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Alkohol im Straßenverkehr

Themenstarteram 17. Oktober 2005 um 10:11

Hallo!

Es gibt ja bekanntermaßen eine Promillegrenze für das führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr.

Gibt es auch eine Promillegrenze für Radfahrer?

Wie sieht die Rechtslage da aus?

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98 Antworten

schön geschrieben !

... aber die MPU ist nicht nur für Alkis da. Bitte nicht vergessen, dass man auch wegen vieler anderer Verstöße zur MPU geschickt werden kann ...

am 27. Oktober 2005 um 16:21

Hi,

ja, stimmt.

Aber auch nicht vergessen, daß der große Anteil leider die Alkoholfahrten sind.

Allerdings ist eine MPU wegen Punktekonto auch nicht außer Acht zu lassen. Auch sehr schwierig zu bestehen.

Gruß

X4Wuzi

Zitat:

Original geschrieben von 2young2die

Richtig find ichs trotzdem nicht. Denn Alkohol ist ja keine Dauerdroge und macht zwar abhängig, aber ich denke nicht, dass jeder der besoffen auf nem Drahtesel sitzt Alkoholiker ist.

Und Lappen weg ist auf keinen Fall gerechtfertigt. Auch der Nachweis nicht. Wie soll ich denn nachweisen, das ich kein Gewohnheitstrinker bin?

Ob jemand Gewohnheitstrinker ist oder nicht, ist in diesem Fall irrelevant. Entscheidend ist, daß bei einem solchen Vorfall zweifelhaft ist, ob der Beschuldigte die erforderliche charakterliche Reife zum Führen eines Kraftfahrzeuges besitzt.

Um dies herauszufinden, wird dem Beschuldigten die Möglichkeit eingeräumt, der Verwaltungsbehörde diese Eignung durch Bestehen einer MPU nachzuweisen.

Mit Geldschneiderei hat das nichts zu tun.

Also ich finde hier die rechtslage sehr zweifelhaft.

Einerseits wird den Kraftfahrer erlaubt, bis zu einem Gewissen Maße under Drogeneinfluß zu fahren (ja, ich meine Alkohol). Bis einer Gewissen Grenze, die er selbst aber gar nicht einschätzen kann...

Wenn 60 steht darf ich nur 60 fahren und das steht auf dem Tacho. Wenn es 0,00 heisst, darf ich nix trinken.

Wenn es aber 0,5 heisst darf ich was trinken, habe aber keine Chance, das zu kontrollieren....

Ist doch irgendwie ne Fußangel, oder?

Wenn man diese Einschätzung nun verfehlt, aus welchen Gründen auch immer, wird einem gleich der Lappen abgenommen, MPU etc...

Und die MPU ist ja insofern schwachsinnig, als dass jeder weiß, das man nicht betrunken fahren darf. Und verschätzt ist nun verschätzt. Und Vorsatz ist Vorsatz (aslo wenn jm betrunken fahren will, macht er das eh). Also was bringt die MPU? Erwachsene Leute erziehen? Auf Regeln hinweisen, die ohnehin schon jeder kennt?

Und das Alkoholproblem, das wir hier in Deutschland haben, wird damit sicher nicht gelöst...

Zitat:

Auf alle Fälle gehört man in diesem Moment nicht mehr zu denjenigen, die mit Alkohol umgehen können, sonst wär ja nichts passiert. Klar oder?

Nein, nicht klar. Das heißt noch lange nicht, das er nicht mit Alkohol umgehen kann, sondern lediglich, das er die 0,5 verpaßt hat... Und wie du schon sagst: Leute die Alkohol gewöhnt fahren sicherlich sicherer mit 1,6 als Leute die nix gewöhnt sind mit 0,5..

Zitat:

Entscheidend ist, daß bei einem solchen Vorfall zweifelhaft ist, ob der Beschuldigte die erforderliche charakterliche Reife zum Führen eines Kraftfahrzeuges besitzt.

Dann sollte ja jeder dahin, der statt erlaubten 60 80 oder schneller fährt. Denn obwohl er weiss, wieviel er fahren darf, macht er es ja nicht. Sollte man da nicht auch die charakterlichen Eigenschaften in Frage stellen?

Sollte er dann auch nicht die Finger vom Auto lassen, weil er damit anscheinend ja nicht verantwortungsvoll umgehen kann?

Theoretisch ist die MPU eigentlich nur für die Unterstüzuung eines Gummiparagraphen, bei dem dem Bürger zuviel Spielraum gelassen wird (selbeinschätzung des Alkoholpegels) und was man durch diese Strafe wieder versucht wett zu machen...

Ist genau wie bei den Drogen: Jeder weiß, das bei nen paar Gramm nix passiert weil Eigenbedarf etc...

Deshalb kiffen auch sehr viele...

@ X4 Wuzi

Nein, ich trinke nicht beim Fahren. Ich bin auch für eine 0,00 Regelung, denn dann weiss jeder Bescheid. Und ich will hier um Gottes Wille keine Alkohliker bzw damit verbundenen Alkoholfahrten beschönigen oder gar legitimieren!

Ich will nur sagen, das ich der Meinung bin, das die meisten Alkoholunfälle von Leuten fabriziert werden, die keine Gewohnheitstrinker sind...

Keine Ahnung, was da in einer Statistik steht.

Und das die Gesetze die Sitation der mangelnden Selbseinschätzung zum Kasse machen nutzen.

Wär es denn nicht sinnvoller zu sagen: wer einmal über 1,6 erwischt wird, darf nicht mehr trinken + fahren? Also 0,00 für Alkoholsünder? Fände ich tausendmal besser...

 

Hoffe es kommt grob an, was ich sagen will...

Zitat:

Original geschrieben von 2young2die

Theoretisch ist die MPU eigentlich nur für die Unterstüzuung eines Gummiparagraphen, bei dem dem Bürger zuviel Spielraum gelassen wird (selbeinschätzung des Alkoholpegels) und was man durch diese Strafe wieder versucht wett zu machen...

Leider hält sich das Gerücht, daß es sich bei der MPU um eine Strafe handelt, recht hartnäckig.

Richtig ist jedoch, daß es sich um eine ärztliche Untersuchung handelt, deren Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen wird und die deshalb vom Patienten selbst zu zahlen ist.

Der Preis, welcher für die MPU in Rechnung gestellt wird, ist auch nicht maßlos überzogen, sondern entspricht den geltenden Vergütungsregeln.

Strafe ist es schon.

Denn man MUSS es machen. Und muss das Geld bezahlen. Und alles, zu was was in Deutschland gezwungen wird, ist in meinen Augen eine Strafe.

Außerdem ist es halt ganz schön vermessen, dass die Gesetzgebung sagt: Du hast ein Gesetz gebrochen, du bist krank.

Ein Psychopath ist man in meinen Augen aber noch nicht, nur weil man sich nicht an die Regeln hält... Finde ich zumindest.

Deshalb ist die untersuchung ne Strafe, weil sinnlos und nur dazu dienend, zu maßregeln (wie Das Fahrverbot oder Punkte oder sowas)

Ich kenn auch jm, der seinen Lappen deshalb verloren hat. Und der is super nett, geht ganz normal arbeiten und ist auch nicht behindert oder so... Und ein Alkoholproblem hat er auch nicht...

Er war halt jung und da macht man manchmal unüberlegte Sachen... ABer deshalb ist man doch noch lange nicht geistig krank... Menschen machen nun mal Fehler.

Und dafür muß man ja auch ne Strafe finden. Aber bestimmt nicht: Zahle einen 3 stelligen Betrag an einen Arzt und alles wird gut...

Wenn Behörden oder Gerichte mangels eigener Sachkenntnis nicht zu einer Entscheidung kommen können, bedienen sie sich des Wissens von Sachverständigen und Gutachtern. Nix anderes ist die MPU. Ein standardisiertes Gutachten. Es hilft der Behörde bei der Entscheidung, ob ein Delinquent charakterlich zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet ist.

Allein das "Heransaufen" wollen an Promillegrenzen (die man nicht einschätzen kann - wie 2young richtig bemerkt) lässt mich bereits an der charakterlichen Eignung zweifeln. Das ist ein typischer Fall von Selbstüberschätzung und hat nix mit "verschätzt" zu tun.

Allerdings fahren so viele Chaoten auf den Straßen herum, dass man auch die Meinung vertreten könnte, dass ALLE Führerscheinbewerber erst mal zur MPU müssten.

am 28. Oktober 2005 um 9:33

Hi 2young2die,

Aslo Deine Aussage daß die, die mit mehr als 1,6 Promille erwischt wurden, nichts mehr trinken sollten und fahren ist ja auch so. Auch wenn es nicht im Gesetzbuch steht ist ja das genau der Punkt bei der MPU. Jeder der ab 1,6 Promille zur MPU muß, muß einsehen, daß es für Ihn besser ist nicht´s mehr zu trinken. Auch nicht an Silvester, Geburtstagen oder sonst wo.

Die MPU erwartet von jedem (ab 1,6) daß er oder sie 1 Jahr lang nachweislich nichts´s mehr getrunken hat. Sonst ist derjenige chancenlos eine positive MPU zu bekommen.

Das mit dem nachweislich ist natürlich so eine Sache. Dafür gibt es doch die Führerscheinselbthilfegruppen. Oder Schulungen die angeboten werden. Da gibt es dann eine Bestätigung, die Einsicht die man dabei (hoffentlich) lernt und schon steigen die Chancen.

Es ist doch nicht verkehrt, das die Führerscheinstelle ab 1,6 Promille berechtige Zweifel an einem hegt. Die die drunter sind, haben ja auch beim 1. mal kein Problem mit der MPU weil die ja noch gar nicht hinmüssen. Die haben lediglich Ihren Führerschein los und nach Ablauf der Sperrfrist wieder.

Anders auch bei Wiederholungstätern. Die müssen dann auch zur MPU. Ist aber doch logisch, da hätte ich auch Zweifel ob diejenigen das wirklich genau gepeilt haben. Da gibt es eben in deren Köpfen keine Promillegrenze.

Außerdem hat das genze nicht´s mit einer "Charakterlichen" Reife oder sonstwas zu tun. Tut mir leid, aber den Psychologen bei der MPU interessiert leider nicht ob jemand nett, brav und immer schön artig ist.

Den interessiert nur die Einstellung zum Alkohol und sonst nicht´s.

Außerdem gibt es doch Strafe für diejenigen, die immer zu schnell fahren. Letztendlich ist es auch nur eine Frage des "erwicht" werdens. Leute die dann oft erwischt werden und ein tolles Punktekonto haben, gehen auch zur MPU. Nicht gewußt?

So verhält es sich doch auch bei allen anderen Sachen. Solange niemand erwischt wird gibt es erst mal kein Problem. Aber wenn dann doch, bin ich schon der Meinung, muß man sich die Suppe aber bitteschön wieder selbst auslöffeln. Und da gehört auch dazu, daß ich in dem Gutachten versuchen muß meine Fahreigung zu beweisen.

Warum soll das der Staat zahlen. Den "Scheiß" soll der zahlen, der den "Scheiß" gebaut hat.

Und genau was Kandidatnr2 schreibt (den 1. Absatz) ist richtig. Ein Gericht bedient sich oft (auch in anderen Dingen, oder sind Richter Profis für alles? Architekten, Psychologen) eines Gutachtens.

Und nochmal. Alkoholkranke haben ein anderes Problem.

Einen Alkoholkranken kannst Du nicht mehr mit einer "Führerscheingruppe" helfen. Der wird auch keine MPU positiv bestehen.

Bei einen Alkoholkranken ist die MPU auch das geringste Problem, der hat andere Sorgen.

Oder er säuft halt weiter, weil ihm das wichtiger ist.

Ach noch was. NIEMAND zwingt einen zur MPU zu gehen.

Die Aussage daß man da hin MUß ist falsch. Du mußt nicht hingehen. Es gibt viele, die sind nie hingegangen. Die gehen natürlich noch zu Fuß und werden, solange sie trinken, auch

weiterhin zu Fuß gehen. Die haben sich für dan Alk entschieden und wollen nicht beweisen, daß sie es eingesehen haben.

Und als Psychopath oder geistig kranken wird niemand beschuldigt.

Nochmal: Es sind berechtigte Zweifel die das führen eines Fahrzeuges in Frage stellen. SONST NICHT´S.

Und wenn jemand diese Zweifel nicht ausräumen kann, oder will, dann geht er eben zu Fuß.

Jeder der zur MPU geht muß NUR diese Zweifel ausräumen. Sonst nicht´s. Der muß nicht nett und brav sein, der muß nicht beweisen, daß er nicht geistig krank ist, der soll nur diese "berechtigten" Zweifel ausräumen.

Es ist ein wenig schwer zu verstehen, für jemanden, der sich noch nicht so richtig damit beschäftig hat.

Aber denk mal in Ruhe darüber nach.

Hattest Du noch nie Zweifel an jemanden? Hat Dir derjenige (wenn ihm was an Dir lag) nicht auch versucht zu beweisen, daß die Vorwürfe nicht stimmen? Egal in welcher Form.

Kennst Du dieses Prozedere nicht auch im privaten Bereich?

Denk mal darüber nach und sei nicht so: Stafe und geistig krank, und alle haun nur auf die, die mal einen Fehler gemacht haben.

Jeder der bei einem sog. Fehler erwischt wird, zahlt dafür. Egal in welcher Form.

Gruß

X4Wuzi

Mh. Naja. Im Grunde hast du ja Recht. Aber ich denke nicht, dass es Aufgabe des Staates ist, zu überprüfen, ob jemand chrakaterlich geeignet ist.

Das sollte man wenn überhaupt schon bei der Erteilung überprüfen, wenn ich mir angucke, was da heutzutage auf die Straßen losgelassen wird...

Trotz allem finde ich das Mittel der MPU einfach der falsche Weg.

Strafe ja. erst Geld, dann komplettes Alkoholverbot beim Fahren, dann Fahrverbot und dann Lappen weg. Fertig ab.

Aber denb Führerschein hab ich ja gemacht. Also

kann ich ja fahren und kenne die Spielregeln. Und ich finds eben nicht i.O. wenn man diesen, der übrigens sehr teuer ist, aufgrund eines Zweifel verliert. Das ist eben nicht richtig.

Und auch die Einstellung zu Alkohol hat niemanden zu interessieren. Das ist einzig und allein mein Problem. Ihc finde, das greift nunmal zu weit in mein Privatleben ein.

Nur besoffen fahren darf man eben nicht. Der Rest ist egal, finde ich.

Und wie schon gesagt, die MPU macht die Welt und die menschen sicher auch nicht besser...

Und was legitimiert den Staat zu sagen: Weiß uns nach, dass du ein Jahr nix getrunken hast, sonst ist der Lappen weg?

Alkohol trinken ist doch nicht verboten.

Und wie gesagt: Das Alkoholproblem ist die eine Sache. Da hat in meinen Augen niemand drin rumzumengen. Das ist jedem seine Sache.

Besoffen fahren ist die andere Geschichte. Das darf man nicht und dagegen muss man vorgehen. Das ist ja auch in Ordnung...

Aber nicht indem dich jemand fragt, wieviel Bier do so abends daheim trinkst. Denn solange du nicht fährst, machst du nix böses... Außer vll dich selbst kaputt, aber ich denke auch diese Entscheidung sollte jeden selbst überlassen bleiben, auch wenns traurig ist.

So, jetzt setz ich mich erstmal mit nem Bier vors TV ^^

Zitat:

Original geschrieben von 2young2die

Aber ich denke nicht, dass es Aufgabe des Staates ist, zu überprüfen, ob jemand chrakaterlich geeignet ist.

Und was legitimiert den Staat zu sagen: Weiß uns nach, dass du ein Jahr nix getrunken hast, sonst ist der Lappen weg?

Alkohol trinken ist doch nicht verboten.

Und wie gesagt: Das Alkoholproblem ist die eine Sache. Da hat in meinen Augen niemand drin rumzumengen. Das ist jedem seine Sache.

In unserer Demokratie ist festgelegt, daß der Staat die Exekutivgewalt ausübt. Somit ist er als einzige Institution berechtigt, die charakterliche Eignung eines Führerscheininhabers zu überprüfen.

Legitimiert wird der Staat zu Verordnungen wie der MPU und deren Inhalten dadurch, daß er in unserer Demokratie auch die Legislativ- und die Judikativ-Gewalt ausübt.

Das Alkoholproblem ist natürlich jedem seine eigene Sache. Der Staat mischt sich auch nur in dem Moment darin ein, in dem das Individuum eine Fahrerlaubnis begehrt und somit zu einer potentiellen Gefahr für die Allgemeinheit werden kann. Hier kommt der Präventionsgedanke zum tragen.

jo, so isses.

Das Thema heißt zwar Alkohol, aber eine MPU ist auch fällig z.B. bei einer Tätlichkeit im Straßenverkehr, oder wenn das Fahrzeug als "Waffe" eingesetzt wurde. Auch da hat die MPU ihre Berechtigung - auch wenn kein Allohol im Spiel war... und da sind wir dann wieder bei der charakterlichen Eignung ...

am 31. Oktober 2005 um 17:27

Hi,

richtig.

2young2die, solange jemand die Spielregeln befolgt, hat der auch kein Problem.

Nochmal, es geht nicht um Charakter. Der spielt keine Rolle.

Außer Du bezeichnest charakter als, der eine eben charakterschwach, weil er sich nicht daran halten kann und der andere ist charakterstark, weil er trinken und fahren trennen kann.

Auf Grund eines Zweifels verlierst Du auch nicht den Schein, sondern dann, wenn Du mit Alkohol erwischt worden bist.

Dann gibts Strafe und dann den Zweifel, ob Du das nochmal machen würdest oder eben nicht. Und da gehören die "unangenehmen" Fragen nach Deinem Alkoholkonsum eben dazu. Oder wie soll der Psychologe sich sonst ein Bild machen und Dir glauben, daß Du künftig nicht mehr trinkst und fährst?

 

Solange Du nicht besoffen fährst, ist der Rest auch egal.

Ob nun die MPU der richtige Weg ist oder die Menschen besser macht da kann man lange drüber diskutieren. Auf alle Fälle gibts ein paar, (vielleicht auch mehr) denen hat es geholfen, künftig die Regeln einzuhalten.

Das Alkoholtrinken oder Problem ist ja auch jedem seine Sache, solange er den Verkehr nicht gefährdet. Dann ist es eben nicht nur seine Sache. Und eines ist ganz klar. Je mehr oder öfter jemand Alk konsumiert , desto größer das Risiko mehr Alkoholfahrten zu begehen. Und wenn der jenige erwischt wird, hat er in dem Moment bewiesen, daß er trinken und fahren nicht trennen kann.

Auch Fahrradfahrer (war ja irgendwie das Thema) können betrunken den Verkehr gefährden. Will mal denjenigen sehen, der grad so gemütlich eine Straße entlangfährt und plötzlich durch einen betrunkenen Fahrradfahrer einen Unfall verursacht (oder den Farradfahrer über den Haufen fährt) und sich dann hinstellt und sagt: ach armer Fahrradfahrer, bist Du betrunken, na kannst ja nichts dafür. Natürlich trägt der die Verantwortung. Und wäre er nüchtern gefahren wär vielleicht gar nichts passiert.

Und bei dem was heutzutage auf der Straße alles so rumfährt, na da magst Du wieder Recht haben. Nur kann man das im Vorfeld leider nicht voraussehen. Die Vergehen passieren leider immer erst mit der Zeit.

 

Und die Aufgabe von Staat? Warum muß uns der Staat erzählen, das wir uns anschnallen müssen oder Helme tragen? Wüsten das alle, müßte uns das nicht der Staat zur Pflicht machen und sogar bestrafen.

Manche machen eben manche Dinge anders als sie es gelernt haben.

Gruß

X4Wuzi

Mal zurück zum Eingangsthema: Fahrradfahren unter Alkoholeinfluß: also ich vertrete da eher die Ansicht, dass die Ordnungshüter froh sein sollen, wenn jemand mitm Rad statt mitm Auto/Motorrad fährt, wenn er was getrunken hat.

Und diese 1,6 Promille-Regelung ist ja wohl total bescheuert: solang ich nicht mehr als 1,6 Promille habe kann ich Fahrrad fahren und es passiert nix, aber wehe ich bin drüber, dann is der Lappen weg?! Nur woher weiß ich, wann ich die 1,6 Promille erricht habe? Sagen wir es mal so: Beim Führen von KRAFTfahrzeugen sollte man nüchtern bleiben, aber mitm Fahrrad (oder auch Inliner) sollte man doch wohl fahren dürfen.

Du bist als Radler nicht automatisch den Führerschein los wenn du mit über 1,6o/oo unterwegs warst.Den darfst du erst abgeben wenn du die MPU nicht besteht die dann fällig ist.Dummerweise stellt sich dort die Frage warum jemand soviel Alk verträgt das er noch Fahrrad fahren kann.Jemand der selten Alk trinkt dürfte schon beim Versuch das Fahrrad zu besteigen scheitern.ganz nebenbei ist es auch nicht besonders sicher wenn einer besoffen auf der ganzen Strasse rumeiert.

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald

ganz nebenbei ist es auch nicht besonders sicher wenn einer besoffen auf der ganzen Strasse rumeiert.

Eben deshalb wäre eine Regelung, die auch das Fahrradfahren unter Alkoholeinfluß streng ahndet äußerst sinnvoll.

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