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Alles zum neuen 7er (G70) , Marktstart ca 11/22
Die ersten Spyshots vom Nachfolger des G11/G12 sind im Internet aufgetaucht…
Was ja bekannt sein sollte ist, dass es einen rein elektronischen i7 geben wird. Die anderen Motorisierungen könnten 735d, 740i, 745e, M750e, i740, i750 und i7 M60 sein. Ein weiterer Indiz, dass BMW nicht die Akkugröße für die Namen ihrer Modelle nehmen wird sondern die Leistungsstufen. Höchstwahrscheinlich werden nur 735d und 740i als hinterradgetriebene Modelle verfügbar sein.
Als Ausstattung wird vermutet, dass BMW die Intelligent Glass Control von Continental anbieten wird, die das erste Mal beim iNext/iX verbaut sein wird.
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1352 Antworten
Zitat:
@SE77 schrieb am 30. April 2022 um 22:44:32 Uhr:
Zitat:
@harald335i schrieb am 30. April 2022 um 22:38:11 Uhr:
Wenn man ein bisschen Ahnung von der Autoindustrie hätte, wüsste man, das solche Entscheidungen ausschließlich vom Vorstand abgewunken werden, hier hauptsächlich Vertriebs-und Technik-Vorstand und Vorstands-Vorsitzender, da braucht man nicht zu Rätseln. Ob dies dann Einfaltspinsel sind, mag jeder für sich beantworten, bei 120 Milliarden Jahresumsatz und 16 Milliarden Gewinn müssen sie irgendetwas können.
Wie sich der Vorstand zusammen setzt, kann man übrigens bei der BMW AG nachlesen.
Was ist das Problem daran, einfach schöne Autos zu entwerfen? Der Umsatz und Gewinn von BMW interessiert mich nicht. Ich will bei einer Premiummarke wie BMW einfach kein Design, dass ständig polarisieren muss.
Nun, es sagt einfach aus, dass die Entscheidungen scheinbar erfolgreich sind und BMW von einem europäischen zu einem Weltunternehmen gereift ist. Dies bedeutet, dass dies auch Einflüsse auf das Design hat. Was nützt mir ein europäisches Design des 7er, wenn die hauptsächlichen Verkaufszahlen im US- und asiatischen Raum erzielt werden und deren Vorstellungen zum 7er diametral anders ausfallen, wie in Europa. Und mal eine klare Ansage, der deutsche Markt, dessen Kunden immer noch glauben, wir wären der Trendsetter und der Bereich Auto dreht sich nicht um die Sonne sondern um Deutschland, ist für die heutigen Automobil-Unternehmen eher ein Nebenmarkt geworden. Man sieht es an den gerade eingeleiteten Umorganisationen der Vertriebswege, die das Ziel haben, lieber deutscher Kunde, friss oder stirb. In 2 Jahren bekommt ihr Eure Rechnung zum Auto von der BMW AG, Rabatt-Ausweisung maximal 5% und Euer Händler mit dem so lieb gewordenen Verkäufer ist zur Agentur herab gestuft, also Beratung. So wie es Mercedes und Audi auch gerade einleiten.
Zitat:
@SE77 schrieb am 30. April 2022 um 22:44:32 Uhr:
Zitat:
@harald335i schrieb am 30. April 2022 um 22:38:11 Uhr:
Wenn man ein bisschen Ahnung von der Autoindustrie hätte, wüsste man, das solche Entscheidungen ausschließlich vom Vorstand abgewunken werden, hier hauptsächlich Vertriebs-und Technik-Vorstand und Vorstands-Vorsitzender, da braucht man nicht zu Rätseln. Ob dies dann Einfaltspinsel sind, mag jeder für sich beantworten, bei 120 Milliarden Jahresumsatz und 16 Milliarden Gewinn müssen sie irgendetwas können.
Wie sich der Vorstand zusammen setzt, kann man übrigens bei der BMW AG nachlesen.
Was ist das Problem daran, einfach schöne Autos zu entwerfen? Der Umsatz und Gewinn von BMW interessiert mich nicht. Ich will bei einer Premiummarke wie BMW einfach kein Design, dass ständig polarisieren muss.
Und wer bist du, dass das was du möchtest für BMW eine Rolle spielt?
Zitat:
@harald335i schrieb am 30. April 2022 um 22:38:11 Uhr:
Wenn man ein bisschen Ahnung von der Autoindustrie hätte, wüsste man, das solche Entscheidungen ausschließlich vom Vorstand abgewunken werden, hier hauptsächlich Vertriebs-und Technik-Vorstand und Vorstands-Vorsitzender, da braucht man nicht zu Rätseln. Ob dies dann Einfaltspinsel sind, mag jeder für sich beantworten, bei 120 Milliarden Jahresumsatz und 16 Milliarden Gewinn müssen sie irgendetwas können.
Wie sich der Vorstand zusammen setzt, kann man übrigens bei der BMW AG nachlesen.
Diese 120 Milliarden wurden umgesetzt mit Designs, die in ihrem Heimatmarkt Begehrlichkeiten weckten. Wenn BMW jetzt umstellt auf Designs, die in ihrem Heimatmarkt auf Ablehnung stoßen, ist das gefährlich. Oder dumm.
Da gebe ich Dir zu allen anderen Baureihen teils recht, da dort andere Attribute zu den Fahrzeugen gesetzt werden. Nur beim 7er verhält es sich anders, der erscheint auf seinem Heimat-Markt so gut wie nicht , und wenn, dann mit sensationell günstigen Leasingraten, um überhaupt ihn mal auf der Straße sehen zu können, Ich hatte selber so ein Angebot bekommen. Ergo, die Verkaufszahlen in Deutschland sind für den 7er nicht die Rede wert. So muss BMW reagieren und das Auto für seine Haupt-Absatzmärkte begehrlich machen, wo man ja schon in der Vergangenheit die größten Stückzahlen abgesetzt hat. Bitte nicht vergessen, BMW verkauft in seinem Heimatmarkt nur noch 10% aller verkauften Autos, der Rest geht ins Ausland.
Vielleicht sollte man grundsätzlich die Fragen stellen, warum deutsche Autos im Ausland so begehrt sind. Nicht nur wegen der Technik, auch weil sie aussehen wie deutsche Autos!
Warum soll sich ein Asiate einen überteuerten BMW kaufen der nach Hyundai und Co. aussieht?
Laut Autoindustrie gibt es da immer noch den Begriff „deutsche Autobahn“. Klingt wenig überzeugend, aber gerade die asiatischen Käufer bevorzugen deutsche Autos, da diese nach ihrer Meinung bewiesen haben, dass sie auf diesen legendären Autobahnen auch bei 250 standhalten. Finden wir geradezu lächerlich, aber ist so. Es gibt ganze Reiseveranstaltungen dazu mit 5 Tagen fahren auf den deutschen Autobahnen. Gerade bei Chinesen äußerst beliebt.
Und wie bitte sieht eigentlich ein deutsches Auto aus ? Was sind die Design-Merkmale dazu ?
Beim 7er gehe ich übrigens eher davon aus, dass man da mehr Annäherung zu Rolls gesucht hat, als zu irgendeinem Markt. Aber ich sehe ja diesen Donnerstag mal das „Gesamt-Kunstwerk“. Bin gespannt, ob sich meine jetzt noch sehr reservierte Meinung zu „ihm“ dann ändert.
Ein 7 gehört auf deutsche Straßen er wird immer noch als Flaggschiff im Vordergrund gestellt
Der neue 7er sieht schon gut aus so wie er ist. Das kürzlich gezeigte Rendering macht doch wirklich nicht viel her und lebt zu sehr in der Vergangenheit.
Zitat:
@harald335i schrieb am 1. Mai 2022 um 09:14:00 Uhr:
Laut Autoindustrie gibt es da immer noch den Begriff „deutsche Autobahn“. Klingt wenig überzeugend, aber gerade die asiatischen Käufer bevorzugen deutsche Autos, da diese nach ihrer Meinung bewiesen haben, dass sie auf diesen legendären Autobahnen auch bei 250 standhalten. Finden wir geradezu lächerlich, aber ist so. Es gibt ganze Reiseveranstaltungen dazu mit 5 Tagen fahren auf den deutschen Autobahnen. Gerade bei Chinesen äußerst beliebt.
Ja, die deutsche Autobahn genießt international einen guten Ruf.
Dennoch finde ich es in Zeiten wie diesen moralisch verwerflich, Reiseevents mit dem Ziel der deutschen Autobahn anzubieten. Man kann den Chinesen dann nur wünschen, dass sie ihre Zeit hauptsächlich im Stau sowie in Autobahnbaustellen verbringen werden - dann können sie wenigstens die Assistenzssysteme testen.
Zitat:
Und wie bitte sieht eigentlich ein deutsches Auto aus ? Was sind die Design-Merkmale dazu ?
Beim 7er gehe ich übrigens eher davon aus, dass man da mehr Annäherung zu Rolls gesucht hat, als zu irgendeinem Markt. Aber ich sehe ja diesen Donnerstag mal das „Gesamt-Kunstwerk“. Bin gespannt, ob sich meine jetzt noch sehr reservierte Meinung zu „ihm“ dann ändert.
Ich sehe es ebenfalls so, dass der 7er zu einem "günstigen Rolls Royce" umfunktioniert wurde. Er ist klar als Chauffeur-Limousine ausgelegt, was mit dem Theater-Screen im Fond unterstrichen wird.
Für den deutschen bzw. europäischen Markt sind derartige Fahrzeuge wie S-Klasse, 7er, A8 ohnehin nicht mehr relevant und werden hier hauptsächlich von Politikern genutzt, welche diese Fahrzeuge jedoch zu sehr günstigen Konditionen zur Verfügung gestellt bekommen.
Zitat:
@Mirra schrieb am 1. Mai 2022 um 09:49:54 Uhr:
Der neue 7er sieht schon gut aus so wie er ist. Das kürzlich gezeigte Rendering macht doch wirklich nicht viel her und lebt zu sehr in der Vergangenheit.
Das mag sein dass das Rendering zu stark an der Vergangenheit angelehnt ist. Jedoch bringt es auch nichts alte Technik im Gewand eines Klingonenraumschiffs auf den Markt zu bringen.
Mann muss einfachen sehen dass BMW hier ein Fahrzeug gebaut hat, dass einerseits einen Verbrennungsmotor aufnehmen muss und anderseits auch ein E-Fahrzeug sein soll.
Also einerseits übertrieben eine Pferdekutsche und gleichzeitig ein Hoverboard.
Das bescheuerte Design ist also das Produkt einer unglücklichen Zwitterlösung, die irgendwie noch als innovativ erscheinen soll.
Dieser Aufgabe musste sich die Designabteilung von BMW stellen, weil die Entscheidung gegen ein reines E-Fahrzeug getroffen wurde.
Das Ergebnis steht jetzt vor uns…
Tja, das war/ist wohl die Problematik hier, wenn man alles in einem macht, statt...
Tesla konsequent nur BEV(-Design)
Mercedes dagegen separat ICE(-Design) und BEV(-Design).
Audi derzeit noch ähnlich.
Mit Verlaub: so ein Quatsch...diese seltsamen Design Elemente haben nichts damit zu tun ob das ein ICE, BEV oder Holzvergaser oder alles in einem ist.
BEVs mit gelungenem Design bieten aktuell nur Audi und Porsche an, MB mit Einschränkungen auch
gewiss. du kannst den um so flexibleren/flachen e-motor überall reinpacken. siehe SUV und damit das ganze konstrukt darüber weiterhin ausladend groß. unmerklich was den wagen antreibt, ICE/BEV.
aber wenn du tatsächlich einen 6, 8 oder mehr-zylinder unter die fronthaube packen willst. hat das seine zwänge. vorn, mit entsprechender ausprägung vorderwagen etc.
umgekehrt hat ein 100 kWh-Block seine zwänge zwischen den Rädern, bzw. dem erhöhten Aufbau.
Dass ein Unternehmen seine Produkte, sofern prinzipbedingt keine Variantenbildung möglich ist, auf die Vorlieben des hauptsächlichen Zielmarktes zuschneidet, ist unbestritten und auch korrekt. Jedoch ist die Frage nach den konkreten Vorlieben berechtigt.
Nach dem genannten Argument müssten BMW & Co. bislang, also mit überwiegend deutschem Design, in China oder den USA kein einziges Auto verkauft haben, da sie nicht den Geschmack der potenziellen Abnehmer trafen. Aber mitnichten, denn die deutschen Autokonzerne verdienen locker seit der Jahrtausendwende ihr Geld nur noch in Übersee, scheinbar trotz des deutschen Designs. Oder... vielleicht... gerade WEGEN des deutschen Designs?
In China z.B. gilt die Prämisse "Hauptsache Europa". Egal welches Produkt, egal welche Qualität, egal ob benötigt oder nicht: Solange es aus Europa stammt, muss die betuchte Kundschaft das Produkt unbedingt haben. Es besteht somit evtl. die Gefahr, dass Produkte ohne europäische Identität die Gunst der chinesischen Kunden verlieren. Ein wohlhabender Chinese kann schließlich nicht riskieren, sein Gesicht zu verlieren, wenn er mit einem neuen 7-er irgendwo vorfährt und die anderen Anwesenden ihn belächeln, da das doch bestimmt irgendein chinesisches Fake-Auto ist.
OK, im konkreten Fall von BMW kein Problem, der Kunde kauft dann gleich bei Rolls-Royce und BMW verdient doppelt so viel :D
Bei SMART & MINI ist man schon um so konsequenter. Es ist nur noch das Design von hier.


