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Aller Anfang ist schwer
Hallo liebe Motor Talk Community,
kurz über mich.. mein Name ist Paul, 20 aus München und ich bin seit heute neu im Forum :)
Da das Motorradfahren schon seit langem mein Traum ist habe ich mich nun entschlossen diesen auch zu verwirklichen.
Mit dem Führerschein hat alles geklappt nur stehe ich nun vor einigen schwierigen Entscheidungen.
Deswegen dachte ich mir wende ich mich doch an erfahrene Biker.. :)
Meine Fragen wären:
Welche Maschine wäre für den Anfang gut geeignet? Da ich auf jeden Fall eine Sportmaschine fahren möchte und ich als erstes Motorrad auf keinen Fall eine nagelneue Maschine kaufen möchte, dachte ich z.B. an eine Yamaha YZF R1. Diese müsste dann natürlich auch noch gedrosselt werden, was mich zu meiner nächsten Frage bringt.. wie genau läuft die Drosselung, ist jede Maschine dazu geeignet und natürlich was kostet das ganze?
Auch wichtig für mich wäre eine gute Ausrüstung. Welche Marke an Helm, Handschuhen , Schuhen und Lederkombi sind zu empfehlen? Bzw. welche Erfahrungen habt Ihr am Anfang gemacht?
Nach langer Eigenrecherche bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich fragen MUSS da zu viele verschiedene Informationen im Internet herumschwirren...
Ich danke schon mal für die Antworten und wünsche einen schönen Abend!
Beste Antwort im Thema
Fahrschule ist wie Grundschule, du lernst die Basics wie lesen und schreiben.
Du hast gerade die Grundschule beendet und bewirbst dich jetzt darauf ein Kernkraftwerk zu betreiben/bedienen. Deswegen reden alle mit dir als wärst du Homer Simpson. Und so wirst du auch wirken wenn du mit der gedrosselten r1 als Anfänger rumfährst. Aber Homer hat ja auch seinen Spaß...
Auch wenn du immer gelernt hast dass du was besonderes bist, eine einzigartige Schneeflocke und bei dir ist alles anders als bei den vielen anderen Neulingen. dann muss man dir den Zahn leider ziehen - du machst grad genau dasselbe wie alle anderen Schneeflocken. Und du wirst auch genau die gleichen Schwierigkeiten und Nachteile haben.
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94 Antworten
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 8. Mai 2015 um 10:26:38 Uhr:
Wer fragen muss, für den ist ein SSP nix.
Das eigentliche Problem ist aber, daß ehrliche Antworten dann überhaupt nicht erwünscht sind!
Das gilt aber auch für andere Fragestellunegn oder Threads. Nimm als Beispiel "Krass".
Tut mir leid, aber mir kann keiner erzählen, daß da wirklich jeder ehrlich ist. Was da zum Teil an Konstruktionen gebastelt werden, um den "armen" Zweiradfahrer in Schutz zu nehmen und den "bösen" Bullen angreifen zu können, das geht auf keine Kuhhaut. Ich bin mir sicher, daß da etliche nicht an ihren eigenen Dummfug glauben, sie wollen nur ihr eigenes simples Weltbild verteidigen.
In dem nun einmal die Staatsmacht böse zu sein hat und in dem man sich als Motorradfahrer automatisch und ungeprüft mit jedem anderen Motorradfahrer zu solidarisieren hat.
Gruß Michael
Zitat:
@cng-lpg schrieb am 8. Mai 2015 um 10:30:36 Uhr:
Und bei den Supersportlern glaube ich ehrlich gesagt nicht, daß sich z. B. die R1 grundsätzlich anders verhalten sollte als andere Supersporler. Nach meiner wirklich erfahrenen Erfahrung sind die Fahrwerke der Supersportler sehr kurvengierig ausgelegt. Eine Kurve einzuleiten geht spürbar leichter als bei Allroundern oder Tourern - leider manchmal auch unbeabsichtigt.
Deine Erfahrung in allen Ehren, und bei Modellen mit denen Du Dich auskennst würde ich es vermutlich nicht wagen zu widersprechen. In diesem Falle irrst Du aber. Die Grundtendenz der Fahrwerksabstimmungen ist natürlich gleich. Dennoch gibt es zwischen den verschiedenen Supersportlern teil massive Unterschiede im Handling. Ich bin zwar insgesamt nicht viele verschiedene Motoräder gefahren, die modernen Supersportler (und ein paar ältere auch) hab ich aber alle durch und meiner Meinung nach fährt sich ne GSXR deutlich anders als ne R1. Mein Emfpinden dabei ist, das die R1 sich tatsächlich in etwa so verhält wie Du es beschreibst, Kurve einleiten geht fast von alleine. die GSXR's die ich gefahren habe waren da allesamt bockiger. Dafür war der Geradeauslauf bei den Gixxern deutlich besser als bei der R1. Die CBR liegt m.E. irgendwo in der Mitte, mir hat aber irgendwie das spritzige der R1 gefehlt. Kawasaki empfand ich immer als ne Welt für sich. Ich selber bin mit denen nie wirklich gut klargekommen. Wenn ich es in Worte fassen sollte, würde ich sagen dass es sich bei mir immer angefühlt hat als würde ich versuchen einen Würfel zum rollen zu bringen. Geht schon, hüpft und spring aber wie wild umher. Für mich der ungezähmte Mustang unter den SSP'ler (wobei ich da die aktuelleren Modelle kaum kenne).
Zitat:
@cng-lpg schrieb am 8. Mai 2015 um 10:30:36 Uhr:
Mit einem unerfahrenen Fahrer fährt das Moped und nicht der Fahrer mit dem Moped.
Ich glaube da kann ich zustimmen, auch wenn mir die Formulierung nicht gefällt. Du hast es aber mehr oder weniger schon gesagt: SSP'ler fahren bedeutet im Wesentlichen von einem pseudo-stabilen Zustand zum anderen zu kommen. Systembedingt ist ein stabiler Zustand aber nun schwieriger zu ändern als ein instabiler. Wenn man also nicht weiß was man tut, kanns passieren dass das Motorrad den stabilen Zustand beibehält (was ich jetzt meinen würde mit "Das Motorrad fährt, nicht der Fahrer").
Die Folge davon ist nun, dass ein Anfänger auf der einen Seite eine steilere Lernkurve schaffen muss, auf der anderen Seite aber vom Fahrzeug mehr oder weniger gezwungen wird eine halbwegs saubere Technik zu lernen.
Ich weiß bis heute ehrlich gesagt nicht welche der beiden Folgen höher zu gewichten ist, zumal das auch viel mit der Einstellung des Einsteigers zu tun hat. Drauf setzen und losrasen ist mit SSP's aus vielen Gründen nicht drin ohne nicht sich und andere massiv zu gefährden, keine Frage. In dem Punkt sind natürlich einfacher zu beherrschende Motorräder die bessere Wal.
Andererseits, und ohne hier alle über einen Kamm scheren zu wollen, was ich teilweise rumgeeiere von Tourer-Fahrern (und ohne ein Stereotyp bedienen zu wollen fallen mir besonders oft die GS-Fahrer auf) auf der Landstrasse seh, da würde ich mir wünschen Sie wären von Anfang an gezwungen worden die richtigen Fahrtechniken zu lernen (interessanter Weise sind das dann meist auch genau die die mit aller Macht versuchen die Sportler stehen zu lassen, genau die bei denen ich gerne und freiwillig zurück stecke wenn ich dann sehe wie die zu kämpfen haben um die nächste Kurve noch zu bekommen). Zugegeben, es gibt auch die anderen GS- und Tourerfahrer bei denen es Spaß macht sich dran zu hängen und wo man sich manchmal sogar noch die ein oder andere Linienwahl abgucken kann.
Zitat:
@cng-lpg schrieb am 8. Mai 2015 um 10:30:36 Uhr:
Ich kann mir ganz ehrlich nicht vorstellen, daß sich diese Entwicklung in den letzten 10 oder 15 Jahren komplett umgekehrt haben sollte und eine moderne R1 plötzlich wie ein Tourer oder Sporttourer fahren soll.
Ein SSP fährt sich nicht wie ein Sporttourer. Hat ja auch niemand behauptet. Allerdings weiß ich grad nicht genau worauf Du damit rauswillst. Das ein sportliches Fahrwerk einem Anfänger mehr Probleme machen kann? Zum Teil ganz sicher, in anderen Situation garnicht und in wieder anderen kann das sportlichere Fahrwerk dem Anfänger sogar helfen. Wie ich sagte, bei der CBF 1000 bin ich beim rausbeschlunigen ständig am rumrutschen weil das Fahrwerk die plötzlichen Lastwechsel nur schlecht und indirekt an die Reifen und Strasse weitergibt. Das ist mir trotz der erheblichen Mehrleistung von ner R1 mit selbiger noch nie passiert.
Zitat:
@cng-lpg schrieb am 8. Mai 2015 um 10:30:36 Uhr:
Kommen wir zu den Schmerzen: Rauf auf einen Supersportler heißt Kopp in den Nacken, sonst sieht man allenfalls das Vorderrad. An Schmerzen in den Handgelenken dachte ich nicht, denn die sind die Folge einer verkehrten Haltung, aber Nackenschmerzen wegen der sehr stark gekrümmten HWS sind quasi unvermeidlich.
Das ist mir jetzt vollkommen neu :D Ungelogen, ich hatte noch n-i-e Nackenschmerzen von der Haltung. Handgelenke kommt schon mal vor wenn ich mal wieder lustlos wie ein nasser Sack auf dem Weg von der Arbeit nach Hause doch wieder mal auf den Armen liege anstatt Körperspannung zu halten. Aber Nacken... ich werd mal drauf achten, vielleicht hab ich es auch nur nie in Zusammenhang gebracht, den Nackenschmerzen an sich hab ich oft. Aber ich hab das noch nie nach ner Runde Motorradfahren gehabt.
Zitat:
@cng-lpg schrieb am 8. Mai 2015 um 10:30:36 Uhr:
Außerden klagen viele Supersportlerfahrer über die taube und schmerzende Familienplanung. Ich finde es immer wieder urkomisch, wenn man SSP-Treiber sieht, die umständlich vom Bock klettern und dann extrem o-beinig gaaaaaanz vorsichtig die ersten Schritte machen. Man(n) leidet bei dem Anblick förmlich mit, aber es sieht einfach zu herrlich aus.
Das Gefühl und die Situation kenn ich auch, zugegeben. Das hängt bei mir allerdings stark damit zusammen welche Gangart ich zuvor angeschlagen hatte. War ich eher sportlich unterwegs mit viel Anker werfen vor den Kurven, hab ich das auch. Liegt zum einen daran dass ich wenns sportlicher zur Sache geht insgesamt gern etwas nach vorne an den Tank ran rutsche um den Schwerpunkt etwas weiter nach vorne zu bringen, zum anderen aber auch daran dass man natürlich beim Ankerwerfen auch immer etwas gegen den Tank gedrückt wird. O-Beinig geh ich deswegen aber eher nicht. Die O-Beine mach ich eher weil mir nach solchen Runden die Oberschenkel oft weh tun wie Sau. Das widerrum liegt aber daran dass ich durchaus auch Hang-Off fahre und damit das vernünftig klappt, muss der hintern weg vom Sitz. Also brav bei jedem Richtungswechsel ne Mini-Kniebeuge. Auch sonst werdend die Oberschenkel auf nem SSP-ler, sofern artgerecht bewegt, einfach mehr beansprucht. Sei es durch das abspreizen um ggf. Bodenfühlung aufnehmen zu können oder durch das anpressen des Kurvenäusseren Beins an den Tank um die Linie stabiler zu halten.
An der Stelle weiß ich aber nicht ob ich da überhaupt in irgendeiner Form groß als Referenz gelten kann oder sollte. Diverse Renntrainings mit Instruktoren haben doch auch einen gewissen Einfluss darauf wieviel Körpereinsatz man ins fahren reinbringt.
Bin ich hingegen eher gemütlich unterwegs, hab ich auch die Probleme nicht. Das einzige ist das der Hintern aufgrund der quasi ungepolsterten Sitzbank mal weh tut. Das wars dann aber auch.
Zitat:
@cng-lpg schrieb am 8. Mai 2015 um 10:30:36 Uhr:
Nach meiner Erfahrung mit Mopeds aus den unterschiedlichsten Kategorien sind Allrounder oder Tourer für den Einstieg eigentlich optimal. Sie fördern eine saubere Linie, sind leicht zu beherrschen und taugen im Straßenverkehr eher mehr als weniger als ein Supersportler.
Genau da widerspreche ich massiv. Eine saubere Linie fördern die garnicht, im Gegenteil. Bei so nem Tourer kannst Du in der Kurve problemlos korrigieren wenn die Linienwahl initial falsch war. Das verleitet eher dazu das korrekte Anfahren der Kurve zu vernachlässigen, man kann ja schließlich später auch noch leicht korrigieren. Mit nem Supersportler vergeht einem der Spaß recht schnell wenn man die Kurveneinfahrt ständig vermasselt. Korrigieren geht schon, aber Spaß ist eben was anderes.
Das ist übrigens auch das was ich angesprochen hatte mit dem rumgeeiere von Tourer-Fahrern. Die kommen oft nur deshalb an mir vorbei weil ich am Kurveneingang lieber früher runterbremse dafür aber ne saubere Einfahrt erwisch. Die Bremsen dann viel später "Overshooten" die Kurven und kommen bis zur Kurvenausfahrt kaum dazu wieder Gas zu geben weil Sie die Linie nachkorrigieren müssen. In 90% der Fälle könnt ich schon am Kurvenausgang wieder zurück überholt haben weil ich am Scheitelpunkt schon wieder das Gas aufmachen kann während der andere noch verzweifelt versucht ne Linie zu finden die Ihn nicht entweder in die Botanik oder in den Gegenverkehr führt. Das verstehen allerdings zugegebener Maßen auch so einige SSP Fahrer nicht. Die Grundregel um schnell zu sein ist und bleibt: Slow in - Fast out. Und sicherer ist es ausserdem auch noch^^
Zitat:
@cng-lpg schrieb am 8. Mai 2015 um 10:30:36 Uhr:
Ich lenke bis heute gerne mit breiten Lenkern anstatt mittels Gewichtsverlagerung und Lenkimpulsen eine Kurve einzuleiten. Ja, ich gebe zu, daß mir schon deshalb sportliche Fahrzeugauslegungen zuwider sind.
Das ist es ja aber genau warum der Zwang es gleich richtig zu machen nicht verkehrt ist. Etwas das man ewig falsch gemacht wieder anders zu lernen ist viel schwerer als es gleich richtig zu lernen. Und zumindest ich möchte nicht einem Anfänger der langfristig sowieso nen SSP'ler haben will dazu raten erstmal ein Motorrad zu fahren wo er mit hoher Wahrscheinlich sich erstmal nen schlechten Still aneignet.
Zitat:
@cng-lpg schrieb am 8. Mai 2015 um 10:30:36 Uhr:
Ich bleibe dabei: Mit einem Supersportler tut sich ein Anfänger keinen Gefallen. Es ist aber schon so, wie immer wieder von vielen alten Hasen angemerkt: Der Anfänger merkt das gar nicht, denn er hat ja keinen Vergleich.
Du versuchst dass hier in eine Schwarz-Weiß-Aussage zu pressen. Ob ein Supersportler für Anfänger geeignet ist, ist aber nicht schwarz und auch nicht weiß. Dafür gibt es zuviele Faktoren die das beeinflussen und die meisten Fragenden posten uns hier nichtmal nen Lebenslauf ;)
Zitat:
@cng-lpg schrieb am 8. Mai 2015 um 10:30:36 Uhr:
aber 9 von 10 SSP-Treiber können es eben nicht.
Das ist ein Fall von selektive Wahrnehmung. Du siehst nur die die rumhampeln und nicht in die Gänge kommen weil Du einfach schneller bist. Wenn hingegen jemand der es kann 10 km vor Dir fährt, siehst Du den nie weil Du einfach nicht aufschließt.
Zitat:
@cng-lpg schrieb am 8. Mai 2015 um 10:30:36 Uhr:
Wenn ich jeden Anfänger warne, sich ausgerechnet einen SSP auszusuchen, dann auch, um ihn davor zu bewahren, zur Witzfigur zu werden.
Das einzige wofor man warnen sollte ist sich Gedanken darübre zu machen was andere denken. Der Großteil der Motorradfahrer fährt aus reinem Spaß an der Freude. Insofern ist das einzig wirklich relevante der Spaß den man dabei hat eine GS, eine R1, eine Harley etc. über die Strasse zu scheuchen. Alles andere bringt nix, den der der sich in deinen Augen nicht zur Witzfigur macht weil er sich statt nem SSP ne GS kauft, ist im gleichen Moment in meinen Augen ne Witzfigur weil ich einfach nichts an ner GS finden kann das für einen jungen Menschen attraktiv sein könnte. Das ist alles subjektiv und daher vollkommen egal, und genau den Stellenwert sollte ein Fahranfänger irgendwelchen Klischees beimessen bei der Wahl des ersten Motorrads.
Zitat:
@Sencer schrieb am 8. Mai 2015 um 10:37:20 Uhr:
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 8. Mai 2015 um 10:26:38 Uhr:
Aber von diesen, für die ein SSP das Mopped der Wahl ist, würde nie einer auf den Gedanken kommen, in einem Internetforum zu fragen, ob das denn das Richtige ist.
Wer fragen muss, für den ist ein SSP nix.
Außerdem schreibt ja auch R1ver selbst, dass es anspruchsvoller war mit stummelllenkern, und dass er längere Zeit brauchte bis er damit genauso gut fuhr. Ist das nicht genau die Argumentation derjenigen die ein anderes Motorrad empfehlen für den Einstieg?
Das stimmt schon auch. Aber in brenzligen Situationen hilft eine von Anfang an richtig gelernte Technik mehr. Und während nun ein Anfänger im allgemeinen eher noch vorsichtig unterwegs ist, ist die Gefahr für eine richtig brenzlige Situation geringer als bei erfahrenen Motorradfahrern die auch mal flotter unterwegs sind. Das ist und bleibt ein Schwert mit zwei Schneiden.
Kann man Euch beide in ein Zimmer sperren und erst wieder raus lassen, wenn Ihr Euch ausgequatscht habt?
Das Thema wird viel zu hoch gehangen. Meine Fresse, da ist ein Junge, der steht auf Supersportler und will sich eine kaufen. So what.
Zitat:
@R1ver schrieb am 8. Mai 2015 um 09:59:47 Uhr:
Aber es nervt einfach tierisch wenn man hier immer die gleichen Märchen erzählt bekommt von denen man aus Erfahrung weiß dass diese in der überwiegenden Mehrheit durch mangelnde Erfahrung oder falsche Erwartungen entstehen.
So gings mir früher auch, hab auch immer das Supersport-Konzept zu verteidigen versucht.
Mach ich aber jetzt nicht mehr, kostet meist nur Nerven ;)
Lese mir öfter mal diesen tollen Artikel durch und dann weiß ich wieder warum ICH so ein Bückeisen fahre. Und das seit 14 Jahren und kann mir immer noch nicht vorstellen mein Superbike durch ein anderes zu ersetzen, außer vielleicht durch eine 998..
http://www.motorradonline.de/.../598142
Zitat:
@twindance schrieb am 8. Mai 2015 um 06:05:06 Uhr:
Manchmal frage ich mich wirklich, wer der Mahner wirklich schon mal einen SSP der neueren Generationen (so ab 2000) wirklich gefahren ist ( und nicht nur passiv draufhockte) :confused: - da reden Vegetarier vom Steak - nicht persölich gemeint :Dq
Das frage ich mich auch.
Bei den meisten kommt wahrscheinlich raus, mal ein 20 minütige Probefahrt gemacht zu haben.
Lach, lach........
Selbst 20 Minuten können genügen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Diese basiert eben dann auf 20 Minuten. Oder wie lange muss einer SSP'ler fahren, um sie ablehnen zu dürfen?
Oh man, ich habe wirklich den Eindruck, dass die User hier nur glücklich werden, wenn man Ihrer Meinung voll und ganz zustimmt und Ihre Erfahrungswerte zumindest annimmt. Kaum einer lässt Erfahrungen anderer einfach mal gelten.
Ich selbst habe SSP'ler gefahren. Japanische und Europäische. Mal länger, mal weniger lang. Alte und etwas jüngere. Auf Kurzstrecken und langen Etappen. Auf der BAB und über Pässe. Mit jährlich um die 25.000 km, da ich jahrelang kein Auto hatte, aber auf dem Dorf wohne. Wusste bis Dato einfach nicht, dass es für den Weg zur Arbeit auch Autos gibt. Was soll ich nun dem Fragenden aus meiner Erfahrung sagen? Nichts! Ich kann nämlich nur für mich sprechen. Ich wäre selbst auf langen Touren nicht auf die Idee gekommen, ein anderes Konzept zu wollen. Auf Pässen habe ich Handlichkeit nie vermisst.
Heute fahre ich einen sehr sehr unschönen, trägen und völlig überzogenen Tourer. Auch heute käme ich nicht auf die Idee, bei Pässen mir ein anderes Moped zu wünschen.
Ich stelle hier einfach fest, dass die meisten Schreiber hier wirklich sehr interessiert sind, anderen ihre Meinung eher aufzudrücken, als sie zu beraten.
Edit @R1ver:
Du solltest Dir mehr Zeit nehmen, um weniger zu schreiben.
Ich finde es ganz interessant, dass Stummellenker scheinbar als schwerer oder unkomfortabler fahrbar gelten.
Bin letztes Jahr mal ne Tour mit der 89er GSX-F 600 von Schwiegervatter gefahren.
Ich fand die im Vergleich zu meiner Fazer deutlich sportlichere Sitzposition garnichtmal so unangenehm und irgendwie kam es mir auch so vor als würde sich das Mopped so auch besser kontrollieren lassen. Hat eigentlich recht schnell Vertrauen gegeben. Von schnelleren Kurven haben mich nur die versteinerten Metzeler Lasertecs abgehalten. Da war das Vertrauen nach dem ersten Rutscher in sehr moderater Schräglage schnell wieder dahin. ;)
Mein erstes Moped mit 16 war eine Zündapp KS 50 Supersport. Die hatte Stummellenker und den richtigen Namen für das Geschoss.
Zitat:
@kandidatnr2 schrieb am 8. Mai 2015 um 21:01:25 Uhr:
Mein erstes Moped mit 16 war eine Zündapp KS 50 Supersport. Die hatte Stummellenker und den richtigen Namen für das Geschoss.
Nix Stummellenker. Das war ein Rennlenker. :D War auch meine Erste.
M-Lenker hieß das damals.
Zitat:
@Kätchen schrieb am 8. Mai 2015 um 23:00:32 Uhr:
M-Lenker hieß das damals.
Wenn die Zündapp gemeint ist: falsch. Im Prospekt steht Rennlenker. Einen M-Lenker hatte
ich an meiner RD 350 (Bild)
Ich meine, dass die Stummel an meiner mehr nach unten geneigt waren. Bei mir war auch eine Rennverkleidung dran. Alles in gold. Leider hab ich keine Fotos, sondern nur Super 8 Filme. Da müsste man mal ein Foto raus digitalisieren.
Na gut, hier noch ein Katalogbild. :)
Auf jeden Fall gut, so viele Meinungen zu dem Thema zu hören. Werde nach dem Kauf (falls es die r1 wird) auf jeden Fall ein fahr- und Bremstraining absolvieren.
falls sonst noch Tipps Empfehlungen zum Fahren gegeben werden wollen, bin ich gespannt :)