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AHK- Selbsteinbau kein Problem

VW Caddy 3 (2K/2C)
Themenstarteram 29. September 2005 um 21:47

Griass eich mid anannda,

habe vor einigen Tagen, bei meinen VC,

die AHK Selbst Angebaut, in ca.5 STD.

Beim Freundlichen Kostet diese Aktion ca. 1000 € !

AHK bei Rameder 280 € incl. 13 pol. E-Satz ! + Eigenleistung.

Fazit : Guter Stundenlohn :cool:

Mfg

Beste Antwort im Thema

Moin

habe mir heute die abnehmbare AHK von Kovil (kupplungsprofi.de) mit dem E-Satz von Jaeger-automotive in den Caddy gebaut. Den Titel für dieses Thema finde ich seid dem etwas blumig.

Ich habe bereits AHK an meinen früheren Fahrzeugen nachgerüstet, aber so wie auch ein paar andere hier schon schreiben, der Caddy ist die Krönung. Jemand der sich unsicher ist, und auch nicht über eine gut sortierte Werkzeugaustattung verfügt kann ich vom Selbermachen nur abraten.

Ich habe insgesamt etwa 7-8 Stunden am Einbau gearbeitet, Vergleich bei meinem alten T3 waren es etwa 1,5 Stunden, wobei da noch ein Schwätzchen mit dem Nachbarn nebenher lief.

Die "ausführliche" Einbauanleitung war ein Flopp. Für die AHK selbst nur eine Zeichnung des Lieferumfangs, und wo welche Schraube hingehört, kuroiserweise mit Drehmoment - dazu später.

Die Kunststoffstossstange war relativ schnell und einfach zu entfernen, wenn auch für die inneren vier Schräubchen etwas gefummelt werde musste, war aber ein guter Vorgeschmack zu dem was bei Anbau kam.

Das Prallblech wäre eigentlich ganz einfach gewesen, wären die Steckschrauben nicht so lang das eine Standardstecknuss darauf passen würde. Deshalb drohte das Unternehmen an der vierten Schraube rechts oben zu scheitern, hätte ich nicht eine lange 13er Stechhülze von einem Gartengerät im Keller gefunden. Mit "normalem" Steckschlüsselsatz keine Chance. Zum Erreichen und Erkennen der Mutter im Innern des Holmes mussten zwei Stopfen entfernt werden.

Die AHK war schnell in die Holme eingeschoben, die Löcher für die Schrauben passten erfreulichereise übereinander (war früher beim blöden Mitsubishi nicht so...). Die Aussparung des Unterbodenschutzes war für die breiten Unterlegscheiben zu schmal. Ich musste also etwas wegschaben. Das Blech wurde mit Mennigen behandelt, dann Schrauben rein. Nur sind die Platzverhältnisse zum Anziehen der Schrauben derart schlecht, das es schon mit einem normalen 19er Schlüssel ein Krampf ist, mein schicker Drehmomentschlüssel konnte nicht eingesetzt werden. Ich musste die 95nm nach Gefühl anziehen. Eine 19er Nuss konnte wegen der Blattfederlagerungen auch nicht angesetzt werden, es geht nur mit zwei gekröpften Ringschlüsseln, alles anders ist Fummelei.

Zum Glück waren die vorderen Muttern innerhalb des Holmes auf den Träger aufgeschweist, das wäre sonst nur mit Spezialwerkzeug etwas geworden. Da hat Kovil zum Glück mitgedacht.

Das Kabel des E-Satzes wurde von oben nach unten geschoben. Mit einem dünnen Schweissdraht ging das ganz fix, bei mir gar kein Problem. Ich habe im Original-Stopfen ein kleines Loch geschnitten und das Kabel da durch gezogen, dann den Stopfen wieder reingedrückt. Den mitgelieferten Stopfen hätte ich weder über das Kabel gezogen bekommen, geschweige denn in den Holm gedrückt.

Beim Abbau der Seitenverkleidung gingen einige der Zapfen kaputt, damit hatte ich aber gerechnet und schon neue besorgt (3,30 Euro für 7 Stück). Das Steuergerät habe ich in Schaumstoffgewickelt und nach vorne hinters Blech geklemmt. Das lange Kabel nach vorne habe ich wieder mit dem Schweissdraht nach vorne gezogen, und auch unter der Verkleidung mit dem Entriegelungshebels für die Motorhaube.

Das Anklemme der vorderen Drähte war wieder ein Fummelkram mit unmöglicher Arbeitshaltung. Schliesslich habe ich das ganze Brett mit den Lichtschalter ausgebaut. Die Drähtchen mit dem CAN-Bus sind sehr dünn, da muss sehr sorgfältig und mit Ruhe vorgegangen werden. Die Sache mit der rosa Verriegungsschiene hat mich auch etwas Nerven gekostet, die Beschreibung (nur Zeichensprache) ist eine Zumutung. Eine der Sicherungsklemme steckte ich in die Pos.34, von unten war dort eine +-Schiene zu sehen, die aber vorne nicht als Stecker ausgebildet war. Also musste der Stecker da wieder raus. Trotz Lösen der rosa Schiene hing der Stecke an kleinen Widerhaken. Ich fertigte kleine dünne Blechstreifen an und schob die vorne seitlich neben den Haken rein. Mit etwas Gewalt war der Stecker dann größenteils raus. Konnte aber mittels der rosa Schiene sicher in Pos.30 eingesetzt werden. Bei mir (Life TDi 12/2005) sind die Pos. 30 und 32 frei gewesen.

Das Anbauen der Kunststoffstossstangen war nochmal eine Herausforderung. Sie ist ja dank der seitlichen Führungen schnell und sauber platzier, auch die jeweils drei Schrauben ich den Schmutzfängern sind einfach zu montieren, aber an den zwei verbleibenden Schrauben für die Befestigung von hinten bin ich dann wegen der Enge fast gescheitert. Ich konnte die Schrauben einfach nicht mit den Finger platzieren und gleichzeitig drehen. Es war ein Geduldspiel und irgendwann siegte der Zufall.

Resümee. Das Problem sind die grottenschlechten Einbauanleitungen. Diese erfüllen nicht einmal die wichtigsten Anforderungen wie z.B. Werkzeugbeschreibung.

Mit dem jetzigen Wissen könnte ich die AHK in etwa 2/3 der Zeit montieren.

Gruß

Armin

 

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Ei Gude !

Mußt du nicht auch noch zum TÜV ?

Aber ansonsten sehr günstig !

Gruß

heiko

. . . zum TÜV musser schon, aber AHK muß nicht eingetragen werden Es reicht, wenn man das Prüfprotokoll mitführt.

@ Eddy

Meister des AHK-Selbsteinbaus: Stell doch mal eine Beschreibung online - 5 Std. Respekt !!!

CU

KRANB.

Hallo

Zum TÜV muss er nicht, wenn die AHK ein E - Prüfzeichen hat, dann muß man nur die Einbauanleitung mitführen.

So müsste dies auch in derselbigen stehen.

Es steht auch drin das diese nur durch Fachpersonal zu montieren ist ( da sichert sich der Hersteller ab).

Ich empfehle es aber jeden, der sich mit der Materie nicht so gut auskennt, den Anbau von einen Sachverständigen abnehmen zu lassen.

Die Haupt Fehlerquelle ist z.B. das nichtentfernen des Unterbodenschutzes an den Anlageflächen.

Gruß

Hardy

Unterbodenschutz entfernen

 

Hallo,

den Unterbodenschutz hat VW bei unserem Caddy schon an den Montagepunkten "eingespart" / gar nicht erst aufgetragen.

Die wollen sich das Leben ja nicht schwerer machen, wenn jemand "ab Werk" eine AHK bestellt.

Nach der (Eigen-) Montage sollte ein dünner Wachs UBS aufgetragen werden...der Caddy soll ja lange halten.

Später die Einbauanleitung bzw. die darin enthaltene E-Prüfung/Zulassung (für den Fhzg.Typ) dabei zu haben reicht.

Kein TÜV nötig.

Wer seiner Arbeit aber nicht das Leben anderer anvertraut ist sicher mit einer Vorführung beim Fachmann gut beraten.

Eine Anhängerkupplung ist ja nun mal keine Fensterfolie (;-)

Aber auch kein 1000,- Euro Zauberding !!

Die Einbauzeit ist für einen pingeligen Anfänger Mc Gyver mit 5 Std. gut bemessen. Der E-Satz brauchte bei uns am längsten...

Gruß aus Hamburg

Hi Eddy, und die AHK hat bei dir gepaßt? Hier geistert ja noch ein anderer Thread rum.... wonach die Caddys ab 04/05 einen anderen Träger hinten benötigen..... Bei dem Preis gehe ich mal davon aus, daß es sich um eine Starre AHK handelt... will ich auch haben... War da der Träger dabei, oder mußtest Du noch VW-Teile kaufen?

Und Westfalia hat nun tatsächlich 2 AHK-Bestellnummern...

Wann ist denn dein VC gebaut worden und kannst Du hier vielleicht die Bestellnr. bei Rameder reinstellen?

Fragen über Fragen...

Vielen Dank

Ralf

am 1. Oktober 2005 um 15:52

Hallo Ralf

Unter der Westfalia Nr.: 321661600001 müsstest du eine Starre AHK komplett mit Stoßfängerersatz bekommen. Diese soll ab BJ 04/05 passen.

Eine Anbauanleitung findest du hier: http://www.westfalia-automotive.de/pdf/vw-321/a321661=519.pdf

Meine persönliche Meinung, im Gegensatz zu der Lösung mit dem bisherigen Stoßfänger sieht diese Stoßfängerhalterung nicht sehr Vertrauenserweckend aus.

Gruß

Hardy

am 5. Oktober 2005 um 16:07

Eintragungspflicht für AHK geändert

 

Hallo

Im Zuge der Einführung neuer Fahrzeugpapiere zum 01.10.05 hat sich auch etwas zur Eintragungspflicht von AHK geändert.

AHK mir EG-Typgenehmigung, ABE, Gutachten nach §21 StVZO, müssen jetzt in die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) eingetragen werden.

Aber nur zu dem Zeitpunkt wo man sich gem § 27 Abs.1 StVZO sowieso mit den Papieren befasst (Meldepflichtige Änderungen)

Wenn sich also nichts ändert, gilt weiterhin das es reicht, das oben genannte Papiere mitgeführt werden.

Gruß

Hardy

am 5. Oktober 2005 um 16:33

Bürokratie hurra !!

Bei alten Papieren / "früher" reichte die ABE Zulassung und sie mußte beim Verkauf einfach mitgegeben werden.

Jetzt muß beim ummelden erstmal ums Fhzg geschlichen werden um zu sehen welche Änderungen man wieder eintragen muß....back to the roots...

am 5. Oktober 2005 um 16:51

Hallo Caddycarlson

Die ZB I soll das ja jetzt vereinfachen, indem dort die Eintragungen vorgenommen werden. Diese bekommst du dann z.B. bei Abmeldung wieder mit um dann die Daten zu haben.

Ich finde es eher Problematischer, das z.B. nur noch eine Reifengröße eingetragen wird und man dann selber in der Fahrzeug ABE rausfinden muss welche vom Hersteller zusätzlich freigegeben sind.

Gruß

Hardy

Hallo Caddyaner,

Habe mir eine AHK starr von Rameder ( Oris ) und E-Satz von Jaeger 7 - Polig für 280 Euro incl. Adapter 13 Pol. besorgt. Beim E-Satz waren Steuergerät und sep. Absicherung dabei.

Einbau lag bei ca. 3,0 Std mit Hebebühne und zwei Mann.

Es waren keine Zusatzbleche vom Freundlichen nötig.War alles schon dabei.

Mit gutem E-Satz ( alles nur gesteckt ) keine Probleme.

ACHTUNG :

Laut der Beschreibung für diesen E-Satz soll man die Versorgungsleitung nach vorne zum Zigarettenanzünder legen. Wenn Ihr eine Dose in der Seitenverkleidung links hinten habt könnt Ihr Euch viel Arbeit sparen wenn Ihr die AHK darauf klemmt.

Freischaltung nicht nötig, da Steuergerät der AHK analog zugreift. Nachgefragt beim Hersteller des E-Satzes.

Bilder beigefügt

Nummer zwei zeigt Steuergerät in Seitenwand .

Beschriftung hoffentlich lesbar.

Hi Funcaddy,

kannst Du mal die Bestellnummer von Rameder durchgeben?

Gruß

Ralf

Hallo Bonnaqua

 

auf der Seite www.kupplung.de findest Du zu jedem Fzg. die passende Kupplung incl. Beschreibung.

 

Da alle Verbindungen des Jaeger E-Satzes bereits mit den passenden Steckern vorbereitet sind ist die Verlegung denkbar einfach.

In der Beschreibung wird die Versorgungsleitung auch nach vorne verlegt. Dies ist aber nicht nötig wenn man hinten auch einen Zigarettenanzünder hat. In der Beschreibung geht der Hersteller davon aus, daß hinten keine Dose vorhanden ist.

Tip :

Steuergerät von AHK verursacht leichtes Klickgeräusch bei benutzung von Bremse, Blinker usw. Verpackt man dieses in einen Schaumstoffkörper ist das Relaisklicken nicht mehr zu hören. Nicht direkt an die Blechverkleidung schrauben.

Art. Nr. AHK VW1174

Art. Nr. E-Satz VW1267

Gruß Marco

Hallo funcaddy

ich hab mal ne Frage zur AHK

musstest du auch den Blechträger ( 2KO 807 305 B ) noch mit kaufen bzw. anbauen -- oder braucht man diesen nicht ?

Den bei der AHK von Westfalia muss dieser mit angebaut werden.

Gruss wolfgang

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