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Altölentsorgung kostenlos / Kosten Altölentsorgung bei selbst mitgebrachtem Motoröl

BMW 5er F11
Themenstarteram 28. August 2019 um 10:58

Musstet ihr für die Altölentsorgung Geld bezahlen?

Habe heute das Auto zur Inspektion mit Ölwechsel und Fahrzeug-Check abgegeben.

Vorher habe ich bei 3 umliegenden Autohäusern mal angefragt nach den Kosten bei selbst mitgebrachtem Öl.

Habe ein "Angebot" (zweizeiler e-Mail) bekommen. Da stand der Gesamtpreis. Sah für mich ok aus.

Heute sagt mir der Serviceberater Extra-Kosten für selbst mitgebrachtes Öl 50 € Entsorgung.

Davon war vorher nicht die Rede.

Dafür, dass Altöl in größeren Mengen kostenlos entsorgt werden kann, oder man dafür sogar noch etwas Geld bekommt finde ich das etwas unverschämt 50 € dafür zu verlangen und auch im Vorhinein nichts davon zu erwähnen.

530d mit 6,5 Litern Öl sind das fast 8 € pro Liter.

Bei 2 € will ich nichts sagen.

(Bitte keine Diskussion über die Entscheidung das Öl selbst mitzubringen. Es ist kein Dienstwagen und ich zahle alle Kosten rund um das Auto aus voll versteuertem Einkommen. Da finde ich das bei den unverschämten Ölpreisen legitim Öl selbst mitzubringen.)

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@S_Fahrer schrieb am 16. Juni 2020 um 11:17:41 Uhr:

Ich hole mal den Tread wieder hoch.

Meine nächte (zweite) Inspektion steht an. Dieses mal möchte ich mein "Altöl" wiederhaben/verlangen. Hat dass schon einer von euch gemacht ? Ich bringe das originale BMW-Öl in 1L-Flaschen mit, werden die mir DIESE dann mit dem Altöl wieder füllen oder wie geben die mir das Altöl zurück ? Zumal ich eh eine Flasche halbvoll zurückbekomme da sie nur 6,5 L brauchen.

Stellst Du bitte noch ein Foto vom Gesichtsausdruck des Serviceberaters in den Bilder-Thread :D:D:D Danke!

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Zitat:

@blau=gluecklich schrieb am 28. August 2019 um 14:36:12 Uhr:

Hier verlangen die 32,- Euro, ob brutto oder netto weiß ich nicht mehr. Laut dem Servicemitarbeiter ist das wohl Vorgabe von BMW. Online gibt's den identischen Liter halt für unter 7,- Euro. Bis 20,- würde ich ja aus Faulheit wahrscheinlich noch mitgehen, aber 32,- ist einfach nur unverschämt.

Auch wenn ich das absetzen kann, muss ich das trotzdem immer zuerst verdienen. Wenn ich bei allen Lieferanten solche Angebote wahrnehmen würde, dann wäre entweder mein Produkt unverkäuflich teuer, oder ich bald pleite. Ist also eher eine Grundsatzentscheidung als Pingeligkeit beim Öl...

Ich seh das recht ähnlich wie Du.

Ich hatte in der letzten Rechnung vom F11 (6Zyl Diesel) 40 Euro brutto x 7,5 Liter + Filter + Arbeitslohn für den Ölwechsel stehen. War eine Niederlassung. 300 Euro für Öl, das ich in exakt dieser Qualität für 40 Euro kaufen kann. Das ist unverschämt; ich weiss nicht mehr genau, was es insgesamt war aber es muss Richtung 400 Euro incl. Arbeit, Filter und Rückstellung gekostet haben.

Und leider ist es eben kein funktionierender Wettbewerb, denn ich bin ja gezwungen, den Ölwechsel bei BMW zu machen. Sonst verliert man die Garantieansprüche. Meine freie Werkstatt um die Ecke verlangt weniger als 100 Euro für das gleiche.

Das Öl mit zu bringen ist zwar meist möglich aber natürlich nervig. Ich finde, BMW verdient an den Kunden mehr als gut (die letzten Jahre immer netto zw 7 und 8 Mrd p.a.), ist da dieser Eiertanz mit dem Öl unbedingt nötig?

Hallo, m.W. bekommen die Werkstätten noch Geld fürs Altöl. Aber unabhängig davon: Lasse es in das von Dir verwendete Gefäß zurückfüllen und bringe das zu ATU. Die nehmen es kostenlos zurück. Viele Grüße Horst

@Stef

Kann den Gedankengang gerade nicht nachvollziehen.

Du fühlst dich betrogen wenn der Stundensatz gleich hoch ist egal ob Öl mitgebracht oder dort gekauft?

Für mich ist wichtig was unter dem Strich raus kommt.

Warum sollte die Werkstatt bei angelieferten Öl einen anderen Stundensatz verlangen?

Die Arbeit für die Angestellten ist die gleiche.

Ich nenne das Service am Kunden da der Aufwand für einen Ölwechsel wirklich gering ist, das sollte also schon mit drin sein.

Der Händler "bereichert" sich viel eher an dir wenn du das dort erhältliche Öl rein schütten lässt, das stört mich persönlich viel mehr als wie er seine sonstige Kalkulation durchrechnet.

So unterschiedlich sind die Sichtweisen....

Von einem vernünftigen Geschäftspartner erwarte ich, dass die mir genannten Preise für eine Leistung betriebswirtschaftlich vernünftig kalkuliert sind. Ich möchte beim Neukauf beraten werden, erwarte, dass an meinem Auto mit vernünftigem Werkzeug geschraubt wird, dass die Mitarbeiter fair bezahlt werden, die Räumlichkeiten gepfllegt sind, mit Fahrzeuge für Probefahrten zur Verfügung gestellt werden usw.. Dafür muss der Freundliche Einnahmen und Ausgaben vernünftig gegenrechnen. Wird nun eben ein Ölpreis von 32 Euro aufgerufen, dann gehe ich davon aus, dass dieser nötig ist, um kostendeckend arbeiten zu können.....benötigt er diesen Betrag nicht, dann fühle ich mich abgezockt. Wenn ich jetzt mein eigenes Öl mitbringe und die gleichen Stundensätze zahle, dann bedeutet dies doch, dass sich der Händler an mir bereichert hätte, wenn ich ihm Öl abgekauft hätte, weil er den erzielten Ertrag gar nicht benötigt, um kostendeckend zu arbeiten.

Nicht falsch verstehen, mich interessiert auch was ich unter dem Strich bezahlen muss, aber ich erwarte auch vernünftige Dienstleistungen und die können aus lange Sicht nur erbracht werden, wenn der Freundliche vernünftig Geld verdienen kann.

Ich weiß, Geiz ist geil, aber ich unterstelle dem Freundlichen nicht per se mich abzocken zu wollen mit dem hohen Ölpreis, sondern erwarte, dass der Ertrag zur Kostendeckung nötig ist....

Gruß stef

Schon mal was von mischkalkulation gehört?

 

Dennoch verstehe auch ich deinen Ansatz nicht. Mir ist es recht egal, wie der seine Preise errechnet und vorallem werde und habe ich mir bisher nie meine Gedanken verschwendet. Ich guck aufs Ergebnis und empfinde es als fair oder eben nicht.

 

Ich akzeptiere andere Meinungen....

Mir ist es nicht egal, ob der Freundliche hinkommt oder nicht....ich möchte auch in ein paar Jahren einen Ansprechpartner vor Ort haben.

Der unterschiedliche Ansatz ist doch ganz einfach: Ihr unterstellt Abzocke durch die hohen Ölpreise, ich unterstelle nötige Kosten für mich, wie es sich für einen fairen Geschäftspartner gehört.....

Gruß stef

Zitat:

@nufu86 schrieb am 28. August 2019 um 21:30:02 Uhr:

Schon mal was von mischkalkulation gehört?

Dennoch verstehe auch ich deinen Ansatz nicht. Mir ist es recht egal, wie der seine Preise errechnet und vorallem werde und habe ich mir bisher nie meine Gedanken verschwendet. Ich guck aufs Ergebnis und empfinde es als fair oder eben nicht.

Genau da ist doch der Punkt. Wenn es fair wäre würden viele nicht abzocke unterstellen.

 

Wenn es fair wäre, würden die meisten sicher auch nach Ablauf der Garantie weiterhin für die Wartungen zu den NL fahren.

 

Ziel ist hier aber eine andere Kundschaft, die easy gemolken werden können, bspw. Große Firmen, die nach Vorschriften agieren. Da kostet es halt Summe X.

 

Da ist aber nicht nur bmw so, sondern alle durch und durch.

 

Klar sind die hersteller kein wohlfahrtsverein, aber den privilegierten weitere Milliarden zu stopfen, ist nicht wirklich fair :)

Vielleicht wird so ein Schuh draus...

Mein Auto ist auch ein Firmenwagen, allerdings meine eigene Firma (Ing.-Büro), ich fahre die Autos eine Weile, kalkuliere was sie mich kosten und entscheide mich eben für ein Produkt mit allen Kosten. Da gehört Wartung eben dazu. Sind mir die Kosten zu hoch, entscheide ich mich für ein anderes Produkt. Das habe ich als Privatmann auch schon so gemacht. Wichtig ist aber, dass das Gesamtpaket (Beratung, usw... wie bereits erwähnt) stimmt und das ist nicht nur der Preis fürs Motoröl :-)

Wer definiert fair? Selbstverständlich kann ich Öl billiger einkaufen als beim BMW-Partner, das hat aber nix mit fair oder unfair zu tun. Ich gehe immer noch davon aus, dass der Preis zur Kostendeckung benötigt wird....dann ist es eben eine Mischkalkulation...manche bezahlen wenig, andere mehr, wie überall im Leben :-)

Für mich muss Preis/Leistung stimmen ... wenn ich für einen Lamborghini Gallardo 10.000 Euro Inspektionskosten habe, ist mir persönlich das zu teuer, die Kosten für den 5er passen aber (zumindest für mich). Anderen erscheinen die Betriebskosten für den Lambo vielleicht als günstig.

Leben und leben lassen, aber als Abzocke will ich den Ölpreis (der für sich gesehen hoch ist) nicht sehen.

P.s.: Mein Händler ist nicht privilegiert....dem gehts gut, aber das ist kein Milliardär. BMW ist nicht mein Geschäftspartner, sondern mein Händler....

Gruß stef

Hallo, was wir aber alle nicht kennen, ist der Preis, zu dem der Freundliche das Öl einkaufen muss. Mir hat einmal der Händler einer anderen Marke erzählt, dass ich mein Öl gerne mitbringen kann, weil er nicht viel daran verdient, keinesfalls den Preisunterschied zwischen Onlinepreis und Werkstattpreis. Die Profitmaximierung findet beim Hersteller statt...

Hier im Norden sagen wir gerne: Haben kommt nicht von Geben, sondern von Behalten...

Mit deiner Argumentation kannst du dann zukünftig auch den Liter Diesel für 2,50 Euro direkt bei BMW tanken, schließlich brauchen die das ja und man weiß ja vorher, dass die das doppelte nehmen.

Wenn ich 1x im Jahr Öl kaufe und einen EK von ca. 7,- Euro habe, dann unterstelle ich BMW einen EK (im 200er Fass) von 3,50 Euro. Wir reden also von ca. 900% Aufschlag. Ist das für dich eine normale Kalkulation?

Als Ingenieur verkaufst du wahrscheinlich ausschließlich deine Arbeitsleistung, bei mir ist es Arbeitsleistung, Material und ggf. Maschineneinsatz. Jeder einzelne Punkt muss sich rechnen, da wird nichts quer kalkuliert bei den Listenpreisen (!) und ich unterstelle jedem vernünftigen Unternehmer ähnliche Vorgehensweisen.

Natürlich hat man beim Material einen Aufwand für Lagerhaltung, Beschaffung und ggf. sogar Gewährleistung, dies muss im Preis dann auch berücksichtigt werden. Aber wenn man ein Angebot abgibt und der Kunde das Material rausstreicht, dann kann man nicht plötzlich den Stundenlohn erhöhen. Sowas regelt man im Zweifel umgekehrt mit Rabatten. Es gibt auch jede Menge arbeiten einer Werkstatt, die einen hohen Stunden-, aber nur einen geringen Materialaufwand haben. Geht die Werkstatt dann irgendwann pleite, wenn die das öfters machen?

BTT: ich hätte das Öl für 50,- Euro garantiert mitgenommen und woanders entsorgt. Der Verkäufer des neuen Öls ist sogar zur kostenlosen Rücknahme des alten verpflichtet.

Ich hätte das Altöl auch mitgenommen.....dass die Kosten nicht genannt wurden, ist nicht in Ordnung.

Es kann sich ja jeder entscheiden was er macht, mir sind die Kosten für die Wartung bekannt und das waren Sie vor der Anschaffung bereits. Ich kenne aber auch wirklich nicht den Preis, für den der Händler das Öl einkaufen muss...

und ja....Kraftstoff ist zur Zeit noch zu billig....ökologisch gesehen, nicht steuerpolitisch :-)

Gruß stef

Zitat:

@stef24 schrieb am 28. August 2019 um 22:52:41 Uhr:

Ich hätte das Altöl auch mitgenommen.....dass die Kosten nicht genannt wurden, ist nicht in Ordnung.

Es kann sich ja jeder entscheiden was er macht, mir sind die Kosten für die Wartung bekannt und das waren Sie vor der Anschaffung bereits. Ich kenne aber auch wirklich nicht den Preis, für den der Händler das Öl einkaufen muss...

und ja....Kraftstoff ist zur Zeit noch zu billig....ökologisch gesehen, nicht steuerpolitisch :-)

Gruß stef

Wenn ich bedenke das man früher für eine DM mehr tanken konnte, dann weine ich bei deiner Ausssge. Ich möchte nicht sagen das ich mir die Preise nicht leisten kann!

Aber ich tanke aus Frust nur noch wenn der Preis bei Shell unter 1,35€ für Super ist.

 

Geschweige dem, woher unser Sprit kommt... da neige ich dann wieder zu Elektro... bis ich dann feststelle: Oh! Atomkraft. Wann sollte das nochmal abgestellt werden? *lacher*

Da weder die AG oder dessen Nl oder noch sonst ein Händler mein Partner ist, komme ich gar nicht auf so Gedanken. Ich bin Kunde und das privat. Übrigens würde ich mich als Geschäftskunde auch nicht als Partner sehen, wenn ich rein für eine Dienstleistung bezahle und sonst keine Beziehungen Pflege.

 

Geht gar nicht ums leisten können. Hin und wieder hole ich mein Öl auch bei der NL, zwecks keine Lust zu kümmern oder mangels Zeit. Hierbei kam mir nie ein erhabene Gefühl. Von wegen mich stören die 400 Euro für den Öl Service nicht, ich gib sogar Trinkgeld drauf.

Sowas braucht mein ego nicht.

 

Hin und wieder bringe ich auch mein Öl selbst mit. Mein Berater findet das ok und die Preise ebenso überzogen.

Ich hab aber nunmal eine Geschäftsbeziehung zu meinem Händler, wenn ich ein Auto kaufe oder eine Dienstleistung in Auftrag gebe.... da hab ich doch Interesse dran, dass beide Seiten mit diesem Geschäft leben können, denn ich möchte auch weiterhin dorthin gehen, vorausgesetzt, es passt alles... preiswürdigkeit ist ein Aspekt, aber eben nur einer, deswegen ist es mir aus Eigeninteresse nicht egal, ob der andere damit leben kann oder nicht. Mit erhaben fühlen hat das doch nix zu tun....

Spielt eigentlich auch keine Rolle... solange sich jeder entscheiden kann wie er mag, ist doch alles gut. Und solange man Werkstätten findet, die das mitmachen und hat auch niemand was falsch gemacht. Nachhaltigkeit sieht für mich eben anders aus.

Gruß Stef

Ich würde eher dahinter stehen, wenn auch die Mechaniker und sonstigen Mitarbeiterer auch ein Teil vom Kuchen abbekommen. Herausstechende Gehälter gibt's auch bei der NL nicht.

 

Und ja, habe grundsätzlich kein Problem, dass Leute ihr Öl da beziehen, wie gesagt mache ich auch hin und wieder. Dann zahlst du halt 300 anstatt 400euro. Ich denke das ist immer noch mehr als genug, damit die Werkstatt profitabel ist.

 

Ist ja nicht so, dass die dann drauf zahlen.

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