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Abzocke auf Supermarktparkplätzen

Themenstarteram 19. Juni 2019 um 6:04

Hier mal etwas positives. Vielleicht könnt ihr ja euren Supermarkt mit Abzockfirma animieren.

Alle Supermärkte im Ort werden von diesen ominösen Firmen belagert. Kaum ausgestiegen, noch vorm hineingehen gemerkt, zurück zum Auto, zu spät ....

Aldi hat jetzt als erster auf einem Parkplatz Parksensoren aufgeklebt, keine Parkscheibe und für den normalen Kunden kein Problem.

Bei uns sind ab einer bestimmten Uhrzeit alle Parkplätze mit Kleintransportern wie Hermes, DPD und andere belegt, weil die Fahrer bzw. Subunternehmer ihre Fahrzeuge mit nach Hause nehmen müssen (dürfen). Die Firmen sparen und unser ohnehin knapper Parkraum wird mit Kleintransportern zugestellt, auf kleinen Parkplätzen, die schon für PKWs fast zu eng und zu kurz sind und mit dem Ergebnis, dass ein Tranporter mind. 3 Parkplätze blockiert, ein Spezialist, rumänischer Kleintransporter, fast ständig vor Ort, schafft es, 6 Parkplätze zu blockieren, indem er einfach über den kleinen Grünstreifen fährt.

Die Öffentlichen Parkplätze in der Nähe von Fuzo usw. sind ab 18.00 Uhr frei und bei uns zugeparkt. Die Öffnungszeiten haben sich aber geändert. Also bleiben da nur Supermarktparkplätze, wenn man noch etwas bummeln möchte.

Hier ist m.M.n. die Politik gefragt. Dass Supermärkte sich wehren müssen, kann ich zumindest hier nachvollziehen.

Aber die Lösung mit Sensoren ist fairer und zeigt, dass es Aldi Nord nicht um Abzocke geht.

Beste Antwort im Thema

Dieser "Abzocke" entgeht man ebenso leicht wie der beim Blitzer. Man hält sich einfach an die Vorschriften. Wenn man das als "Gewohnheitstier" nicht tut, muss man eben zahlen. Manche Gewohnheiten sollte man sich abgewöhnen. Dann klappt es auch mit dem Parken.

 

Grüße vom Ostelch

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Zitat:

@Moewenmann schrieb am 20. Juni 2020 um 13:18:00 Uhr:

@.SD

Schöne Heile Welt die Du da schilderst. Ist das jenseits Deiner Vermutung/Meinung irgendwie substantiierbar?

Nein, zu meinem Erfreuen nicht! Weil ich schlicht bisher noch nie Probleme hatte mit ungerechtfertigten Sanktionen auf Parkplätzen (habe vor langem einmal, trotz sichtbar ausgeschilderter und mir bekannter Parkscheibenpflicht im öffentlichen Raum die Parkscheibe vergessen und dann auch ein Knöllchen kassiert ... und bezahlt.)

Du hast demnach substantiierbare anderslautende Erfahrungen machen müssen?

Gruß

.SD

Nö, aber wenn ich Beiträge auf diesem Evidenzniveau schreibe, muss ich immer noch harte Fakten dazu liefern. Du bekommst gleich Likes einfach nur für Deine Meinung. Top Debattenkultur.

Hallo!

Zitat:

@Moewenmann schrieb am 20. Juni 2020 um 13:36:02 Uhr:

Nö, aber wenn ich Beiträge auf diesem Evidenzniveau schreibe, muss ich immer noch harte Fakten dazu liefern. Du bekommst gleich Likes einfach nur für Deine Meinung. Top Debattenkultur.

Und umgekehrt trifft das nicht zu? Dieser Thread thematisiert echte oder nur vermeintliche Abzocke auf Supermarktparkplätzen. Sollten dann nicht zunächst mal diese Vorwürfe konkret belegt werden?

Danach kann man sich dann gerne Gedanken darüber machen, welche Gegenmaßnahmen dem Abgezockten zur Verfügung stehen. Zumindest halte ich dass für die chronologisch korrekte Reihenfolge.

Gruß

.SD

Zitat:

@Moewenmann schrieb am 20. Juni 2020 um 13:36:02 Uhr:

Top Debattenkultur.

Zitat:

@Moewenmann schrieb am 20. Juni 2020 um 12:22:48 Uhr:

 

Wenn die Parkzeit per Sensor erfasst wird, kannst Du Dir Deine eParkscheibe genau wohin ... eben.

Wie war das vorhin noch gleich mit dem Glashaus?

VG

Günter

Zitat:

@.SD schrieb am 20. Juni 2020 um 13:42:54 Uhr:

Danach kann man sich dann gerne Gedanken darüber machen, welche Gegenmaßnahmen dem Abgezockten zur Verfügung stehen. Zumindest halte ich dass für die chronologisch korrekte Reihenfolge.

Du lenkst ab. Bitte vergiss nicht, Deine Vermutungen noch zu belegen.

Nach nunmehr 70 Seiten ist, wie es schon ein Vorschreiber formuliert hat, die Abzocknummer mit der Parkscheibe vielfach durchdiskutiert und am Ende. Zeit in die Zukunft zu blicken.

Die Parkscheibe hat ausgedient, jedenfalls in der privatwirtschaftlichen Parkraumüberwachung. Beweggründe sind im Thread schon geschrieben.

Zitat:

@Titanist schrieb am 20. Juni 2020 um 13:54:40 Uhr:

Zitat:

@Moewenmann schrieb am 20. Juni 2020 um 13:36:02 Uhr:

Top Debattenkultur.

Zitat:

@Titanist schrieb am 20. Juni 2020 um 13:54:40 Uhr:

Zitat:

@Moewenmann schrieb am 20. Juni 2020 um 12:22:48 Uhr:

 

Wenn die Parkzeit per Sensor erfasst wird, kannst Du Dir Deine eParkscheibe genau wohin ... eben.

Wie war das vorhin noch gleich mit dem Glashaus?

VG

Günter

Du musst die zeitliche Reihenfolge der Beiträge und die dabei eingesetzten Stilmittel beachten. Für Deine Fantasie kann ich nichts.

„... in das Handschuhfach legen.“

Zitat:

@Moewenmann schrieb am 20. Juni 2020 um 13:57:12 Uhr:

Du lenkst ab. Bitte vergiss nicht, Deine Vermutungen noch zu belegen.

 

[... ]

Hatten wir nicht klargestellt, dass weder du noch ich unsere jeweiligen Aussagen aus erster Hand belegen können?

 

Das einzig halbwegs Handfeste hier, dass ich dazu gelesen habe, war der Merkur-Bericht. In dem wird klar benannt, dass sich mindestens die dort thematisierte Bewirtschaftungsfirma unlauterer Machenschaften bedient.

 

Ebenso wird dort aber unzweifelhaft benannt, dass Beschwerden hierzu vom Eigentümer oder Pächter des Parkplatzes ernst genommen werden. Und die im Zweifel ungerechtfertigte(!) Sanktion zurück genommen wird vom Bewirtschafter.

 

Eigentlich genügt es auch schon, 1 und 1 zusammenzuzählen dafür. Der Ladeninhaber kann kein Interesse an verärgerten oder fernbleibenden Kunden haben. Genau das bekommt er aber bei Abzocke auf seinem Parkplatz.

 

Du sprichst anderen hier das Recht ab, ohne Beweise ihren Standpunkt zu vertreten. Und hast dabei selbst keine dafür, dass der Inhaber sich - völlig widersinnig - gegen seine Kunden stellt. Solange beides so bleibt, sehe ich keinen Sinn darin, mit dir weiter zu diskutieren.

 

Gruß

.SD

Zitat:

@.SD schrieb am 20. Juni 2020 um 14:22:28 Uhr:

 

Eigentlich genügt es auch schon, 1 und 1 zusammenzuzählen dafür. Der Ladeninhaber kann kein Interesse an verärgerten oder fernbleibenden Kunden haben. Genau das bekommt er aber bei Abzocke auf seinem Parkplatz.

Du sprichst anderen hier das Recht ab, ohne Beweise ihren Standpunkt zu vertreten. Und hast dabei selbst keine dafür, dass der Inhaber sich - völlig widersinnig - gegen seine Kunden stellt. Solange beides so bleibt, sehe ich keinen Sinn darin, mit dir weiter zu diskutieren.

Das mi 1&1 klingt nach gesundem Menschenverstand und entsprach vor meiner Teilnahme an diesem Thread tatsächlich meiner Erwartung. Die Diskussion hier hat mir weiter gehende Einblicke gegeben, so dass sich meine Sicht auf die Dinge von weiss nach mittelgrau verschoben hat.

Dass die bisherige Vorgehensweise externer Parkraumbewirtschafter langfristig nur über die „Ansprache“ regulärer Kunden der an die Parkflächen angrenzenden Geschäfte langfristig finanzierbar ist, sollte unstrittig sein. Dabei wird der Umsatz pro Parkeinheit dauerhaft einem Minimum zustreben. Dadurch wird das Bestreben der Bewirtschafter plausibel, die Personalkosten langfristig zu reduzieren. Das ist sehr gut durch die Automatisierung der Parkzeiterfassung (Stichwort Sensoren) zu leisten. Die visuelle Kontrolle aller abgestellten Fahrzeuge nach Parkscheibe und eingestellter Ankunftszeit ist die kostenintensivste denkbare Lösung.

Mit der Einführung von Sensortechnik werden die Karten komplett neu gemischt, so dass die Diskussion von Konsequenzen mir hier im Thread als folgerichtig erscheint. Damit fällt die hundertfach hier geäußerte Position „zu doof um die Parkscheibe auszulegen“ vollständig weg.

Das es meine Forderung nach Belegen für geäußerte Meinungen jetzt Dich getroffen hat tut mir persönlich leid. Ich habe aber für diesen Thread beschlossen einfach nur die Einstellung zu spiegeln, die mir entgegengeschlagen ist. Aus Einzelfallberichten, dass mal eine Vertragsstrafe storniert worden sei, lässt sich nicht herleiten, dass das System insgesamt auf Kundenorientierung ausgelegt wäre. Wie ich oben dargelegt habe ist die Parkscheibe im privaten Sektor IMHO langfristig Geschichte.

Zitat:

@Moewenmann schrieb am 20. Juni 2020 um 14:54:16 Uhr:

 

 

[...] Die Diskussion hier hat mir weiter gehende Einblicke gegeben, so dass sich meine Sicht auf die Dinge von weiss nach mittelgrau verschoben hat.

[...]

Dann ist dir etwas gelungen, was den meisten anderen hier, mich eingeschlossen, offenbar verwehrt geblieben ist. ;) Für wen das nun von Vorteil ist und für wen ein Nachteil, das beurteilt sicher wieder jeder individuell für sich. ;)

 

Zitat:

Dass die bisherige Vorgehensweise externer Parkraumbewirtschafter langfristig nur über die „Ansprache“ regulärer Kunden der an die Parkflächen angrenzenden Geschäfte langfristig finanzierbar ist, sollte unstrittig sein.

Ist es, ja.

 

Wo sich aber die Standpunkte unterscheiden dürften, ist die Frage, was ein "regulärer Kunde" ist. Für mich ist das jemand, der sich - im direkten Sinne des Wortes - ordnungsgemäß verhält. Also die vor Ort geltenden Regeln beachtet.

 

Dazu gehört eben auch die Parkscheibe korrekt auszulegen wo verlangt und die - nach meiner persönlichen Erfahrung stets großzügig gewährte - Parkzeit nicht zu überschreiten. Wer dies, aus welchem Grund auch immer versäumt (so wie ich in genanntem Beispiel aus eigener Vergangenheit), ist in diesem Sinne kein regulärer Kunde. Und wird (wie ich damals) zurecht sanktioniert.

 

Ich bin sicher, du wirst das anders beurteilen. Das respektiere ich. So wie du meine Meinung bitte auch.

 

Zitat:

Dabei wird der Umsatz pro Parkeinheit dauerhaft einem Minimum zustreben. Dadurch wird das Bestreben der Bewirtschafter plausibel, die Personalkosten langfristig zu reduzieren. Das ist sehr gut durch die Automatisierung der Parkzeiterfassung (Stichwort Sensoren) zu leisten. Die visuelle Kontrolle aller abgestellten Fahrzeuge nach Parkscheibe und eingestellter Ankunftszeit ist die kostenintensivste denkbare Lösung.

Mit der Einführung von Sensortechnik werden die Karten komplett neu gemischt, so dass die Diskussion von Konsequenzen mir hier im Thread als folgerichtig erscheint.

[... ]

Da will ich keineswegs widersprechen. Wer zu unlauteren Mitteln greift um sein Geschäft aufrecht zu erhalten, dem eröffnen sich hier meines Erachtens leider vielfältige Möglichkeiten dazu. Deinen Verweis auf eine vielleicht nötige Stoppuhr, weil man andernfalls womöglich eine Strafe kassiert, bevor die Zeit tatsächlich komplett abgelaufen ist, finde ich deshalb nicht unbegründet, ganz im Gegenteil.

 

Aber nenne es naives Beschreiben einer heilen Welt, weil mir einschlägige Erfahrungen fehlen, dennoch bleibe ich bis zum Beweis des Gegenteils (grundsätzlich, nicht im Einzelfall) bei meiner Überzeugung, wonach der Ladeninhaber sich im Zweifelsfall lieber von einem Bewirtschafter verabschiedet, als von einem Großteil seiner Kunden, weil diese sich über jenen übereinstimmend glaubhaft beschweren.

 

Zitat:

Aus Einzelfallberichten, dass mal eine Vertragsstrafe storniert worden sei, lässt sich nicht herleiten, dass das System insgesamt auf Kundenorientierung ausgelegt wäre. [...]

Aus Einzelfallberichten sicher nicht, nein. Aber aus Gründen der wirtschaftlichen Logik sehr wohl. Und wenn weder die Pro- noch die Contra-Fraktion grundsätzlich unanfechtbare Beweise liefern kann, dann halte ich mich eben an diese Logik und das Prinzip des Ockham'schen Messers. Was genau in diesem Thread dich diesbezüglich hat umdenken lassen, so dass aus weiss "mittelgrau" wurde ... ich vermag es nicht zu sagen, schon aufgrund des Umfangs dieses Themas.

 

Gruß

.SD

@Moevermann

Eigentlich war ich mit dem Thema ja durch und habe nur noch mitgelesen.

Aber auch Dein Beitrag ändert nichts an dem Grundsatz die Regeln einzuhalten.

Solange man die einhält spielt es keine Rolle mit welchen Mitteln Verstöße erfasst werden.

Ob der "teurere" Kontrolleur seine "Streife" geht oder der Sensor eine Überschreitung anzeigt ist für den Verstoß doch unerheblich.

Durch die Sensoren werden auch die Karten nicht neu gemischt,der Verstoß wird nur sofort gemeldet,ob er aber auch gleich geahndet werden kann wäre die andere Frage.

Denn bei eingespartem Personal werden sicher nur noch einzelne Kontrolleure die einzelnen Parkplätze nach Bedarf ansteuern.

Der Weg muss auch erst einmal zurück gelegt werden,falls er nicht zufällig gerade um die Ecke ist.

Auch das als "Ersatz dann Linienüberschreitungen geahndet werden ist nicht zu beanstanden.

Auch anständig die Parklücke zu nutzen gehört zu den Regeln,ich kenne keinen der sich über solche Leute nicht aufregt.

Ich bin kein Freund dieser Leute und des System,aber solange das legitim und zulässig ist weil es dem Eigentümer überlassen ist wie er das regelt gibt es kein einziges Argument welches dem Begriff Abzocke auch nur im entferntesten nahe kommt.

Es bgibt da auch keine Falle in die man tappen könnte,also wo liegt die Abzocke?

Ich fahre auf den Parkplatz,nutze die Parklücke richtig und meine digitale Parkscheibe stellt sich automatisch ein.

Dann muss ich nur noch darauf achten die zulässige Parkzeit nicht zu überschreiten,fertig und aus.

Ein Beispiel für die Intelligenz auf Parkplätzen hat mir gestern ein Kumpel erzählt.

Er fuhr auf den Aldi Parkplatz extra auf die entlegenen freien Parkreihen weil er davon ausging das niemand da hin fährt und er mit seinem neuen Wagen Parkrempler vermeiden wollte.

Es kommt was kommen muss,er will aussteigen und genau in diesem Augenblick parkt neben ihm jemand ein so das er sich raus quälen musste.

Muss man nicht weiter kommentieren denke ich,so kommt es mir hier mittlerweile auch vor.

Da gibt es auch keine Meinung von weiß zu mittelgrau zu ändern.

Der Beitrag hier zeigt eindeutig das viele einfach nicht gewillt sind sich auch nur an die einfachsten Regeln halten zu wollen.

 

am 20. Juni 2020 um 16:42

Zitat:

@Bloetschkopf schrieb am 20. Juni 2020 um 15:47:48 Uhr:

@Moevermann

Eigentlich war ich mit dem Thema ja durch und habe nur noch mitgelesen.

Aber auch Dein Beitrag ändert nichts an dem Grundsatz die Regeln einzuhalten.

Solange man die einhält spielt es keine Rolle mit welchen Mitteln Verstöße erfasst werden.

Ob der "teurere" Kontrolleur seine "Streife" geht oder der Sensor eine Überschreitung anzeigt ist für den Verstoß doch unerheblich.

....

Ich bin kein Freund dieser Leute und des System,aber solange das legitim und zulässig ist weil es dem Eigentümer überlassen ist wie er das regelt gibt es kein einziges Argument welches dem Begriff Abzocke auch nur im entferntesten nahe kommt.

Es bgibt da auch keine Falle in die man tappen könnte,also wo liegt die Abzocke?

Ich fahre auf den Parkplatz,nutze die Parklücke richtig und meine digitale Parkscheibe stellt sich automatisch ein.

....

Der Beitrag hier zeigt eindeutig das viele einfach nicht gewillt sind sich auch nur an die einfachsten Regeln halten zu wollen.

Da hast Du aber ausgeblendet, worum hier seit über 70 Seiten diskutiert wurde:

diese platte, eindimensionale Argumentation "Ich halte mich an die Regeln, also gibt es nix zu diskutieren" ist im V&S Forum bei vielen Themen so im 3. bis 5. Post zu erwarten, das übliche "Totschlagargument, Deckel drauf, am besten Schloss dran und Ende des Threads...

tatsächlich wurde zu Recht hinterfragt, ob es systematische Azocke gibt, weil der Parkraumbewirtschafter nicht der Parkplatzeigentümer ist; der Parkraumbewirtschafter kann mit mehr Verstössen besseren Umsatz generieren - was der Interessenlage "nur" Fremdparker zu verhindern entgegensteht;

dieses Problem einer (möglichen) systemimmanenten "Abzocke" kann man nicht mit dem ewigen "Ich halte mich an die Regeln, also gibt es nix zu diskutieren" abtun;

Es ging erkennbar nicht nur um die Verkehrsteilnehmer, die "einfach nicht gewillt sind, sich auch nur an die einfachsten Regeln halten zu wollen" , sondern auch die schusseligen, vergesslichen, gestressten Normalbürger , die mal - unabsichtlich - eine Parkscheibe vergessen;

es ist völlig lebensfremd anzunehmen, dass nicht jeden Tag einige Menschen i.R. eines Augenblicksversagens gegen Regeln verstossen;

während einige Teilnehmer hitzig immer wieder nur über das Einhalten von Regeln diskutiert haben, wurde von anderen ernsthaft die Problematik in verschiedenen Aspekten diskutiert, die dahinter stehen ;

Moevenmann hat den Merkur-Artikel hier verlinkt, ich hatte ebenfalls Links zu Online-Verlautbarungen der Parkraumbewirtschafter gepostet; es ist ein Geschäftsmodell und der Vorwurf der Abzocke ist nicht frei erfunden; hier haben sich schon einige der ausdauerndsten "Forums-Urgesteine" entnervt verabschiedet, weil es nicht den einen gemeinsamen Konsens zu geben scheint;

Die Diskussion dreht sich im Kreis, alles ist gesagt, aber der von Dir geschriebene Satz, Moevenmanns Beitrag ändere nichts an dem Grundsatz die Regeln einzuhalten, ist nun wirklich auch kein Erkenntnisgewinn;

diese Art von Erkenntnis gibt es - ich wiederhole mich da - regelmäßig schon auf der ersten Seite eines Freds im V&S Forum und ist von hier aus gesehen mehrere Schritte zurück;

Gruß rmx

am 20. Juni 2020 um 16:48

Zitat:

@remix schrieb am 20. Juni 2020 um 18:42:01 Uhr:

Die Diskussion dreht sich im Kreis, alles ist gesagt, aber der von Dir geschriebene Satz, Moevenmanns Beitrag ändere nichts an dem Grundsatz die Regeln einzuhalten, ist nun wirklich auch kein Erkenntnisgewinn;

diese Art von Erkenntnis gibt es - ich wiederhole mich da - regelmäßig schon auf der ersten Seite eines Freds im V&S Forum und ist von hier aus gesehen mehrere Schritte zurück;

Und um das noch mal mit einem Beleg zu untermauern, wie weit dieses einsimensionale Denken hier im Forum Einzug gehalten hat, ein Zitat von User Ostelch, der sich hier auf Seite 1 wiederfindet:

Zitat:

Das scheint eine Autofahrerkrankheit zu sein. Sich selbst nicht an Regeln halten und die Sanktion dann als Abzocke bezeichnen. Die Parkscheibenpflicht auf vielen Supermarktparkplätzen ist nun schon ein alter Hut. Spätestens wenn man den Eingang erreicht steht da ein weiteres großes Schild, das auf die Pflicht hinweist. Wer dann trotzdem ohne Parkscheibe parkt, ist nicht zu retten.

Aber schön, dass sich das bis Seite 70 ungefiltert durchzieht. Aber ich glaube da nicht mal an böse Absicht, sondern dies ist eher einem anderen Phänomen geschuldet, welches hier weit verbreitet ist: Der fehlende Wille mal alle Beiträge eines Threads zu lesen. Hier wird meist nach Stichwörten gefiltert, die dann einen sofortigen Beißrefelex auslösen.

Ich bin auch ein schusseliger, vergesslicher und manchmal gestresster Normalbürger.

Die Abhilfe war für 24€ eine digitale zugelassene Parkuhr.

Das hilft auch den anderen vergesslichen,schusseligen und gestressten Normalbürgern.

Oder schreit da jemand wenn er für den gleichen Verstoß im öffentlichen Straßenverkehr genauso bezahlen muss wenn die Politessen unterwegs sind?

Ja,die werden dafür sogar beleidigt,bespuckt und angepöbelt,das sind aber sicher auch alles Abgezocktr die mal eben vergessen haben den Parkschein zu ziehen,die Parkscheibe zu benutzen,den Bürgersteig nicht zu blockieren oder nur etwas über der Zeit waren.

Bin ich froh das ich keinen solcher „Moralisten“ kenne.

Die haben im öffentlichen Raum auch die gleichen Regeln mit dem entsprechenden Gebührensätzen.

Also heißt das auf gut Deutsch das es im öffentlichen Raum allgemein akzeptiert wird und im privaten Raum,absolut legal übrigens,wird es als Abzocke empfunden.

Auch im öffentlichen Raum wird dieses System genutzt,in jeder Innenstadt quasi in denen es Parkplätze mit Parkscheibe oder Parkschein gibt.

Macht also null Unterschied.

Der vorherige Post trifft es,zum Glück färbt Ignoranz nicht ab.

Wenn ich für meine Dummheit bezahlen muss ärgere ich mich über einen,mich selbst.

Ich habe das schon einmal geschrieben:

Schaut mal in den Spiegel,dann sieht man den Schuldigen sehr genau.

Jetzt bin ich hier wirklich durch,sonst laufe ich echt Gefahr mich mit kollektiver Borniertheit anzustecken.

Wie jetzt hier zu lesen ist, wird zunehmend von der Parkscheiben-Pflicht auf Sensoren umgestellt ohne die Parkdauer zu verändern. Damit wird "Vergesslichkeit" nicht mehr sanktionierbar. Ist das jetzt ein Vorteil oder Nachteil für Kunden? Weiterhin wird nun erwähnt, dass man bei der Sensorvariante eine Stoppuhr benötigen würde. Brauchte man die vorher nicht? Man hat eingeparkt auf die Uhr geschaut, die Scheibe eingestellt und wusste wann die 2h rum sind. Jetzt parkt man ein, schaut auf die Uhr und weiß, wann die 2h rum sind. Ist das nun besser oder schlechter für die Kunden? Wie lautet jetzt der konkrete Vorwurf an die externen Bewirtschafter? Das Kontrolleure entbehrlich sind und durch Technik ersetzt werden?

Zitat:

@zille1976 schrieb am 20. Juni 2020 um 18:48:24 Uhr:

Aber schön, dass sich das bis Seite 70 ungefiltert durchzieht. Aber ich glaube da nicht mal an böse Absicht, sondern dies ist eher einem anderen Phänomen geschuldet, welches hier weit verbreitet ist: Der fehlende Wille mal alle Beiträge eines Threads zu lesen. Hier wird meist nach Stichwörten gefiltert, die dann einen sofortigen Beißrefelex auslösen

Dafür lieferst du selbst auch auch glaich das beste Beispiel ab!

 

Grüße vom Ostelch

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