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AdBlue Reichweite nur 1.500km???
Hallo Jungs,
habe einen neuen Insignia, EZ 09/2016, 170ps CDTI 4x4 mit fast allen Extras vor 3 Wochen als Vorführwagen mit 2.200km gekauft. Als ich ihn übernommen habe, stand die AdBlue Restanzeige bei 1.500km (FOH war zu blöd zum Tanken). Bei 600km hab ich 5 Liter nachgefüllt die bis auf ca. 1L komplett reingingen. Hatte mich gewundert, weshalb nicht mehr reinging. 3 Tage später ging der restliche Liter dann rein (vielleicht 150km gefahren).
Heute bei 4.000km kam die AdBlue Warnung erneut bei 1.750 Restanzeige! WTF????? Das kanns doch nicht sein oder??? An was kann soetwas liegen?
Beste Antwort im Thema
die tankgröße wurde halt vor dem vw-gate geplant.
:D
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537 Antworten
Zitat:
@Thirk schrieb am 22. Dezember 2016 um 09:18:30 Uhr:
... Nur wenn das bedeutet das ich auf einmal einen um etwa 400% erhöhten Adblue Verbrauch nach einem evtl. Update hätte, wäre ich damit nicht zufrieden. Genauso wenig, als würde ich nach einem Update auf einmal das doppelte an Sprit (Diesel) brauchen.
Beides wäre ... somit für mich so nicht hinzunehmen.
Beim 2017er Modelljahr sieht das schon wieder anders aus, weil es nachlesbar in der BA steht.
Das sehe ich an der Stelle wie Feivel88 und slv rider: Das Auto wird definitiv sauberer, die Kostensteigerung ist zu vergessen, ausserdem ist die Harnstofflösung kein fossiler Brennstoff sondern reproduzierbar. Spätestens wenn dir durch das Update ein innerstädtisches Fahrverbot erspart bleibt verkehrt sich der angebliche Mangel ja in einen Vorteil :) Insofern wäre ich mir bei der rechtlichen Einordnung der Maßnahme auch gar nicht so sicher. Abgesehen davon käme ich auch nicht auf die Idee mich wegen so etwas zu beschweren.
Früher hast du ein Auto gekauft und daran hast nur du etwas verändert. Erst mit dem Einzug der Elektronik im Fahrzeug wurde dies durch die Hersteller aufgeweicht. Aber man musste fast immer das Update einfordern. Heutzutage schraubt am Fahrzeug auch der Hersteller herum und verändert das Fahrzeug. Man wird noch nicht einmal mehr gefragt. Was ist denn wenn sich herausstellt, dass man so die Lebenserwartung des Fahrzeuges verkürzt? Und ich kann nichts daran machen?
Wenn sich die Sauberkeit ändert, dann soll sich bitteschön auch die Steuer ändern. Oder die Farbe der Plakette. Nun aber sieht es so aus, als MUSS Opel hier nachbessern, bevor das KBA Opel dazu auffordert. Es ist und bleibt eine verar.... am Kunden.
So, so wer mehr verbrennt hat ein saubereres Abgas?
Wer mehr verbrennt hat auch mehr Menge an Abgas ob das unterm Strich sauberer sein soll darf bezweifelt werden.
wenn sich die zusammensetzung ändert kann mehr auch sauberer sein. das AB wird ja auch nicht verbrannt.
und was die Steuerklasse angeht, vielleicht entspricht das Fahrzeug ja auch erst nach dem Update der Klasse die es jetzt schon hat.
3/2015 ich denke mal dass das kein älteres Modell ist kopfkratz ist aber jetzt auch uninteressant.
Zitat:
@fonsibär schrieb am 22. Dezember 2016 um 14:47:28 Uhr:
Zitat:
@Thirk schrieb am 22. Dezember 2016 um 09:18:30 Uhr:
... Nur wenn das bedeutet das ich auf einmal einen um etwa 400% erhöhten Adblue Verbrauch nach einem evtl. Update hätte, wäre ich damit nicht zufrieden. Genauso wenig, als würde ich nach einem Update auf einmal das doppelte an Sprit (Diesel) brauchen.
Beides wäre ... somit für mich so nicht hinzunehmen.
Beim 2017er Modelljahr sieht das schon wieder anders aus, weil es nachlesbar in der BA steht.
Das sehe ich an der Stelle wie Feivel88 und slv rider: Das Auto wird definitiv sauberer, die Kostensteigerung ist zu vergessen, ausserdem ist die Harnstofflösung kein fossiler Brennstoff sondern reproduzierbar. Spätestens wenn dir durch das Update ein innerstädtisches Fahrverbot erspart bleibt verkehrt sich der angebliche Mangel ja in einen Vorteil :) Insofern wäre ich mir bei der rechtlichen Einordnung der Maßnahme auch gar nicht so sicher. Abgesehen davon käme ich auch nicht auf die Idee mich wegen so etwas zu beschweren.
Ich will hier nicht die Umweltbeule spielen, darum geht es auch gar nicht.
Ich habe mein Fahrzeug mit der Schadstoffklasse Euro 6 - der höchsten im Moment verfügbaren erworben. Wenn du schreibst
Zitat:
"Das Auto wird definitiv sauberer"
dann frage ich mich, habe ich danach Euro 7 oder Euro 8 oder ist es nicht vielleicht so wie es slv rider schreibt
Zitat:
"und was die Steuerklasse angeht, vielleicht entspricht das Fahrzeug ja auch erst nach dem Update der Klasse die es jetzt schon hat".
Und sollte da was dran sein, dann werde ich definitiv stinkig!
Aber genug spekuliert, man wird es sehen.
Weshalb denn sonst? Dein Fahrzeug erreicht doch nur mit dem Temperaturfenster den niedrigen Ad-Blue Verbrauch. War doch so zugelassen.
Natürlich ist das keine offizielle Info und reine Spekulation. Aber ich vermute, mit dem neuen Update wird das "legale" (Betonung auf die Anführungszeichen) Temperaturfenster verändert. Wahrscheinlich auch noch andere Werte. Vielleicht wollte man Regierung und KBA vorweg greifen, oder es gibt eine Vereinbarung im stillen. Aber keinen Abgasskandal bei Opel.
Somit funktioniert Ad-Blue vollumfänglich von -5 bis 40 grad. Wie damals schon lt. Medienberichten für die Zulassung des Zafira mit 2.0 Diesel notwendig war. Die stand beim KBA ja mal auf der Kippe.
Du kannst dann einfach stolz sein, einen der saubersten Diesel Deutschlands zu fahren.
High-Five :). Da können sich andere Hersteller mal ne Scheibe von abschneiden.
Frohe Weihnachten an euch und eure lieben.
Da hast du Recht!
Zitat:
@Feivel88 schrieb am 24. Dezember 2016 um 01:28:39 Uhr:
Natürlich ist das keine offizielle Info und reine Spekulation. Aber ich vermute, mit dem neuen Update wird das "legale" (Betonung auf die Anführungszeichen) Temperaturfenster verändert. Wahrscheinlich auch noch andere Werte. Vielleicht wollte man Regierung und KBA vorweg greifen, oder es gibt eine Vereinbarung im stillen. Aber keinen Abgasskandal bei Opel.
Somit funktioniert Ad-Blue vollumfänglich von -5 bis 40 grad. Wie damals schon lt. Medienberichten für die Zulassung des Zafira mit 2.0 Diesel notwendig war. Die stand beim KBA ja mal auf der Kippe.
Du kannst dann einfach stolz sein, einen der saubersten Diesel Deutschlands zu fahren. Da können sich andere Hersteller mal ne Scheibe von abschneiden.
Frohes neues Jahr
Aber keinen Abgasskandal bei Opel. Kann es ja auch nie geben weil da GM drin Steckt.
Frohes neues Jahr
Frohes Neues Jahr.
Bilde mal bitte einen richtigen Satz aus deinen Wortfetzen, so wie du es in der Schule gelernt hast, damit jeder verstehen kann, was du überhaupt meinst. ;)
Ich würd ja mal beim Thema bleiben, statt eine Grundsatzdiskussion anzuzetteln.
Aber ums mal deutlicher auszudrücken:
1) die Einspritzmenge (= Verbrauch = CO2-Emission) hat eine direkte Auswirkung auf die Brennraumtemperatur
2) die Brennraumtemperatur hat eine direkte Auswirkung auf die NOx-Bildung (welche mit Harnstoff katalytisch nachgereinigt werden muss).
Wenn man 145 km/h überschreitet könnte man mit anderer Einspritzmenge fahren. Der NEFZ-Prüfzyklus ist für die Ermittlung des Normverbrauchs verantwortlich, nach dem wird die Besteuerung nach CO2 festgelegt und der muss angegeben werden. Dort werden 145km/h nie erreicht, man könnte also auch mit höherer Einspritzmenge fahren ohne Harnstoffeinspritzung zu benötigen, auf Kosten eines höheren Verbrauchs, der aber - da außerhalb des Prüfzyklus - erwartungsgemäß eintreten wird. Man kommt allein mit der Denkweise nicht weiter als dass Betrieb außerhalb des Prüfzyklus nicht dem Prüfzyklus entspricht -> Catch 22.
Einzig Messungen im Betrieb verraten hier was Sache ist, ob die Modelle so stimmen oder nicht. Einzelne Parameter ohne Kontext zu betrachten ist deshalb evtl. nicht hilfreich. Das schließt nicht aus dass das Fahrzeug außerhalb des Zyklus so sauber wie möglich ist, es gab jedoch so kaum Regelungen bzw. Überprüfungsmethoden, die kann es erst mit RDE geben.
Eine Abschaltung jedoch abhängig vom Lenkwinkel oder den ersten paar Minuten Betriebsdauer zu machen spricht da eine gänzlich andere Sprache, das umgeht aktiv die Bedingungen des Zyklus.
MfG BlackTM
Moin Moin
Wollte mich eigentlich nicht in diese interessante Diskussion einmischen, aber mir stellt sich da eine Frage, nachdem ich den newsletter vom ADAC gelesen hatte und diesen Thread hier fand.
Habe mir Anfangs Januar einen gebrauchten Opel Antara 2.2TDCi 4x4 Cosmos, 184PS, Jg.2012 gekauft. Ein Diesel und zudem auch mein erster eigener Diesel, was bedeutet, das ich da noch zu wenig Erfahrung mit habe.
Adblue geht ja nur, wenn das Auto dafür ausgerüstet ist, oder?
Ich habe jedenfalls kein solchen Tank oder eben nicht gefunden wie auch immer, da auch das Handbuch kein Hinweis dafür bietet. So nehme ich an, das ich diesbezüglich nicht ausgrüstet bin für Adblue.
Ich habe mir aber ein spezielles Additiv gekauft und es beim Tanken mit eingelassen. So 500ml für ca. 3000km, oder bei jedem 3. Tanken etwa. Dies soll helfen, die Reinigung des Partikelfilters zu optimieren u die Rückstände zu minimieren.
So stelle ich mir auch angesichts solcher Diskussionen auch die Frage, ob diese Variante oder Adblue mehr Vorteile mit sich bringt und welche Nachteile diese Lösungen bringen?
Ja, Adblue geht ja nur, wenn das Auto dafür ausgerüstet ist. Und es hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Zusatzadditiv zu tun, welches du bei dir in den Tank kippst. Deswegen erübrigt sich die Antwort nach dem Vor- oder Nachteil.
Zitat:
@Schreinermonteur schrieb am 10. Februar 2017 um 20:33:13 Uhr:
So stelle ich mir auch angesichts solcher Diskussionen auch die Frage, ob diese Variante oder Adblue mehr Vorteile mit sich bringt und welche Nachteile diese Lösungen bringen?
Unter der Annahme, daß Du kein AdBlue zum Diesel gemischt hast, geht es für dich hier weiter:
http://www.motor-talk.de/.../...takt-oel-dieselkraftstoff-t623039.html
Viel Spaß beim Lesen:D
Danke für den Hinweis!
Nein, natürlich kein Adblue, sondern Filtre à particules diesel régénération (Diesel Partikelfilterregeneration) 500ml eingefüllt.
Der Artikel steht auf der Rechnung leider auf französisch, da ich den Behälter mit der deutschen Aufschrift leider nicht mehr habe, da ich leere Plastikflaschen schliesslich nicht sammle. :D