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Achtung Streit bei Ebay. Wer hat Recht? Bitte helft mir!

Themenstarteram 2. November 2004 um 20:22

Hallo,

habe folgendes Problem. Habe vor kurzem 4 Winterreifen über Ebay versteigert.

1 Woche später reklamiert der Käufer das angeblich 2 der Reifen unbrauchbar sein weil man am Profil erkennen konnte das zu stark gebremst wurde ???

Er hat die Reifen bei mir persönlich agbeholt und hat ohne genbau hinzugucken die Reifen mitgenommen.

Er fragte nur ob keine Nägel eingefahren sind. Ich beneinte dies mit dem Satz" nein, mir sind keine nägel bekannt, er solle aber nachschauen wenn er möchte".

Also ist er gefahren. Ich oben direkt ne positive Bewertung geschrieben, weil er sehr freundlich war. 1 Tag später kam von ihm folgende Bewertung. Selbstverständlich positv:

 

Sehr netter persönlicher Kontakt -top Ware-gerne wieder-Vielen Dank,

Heute kam ne Mail das er die Reifen aufziehen lassen wollte in einer Werkstatt und die hätten gesagt die Reifen sind nicht verkehrssicher.

Wie sieht es jetzt denn aus? Muss ich die Reifen zurücknehmen. Er hat mir gedroht wenn nicht würde ich ihn kennen lernen.

Bitte helft mir weiter!

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110 Antworten

Hier mal ein Zitat von der eBay-Seite:

Zitat:

Gewährleistung bei privaten Verkäufern

Auch wenn der Käufer bei einem privaten Verkäufer kauft, hat er das Recht, Nachbesserung oder Nachlieferung zu verlangen, wenn der Kaufgegenstand bei Übergabe einen Mangel hat (Gesetzliche Gewährleistung).

Ein Mangel liegt dann vor, wenn die Ware bei Übergabe nicht der Artikelbeschreibung entspricht oder wenn die für den üblichen Gebrauch erforderlichen Eigenschaften besitzt. (Ein Füller beispielsweise muss schreiben.)

Verweigert der Verkäufer die Nachlieferung oder Nachbesserung, so kann der Käufer eine Rückabwicklung des Vertrags verlangen.

In diesem Sinne ist doch alles klar, oder? Bei Warenübergabe waren die Reifen nach Ansicht des Käufers nämlich i.O. - er hat sie geprüft und keinen Mangel feststellen können.

Viele Grüße

Marco

Hallo,

da geht mir der Hut hoch wenn ich sowas höre:"Ich bin Beamter, strafvollzugliche Härte;"Anzeigen und raus aus seinem Amt.Dieser Staatsdiener dient als schlechtes Beispiel.Aber da er ja Beamter ist scheint er ja was besseres zu sein.Ou mann....da soll einer ruhig bleiben...

ciao

Der bläst viel heiße Luft raus!!

Erst einmal sachlich antworten und wenn er dann weiter muckt würd ich rechtliche Schritte wegen Bedrohung, Verläumdung, etc .... einleiten.

Lustig find ich es, daß er mit 40 seine Mama zum Reifenhändler schickt um die Räder montieren zu lassen!

Grüße aus Köln

Nabend,

als Beamter, aber auch als Bürger, könnte er dir höchstens strafprozessuale Maßnahmen (laut StPO) in Aussicht stellen, dafür müßte aber auch ein Anfangsverdacht einer Straftat dir gegenüber vorliegen. Auf welche möchte ich nicht weiter eingehen, zuständig im weiteren Verlauf wäre aber dann nicht er. Möglich wäre noch ein Zivilprozess auf Grundlage des BGB. Darüber würde ich mir aber erst mal keine Gedanken machen. Seine Art und Weise der Argumentation läßt nicht gerade Rechtskenntnisse erkennen.

Sichere alle Emails und mach doch einfach eine Rechtsberatung, ich glaube das erste Gespräch ist kostenlos. Ansonsten kann ich Sash.77 nur zustimmen, bleib sachlich.

Einen Knackpunkt sehe ich noch darin, dass du die Reifen vorher nicht selber gefahren hast, richtig? Wenn sie dir vom Vorgänger als in Ordnung verkauft wurden, kannst du aber davon ausgehen sie in gutem Zustand weiterzuverkaufen. Inwieweit dir dann doch vorhandene, für den Laien aber verborgene, Mängel angelastet werden können, entzieht sich meiner Kenntnis.

Sollte das mit dem Bremsplatten stimmen, kann ich den Käufer schon verstehen. Dazu sag ich aber nur: Quod esset demonstrandum. Und man muss immer beide Seiten hören.

MfG

Brati

Hi,

Fakt ist, dass bei der Artikelbeschreibung die Gewährleistung nicht ausgeschlossen wurde... das ist ein Problem, da DamienV6 nun 1 Jahr Gewährleitung auf diese gebrauchten Reifen geben muss - so oder so.

Erstmal ist da der Verkäufer unter Beweislast. Er muss nämlich nachweisen, dass die Reifen bei Übergabe ok waren. Versteckte Mängel, die ein Nichtfachmann hier nicht erkennen kann, können auch im Nachhinein bemämgelt werden.

Ich gehe mal davon aus, dass kein schriftlicher Kaufvertrag existiert, wo evtl. auch die Gewährleitsung ausgeschlossen sein könnte...

Sollte der Typ ernst machen, hat Damien wohl eher schlechte Karten, Übergabe hin, Übergabe her.

Ok, wie der Typ das angeht, ist eher nicht die feine enlische, sondern eher die Assi-Art. wobei ich prüfen würde, ob die Reifen, die er bemängelt, auch wirklich die sind, die er auch gekauft hat und nicht irgendwelche anderen vom Schrottplatz.... das wäre noch zu prüfen ... ansonsten muss ich leider sagen - der Pseudo-Beamte wäre im Recht, wenns ihm wirklich ernst wär... und nur wegen der fehlenden Klausel über den Ausschluß der Gewährleistung...

Gruß cocker

passt wie die faust aufs auge: gestern wurde ein gesetz zum internethandel beschlossen (mit ausdrücklichem blickwinkel zu 321) in dem es eindeutig heist: der käufer hat, wenn er übers internet ware erwirbt/ersteigert ausdrücklich ein 14tägiges rückgaberecht, bei beanstandungen bzw nichtgefallen....aber nur, wenn der verkäufer ein händler (powerseller) ist. dieses gilt nicht für privatverkäufer!!!

gruß, heiko

Das isr Richtig, aber wie Cocker bereits geschrieben hat wurde die Gewährleistung nicht ausgeschlossen!

@Cocker

Sind es nicht sogar 2 Jahre Gewährleistung, außer man verkürzt ie auf 1 jahr, oder gilt das nur für Händler??

@ Paldin:

Bei Verkauf von gebrauchten Gütern:

Verkauf Gewerblich an Gewerblich: 2 Jahre

Verkauf Gewerblich an Privat: 2 Jahre

Verkauf Privat an Gewerblich: 1 Jahr

Verkauf Privat an Privat: 1 Jahr

Beim Verkauf von Gewerblich läßt sich die Gewährleistungsfrist auf ein Jahr beschränken.

Beim Verkauf von Privat läßt sich die Gewährleistungsfrist ausschließen.

@heikosh:

In diesem Fall geht es aber nicht um die Frage eines Fernabsatzvertrages, sondern um einen Fall der Sachmängelhaftung, und auf die läßt sich diese Entscheidung leider nicht anwenden.

@ krait

da magst du recht haben, aber! der käufer hat die ware bei der persönlichen (körperlichen) übergabe als einwandfrei befunden und das hat der verkäufer sogar schriftlich (bewertung)! das ist das gleiche, wenn du ei gebrauchtes fahrzeug kaufst und nach 1 tag zum verkäufer gehst und die reifen reklamierst. hier gilt, auch ohne schriftlichen ausdruck: gekauft, wie gesehen!!! das ganze würde sich anders verhalten, wenn der käufer sich die ware hätte zuschicken lassen! aber in diesem fall ist und bleibt es ein "handschlaggeschäft"!

gruß, heiko

Das ist so aber nicht ganz richtig. Dafür gibt es die gesetzliche Gewährleistung. Wenn er die Gewährleistung ausgeschlossen hätte stimmt es so, aber das hat er nicht. Somit muß er sich Gewährleistung halten, auch bei versteckten Mängeln. Hätte er die ausgeschlossen wäre es somit erledigt, hat er aber nicht und muß somit haften.

@ DamienV6

um dem Thema müsste-hätte-könnte vorzubeugen würde ich dir empfehlen, dass du dich mal mit ebay in Verbindung setzt, denn die können dir bindende Antworten geben und auch dem Käufer eine auf den Latz hauen.

mfg

exmaniac

hallo damien

nochmal: 1. ist es unerheblich, diesen hinweis ..."ausschluß jeder gewährleistung..." hinzuzufügen

2. hast du die ware nach bestem (ge)wissen verkauft (vom käufer bestätigt) ---> guckst du hier: http://www.internetrecht-rostock.de/gewaehrleistung.htm

und 3. hat er sich mit seiner äußerung als beamter sowieso schon zu weit aus dem fenster gelehnt! siehe weiter oben.

also, cool bleiben (auch wenn's schwer fällt) :rolleyes:

gruß, heiko

Naja, ich denke das die Fehlende Klausen nicht egal ist. Wenn es ganz weit kommt ist es sowieso Sache des Richters zu entscheiden.

Ich hatte einen sehr ähnlichen Fall, wo ich der Käufer war und habe Recht bekommen, trotz auftauchen deds Mangels nach einem Monat.

@paldin

mag ja schön für dich sein, aber kein äpfel-birnen vergleich anfangen :mad: ich glaube nicht, daß dein fall ganz genau so lag.

gruß, heiko

@heikosh

Ich Vergleiche nicht, ich wollte nur ein Beispiel geben. Wie gesagt, der Fall lag ähnlich. Das Problem ist das er die Gewährleistung nicht ausgeschlossen hat, deshalb könnte er ein Problem bekommen. Vor meinem Fall habe ich das auch gründlich mit meiner Anwaltshotline und unserem Familienanwalt besprochen und ich habe es genau aus dem Grund mit der Aus´schlusserklärung ersetzt bekommen!

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