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Achsvermessung

Audi S6 C8/4K
Themenstarteram 13. April 2020 um 22:54

Nachdem ich es schon zweimal bei Neuwagen erlebt habe, dass die Fahrwerkseinstellung nicht ganz korrekt war, würde ich meinen S6 eigentlich gerne vermessen lassen.

Audi hat einen Preis von etwa 200,- genannt, was mir für den Spaß deutlich zu viel ist. Bei Euromaster soll es 39,- kosten. Das wäre ok, allerdings habe ich bisher noch nicht rausbekommen, ob die wirklich (schon) die korrekten Sollwerte kennen. Da es aber sowieso nur um die Vermessung, ohne Einstellarbeiten geht, wäre das erstmal egal. Bei groben Abweichungen würde ich mich dann an Audi wenden.

Kann man bei der Vermessung irgend etwas Wesentliches falsch machen?

Fahrwerk auf "Auto", auch wenn ich immer auf Dynamik fahre?

Fahrer im Auto?

Hat jemand von Euch Zugriff auf die Sollwerte für einen S6 Avant mit Luftfahrwerk ohne Allradlenkung?

Beste Antwort im Thema

@Rimking ich mus nicht überlegen, weil ich das vor vielen Jahren gelernt habe. Mit Spurplatten änderst du nur den Lenkrollradius und sonst nichts. Weil du den Lenkrollradius richtung positiv änderst, wird das Auto in allen Lagen viel nervöser auf der Vorderachse und deshalb sind Spurplatten immer die schlechteste Lösung...

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19 Antworten

Gute Idee. Da reihe ich mich mal für den RS6 mit ein.

Themenstarteram 15. April 2020 um 18:00

Wie fast zu erwarten, waren die Soll-Werte entgegen der telefonischen Zusicherung natürlich doch noch nicht im System.

Kommentarlos wurden die Werte vom 4G RS6 gezeigt. Auf Nachfrage wurde erklärt, das sei das einzige Fahrzeug, bei dem sie ein Luftfahrwerk gefunden hätten...

Spur rechts vorne und Sturz links hinten sehen für mich erstmal nicht ganz optimal aus. Ich hoffe, dass mein :) bereit sein wird, das mit den Sollwerten abzugleichen.

Screenshot-20200415-173604-adobe-acrobat

Kann man schlecht beurteilen, da eben die Sollwerte des 4K fehlen.

Aufpassen bei Fahrzeugen mit Spurplatten und Teiferlegung mittels Modul und Koppelstangen, hier ändern sich die Werte durch die Modifikationen.

Themenstarteram 15. April 2020 um 22:44

Zitat:

@Rimking schrieb am 15. April 2020 um 22:15:10 Uhr:

Aufpassen bei Fahrzeugen mit Spurplatten....

Darüber hatte ich auch schon nachgedacht, sehe das aber bei "nur Spurplatten" eigentlich nicht. Es handelt sich doch nur um eine Parallelverschiebung der Räder nach außen. Warum sollten sich Spur, Sturz oder Nachlauf dadurch ändern?

Durch eine Tieferlegung ändern sich die Werte selbstverständlich. Bin mir aber auch da nicht sicher, ob dann nicht wieder auf die gleichen Soll-Werte eingestellt werden sollte.

Hat denn hier wirklich niemand die Soll Werte??

Das Fahrwerk hat hat von Haus aus einen Gewissen Sturz und auch Vorspur usw. Durch die Platten ändert sich dieser natürlich, ähnlich wie wenn man Felgen mit einer kleineren et montiert. In der Theorie müsste man ihn danach neu Vermessen.

https://www.reifensuchmaschine.de/achsvermessung/achsvermessung.htm

Themenstarteram 15. April 2020 um 23:24

Wenn das so richtig wäre, müsste doch auch bei jeder Umrüstung Sommer/Winter mit unterschiedlicher ET eine Vermessung/Einstellung gemacht werden.

In dem Fall würde es dann mindestens bei Vertragshöndlern auch gemacht oder zumindest angeraten. Ich habe aber noch nie davon gehört.

Und sollten dann auf einem Vermessungsprotokoll nicht neben dem Fahrzeug- und Fahrwerkstyp auch zwingend die montierten Räder genannt werden? Werden sie aber nicht...

Ich bin immer noch der Meinung, dass identische Platten bzw ET's an beiden Achsen keinen Einfluss auf die einzustellenden Werte haben.

Bei unterschiedlichen Platten könnte das evtl anders sein, da es wohl einen Bezug der Messwerte Vorderachse zur Hinterachse gibt.

Durch Spurplatten ändert sich nichts an Sturz und Spur...

Überlegt doch bitte beide mal richtig. Das Auto bzw. die Achse hat einen voreingestellten Sturz. Verändert man die Breite der Achse, ändert sich dieser mit. Die Sommer und Winterreifen sind in aller Regel so gewählt, das sie von der Breite her passen.

Aber wenn ich 2 cm Platte pro Seite dran stecke, passt es nicht mehr.

In Real wird das nie jemand machen, incl. mir. Aber ordentlicherweise müsste man es tun.

Themenstarteram 16. April 2020 um 17:01

Zitat:

@Rimking schrieb am 16. April 2020 um 16:30:57 Uhr:

Das Auto bzw. die Achse hat einen voreingestellten Sturz. Verändert man die Breite der Achse, ändert sich dieser mit.

Das ist so nicht korrekt. Der Sturz gibt den Winkel des Rades zur Vertikalen an. Die Montage einer Spurplatte bedeutet eine Parallelverschiebung in Richtung der Radachse. An den Winkeln im Dreieck ändert sich dadurch nichts.

Oder anders gefragt: Steht ein Rad mit Spurplatte parallel zu dem gleichen Rad ohne Spurplatte? Zwangsläufig ja!

Somit muss der Winkel (Sturz) unverändert sein, da zwei Parallelen eine Gerade (=Vertikale) immer im gleichen Winkel schneiden... ;)

 

Habe mein Auto gerade bei Audi abgeholt. Die Werte wurden mit dem Soll abgeglichen und es sei alles noch innerhalb der Toleranz. Damit für mich erledigt. Wenn's mein Privater wäre, würde ich das evtl anders sehen.

Ach ja, der Meister war übrigens auch der Meinung, dass identische Spurplatten vorne und hinten einzig die Spurweite verändern und sonst nichts.

Zitat:

@Rimking schrieb am 16. April 2020 um 16:30:57 Uhr:

Überlegt doch bitte beide mal richtig. Das Auto bzw. die Achse hat einen voreingestellten Sturz. Verändert man die Breite der Achse, ändert sich dieser mit. Die Sommer und Winterreifen sind in aller Regel so gewählt, das sie von der Breite her passen.

Aber wenn ich 2 cm Platte pro Seite dran stecke, passt es nicht mehr.

In Real wird das nie jemand machen, incl. mir. Aber ordentlicherweise müsste man es tun.

Ich glaube du bist da auf dem falschen Gedanken unterwegs. Die Spurplatten ändern nichts an Sturz und Spur. Die Fläche auf der das Felgenbett läuft wird nur nach Außen verschoben und zwar parallel zur bisherigen Aufnahme, so wie "Car-Mayday" das auch beschrieben hat.

Wie gesagt, mein S6 war ebenfalls bei Audi zur Vermessung und es wurden an der Hinterachse Messwerte gefunden, die außerhalb des Toleranzbereiches waren. Mein "problematisches" Fahrverhalten bei hohen Geschwindigkeiten ist seitdem gelöst.

@Rimking ich mus nicht überlegen, weil ich das vor vielen Jahren gelernt habe. Mit Spurplatten änderst du nur den Lenkrollradius und sonst nichts. Weil du den Lenkrollradius richtung positiv änderst, wird das Auto in allen Lagen viel nervöser auf der Vorderachse und deshalb sind Spurplatten immer die schlechteste Lösung...

Themenstarteram 16. April 2020 um 22:38

Zitat:

@Hermi_A6 schrieb am 16. April 2020 um 21:52:41 Uhr:

deshalb sind Spurplatten immer die schlechteste Lösung...

.

Schlechter als was? Schlechter als eine Felge mit entsprechend höherer ET? Warum?

Ich würde behaupten, dass der Lenkrollradius mit einer Serienfelge ET43 plus 10er Spurplatte identisch ist zu einer ET33 Felge bei ansonsten gleichen Maßen.

Welche "Lösung" wäre besser als Spurplatten, um die unbefriedigende Serienoptik zu optimieren?

Bezüglich Fahrverhalten ist die Serien-ET optimal, keine Frage, aber für breitere Reifen fehlt der Platz innen...

Besser ist es eine breitere Felge zu nehmen, damit verlagert sich der Mittelpunkt nicht so weit nach außen...

Themenstarteram 16. April 2020 um 23:45

Das geht aber wie gesagt nur, wenn mit Serien ET auch auf der Innenseite (Richtung Stoßdämpfer) genug Platz ist.

Und die Nachteile der deutlich breiteren Reifen für den gleichen optischen Effekt (z.B. 295er statt 255er mit 20er Platte) hätte man auf jeden Fall.

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