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AGR-Rate N57 - das unbekannte Wesen

BMW 5er F10
Themenstarteram 16. September 2014 um 13:49

Altes Thema - wer weiß zwischenzeitlich mehr?

Wie ist der Wertebereich (0 - 0,7) bei Einstellung der AGR-Rate zu interpretieren: Liegt die minimale

Abgasbeimischung beim Wert "0" oder bei "0,7"?

Die Erläuterung in RHEINGOLD ist hier nicht eindeutig.

Ebenso kryptisch ist dort der Satz, diese Werte seien "multiplikativ" zu verstehen.

Womit werden sie multipliziert?

Ich freue mich auf eine fundierte Antwort - Danke!

Jörg

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 21. September 2014 um 16:24

1. RHEINGOLD starten und Zündung "an"

2. Rechner und Fahrzeug per ENET-Kabel verbinden

3. Fahrzeugidentifikation durchführen

4. Fahrzeugtest durchführen

5. AGR-Rate einstellen über folgende Schaltflächen im Programm:

Tätigkeiten } Servicefunktionen } Antrieb (Ebene 1) } Dieselelektronik (Ebene 2) } Abgleichprogramme (Ebene 3) } Abgasrückführung (Ebene 4) } "Suche starten" } ABL Abgasrückführung

6. Gewünschten Faktor (0,7) in's Eingabefeld tippen

7. Das System speichert den neuen Wert beim Ausschalten der Zündung ("Klemme 15" ist das geschaltete +, die Zündung)

 

Möglicherweise kann man sich den Fahrzeugtest vor der Änderung sparen.

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Bei welchen Betriebszuständen entstehen denn diese Öldämpfe? Sind sie in gleichem Umfang immer vorhanden oder nur bei bestimmten Lastzuständen bzw. Drehzahlen?

Ich habe von Mercedes Dieseln auch schon gelesen, dass hierin ein größeres Problem liegt.

Gruß B-Bernie

Themenstarteram 22. April 2016 um 12:29

...die Motorentlüftung mündet im Reinluftrohr vor dem Turbo - im Ladelufttrakt wäre ja der Druck zu hoch.

Überdruck im Kurbelhaus entsteht durch Blow-By in den Zylindern - abhängig von der Dichtwirkung der Kolbenringe.

Ist der Ölstand im Motor zu hoch, z.B. auch durch Spriteintrag (Kurzstrecke), panscht die Kurbelwelle und der entstehende Nebel wird mit 'rausgedrückt.

mm

Zitat:

@B-Bernie schrieb am 22. April 2016 um 12:10:31 Uhr:

Bei welchen Betriebszuständen entstehen denn diese Öldämpfe? Sind sie in gleichem Umfang immer vorhanden oder nur bei bestimmten Lastzuständen bzw. Drehzahlen?

...

Eigentlich immer, wenn der Motor läuft:

Die Kolbenringe dichten naturgemäß den Brennraum nicht zu 100 % gegen das Innere des Kurbelwellengehäuses ab. Im Kurbelwellengehäuse würde sich daher ein Überdruck aufbauen, wenn es keine Entlüftung des Kurbelwellengehäuses gäbe. Ölnebel bilden sich im Kurbelwellengehäuse immer, wenn der Motor sich dreht, weil die bewegten Teile (Kurbelwelle, Kolben, ...) das Öl dort fein verteilen. Je höher die Drehzahl, desto mehr Vernebelung.

Um den Öleintrag in den Ansaugtrakt (wohin die Entlüftung letztendlich führt) zu minimieren, gibt es in der Entlüftung einen Ölabscheider, dessen Wirkungsgrad aber ziemlich begrenzt ist.

am 22. April 2016 um 14:09

Was für ein Filter wenn nicht denn serienmäßig kann man denn verbauen

Zitat:

@Deer85 schrieb am 22. April 2016 um 16:09:22 Uhr:

Was für ein Filter wenn nicht denn serienmäßig kann man denn verbauen

Ich wäre damit vorsichtig, denn vermutlich sind alternative Lösungen nicht von BMW frei gegeben. Es gibt aber immer wieder Anbieter und Kunden, die experimentierfreudig sind.

Im schlimmsten Fall macht so ein nachgerüsteter Abscheider dicht. Das dürfte dem Motor in der Folge nicht gut bekommen ...

am 22. April 2016 um 14:37

Mus der Filter getauscht werden ? Hat einer das schon machen lassen ? Kosten ?

am 22. April 2016 um 16:14

? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ?

Themenstarteram 22. April 2016 um 16:18

...für eine aufgepropfte Nachrüstung fehlt der Raum. In der Motorentlüftung ist ein Druckregler eingebaut, der sowohl Über- als auch Unterdruck im Kurbelhaus verhütet sowie eine Entlüftungsheizung in der Kaltlandausführung.

Jeder Filter oder Abscheider müsste eine integrale Lösung (von BMW) sein.

mm

am 22. April 2016 um 16:32

Habe nur die Hälfte verstanden. Nochmal muss der Ölabscheider zum Beispiel bei 50.000 100.000 km getauscht werden ? (Von BMW )

am 22. April 2016 um 17:46

Weis das leider keiner ? Wenn doch schreibt es bitte ! Danke

Ich bin mir nicht ganz sicher(!), aber nach meinen Infos ist der Ölabscheider bei F10/F11 intern im Motor verbaut und soll ein wartungsfreier Zyklonabscheider mit integrierten Druckschaltern sein.

Zyklonabscheider schützen m. E. vor allem den Turbo vor flüssigem Öl, sind aber nicht besonders gut geeignet, um Ölnebel zu entfernen (und damit ungeeignet, um die Ansaugbrücke vor einem Ölfim zu bewahren, an dem dann der Ruß kleben bleibt ...).

am 23. April 2016 um 5:19

Na tol . Das ist voll blöd . Und was kann man tun ? Nichts ?

Zitat:

@Deer85 schrieb am 23. April 2016 um 07:19:25 Uhr:

Na tol . Das ist voll blöd . Und was kann man tun ? Nichts ?

Bisher ist die Änderung der AGR-Rate das Einzige, was man motorseitig zur Reduktion der Verkokung des Ansaugtraktes tun kann.

Ansonsten natürlich:

- Keine Fahrten unter 10 km Länge

- keine Teillast, immer schön Vollgas (und danach voll in die Bremsen)

Das Letzters wohl kaum praktikabel ist und ggf. auch für den Motor noch andere Nachteile hat, dürfte wohl klar sein...

Habe bei mir die AGR-Rate auf 1,5 setzen können. Baujahr 10/2012. Hoffe es bringt was. Zumindest als Prophylaxe.

Dabei haben wir nach diesem Beitrag hier schon die saubersten Motoren mit weniger Problem hinsichtlich Verkokung :D:rolleyes::o;).

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