber so langsam wird

das hier eh langweilig...

 

BTW:

Das 'B*llsh*t' war übrigens der erste (und hoffentlich

letzte) Ausdruck, den ich hier bei MT benutzt habe,

seitdem ich angemeldet bin. Da seht ihr mal wozu

mich manche hier bringen. :) Passiert mir sonst nie,

auch nicht in anderen Foren.

am 27. April 2005 um 19:54

Zitat:

Original geschrieben von XetrO

manche Fahrer könne das aber! Schnell sein und trotzdem reifenschonend. Jaja unglaublich, aber wahr!

Sicher, manche fahren reifenschonender. Aber das tun sie immer, Beispiel Fisichella. Es kann aber kein Fahrer von heute auf morgen seinen Fahrstil umstellen, wenn er das tut, ist er nicht mehr schnell. So hatte auch ein Ayrton Senna mit dem etwas schwerer zu fahrenden Williams von 1994 Probleme, weil er ein etwas untersteuerndes Auto brauchte.

Außerdem ist Schumacher nicht unbedingt dafür bekannt, die Reifen zu überfordern, wenn man dies verhindern kann. Barrichello schon eher, weil er das Auto nicht so gut abstimmt ...

 

Zitat:

Da haben wir ja schon einen Punkt! "Andere Aerodynamik". Wer hindert Ferrari daran, nicht auch in diesem Bereich was dazu beizutragen?

Das geht nur, wenn noch ein nennenswertes Potential vorhanden ist. Die Ferrari-Aerodynamik war immer sehr gut, und daß der F2005 dem F2004 stark ähnelt, heißt für mich, daß man schon nahe am Optimum ist. Defizit sehe ich hier jedenfalls keins ...

Zitat:

Öh... ? Moment, was ich glaube ist, dass "weich" immer "weich" ist und "hart" immer "hart"! Also quasi das Michelin einmal weiche und einmal harte Reifen zur Strecke x bringt. Die weichen sind aber für jedes Team gleich. Die "weichen" für BMW sind nicht anderst wie die "weichen" für BAR, oder?

Das sich die Teams am Anfang festlegen müssen, ist klar.

Glauben heißt "nicht wissen" ... Meine Informationen gehen in die andere Richtung ... (wie oben geschrieben)

Zitat:

"Müssen" natürlich nicht, aber es ist wie du selber sagst im Normalfall ein Vorteil. Reifenmordende Autos/Fahrweisen fressen aber jeden Reifen, egal ob zugeschnitten oder nicht! Allerdings wird bei zugeschnittenen Reifen auf solche Probleme wie bereits gesagt viel eher und schneller eingegangen.

Klar, wenn man es richtig macht, kann man den Reifen schon etwas ans Auto anpassen. Ich würde den Effekt aber nicht überschätzen.

Wie stellst du dir denn das anpassen eines Reifens an ein Auto vor, daß die Reifen zu sehr verschleißt ?

Man wählt eine härtere Gummimischung ...

Daß man immer versucht, einen Reifen zu bauen, der bei möglichst hohem Grip möglichst wenig verschleißt, ist sonnenklar. Wenn hier Verbesserungen erzielt werden, bringen die aber an jedem Auto etwas. Sieht man auch daran, daß Jordan und Minardi in Imola näher an den anderen Teams dran waren.

Zitat:

Wie sich das im Verlauf der Saison ändert, wird sicher interessant sein. Es sind ja nicht nur Hitzerennen zu erwarten. Und ich kann mir gut vorstellen, dass Michelin auch zurückfällt oder noch einiges im Ärmel hat. Kann alles sein, wir werden sehen. Generell aber denke ich je besser (reifenschonender) ein Auto/Abstimmung/Fahrer, desto unbedeutender wird es, ob ein Reifen eher schnell zu Verschleiß neigt oder nicht.

Wenn alle Autos die Reifen ungefähr gleich beanspruchen, und alle Reifen locker bis ans Rennende halten, kommt es eben wieder mehr auf den Grip als aufs Verschleißverhalten an . In jedem Fall gilt es, den Zielkonflikt "viel Grip = weich" <-> "geringer Verschleiß = hart" zu lösen.

Themenstarteram 27. April 2005 um 19:56

Zitat:

Original geschrieben von Belphegor

 

LOL, das wird ja immer besser.

Zuerst erzählst du Märchen, daß Ferrari dem Vertrag mündlich zugestimmt hat und als ich auf diesen Schwachsinn "anspreche", sagst du plötzlich, daß du es falsch "rübergebracht" hast.

Und jetzt erzählst du den nächsten Schwachsinn.

In jedem Team der F1 gibt es Ingenieure der Reifenhersteller !!!! und das ist mindestens seit über 20 Jahren der Fall !!!

Alle Arbeiten im Team, die den Reifen betreffen (z.B Messen der Reifentemperatur) werden von Ingenieuren der Reifenhersteller durchgeführt.

Auch die Vertreter von Michelin kann man erkennen !!!!

Sag `mal schaust du überhaupt dir die F1 an ? Bei dem Unsinn den du von dir gibt`s, hab ich so langsam meine Zweifel.

Denk schon mal dass des die Formel 1 ist die ich da schau ja...

Also mir ist fremd dass Jodan so extrem viele Reifentests macht wie Ferrari, da ist das doch wohl klar auf wen die Reifen zugeschnitten wurden. Wenn testet Jodan schon mal ausgiebig? Erzähl mal davon...

Bei den Berichten über die Tests von BAR, Williams, McLaren oder Renault heißts immer "es wurden neben Setup-Einstellungen auch Reifen Tests gefahren". Also folglich testen dort alle Teams die Reifen.

Und außerdem red ich da nicht von irgendeinem x-beliebigen Bridgestone Ingenieur der die Streckentemperatur misst, sondern vom Technikchef Hisao Suganuma.

Also nix mit Schwachsinn, schalt mal nen Gang runter Gunther

Themenstarteram 27. April 2005 um 19:58

Zitat:

Original geschrieben von Belphegor

!

Sag `mal schaust du überhaupt dir die F1 an ? Bei dem Unsinn den du von dir gibt`s, hab ich so langsam meine Zweifel.

Des heist gibst und net gibt´s

am 27. April 2005 um 19:59

Ja und, Pierre Dupasquier von Michelin ist jedes Rennen vor Ort und auch oft zu sehen ...

Darf man fragen wie alt du bist und wie lang du die Formel 1 verfolgst ?

Zitat:

Original geschrieben von valium

Wie soll ich den sonst auf deinen Post antworten?? Am besten garnicht, und dies mach ich auch in Zukunft.

Ich rede von deinem ersten Post! Oder willst du mir

weißmachen, daß man da nicht hätte anders antwor-

ten können? Viel Inhalt/Information war ja nicht

vorhanden.

Themenstarteram 27. April 2005 um 20:10

Zitat:

Original geschrieben von MisterBJ

Ja und, Pierre Dupasquier von Michelin ist jedes Rennen vor Ort und auch oft zu sehen ...

Darf man fragen wie alt du bist und wie lang du die Formel 1 verfolgst ?

Ja, aber er ist nicht immer nur bei einem Team vor Ort, sondern sage und schreibe bei mehreren...

Ja, man darf mich fragen wie alt ich bin und wie lange ich schau

am 27. April 2005 um 20:23

Zitat:

Original geschrieben von MisterBJ

Sicher, manche fahren reifenschonender. Aber das tun sie immer, Beispiel Fisichella. Es kann aber kein Fahrer von heute auf morgen seinen Fahrstil umstellen, wenn er das tut, ist er nicht mehr schnell. So hatte auch ein Ayrton Senna mit dem etwas schwerer zu fahrenden Williams von 1994 Probleme, weil er ein etwas untersteuerndes Auto brauchte.

Außerdem ist Schumacher nicht unbedingt dafür bekannt, die Reifen zu überfordern, wenn man dies verhindern kann. Barrichello schon eher, weil er das Auto nicht so gut abstimmt ...

Nicht von heute auf morgen, aber dass eine F1-Winterpause reicht hat Alonso ja gezeigt. Er hat seinen erfolgreich Fahrstiel umgestellt und er ist bestimmt nicht der einzige. Ein ehemaliger oder einer, der zukünftig Weltmeister sein will, sollte das auch können.

Schumacher ist aber auch nicht bekannt dafür, reifenschonend zu sein. Naja, ich denke das lernt man am ehesten, wenn man gezwungen ist es zu tun. Z.B. in anderen Serien (Langstrecken/Ovalrennen) oder in Autos, die von natur aus extrem auf die Reifen gehen. Alonso saß ja vor nicht allzu langer Zeit in einem solchen Minardi, das kann heute ein Vorteil sein.

Zitat:

Original geschrieben von MisterBJ

Das geht nur, wenn noch ein nennenswertes Potential vorhanden ist. Die Ferrari-Aerodynamik war immer sehr gut, und daß der F2005 dem F2004 stark ähnelt, heißt für mich, daß man schon nahe am Optimum ist. Defizit sehe ich hier jedenfalls keins ......

Du nicht, aber es gibt immer eins. Angeblich war der Renault aerodynamisch gesehen schon letztes Jahr besser, obwohl da auch schon weit weniger Stunden im Windkanal verbracht worden sind.

Dass der Ferrari ähnelt (mal von den Teilen die durch die Regeländerungen anderst aussehen abgesehen) heißt für mich nur, dass eine konservative Entwicklung betrieben worden ist. Das Optimum ist es sicher nicht, aber ich bin ja auch kein Aerodynamiker. Ich will nicht sagen, dass sie ein Defizit haben, aber andere machen aus weniger mehr oder genausoviel.

 

Zitat:

Original geschrieben von MisterBJ

Glauben heißt "nicht wissen" ... Meine Informationen gehen in die andere Richtung ... (wie oben geschrieben)

Witzig! ;) In welche Richtung gehen sie denn konkret, das habe ich doch gefragt! Belege?

Dass sie vorher aus 2 verschiedenen wählen dürfen ist wiegesagt klar, aber ich denke nicht, dass diese 2 auch noch jeweils verschieden für die Teams sind. Wenn dem so sein sollte und du das (anscheinend) sicher weißt, dann bitte ich dich mir das genau zu zeigen wo ich das selber nachvollziehen kann, danke! (Bitte keine Antwort ala "Google ist auch dein Freund ;) ")

 

Zitat:

Original geschrieben von MisterBJ

Klar, wenn man es richtig macht, kann man den Reifen schon etwas ans Auto anpassen. Ich würde den Effekt aber nicht überschätzen.

Wie stellst du dir denn das anpassen eines Reifens an ein Auto vor, daß die Reifen zu sehr verschleißt ?

Man wählt eine härtere Gummimischung ...

Ich bin auch kein Reifenexperte, aber wie du selber sagst, kann man andere Mischungen nehmen. Die müssen aber nicht gleich "härter" im klassischen Sinne sein. Wenn ein Auto mit starkem Sturz abgestimmt ist, könnte man ja z.B. die Fläche des Reifens, die mehr belastet wird etwas anderst machen (meinetwegen härter) während man die weniger belastete so lässt.

Aber auch dass BS eine härtere Gummimischung nur weil dies Ferrari verlangt wählt, ist doch schon eine große Erleichterung! Stell dir mal vor, im Michelin-Lageer will ein Team die harten noch härter, die weichen aber noch weicher. Alle anderen wollen dies nicht, weil sie einerseits dann zu weich und die anderen zu hart wären. Was tun? Wegen einem Team trotzdem alles ändern? Es ist dort immer ein Kompromiss, während bei BS es ausschließlich für Ferrari ist.

Zitat:

Original geschrieben von MisterBJ

Jordan und Minardi in Imola näher an den anderen Teams dran waren.

Minardi war nicht näher dran, ferner haben die ein neues Auto. Die Leistungen von Jordan (war es nicht in diesem Thread?) habe ich mal herausgeschrieben gehabt. Von den Ergebnissen (diese zählen ja und nichts anderes) waren sie konstant.

Nichts gegen die beiden Teams, aber da sie beide die Schlusslichter bilden und so gut wie nichts testen, würde ich diese nicht als Maßstab nehmen.

am 27. April 2005 um 20:25

@Joerg: Oh Wunder, er muss zufällig auch mehrere Teams betreuen ... Bei Bridgestone ist eben nur Ferrari interessant, ist doch klar ... Wen interessiert es, ob der Minardi 5,2 oder 5,8 Sekunden hinten ist ?

Und wie lang schaust du schon F1 ? 2 Jahre ?

Themenstarteram 27. April 2005 um 20:31

Zitat:

Original geschrieben von MisterBJ

@Joerg: Oh Wunder, er muss zufällig auch mehrere Teams betreuen ... Bei Bridgestone ist eben nur Ferrari interessant, ist doch klar ... Wen interessiert es, ob der Minardi 5,2 oder 5,8 Sekunden hinten ist ?

Und wie lang schaust du schon F1 ? 2 Jahre ?

So, des ist doch genau das was ich sagen wollte: Der steht dauernd nur bei Ferrari rum weils nicht interessiert was mit Jordan ist.

Hast noch Fragen? Des ist doch genau mein Reden. Also ich versteh dich jetzt fei net?

Und Imola letzte Woche war des erste Rennen des ich gschaut hab

am 27. April 2005 um 20:51

@XetrO : Wer sagt denn, daß Alonso seinen Fahrstil umgestellt hätte ? In Malaysia und Bahrain war das Auto inkl. Reifen einfach so schnell, daß er nicht alles geben musste. Das ist doch genau, was ich sage, jeder kann die Reifen schonen, wenn er nicht volle Pulle fährt.

In Imola hat sein angeblich so reifenschonender Fahrstil offensichtlich nicht viel genutzt, denn die waren total abgefahren ... ;)

Somit ist die Theorie mit dem umgestellten Fahrstil nicht haltbar ...

Schumacher hat 2/3 des Rennens Gas gegeben wie ein Verrückter, und trotzdem waren die Reifen am Ende noch verhältnismäßig gut ... Wie erklärst du dir das ? Doch Fahrstil umgestellt, und Alonso hats verlernt ?! Merkste was ? ;)

Es ist einfach so, daß man Schwächen erst entdeckt, wenn die volle Leistung gefordert wird. Wenn Renault Druck bekommt, sieht man erst, wie gut sie wirklich sind ...

Nächster Punkt ...

Die Renault-Aerodynamik ist top, das stimmt. Das heißt aber nicht, daß der Ferrari hier deutlich schlechter wäre. In dieser Sache kann man sowieso nur spekulieren, weil kein Team erzählt, wieviel Abtrieb bei welchem Luftwiderstand man hat ...

Wenn jetzt Ferrari wieder ein Rennen gewinnt, könnte man auch an Renault herummäkeln, warum sie weniger Leistung als Ferrari haben ... Ist genauso dämlich, völlig normal, daß jedes Team andere Stärken und Schwächen hat ... Sonst könnte man ja mit Einheitsautos fahren, "fair" wärs, aber langweilig ...

Zu den Reifenmischungen :

Ich kenne keine Regel, die es einem Reifenhersteller verbietet, für jedes Team andere Reifen zu bauen. D.h. , nicht ich muss dir zeigen, wo das steht, sondern du müsstest mir eine Regel zeigen, die besagt, daß ein Reifenhersteller nur 2 verschiedene Reifen an die Rennstrecke bringen darf ...

Ich kann dir ja nicht zeigen, "wo das nicht steht" , du verstehst ?! ;)

Reifenexperte bin ich auch keiner, auch wenn ich KFZ-Bau als Hauptfach habe ...

Jedenfalls kann man bei jedem F1-Auto den Radsturz einstellen. Der Einfluß des Autos auf die Reifen-Nutzung ergibt sich aus der Aufhängungsgeometrie, der Gewichtsverteilung, und der Aerodynamik.

Du solltest dich wirklich vorher mit dem Reglement befassen, bevor du solche Thesen aufstellst, inhomogene Reifenmischungen sind nämlich verboten ... Sonst würde man auch eine weichere Schicht für die Qualifikation obendrauf "backen" ... ;)

Und wie gesagt ... die Mischungen sind nicht für jedes Michelin-Team gleich.

Daß Minardi nicht näher dran war, lag sehr wahrscheinlich am ungetesteten neuen Auto, das war also eher eine Testfahrt.

Und Jordan war definitiv zeitenmäßig näher dran, die schnellste Rennrunde von Jordan war doch sogar über 3 Zehntel schneller als die von Webber im Williams ...

Wenn man hier Tendenzen erkennen will, zählen nämlich eher die Zeiten als die Platzierungen ... das sollte doch wirklich einleuchten ... :rolleyes:

Wollte nur mal kurz nachschmeißen:

Ich sehe seit ca. 9 Jahren (fast) jedes Rennen, und ich habe im Laufe der Zeit den Eindruck gewonnen, dass Ferrari seit sie Schumacher unter Vertrag haben (davor habe ich sie, ehrlich gesagt, weniger beachtet) schon immer den Aussenseiter gespielt hat und vor allem die Herstellerfront sich anscheinend an ein Reglement hält, das vom Ferrari-Reglement in Details eher abweicht, bin natürlich kein Experte, aber ich habe schon das Gefühl, dass in der F1 schon seit Jahren irgend etwas schief läuft...

am 27. April 2005 um 20:57

Zitat:

Original geschrieben von LFS_Adam

Für mich haben die schlechten Ergebnisse von Ferrari

in den ersten 3 Rennen nichts mit einer schlechten

taktischen Leistung zu tun. Das Bridgestone nicht

für die technisch bedingten Ausfälle von Ferrari

verantwortlich ist, das dürfte ja wohl absolut klar

sein. Wer würde überhaupt darauf kommen dafür

Bridgestone die Schuld zuschieben zu wollen? Da

hast du mich (und evtl. auch andere) wohl falsch

verstanden. Wenn ich von schlechten Ergebnissen

Rede, dann meine ich beendete Rennen oder ich

Rede von der Speed bis zum Ausfall.

Erstmal bist du schon wieder am erklären, was du meinst... Das liegt aber nicht daran, dass ich es nicht verstanden hätte, sondern weil du zuvor unpräzise warst. Nun gut, du siehst keine taktisch schlechte Leistung. Gegenfrage: Womit kann man beweisen, dass diese die bestmögliche taktische Leistung war? Solange wir nicht am Kommandostand sitzen, können wir noch lange darüber streiten.

Schumacher ist im letzten Rennen wenn man es nüchtern betrachtet nicht an Alonso vorbeigekommen und ist am Anfang des Rennens nicht an den anderen vorbeigekommen. Wessen Fehler ist das jetzt? BS können wir ja ausschließen, Taktik wollen wir mal nicht überberwerten, bleibt also der Fahrer. Man kann es also drehen wie man will, an irgendwas liegt es nunmal immer.

Für die Ausfälle sehe ich die Schuld bei Ferrari, die haben zuwenig getestet oder das jeweilig kaputte Teil einfach nicht gut genug gebaut.

Zitat:

Original geschrieben von LFS_Adam

1. Rennen: Schumacher hat Pech mit den Wetterbe-

dingungen -> schlechter Startplatz -> schwieriges

Rennen (hat nichts mit Taktik oder Technik zu tun)

Gute Piloten / gute Taktiken gewinnen auch "schwierige Rennen". Imola hats doch bewiesen, da ist Schumi immerhin auf 2 vorgekommen.

Zitat:

Original geschrieben von LFS_Adam

2. Rennen: Der Speed von Ferrari ist von Anfang an

schlecht, siehe Qualifying-Ergebnis, weil wahrscheinlich

die Reifenmischung zu hart ist (um das Rennen über-

haupt durchzuhalten). Im Rennen kommt dann noch

der Reifenverschleiß hinzu. Wieder kein taktisches

Problem. Der Ausfall von Barrichello geht natürlich

nicht auf die Kappe von BS (siehe oben), sofern es

keine freiwillige Aufgabe war, um noch schlimmeres

zu vermeiden.

Aber nur "wahrscheinlich";) Taktik weiß man wieder nicht, ob es optimal war. Auch einem Genie wie Ross Braun können mal Fehler unterlaufen. Oder es war einfach nur Durchschnitt. Da man es nicht genau weiß, kann man nie sagen, dass dort zu 100% keine Fehler gemacht wurden.

Zitat:

Original geschrieben von LFS_Adam

3. Rennen: Bei Schumacher haben wir nicht viel von

der Taktik erleben dürfen, durch seinen frühen Aus-

fall. Das schlechte Ergebnis von Barrichello, hatte wieder

nichts mit Taktik zu tun, sondern mit den massiv ab-

bauenden Reifen im letzten Drittel des Rennens. Du

wirst es zwar seinem nicht angepassten Fahrstil an-

kreiden, aber erstens halte ich davon nichts und zwei-

tens hat das (wie gesagt) nichts mit der Renntaktik

von Ferrari zu tun.

Kann es sein, dass du jetzt nach dem Reifenverschleiß über die Thematik "Taktik" gestolpert bist? Auch hier wie oben, man weiß es nicht und kann es daher nicht ausschließen. Richtig, ich schreibe es (zwar nicht vollständig) aber eben auch auf die Fahrweise zu.

Zitat:

Original geschrieben von LFS_Adam

Selbst wenn sie nicht das optimale Setup für Bahrain

hatten, soviel Potential wäre da nie und nimmer drin

gewesen, daß man ein wesentlich besseres Ergebnis

hätte abliefern können.

Vage Vermutung, daher auch nicht zu 100% auszuschließen.

 

Zitat:

Original geschrieben von LFS_Adam

Worüber sollen die sich beschweren? Das sie 3-6 Sek.

langsamer sind als die Konkurrenz? Deren Probleme

liegen hauptsächlich wirklich am Auto.

Analog:

Worüber soll sich Ferrari beschweren? Dass sie x hundertstel langsamer sind als die konkurrent? Das kann auch an anderen Problemen liegen und/oder dass die anderen Teams/Fahrer besser sind.

 

Zitat:

Original geschrieben von LFS_Adam

Ja, ich glaube Michelin hatte den wesentlich besseren

Reifen für Malaysia und Bahrain und nicht das die

Ferrari-Fahrer reifenmordender gefahren sind, als

die Konkurrenz. Aber das sage ich jetzt auch schon

zum x-ten mal..

Ersteres habe ich garnicht gefragt, daher kannst du es sogar y-mal wiederholen... ;) Meine Meinung ist, es liegt auch teilweise an den Fahrweisen. Meinung gegen Meinung, lassen wir es doch so stehen.

 

Zitat:

Original geschrieben von LFS_Adam

Bei Ferrari hat man das Problem mit Sicherheit auch

erkannt und reagiert (aber mehr war wohl nicht drin),

nur war es dort von Anfang an wesentlich größer als

bei den Michelin-bereiften Teams, sofern das bei

denen überhaupt nennenswert war. Und ja ich habe

schon längst verstanden, daß das dein Standpunkt

und wollte dich nicht überzeugen, daß das nicht dein

Standpunkt ist. *kopfschüttel* Wir reden anscheinend

wirklich aneinander vorbei...

Offensichtlich nicht früh genug erkannt und/oder nicht gut genug darauf reagiert. Was speziell Toyota und auch Renault anbelangt, war das Problem schon nennenswert, sonst wäre das ja nicht so oft genannt worden. Bei Toyota sah man es im ersten Rennen nicht nur am schlechten Ergebnis, sondern auch an den Reifen selbst.

Ansonsten: Was wolltest du dann mit deiner Aussage? Kam so rüber als wäre mein Standpunkt nicht klar genug (von wegen "wiedersprechen" und so). Naja, egal, ich werde mich aber bemühen, meinen Standpunkt in Zukunft noch klarer rüberzubringen oder ggf. mich einfach nochmal zu zitieren.

Rest lass ich mal unkommentiert, dazu habe ich mich ja schon in meinen vorigen Beiträgen zu genüge geäußert. Wird wirklich langweilig, wenn man sich ständig wiederholt. Aber es ist ein gutes Training für die Geduld und fürs 10Finger-System, von daher nicht ganz unnütz! :)

Zitat:

Original geschrieben von LFS_Adam

BTW:

Das 'B*llsh*t' war übrigens der erste (und hoffentlich

letzte) Ausdruck, den ich hier bei MT benutzt habe,

seitdem ich angemeldet bin. Da seht ihr mal wozu

mich manche hier bringen. :) Passiert mir sonst nie,

auch nicht in anderen Foren.

Welche Analogie zu Schumachers Fehler im 2. Qualifying in Imola. Tja, manchmal ist auch ein seltener Fehler zuviel. :D

Was sollen die ganzen Zitaten ihr Affen? Ihr macht euch aber ehct lächerlich.. Hab auch kein Bock mehr hier was zu schreiben... Ihr verbringt echt zu viel Zeit vor dem PC...

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