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Ampera und Volt doch keine richtigen EVs sondern Hybride????

Themenstarteram 16. Oktober 2010 um 13:14

Jetzt soll der "Range-Extender" doch nicht nur die Batterie laden sondern seine Kraft auch direkt in den Antriebsstrang leiten. Wie kann es sein das Chevy und Opel uns das so lange vorenthalten haben??

Hat das wirklich nur mit den Patenten zu tun oder ist das nur eine Ausrede weil die Ing. gemerkt haben was viele hier schon vermutet haben, nämlich dass der Umweg über Generator-Batterie-E-Motor nicht wirklich der WeiSheit letzter Schluss ist, da zu ineffizient? Oder haben uns GM und Opel einfach nur vera..?

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,723091,00.html

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367 Antworten

Auch wenn Du Dir das nicht vorstellen kannst der Beitrag war nicht auf Dich bezogen sondern hauptsächlich auf Noris123 mag zwar schwierig sein für Dich das zu glauben aber nicht alle Beiträge sind Antworten auf Deine Beiträge.

Dass Du der Meinung bist dass es nicht für Dich passt ist es auch für die restlichen > 500 Mio Bewohner der USA, Japan und Europa nichts - passt dazu ja ganz gut.

Sorry aber was bitte soll es denn ausmachen ob der Volt zu Dir passt oder nicht? Oder bist Du Chefeinkäufer der privaten Haushalte weltweit ? :D ob das nun 500.000.000 mögliche Kunden sind oder 499.999.999 sehe ich nicht als Problem

Bei 50.000 Jahresproduktion (weltweit) schon erst recht nicht. So viele Käufer braucht es nicht - ungefähr jeder 500. Neuwagenkunde müsste reichen.

In USA kostet der Volt im Leasing genausoviel wie Diesel-Technik im Jetta - ich denke nicht dass da der Volt dann so extreme Absatzprobleme haben wird. Das wird eher die kleine Dieseloffensive in den USA von VW wieder zum Einschlafen bringen und damit den Diesel zurück auf's Abstellgleis Deutschland + ein bisserl Europa.

Hier gibt es die Funktionsweise des Volt auch noch mal schön erklärt. Auch mit buntem Bildchen.http://gm-volt.com/.../

Vielleicht sollte man sich auch mal bewusst machen, für welche Anwendungen der Volt gebaut ist.

Das währe vorzugsweise Stadtverkehr, oder Landstraßen, mit Strecken von 40 bis 100km (bei einmaligem Laden pro Tag). Also überwiegend elektrische Fahrt. Autobahnfahrten fallen eher weniger darunter, daher auch das Zuschalten des Verbrenners ab 70mp/h = 112km/h im Range Extender Betrieb, oder das umschalten der E-Maschinen im EV Betrieb.

Vorrausgesetzt man kann zwei mal am Tag laden (zu Hause, am Arbeitsplatz), dann würde man bis zu 120 km elektrisch fahren können. Das sollte für die meißten privaten Nutzer genügen. Oder man fährt den Hinweg elektrisch und den Rückweg mit Rangeextender. Es würde immer noch deutlich weniger Benzin verbraucht werden, als mit einem normalen Auto.

Wenn man natürlich mit Höchstgeschwindigkeit (160km/h) über die Autobahn fährt und dann einen Diesel als Vergleich nimmt, schießt man ein wenig am Einsatzbereich des Volt vorbei.

Ein kleiner Vergleich: Mein Corsa Höchstgeschwindigkeit 155km/h Verbrauch Stadt + Landstraße ca 5,2l/100km Autobahn ca. 7l/100km

Chevrolet Volt Höchstgeschwindigkeit 160km/h Reichweite Stadt + Landstraße ca. 40Meilen ~ 64km auf der Autobahn ?

Ist der Volt dafür gebaut größtenteils auf der Autobahn betrieben zu werden und dort hunderte von Kilometern runter zu spulen? Nein sicher nicht, aber wenn er das doch mal müsste dann könnte er auch mal auf der Autobahn fahren.

Tja manche haben eben nicht begriffen dass PlugIn Hybride Sparautos für Normalfahrer sein sollen und keine Meilen bzw km-Dresser - wer das meint hat das Grundprinzip des PlugIns völlig verkannt.

Dass man eben trotzdem so weit fahren kann wenn man will ist ja eher eine nette aber eher kaum benutze Zusatzfunktion dieser Fahrzeuge.

In den USA ist der Preis für den Volt ja ok im Vergleich zu Mitbewerbern, es gibt für den ja auch die 7500 USD Förderung.

Zitat:

Original geschrieben von fgordon

Tja manche haben eben nicht begriffen dass PlugIn Hybride Sparautos für Normalfahrer sein sollen und keine Meilen bzw km-Dresser - wer das meint hat das Grundprinzip des PlugIns völlig verkannt.

Tja, das Argument wird immer herausgeholt, obwohl es für >95% der Autofahrer in ihrem Alltag keinerlei Relevanz hat. Es ist ein Bruchteil der regelmäßig (!!) lange Strecken Autobahn fährt. Und genau dafür ist der Volt perfekt, er meistert die meisten Alltagsfahrten ohne Benziner. Trotzdem hat man keinerlei Einschränkung wenn man mal in den Urlaub will oder eine anderweitige lange Fahrt vor der Nase hat.

Wenn der Preis nicht wäre würde ich mir glatt einen bestellen. Aber 40t€ ist schon eine Ansage. Mein nächster Wagen wird ca 15t€ weniger kosten, eine Differenz die nie einzusparen sein wird.

Seit wann kostet denn die Heizung eines Verbrenners Sprit? Die Heizungswärme fällt kostenlos ab weil der Wirkungsgrad der Motore so gering ist!

Ausnahme Mercedes Diesel CDI wegen des Zuheizers.

Zitat:

Original geschrieben von he2lmuth

Ausnahme Mercedes Diesel CDI wegen des Zuheizers.

Auch andere moderne Diesel verfügen (teilw. optional) über Zuheizer (VW Sharan, Caddy, etc.). Allerdings muss es schon wirklich kalt sein, damit der Zuheizer anspringt und länger läuft.

Die Heizung kostet immer Sprit. Nicht nur die kraftstoffbetriebenen Zuheizer, auch die ganzen elektrischen Heizungen kosten Kraftstoff. Elektr. Zuheizer, Sitzheizung, Scheibenheizung, ...

Selbst ohne das Zeug kostet Heizung Sprit: Sie kühlt den Motor aus und verlängert die Kaltlaufphase.

Ich schrieb von der normalen Innenraumheizung.

Das EHeizungen Sprit kosten weiß ich auch, ist aber vernachlässigbar, bis auf den Dieselzuheizer mit 2 Kw, wurde hier schon diskutiert.

Die Sitzheizung braucht 120 Watt zu Beginn, das sind ein sechstel PS, nur mal so zum Vergleich :D. Den Mehrverbrauch kann man errechnen aber kaum messen. Er spielt im normalen Betrieb keine Rolle. Der MB Zuheizer wird eingeschaltet bei unter 8 Grad plus und ausgeschaltet bei 70 Grad Wassertemperatur :)

Ich brauche Sommer und Winter bei identischem Fahrprofil 6 L Diesel.

Vielleicht ist das hier das etwas bessere Konzept:

http://afstrinity.com/

Man vermeidet unnötige Belastungen für das Akkupack, indem man Supercaps für Beschleunigung und Wirkbremsungen benutzt. Akku und Supercaps werden parallel geladen. Der Wagen fährt auf den Supercaps und zieht sich bei Bedarf Ladung aus dem Akkupack nach, sodass das Akkupack immer nur gleichmässig entladen wird. Es ist ein reines Elektrofahrzeug mit einem Zusatzgenerator ohne mechanische "Durchreiche" zu den Rädern.

Der SUV Demonstrator beschleunigt auf Niveau eines Porsche Cayenne.

Ein Autohersteller bastelt gerade mit einem Zulieferer (meine Firma)

einen Zuheizer zusammen. Momentan nur 1 KW an Leistung. Damit bekommt man

die Scheiben frei aber so wirklich warm wird es im Elektromobil nicht werden.

Zitat:

Original geschrieben von he2lmuth

Ich schrieb von der normalen Innenraumheizung.

Das EHeizungen Sprit kosten weiß ich auch, ist aber vernachlässigbar, bis auf den Dieselzuheizer mit 2 Kw, wurde hier schon diskutiert.

Die Sitzheizung braucht 120 Watt zu Beginn, das sind ein sechstel PS, nur mal so zum Vergleich :D. Den Mehrverbrauch kann man errechnen aber kaum messen.

Der Vergleich hinkt etwas (Berg runter ohne Verbrauch) aber es macht schon einen Unterschied ob 2Kw/h Wärmeleistung mittels elektr. Zuheizer

oder einer Standheizung (höherer Wirkungsgrad) innerhalb des Fahrzeuges

erzeugt werden .

- http://www.blog.auto-24.net/.../

Rein rechnerisch müssten ja um die 120Watt elektr. Heizleistung im kraftstoffbetriebenen Kfz. zu erzeugen rund 600Watt(0,25Liter) aufgewendet werden . Allerdings müssen davon mindestens die 0-Last-Phasen noch abgezogen werden .

Grüße

Zitat:

Rein rechnerisch müssten ja um die 120Watt elektr. Heizleistung im kraftstoffbetriebenen Kfz. zu erzeugen rund 600Watt(0,25Liter) aufgewendet werden .

Du unterliegst einem Fehlschluß:

der elektrische Zuheizer ist ja deshalb so beliebt, weil er einen doppelten Effekt hat: ein 1 kW Zuheizer benötigt ja entsprechend Strom von der Lichtmaschine, die ihrerseits wieder vom Motor angetrieben wird. Dadurch steigt dessen Spritverbrauch, aber eben auch die Abwärme an. Weil diese auch wieder der Heizung zugute kommt, hat so ein Zuheizer mit einem Kilowatt über 2 kW effektive Heizleistung für den Fahrzeuginnenraum, und nur die ist von Interesse.

Übrigens ist es NICHT richtig, daß eine Stand oder Zusatzheizung den Spritverbrauch erhöhen muß: wärmt diese Zusatzheizung auch den Motor und kann dieser daher mit Betriebstemperatur gestartet werden, dann kann der Kaltlaufverbrauch vermieden werden. Da dieser aber nicht nur durch das Aufwärmen des Motors und des Fahrzeuginneraumes bedingt ist, sondern zum großen Teil auch durch erhöhte Reibungsverluste im Motor, kann in vielen Fällen das ganze als Nullsummenspiel ausgehen. Der verringerte Motorverschleiß ist aber immer auf der Habenseite zu verbuchen....

Gruß SRAM

- der Wirkungsgrad der Motor/Lichtmaschine/E-Heizer-Kette rechne ich

mit 20Prozent . Den Wirkungsgrad der Standheizung /des thermischen Zu-Heizers setze ich mit größer 75Prozent für eine Wärmeausbeute an . Somit sehe ich auch in Sachen Reichweite der E-Autos bis auf den Preis nur Vorteile für eine Standheizung/thermischen Zu-Heizer .

(einen max. nutzbaren Abwärmeanteil aktueller Motoren würde ich mit max. 30-40Prozent von der zugeführten Energie ansetzen)

Gruß

Zur Erinnerung:

Der Zuheizer bei den Mercedes CDI´s hat 2000 Watt UND die Lima ist wassergekühlt, auch das heizt das Kühlwasser und sorgt so für ein Mehr an Heizeffektivität!

Wenn ich Kurzstrecken im Winter fahre, ist nach 5 Km anhand der Wassertemperatur deutlich zu sehen und anhand der Innenraumtemperatur zu spüren ob der Zuheizer ein- oder ausgeschaltet ist (beim Vormopf ging das noch).

Grüße

Hellmuth

- ich bleibe bei meiner Wirkungsgrad-Rechnung .

Den Energieverbrauch zur Erwärmung der mehr

als 150Kg Motor-/Kühlwassermasse müsste ich

eigentlich auch noch berücksichtigen .

- http://www.sfb224.rwth-aachen.de/Kapitel/kap2_2.htm

Auch geht ein großer Teil der Energie als Abgaswärme

verloren .

Hat Euer Wagen eine 3Kw-Lima ?

Gruß

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