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Ahnungsloser sucht Roller

Themenstarteram 7. November 2010 um 1:23

Hallo,

ich will/muss mit 33 das Roller fahren wieder anfangen. Habe damals einen 1b Führerschein für 80er gemacht und bin einige Jahre mit ner 70er Simson gefahren.

Wir wollen uns jetzt ein Haus kaufen, was zur Folge hat, dass mein Weg zum Bahnhof (70km Pendlerweg one way) von 500m auf 2,5km steigt. Das ist mir zu Fuss zu weit. Meine Idee ist jetz mit einem Roller durch die Stadt zum Bhf zu düsen. Das ganze sollte recht günstig sein, aber ich will möglichst witterungsgeschützt und flott unterwegs sein, weil ich halt täglich fahren muss. Ich habe sogar schon BMW C1 in Betracht gezogen, vor allem weil man ohne Helm fahren kann. Wie Praxistauglich ist so ein Teil? Zur Not tut es auch ein oller 50er der es auf 60kmh oder so schafft. Bin momentan völlig ratlos - also Marken, Typen und Hubraum offen, was gebrauchtes reicht völlig. Gebt einem Dau bitte mal Tipps zu Unterhaltskosten, ab wann man zum TÜV muss, welche Versicherung/Steuerpreise für die verschiedenen Klassen 50/80/125 auf mich zu kommen, Vorteil 2/4 Takter Luft/Wasserkühlung, was weiß ich.. usw.

Das Teil soll vorwiegend nur zum Weg zum Bhf dienen wartungsarm und recht leise sein, damit ich morgens die Familie nicht wecke.

Danke!

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14 Antworten
am 7. November 2010 um 2:23

da du vermutlich bei jedem wetter hin kommen musst, würde ich dir piaggio ape empfehlen.

das sind dreirad-fahrzeuge für 1-2 personen und 200-800 kg zuladung. sie haben eine fahrerkabine und daher sitzt man immer im trockenen. das moped-fahrzeug muss mit heizung nachgerüstet werden, das diesel-fahrzeug ist bereits mit heizung.

die dreirad-fahrzeuge haben hinterrad-antrieb über differenzial. daher kommen sie auch durch fast jeden schnee durch und mit schneeketten bestückt durch jeden schnee.

vermutlich ist es eine preisfrage bei dir, daher schlage ich dir 2 modelle vor:

piaggio ape 50 kasten-version:

1-sitzer, 50 ccm, 38 km/h höchstgeschwindigkeit (tatsächlich überland 30 km in der stunde zurücklegbar), 250 kg inkl. fahrer zuladung.

kaufpreis neu etwa 4.000-4.400 euro.

verbrauch in original etwa 4,7 ltr/100km, kann durch geschwindigkeitsreduzierung auf etwa 3,3 ltr/100km gesenkt werden.

versicherung bei HUK-Coburg 49-72 euro im jahr haftpflicht, keine KFZ-steuer, kein TÜV nötig.

nachgerüstet werden sollte eine heizung (eigenbau ab 50 euro, original etwa 300 euro + einbau).

kastenversion ist immer zu empfehlen - braucht man kasten nicht, dann für 300-400 euro über bucht verscherbeln...

weiterer vorteil: fast alle reparaturen kann man mit bissl geschick selbst ausführen.

piaggio ape classic:

2-sitzer, 422ccm, 56 km/h höchstgeschwindigkeit (tatsächlich überland ca. 47 km in der stunde), 800 kg zuladung inkl. insaßen.

kaufpreis neu etwa 5.200-5.600 euro.

verbrauch etwa 4,5 ltr diesel/100km.

versicherung etwa 110 euro (100%), KFZ-steuer 78 euro pro jahr mit LKW-zulassung (PKW-zulassung ist extrem teuer und nicht empfehlenswert), TÜV HU/AU wie bei PKW nötig.

heizung ist bereits eingebaut.

es gibt diese version nur als pritschen-version. planenaufbau ist bei bedarf nötig (eigenbau etwa 200 euro, fertigkauf etwa 900 euro).

vorteil: kleine reparaturen kann man selbst ausführen.

nachteil: diesel-motor muss von vertragswerkstätte gewartet werden.

übrigens sind diese fahrzeuge für bastler sehr weit erweiterungsfähig. wohnmobil aufrüstung wird gerne gemacht.

was noch zu sagen wäre:

beide fahrzeuge sind mit lenker und nicht mit lenkrad ausgestattet. linker griff ist kupplung/schaltung, rechter gas/vorderradbremse. hinterradbremse ist per pedal. 4 vorwärts und 4 rückwärtsgänge. rückwärtsgänge werden per handhebel aktiviert.

unterbodenschutz/hohlraumversiegelung muss man selbst machen oder machen lassen, ansonsten rosten sie schnell.

bei dreiradfahrzeugen muss man von auto umdenken. größte gefahr ist umfallen durch fahrfehler/unfall. auch ist sicherheitsstandard mit PKW nicht zu vergleichen.

und:

es gibt immer irgendwas daran zu richten. die fahrzeuge sind fast nie ohne mängel. sie sind zwar zuverlässig, aber nur wenn man kleine ausfälle selber richten kann (wie z.b. festgefrorene züge verhindern, züge austauschen wenn verschlissen sind, ölstände regelmäßig selber kontrollieren). nur in werkstatt bringen bei jedem defekt kann sehr ins geld gehen, wenn man selber nichts macht...

dafür wird man mit hohem wiederverkaufswert belohnt. die dreirad-gemeinde freut sich immer über leute, die meinen die fahrzeuge nach 6 jahren zum halben neupreis verkaufen zu müssen ;)

zur motor-lebensdauer kann man in etwa sagen, dass ape 50 etwa 100.000 km hält (als 2-takter ist kolben-zylinderwechsel kleine reparatur), der diesel-motor etwas über 100.000 km bei richtiger wartung (werte über 100.000 km sind mir nicht bekannt, da nur selten über 100.000 km gefahren wurden).

Also , wenn du ganz leise sein musst , dann empfehle ich zu Fuss zu gehen , da sparste jede Menge Geld und bist gesund und leise unterwegs , da 2,5 km ja nun wirklich nicht viel sind..........

Vielleicht kannste ja auch ab und zu ein Fahrrad nehmen , alles andere währe Verschwendung!

am 7. November 2010 um 3:39

naja, als auto-geschädigter braucht man auch nen fahrzeug mit dem man mal ne kiste bier bei nächstem supermarkt ohne größere probleme einkaufen kann :D

selbst hab ich schon bedauert ne ape 50 statt ape classic gekauft zu ham, weil ape 50 den aktionsradius sehr verkleinert, und ape classic nich sehr viel teurer in anschaffung ist...

aber letztendlich ist unterhalt ape 50 einiges preiswerter und höhere geschwindigkeit brauche ich eigentlich nich wirklich...

2,5 km kann man auch min. 9 Monate im Jahr mit dem Fahrrad fahren, ein Roller bietet nicht viel mehr Wetterschutz >daher Regenkombi

Spart Kohle und ist gesund.

Dem Motor tust du damit auch einen Gefallen, der wird auf der Kurzstrecke ja nie warm.

Ansonsten einfach einen 50er Roller anschaffen, kostet keine Steuern, muss nicht zum Tüv und kostet 60€ Versicherung im Jahr.

Am besten einen Markenroller vor 2002, die dürfen legal noch 50km/h fahren.(schneller, meist zuverlässiger).Damit hat man am längsten Freude.

Da du aber sowieso nur so kurze Strecken fahren willst, ist es eigentlich auch egal was du dir holst:D

Kann dann auch ein Chinabaumarktroller sein.

Mit dem 4 Taktmotor ist der sehr sparsam, aber halt lahm.

Und wenn die Karre streikt, fährste halt wieder mit dem Rad:D

Themenstarteram 7. November 2010 um 15:00

ui, der minitransporter da is ja voll süß, aber schon overkill. Ich denke es wird eher richtung chinaroller oder einen alten gebrauchten gehen. wenn 4Takter leiser sind, dann nehm ich halt so einen. Ich denk mal, da kann man auch was machen um auf 60kmh zu kommen, damit man in der Stadt mitfahren kann. Ab 80ccm ist dann schon TÜV und Steuern nötig, oder erst ab 125ccm? Hat einer von Euch schon mal die BMW C1 gefahren? Ach und von wegen 2,5km laufen. Nicht vergessen ich muss danach noch 70km Bahn fahren mit 2x umsteigen. ich bin für eine Strecke 1- 1,5h unterwegs, je nachdem wie unpünktlich mal wieder die Bahn ist. Da kann ich nicht gebrauchen vorher noch 20min zu latschen oder Fahrrad zu fahren. Bin die Strecke gestern mal mit dem Auto mit 60kmh abgefahren und war in 5min da. Das laufe ich momentan auch schon zum Bahnhof, das ist akzeptabel. Mit Fahrrad sind das sicher schon 10min. Ausserdem hat mein rechtes Knie durch einen unfall als Kind irgendwie Probleme, wenn ich am Wochenende etwas länger Fahrrad fahre, schmerzt es, das wird sicher nicht besser wenn ich täglich fahre.

Zur Not hilft dir ja ein Elektroroller , wenn du die Möglichkeit hast , eine Steckdose in der Garage oder in der Nähe von deinem Abstellplatz zu haben! Der ist wahnsinnig leise , weil China oder Baumarktroller haben leider das Phänomen , dass sie schon ab 500 km Laufleistung richtig laut werden.........frag mal meine Frau , die sagt mir schon Ruhestörung und Lärmbelästigiung nach , wenn ich nachts losfahre.....:D

Also nachts fahr ich nicht draußen rum, sondern liege bei Schatzi im warmen Bett.

E-Roller ist für die Aufgabe eine sehr gute Idee.

Aber vielleicht sollte man nochmal Familienrat abhalten und überlegen, ob es z.B. am Wochenende noch mehr Einsatzmöglichkeiten für den Scooter gibt, damit der auch mal etwas mehr Bewegung kriegt. Ich mag zwar eher Zweitakter, aber bei der genannten Strecke, dürfte sich sehr schnell im Auspuff reichlich Ölkohle befinden und den Fahrspass bremsen. Also eher 4-T-Scooter suchen.

Frage: wieso nicht gleich einen 125er kaufen und damit nicht zum Bahnhof, sondern direkt auf Arbeit fahren? Natürlich nur, wenn es wettertechnisch machbar ist.

Mit der Bahn wirst Du nicht viel schneller sein...

LG

 

Mit 60km/h bewegst du dch dann allerdings leider schon im illegalen Bereich;)

TÜV ab mehr als 50ccm, jedoch sind Roller bis 125ccm steuerfrei.

am 8. November 2010 um 1:36

der mini-dreirad-transporter ist zwar relativ teuer in anschaffung, aber bei schnee/eis/starkem regen wirst du roller/fahrrad verfluchen ^^

zudem isses billiger als jedes auto. ape 50 hat bei 2.000 km pro jahr etwa 180,-- euro wertverlust bei einigermaßen fahrzeugpflege, verursacht bei eigenreparatur etwa 30 eus kosten, 140,-- euro sprit/2-takt-öl (je nach fahrweise auch weniger), und wenn du bei HUK mit über 25 jahre alter versicherst nur 49,-- eus haftpflichtversicherung.

also etwa 400 euro gesamtkosten im jahr. das zahlen manche schon alleine für haftpflicht auto ;)

gegenrechnung baumarkt-roller pro jahr bei 2.000 km:

wertverlust vorsichtig gerechnet 50-70 euro, 27,-- euro wartungskosten bei eigenwartung, 82,-- euro sprit, 49 euro versicherung = gesamtkosten pro jahr etwa 160-180 euro.

bei ape 50 lohnt es sich ne firma zu suchen, die z.b. werbung anbringen will... ne plane drauf und fette werbung dran. das steht dann ja quasi immer am bahnhof und ist für alle schön sichtbar.

das is locker 20-50 euro pro monat wert ;)

wenn du es geschickt anstellst, kann das fahrzeug also kostenlos sein oder sogar geld einbringen...

Bei 2.5km einfache Strecke ruiniert man jeden Verbrennungsmotor. Der Wertverlust wird wesentlich höher.

Elektro kann das aber gut verkraften.

Und wenn man ein eigenes Haus kauft (und keine Altbauwohnung im 8.Stock), hat man vielleicht auch eine abschließbare Steckdose zu ebener Erde.

Themenstarteram 8. November 2010 um 21:32

Die Idee mit dem Elektroroller find ich auch voll Klasse! Allerdings muss man da ja auch immer mit den Ladezyklen aufpassen. Sind ja nur so rund 400 angegeben. Dh bei täglicher Ladung ist die Batterie innerhalb eines guten Jahres durch. Bei mir würde die aber evtl auch ne Woche lang halten. Da ist bestimmt ne Ladeanzeige irgendwo dann, oder?! Naja, das Projekt ist leider ehh erstmal auf Eis, die Finanzierung des Traumhauses ist zwar machbar, schränkt uns nach meinem Gefühl aber zu sehr ein und dann verlier ich den Spaß am Haus. Meine Frau rechnet sich das Haus noch munter weiter schön..

Zitat:

Original geschrieben von der_jensn

Die Idee mit dem Elektroroller find ich auch voll Klasse! Allerdings muss man da ja auch immer mit den Ladezyklen aufpassen. Sind ja nur so rund 400 angegeben. Dh bei täglicher Ladung ist die Batterie innerhalb eines guten Jahres durch.

Die angegeben Ladezyklen beziehen sich auf 100% Entladung (und sind dann sehr optimistisch).

Aber je öfter laden, desto besser, desto länger hält sie durch.

Überleg mal, wie lange eine typische Starterbatterie durchhält. Doch locker 5 Jahre - und wird dauernd entladen (Anlasser, Steuergerät, Licht, Radio, ...) und dauernd geladen (Lichtmaschine).

Zitat:

Original geschrieben von der_jensn

Naja, das Projekt ist leider ehh erstmal auf Eis, die Finanzierung des Traumhauses ist zwar machbar, schränkt uns nach meinem Gefühl aber zu sehr ein und dann verlier ich den Spaß am Haus. Meine Frau rechnet sich das Haus noch munter weiter schön..

Die eigene Hütte hat natürlich Priorität. Wie leben gerade in einer Niedrigzinsphase. Also billiger wird es in Zukunft nicht werden. Für den Zuwachs an Lebensqualität, den ein eigenes Haus bietet, kann man getrost einige Einschränkungen in Kauf nehmen.

Zitat:

Original geschrieben von Schlauer Hund

Zitat:

Original geschrieben von der_jensn

Naja, das Projekt ist leider ehh erstmal auf Eis, die Finanzierung des Traumhauses ist zwar machbar, schränkt uns nach meinem Gefühl aber zu sehr ein und dann verlier ich den Spaß am Haus. Meine Frau rechnet sich das Haus noch munter weiter schön..

Die eigene Hütte hat natürlich Priorität. Wie leben gerade in einer Niedrigzinsphase. Also billiger wird es in Zukunft nicht werden. Für den Zuwachs an Lebensqualität, den ein eigenes Haus bietet, kann man getrost einige Einschränkungen in Kauf nehmen.

... Ansonsten habe ich einen 50ccm 4-Takt Roller (MKT ?) mit Top-Case abzugeben, blau-silber, nettes kleines Ding, erst 360 km gelaufen. Fehler- und Mängelfrei. Kann für 400,- Euro weg. Läuft sehr leise und gut 50km/h schnell.

Doch noch Bedarf :-)

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