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AGR Stillgelegt

Audi A3 8P
Themenstarteram 26. Februar 2011 um 19:31

Habe heute mein AGR stillgelegt da alles voll verkokt war Turbo, Krümmer und einige Rohre. Hat jemand vielleicht Erfahrung ob es die Möglichkeit gibt den Fehler zu löschen weil die gelbe Motorleuchte angegangen ist.

Beste Antwort im Thema

da gibts keine möglichkeit.

das stilllegen ist quasi pfusch und die abgaswerte ändern sich.

somit auch die abgasnorm.

dieses wird vom motor angezeigt und kann nicht umgangen werden.

somit wird dies bis zum nächsten tüv funktionieren, aber durch die illegale aktion bleibt dir die plakette verwehrt:)

warum reinigst du nicht das system und verbaust ein neues agr ventil?

dann ist alles wie es soll, keine lampe geht an und die sorgen aind weg?

lg

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deiner ausführung schließe ich mich zu 100% an.

weiter kannst du den 1,9er 131ps motor nicht mit deinem vergleichen.

klar sind es beide diesel, beide pd motoren aber das war es schon.

es kommt heute auf die feinen unterschiede an.

sonst hättest du die probleme nicht.

im jahr fahre ich zb mit meinem 103kw 2.0tdi 40000km und mit meinem 125kw 2.0tdi 45000km.

bisher gab es keine probleme mit irgendwelchen verkokungen oder ähnlichem.

genau wie mit meinem tt für die kurzstrecken.

im bekanntenkreis gibt es genügend leute mit gechipten motoren.

der tenor ist eindeutig.

kurzzeitig ist es ne super sache.

macht spaß und verbraucht weniger.

aber auf dauer gibt es bei modernen motoren probleme.

gerade bei dpf motoren stichwort nacheinspritzung.

das will allse keiner wahr haben, aber es ist leider so.

aber das ist ein anderes thema.

was wichtig ist ist gesagt wurden...

trotzdem viel erfolg mit deinem problem.

mein tipp:

reinigen, wieder auf originalzustand bringen.

lg

Zitat:

Original geschrieben von hausomat

Zitat:

Original geschrieben von Maribor01

Klar hängt es mit der Fahrweise zusammen, aber ich fahre 6 mal im Jahr in Urlaub wo ich am Stück mal eben 1600km fahre und die knalle ich nicht mit vollgas durch. Der andere Punkt klar ist es Illegal genau wie Scheiben vorne Tönen oder ein Gewindefahrwerk tiefer drehen als im Gutachten erlaubt oder sonstigen scheiss.Das ist für mich Kindergarten. Wenn du halt meinst dich an alle Sachen zu halten ist es ja ok, ich stelle mich da halt nicht an weil es einige Sachen gibt die Illegal sind.

Ich kann Deine Probleme verstehen, leider driftet der Fred jetzt in eine Richtung ab, bei der ich nicht mehr mitdiskutieren/schreiben möchte.

 

Letztes Wort: Regeln sind m.Mn. nicht dazu da, gebrochen zu werden. Alle Welt schreit nach Umweltschutz und härteren Abgasnormen (und da ist die AGR ein Rädchen, genauso wie viele andere inner- und außermotorischen Dinge), nur möchte niemand zuerst vor seiner Haustüre kehren. Man verweist lieber auf den Nachbarn. *kopfschüttel*

Zitat:

Original geschrieben von A3170

Wenn meine AGR mal Zicken macht dann überlege ich mir was... Theoretisch müsste es ja klappen wenn man das AGR-Rohr am Krümmer verschließt und dann das Rohr an den Luftfilterkasten anschließt, dann bleibt alles sauber und der Motor bekommt ja trotzdem noch Gase durch's AGR.

Bevor Du das Basteln anfängst: das funktioniert nicht.

Auf der Abgasseite und am AGR wird der Durchsatz nicht gemessen.

Wenn die AGR aufgeht müssen die LMM-Istwerte runtergehen (da ja ein Teil der

angesaugten Luft durch Abgas ersetzt wird). Wenn dieser LMM-Wert nicht fällt,

dann schöpft das Steuergerät Verdacht.

Grüße Klaus

Zitat:

Original geschrieben von Maribor01

habe auch keine Lust über AGR und Regeln zu diskutieren sonder wollte nur wissen ob es eine Möglichkeit gibt es das Steuergerät zu umgehen :-)

Ich habe sie schon ca. 3 Jahre stillgelegt.

Am Abgasrückführungsventil-Flansch wo die Abgase über das kleine Rohr (rechts wenn man vor dem Motor steht) zugeführt werden, habe ich ein 1mm dickes VA Blech (Edelstahl) zwischen Dichtung und Flansch geschraubt.

Das VA Blech habe ich der Form der Dichtung nachempfunden, nur das Loch in der Mitte weggelassen.

So ist den Abgasen der Weg versperrt.

Dies hat natürlich zur Folge dass die Motorchecklampe (Abgaskontrollleuchte) dauernd leuchtet.

Die Lampe ist eine SMD LED im Kombiinstrument, an die man nicht so herankommt, dass man z.B. einen Schalter

zum Ausschalten anschliessen könnte.

Ausgetrickst habe ich die LED mit einem Lärmschutzohrenstopfen. Der passt nähmlich exakt in die Kunststoffröhrchen, die im Kombiinstrument über der LED sitzen und das Licht punktgenau hinter die Ziffernblätter der Tacho-Drehzahlscheiben bringen.

So leuchtet die LED zwar aber man sieht es nicht mehr. Alle 2 Jahre zum TÜV Termin baut man das in ca. 20 Min. zurück und gut ist.

 

Man muss das Kombiinstrument öffnen und auch das linke Ziffernblatt abheben.

 

Du hast schon Recht, technisch gesehen ist die AGR völliger Blödsinn. Umweltbewusst gesehen auch.

Man verschiebt die Schadstoffe nur, mehr Ruß weniger NOx oder umgekehrt. Ab einer gewissen Gaspedalstellung, Teil bis Volllast, ist die AGR sowiso ausser Funktion.

 

LG

MC :)

 

 

Ohropax
Ohropax-ki-2
Ohropax-ki-1

Zitat:

Original geschrieben von Maribor01

...wollte nur wissen ob es eine Möglichkeit gibt es das Steuergerät zu umgehen...

Wenn es die gäbe, dürfte sie hier auf MT nicht veröffentlicht werden, da dies einen klaren Verstoß gegen die NUB von MT darstellen würde, die jeder User mit seiner Anmeldung hier auf MT als verbindlich anerkannt hat.

Hab mittlerweile 312.000km auf meinem A3 und immer noch der erste Turbo drin .. und der macht - bis jetzt gott sei dank - überhaupt keine probleme...obwohl mein AGR angeschlossen war (is jetzt schon seit längere zeit abgesteckt, weil Drosselklappe kaputt ;) )

Schon komisch, dass es bei dir bei so wenig KM im jahr schon so schlimm ist?!

Themenstarteram 28. Februar 2011 um 18:23

Fahre halt viel unterturrig und sparsam. Stadtverbrauch 5,6 und Autobahn 4,3 im schnitt und da abrietet das AGR halt viel

Gibt es was neue von der AGR Stilllegung vom CR Diesel ?

Hallo,

ich habe hier schon viel über das Thema gelesen aber so richtig komme ich nicht weiter.

 

Ich habe folgende Problem

Mein Auto hat 170tkm gelaufen.

PD-Elemente, Massenschwungrad, AGR-Ventil, Drosselklappe und Zylinderkopf schon neu.

Beim Stand (Ampel) läuft der Motor total unruhig. Darum habe ich jetzt nachdem ich Letzten Monat mein AGR-Ventil und die Drosselklappe gewechselt habe auch viel über das komplette stilllegen des AGR gelesen und das hatte mich neugierig gemacht.

Darum habe ich mir dann ein Blech zusammengeschnitten und das Zwischen Zwei Dichtungen wie hier im Forum beschrieben geschraubt (Auf dem Bild an Position 2).

Das Resultat war, dass der Motor wieder so läuft wie es sein muss. Kein Drehzahlpendeln mehr im Leerlauf und spritziger von unten raus ist er auch geworden.

War von der "Blech-Reparatur" total begeistert, bis nach 20km dann wieder das Warnlämpchen anging :( .Hatte hier im Forum gelesen das keine Warnlampe angehen sollte wenn man dort ein Blech einbaut.

Also nun zu meinen Fragen:

1. Habe ich das Blech überhaupt an der richtigen Stelle eingebaut?

2. Habe auch gehört das man das AGR per Programmierung still legen kann.

Was kostet das ca. und wer kann dies in der Nähe von Bad Homburg oder Limburg erledigen?

Schon mal vielen Dank

Gruß

Patrick

205829682-w1188

Die sinnvollste und einzig richtige Lösung ist das ausprogrammieren im Kennfeld. Das AGR wird dann direkt nicht mehr angesteuert und die Motorkontrollleuchte bleibt aus.

Wer Fragen hat, bitte PM an mich.

Immer das Thema AGR und wie kann man es manipulieren. Ich kann allen hier im Forum nur eins empfehlen, reinigt das System schaut das alles wieder gangbar gemacht wird (AGR Stellglied) und lasst den quatsch mit dem still legen. Die Datensätze in euren Steuergeräten sind für AGR appliziert und falls man da etwas daran herum pfuscht verändert man die gesamte Verbrennung im Motor.

In modernen Motorsteuergeräten werden Variablen wie Abgasmassenstrom, Ruß-Ausstoß, NOx-Ausstoß, Verbrennungs- und Abgastemperaturen nach physikalischen / mathematischen Modellen mitgerechnet. Diese Modelle sind allesamt in etlichen Laufstunden auf dem Prüfstand und in Fahrzeugen kalibriert worden. Wird nun aber etwas am Motor / Abgassystem manipuliert, decken sich diese Modellwerte nicht mehr mit den tatsächlichen Werten. Als Folge stimmen die Abgaswerte nicht mehr und noch schlimmer, es können Teile an Motor und Abgassystem Folgeschäden erleiden.

Das AGR kann und soll nur stillgelegt werden, wenn die Software auf dem Steuergerät dementsprechend angepasst wird.

P.S. Bei diesen ganzen Diskussionen muss ich irgendwie schmunzeln, da ich als Funktionsentwickler bei einem Motorenhersteller in der Motorelektronik arbeite, und erst kürzlich eine Funktion zur Überwachung der AGR-Systems entwickelt und spezifiziert habe... ;-)

Zitat:

Original geschrieben von doom1702

In modernen Motorsteuergeräten werden Variablen wie Abgasmassenstrom, Ruß-Ausstoß, NOx-Ausstoß, Verbrennungs- und Abgastemperaturen nach physikalischen / mathematischen Modellen mitgerechnet. Diese Modelle sind allesamt in etlichen Laufstunden auf dem Prüfstand und in Fahrzeugen kalibriert worden. Wird nun aber etwas am Motor / Abgassystem manipuliert, decken sich diese Modellwerte nicht mehr mit den tatsächlichen Werten. Als Folge stimmen die Abgaswerte nicht mehr und noch schlimmer, es können Teile an Motor und Abgassystem Folgeschäden erleiden.

Das AGR kann und soll nur stillgelegt werden, wenn die Software auf dem Steuergerät dementsprechend angepasst wird.

P.S. Bei diesen ganzen Diskussionen muss ich irgendwie schmunzeln, da ich als Funktionsentwickler bei einem Motorenhersteller in der Motorelektronik arbeite, und erst kürzlich eine Funktion zur Überwachung der AGR-Systems entwickelt und spezifiziert habe... ;-)

Deine Meinung als "Mitentwickler" in allen Ehren:

Moderne Motoren halten heute nur noch 200.000, vielleicht und eher selten 300.000 km. Die Variablen, welche Du hier aufzählst, werden sicherlich nach physikalischen Gegebenheiten angepasst, sonst würde das Fahrzeug gar nicht laufen... jedoch soll ein Motor mit Deinen Variablen ohnehin nur 150.000km halten.

Quelle:http://www.spiegel.de/.../...stung-von-150-000-km-voraus-a-855355.html

Von "System reinigen", wie von dir vorgeschlagen, steht aber im planmäßigen Service von VW/ Skoda/ Seat/ Audi gar nichts. Wenn man, nach deinem Vorschlag, das AGR nur wieder gangbar macht, ändert das nix an der Tatsache, dass das System hinter dem AGR bis zu den Ventilen immer mehr verdreckt/ sich zusetzt.

Die Dreckschicht im Ansaugsystem ist teilweise Zentimeter dick:

http://community.dieselschrauber.de/viewtopic.php?t=3095

Wenn du nun so schön von Variablen, Testläufen und Kalibrierungen daherredest, muss ich einfach mal blöd fragen, ob die höhere thermische Belastung, welche durch die Dreckschicht z.B. im Bereich der Ansaugbrücke entstehen könnte, auch bei der Entwicklung mit berücksichtigt wurde.

Wie sieht es mit u.U. höheren Strömungsgeschwindigkeiten der Verbrennungsluft aus, weil der Rohrdurchmesser sich mit zunehmender Verdreckung vermindert?

Wenn Du die Werte schön bei einem Neumotor adaptierst, kann ich dich als Fachmann doch mal fragen, in wie weit, sich eine eklatante Durchmesserverringerung des Ansaugsystems durch Abgase auf deine entwickelten Datensätze auswirkt...

Jetzt muss ich gerade schmunzeln, weil ich denke, dass du dir erstmal ein Argument zurecht basteln musst, um hier eine zufriedenstellende Antwort zu geben.

 

Ich denke, wenn ein AGR zu ist, hat das sehr viel weniger negative Auswirkungen, als ein verstopftes/ durch Ablagerungen verjüngtes Ansaugsystem.

Zitat:

Original geschrieben von mgor

 

Deine Meinung als "Mitentwickler" in allen Ehren:

Moderne Motoren halten heute nur noch 200.000, vielleicht und eher selten 300.000 km. Die Variablen, welche Du hier aufzählst, werden sicherlich nach physikalischen Gegebenheiten angepasst, sonst würde das Fahrzeug gar nicht laufen... jedoch soll ein Motor mit Deinen Variablen ohnehin nur 150.000km halten.

Quelle:http://www.spiegel.de/.../...stung-von-150-000-km-voraus-a-855355.html

Von "System reinigen", wie von dir vorgeschlagen, steht aber im planmäßigen Service von VW/ Skoda/ Seat/ Audi gar nichts. Wenn man, nach deinem Vorschlag, das AGR nur wieder gangbar macht, ändert das nix an der Tatsache, dass das System hinter dem AGR bis zu den Ventilen immer mehr verdreckt/ sich zusetzt.

Die Dreckschicht im Ansaugsystem ist teilweise Zentimeter dick:

http://community.dieselschrauber.de/viewtopic.php?t=3095

Wenn du nun so schön von Variablen, Testläufen und Kalibrierungen daherredest, muss ich einfach mal blöd fragen, ob die höhere thermische Belastung, welche durch die Dreckschicht z.B. im Bereich der Ansaugbrücke entstehen könnte, auch bei der Entwicklung mit berücksichtigt wurde.

Wie sieht es mit u.U. höheren Strömungsgeschwindigkeiten der Verbrennungsluft aus, weil der Rohrdurchmesser sich mit zunehmender Verdreckung vermindert?

Wenn Du die Werte schön bei einem Neumotor adaptierst, kann ich dich als Fachmann doch mal fragen, in wie weit, sich eine eklatante Durchmesserverringerung des Ansaugsystems durch Abgase auf deine entwickelten Datensätze auswirkt...

Jetzt muss ich gerade schmunzeln, weil ich denke, dass du dir erstmal ein Argument zurecht basteln musst, um hier eine zufriedenstellende Antwort zu geben.

 

Ich denke, wenn ein AGR zu ist, hat das sehr viel weniger negative Auswirkungen, als ein verstopftes/ durch Ablagerungen verjüngtes Ansaugsystem.

Zum ersten Abschnitt:

Was hat die Laufleistung heutiger Motoren mit dem AGR-System zu tun, beziehungsweise von was für Variablen spricht du?

Zum zweiten Abschnitt:

Das System sollte gereinigt werden wenn ein Fehlerfall auftritt. Nicht bei jedem Motor ist dies der Fall. In einem Forum kommt schnell die Meinung auf, dass jeder AGR-Motor ein Problem mit dem System hat, weil sich nur Leute in einem Forum melden, die wirklich ein Problem haben - die tausend anderen Fahrzeuge die ohne Probleme tagtäglich ihre Kilometer schruppen werden gar nicht berücksichtigt.

Was ich damit sagen möchte, wenn das AGR-System nicht arbeiten kann, und ein Fehler im Fehlerspeicher steht, muss das System gereinigt und instand gesetzt werden. Das hat nichts mit einem routinemäßigen Service zu tun.

Dritter Abschnitt:

Von was für einer erhöhten thermischen Belastung sprichst du?

Sollte sich der AGR-Kühler zusetzen und das zurückgeführte Abgas wirklich zu heiß sein, so wäre das Ansaugsystem tatsächlich thermisch höher belastet. ABER dafür gibt es ein AGR-Cooler-Performance-Monitoring, was die Effizienz des AGR-Kühlers überwacht und falls diese zu gering wird einen DFC (Diagnostic Fault Check) generiert.

Sind die entwickelten Überwachungs- und Diagnosefunktionen robust und auch gut appliziert (kalibriert), so würde ein solches Verjüngen des Ansaugsystems / AGR-Kühlers erkannt und über die Motorkontrollleuchte respektive Fehlerspeicher des Motors signalisiert werden. Und auf das Auftreten eines solchen Ereignisses kann wiederum mit einer Instandsetzung des Ansaug- AGR-Systems gehandelt werden.

Zu guter letzte würde mich brennend interessieren, was die Leute mit AGR-Problemen überhaupt für einen Sprit fahren. Diesel ist nicht gleich Diesel und bei Bio-Kraftstoffen sieht das ganze nochmals krasser aus. Wahrscheinlich fahren viele, die sich hier mit irgendwelchen Problemen zu Wort melden, noch mit einem Bio-Sprit Gepantsche herum und wundern sich dann wenn es Probleme mit dem Motor gibt. Da kann man als Entwickler einfach nur den Kopf schütteln...

 

Also ich stimme dir grundsätzlich in deinen Ausführungen zu und kann sie nachvollziehen.

Aber:

Die Sache mit dem Sprit kann ich so nicht stehen lassen.

Ich fahre Langstrecke (30000-35000km/a) und achte auf Warm-/Kaltfahren sowie tanke ich nur Ultimate von Aral (einziger Sprit am Markt ohne Dieselanteil).

Trotzdem war mein AGR sehr stark verschmutzt und hatte ca 6-7mm Ablagerungen an der Innenseite.

Von daher ist die Vermutung das es nicht am Sprit, Fahrweise, Fahrzyklus etc selbst liegt, sondern eher am System AGR selbst.

Hier sind Bilder!

Übrigens war der 2,0TDI CR Motor im A3 meiner Schwiegermutter mit einem ähnlichen Profil und Tankverhalten bei 40000km liegengeblieben...Ergebnis:

AGR Ventil defekt durch Verkokung/Verklebung und der gesamte Ansaugtrakt musste gereinigt werden.

Das es nicht alle Fahrzeuge trifft weiß ich auch, aber auffällig ist das es mehr Probleme damit als vor ein paar Jahren gibt.

LG

Zitat:

Original geschrieben von doom1702

 

Zum ersten Abschnitt:

Was hat die Laufleistung heutiger Motoren mit dem AGR-System zu tun, beziehungsweise von was für Variablen spricht du?

Zum zweiten Abschnitt:

Das System sollte gereinigt werden wenn ein Fehlerfall auftritt. Nicht bei jedem Motor ist dies der Fall. In einem Forum kommt schnell die Meinung auf, dass jeder AGR-Motor ein Problem mit dem System hat, weil sich nur Leute in einem Forum melden, die wirklich ein Problem haben - die tausend anderen Fahrzeuge die ohne Probleme tagtäglich ihre Kilometer schruppen werden gar nicht berücksichtigt.

Was ich damit sagen möchte, wenn das AGR-System nicht arbeiten kann, und ein Fehler im Fehlerspeicher steht, muss das System gereinigt und instand gesetzt werden. Das hat nichts mit einem routinemäßigen Service zu tun.

Dritter Abschnitt:

Von was für einer erhöhten thermischen Belastung sprichst du?

Sollte sich der AGR-Kühler zusetzen und das zurückgeführte Abgas wirklich zu heiß sein, so wäre das Ansaugsystem tatsächlich thermisch höher belastet. ABER dafür gibt es ein AGR-Cooler-Performance-Monitoring, was die Effizienz des AGR-Kühlers überwacht und falls diese zu gering wird einen DFC (Diagnostic Fault Check) generiert.

Sind die entwickelten Überwachungs- und Diagnosefunktionen robust und auch gut appliziert (kalibriert), so würde ein solches Verjüngen des Ansaugsystems / AGR-Kühlers erkannt und über die Motorkontrollleuchte respektive Fehlerspeicher des Motors signalisiert werden. Und auf das Auftreten eines solchen Ereignisses kann wiederum mit einer Instandsetzung des Ansaug- AGR-Systems gehandelt werden.

Zu guter letzte würde mich brennend interessieren, was die Leute mit AGR-Problemen überhaupt für einen Sprit fahren. Diesel ist nicht gleich Diesel und bei Bio-Kraftstoffen sieht das ganze nochmals krasser aus. Wahrscheinlich fahren viele, die sich hier mit irgendwelchen Problemen zu Wort melden, noch mit einem Bio-Sprit Gepantsche herum und wundern sich dann wenn es Probleme mit dem Motor gibt. Da kann man als Entwickler einfach nur den Kopf schütteln...

1. Du hast von Variablen gesprochen, die physikalisch, mathematisch aufeinander abgestimmt sind und dabei das AGR als Teil des Ganzen mit enthalten ist.

Ich sage nur, dass man das AGR locker rausprogrammieren kann, ohne dass ein Motor Schaden nimmt. Die meisten meiner Kunden verbinden das ohnehin mit einer Leistungssteigerung, damit sind die serienmäßigen Werte ohnehin für die Tonne.

2. Das AGR System an sich ist vielleicht ansatzweise umwelttechnisch gut gemeint... aber wir fahren Autos. Ein einzelnes Containerschiff hat weder eine Abgasrückführung, noch einen Rußpartikelfilter... also ich kann mit ruhigen Gewissen mein Auto auch ohne Abgaswiederverbrennung fahren, weiß aber, dass mein System sauber ist und bleibt.

3. Der Grundgedanke des Diesels war ohnehin Bio-Kraftstoffe zu verwerten. Natürlich sollte man das mit den Hochleistungsmaschinen heutzutage nicht veranstalten, obwohl ich auch schon Rapsölexperimente gefahren bin.

Dennoch: Laufleistung macht einen Motor niemals kaputt, Herr Entwickler. NUR Verunreinigungen (sei es im Öl oder im Brennraum) töten die Maschine.

Die Partikel im Öl, filtert der Filter raus... tut er es nicht, setzt er sich in den Ölbohrungen zu. Ich habe selber bei VW in der Kipphebel, Kolbenbolzen und PD Elementeabteilung gearbeitet. Gerade in den Kipphebeln werden die Löcher für die Schmierung nicht bebohrt, sondern mit einem Laser geschossen. Superklein und konisch und für Partikel gerade zu einladend.

Wenn man nun Abgase mit Rußpartikeln nochmals in den Brennraum führt, bis zu 50% Abgase, welchen Einfluss hat es denn auf Langlebigkeit der Motoren? Garantiert keinen zuträglichen Einfluss.

Fakt ist eines, es gibt Postgolfs (mit 1000000km runter) die laufen immer noch. Die kann man mit Altöl fahren, die sind unkaputtbar, allerdings sind sie langsam und träge. Aber die haben keine AGR.

 

Eine AGR an einem Fahrzeug ist sinnlos, verursacht auf Dauer immer Werkstattkosten, sei es durch Reinigung oder Ersatzteilverbrauch. Der Kunde wird also zwangsläufig mit einem wartungsintensiven System konfrontiert und wenn man auf google "AGR Ventil" eingibt, stellt man einfach nur fest, dass dieses System nur mit Schmutz, Dreck, Siff in Verbindung zu bringen ist.

Und man stellt eines auch fest... es gibt keine modernen Fahrzeuge mehr, die wirklich mit einer hohen Laufleistung glänzen können. Entweder sind die Motorenentwickler total schlecht im Vergleich zu früher... oder die Motoren sind schlecht, weil überall gespart wird oder die Konzerne sind berechnend und es wird darauf spekuliert, dass der Kunde dann lieber ein neues Fahrzeug kauft.

Dazu muss ich aber sagen, dass es umweltpolitisch nicht vertretbar ist, ein neues Fahrzeug zu bauen, weil hier ein enormer CO2 Ausstoß verursacht wird, um die neue Karre (die auch wiederum nur 150000km halten soll) herzustellen.

Mein Audi hat mit sorgsamer Pflege ohne AGR mit Leistungssteigerung auf 180PS und 410NM und Rapsölnutzung 350.000 km gehalten, bis die PD Elemente im Kopf eingeschlagen waren. Ich halte es also für ein Gerücht, wenn du sagst dass das Ausmappen des AGR zu Nachteilen führt.

Ohne AGR ist gar nichts nachteilig, absolut nichts. Ich bekomme ohne Probleme TÜV und ASU, weil die Prüfungen so lasch sind, dass es gar nicht auffällt. Also können die umweltpolitischen Abitionen gar nicht so groß sein, sonst müsste man die Abgasuntersuchung generell anders gestalten.

 

Für die die es interessiert:

Im kennFeld gibt's sogar einen Agr Switch.

Man macht quasi aus einer 1 eine 0 und die agr ist aus ohne MotorkontrollLampe

Bei meinem a6 ist Sie auch aus. Spart Sprit und hält den Motor sauber

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