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Abnehmbare Anhängerkupplung sitzt fest

VW Touran 1 (1T)

Hallo allerseits,

Meine (ab Werk eingebaute) AHK sitzt fest und lässt sich nicht mehr abnehmen.

Genaue Typbezeichnung kenne ich nicht, aber die Kupplung sieht aus wie diese hier (auch mit diesem weissen Kunststoffstreifen zur Abdeckung des Schlüssellochs).

Schlüssel kann ich einstecken und drehen.

Das Handrad kann ich ebenfalls ziehen und drehen.

Aber der Kugelhals lässt sich auch nicht durch Rütteln lockern.

Habe die AHK zum ersten mal benutzt. Morgens angebracht und wollte sie abends wieder abnehmen. Bei allerschönstem Wetter (es kann also kein Dreck reingekommen sein).

Beim Einsetzen ging es etwas hakelig, ging dann aber doch. Jetzt bekomme ich sie nicht mehr ab.

In diversen Foren steht, sie soll ordentlich gefettet werden. Aber um zu fetten muss sie ja erst einmal wieder ab. Wie bekomme ich das Ding denn nun zerstörungsfrei wieder runter?

Beim Unfreundlichen müsste ich das Auto für einen ganzen Tag abgeben. Berechnen wird er mir dann vermutlich ein mehrfaches des AHK-Preises :-(

Wer hat den entscheidenden Tipp?

Beste Antwort im Thema

Da ich mit meinem Rentnergolf und 750 kg Anhänger am Do. zur HU Vorstellig werden muss, hatte ich letze Woche vergeblich versucht, die Kupplungsstange mit der Aufnahme zu vereinen. Auch hier war das Fett ranzig und das bestreichen von außen hilft nun mal gar nichts.

Paar Tropfen Nähmaschinenöl (harzfrei), auf die entspannten Kugeln, damit das Öl auch ins innere gelangt, wirken aber Wunder. Jetzt funzt es wieder wie neu.

@ jw9,

ich glaube, dass du dir zu viele Gedanken machst oder du guckst zu viel Gerichts- TV. :rolleyes:

Die Verriegelung ist immer noch reine Mechanik, da hat das Schmiermittel die Funktion. dass alles flutscht. Nicht mehr und nicht weniger. Man kann auch den Teufel an die Wand malen.

 

Gruß

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Dann muss du mit der AHK mal etwas lauter reden. Nicht unbedingt mit nem Stahlhammer, aber ordentlichen Kunststoffklopper und mal etwas betüddeln oder mit einem 1 m Scheidholz Überzeugungsarbeit leisten. Aber auch wirklich entriegeln und festhalten.

Gruß

Hallo, das wird nur mit sanfter Gewalt gehen. Auf einer Bühne hoch heben und dann mit einem Gummihammer nachhelfen. Vielleicht einen Helfer mit dazu nehmen. Fetten hätten du Sie vor dem benutzen. Aber das weißt Du ja jetzt auch.

Hallo,

vor dem "klöppern" evtl. noch mit Rostlöser einsprühen (es reicht im Bereich der schrägen Flächen) dann fällt Dir das dingens schon fast so in die Hände...

gruß

Markus

Ich ging halt davon aus, dass das mit dem Fett bereits vom Hersteller orderntlich gemacht worden wäre.

Verrostet sah das Teil vorher nicht aus. Ganz im Gegenteil!

Ich bin mir auch nicht wirklich sicher, ob wirklich der Konus festsitzt, oder ob nicht eher der Verriegelungsmechanismus die Kügelchen nicht freigibt. Irgendwie habe ich das Gefühl, das letztere ist der Fall. Dann wird vermutlich auch das Hauen keine Besserung bringen...

Hatte ich auch schon. Aber nach dem die Kupplung von Oktober bis März ständig drauf war. Bei Wind und Wetter, Eis und Schnee, Regen und gesalzenen Straßen. Alles ordentlich entriegeln und leichte Schläge mit 'nem Gummihammer (wie schon beschrieben) "auf den Hinterkopf". Bums, fiel das Teil ab. Nach dem Abnehmen der Kupplung den Führungsschacht mit der mitgelieferten Plasteabdeckung vor Schmutz und so schützen.

Gruß

cf

OK, ab ist die jetzt.

Mit einem Gummihammer hing das problemlos... Es reichten ganz leichte schläge.

Irgendwelhen Rostansatz ist da nicht erkennbar.

Welches Fett nehme ich hier? WD40 oder sowas ist vermutlich eher nicht geeignet...

Wie alt ist die AHK denn jetzt? Das Fett im innern der Kupplungskugel wird mit der Zeit ja auch immer fester. Mit außen was anschmieren ist es da nicht getan. Kann dir aber auch nicht raten, das Dingens zu zerlegen, denn es ist ein Sicherheitsteil. Mit ein bissel klopfen habe ich meine noch immer gelöst bekommen und die ist meistens die 8 Sommermonate dran.

am 22. April 2015 um 5:11

Fett in der Kupplungs-Kugel????????? Dachte, das Ding wäre aus Voll-Metall...

Dachte, es geht um das Abnehmen der Kupplung a'la Westfalia oder ORIS....

Habe auch jahrzehntelange Erfahrungen mit diesen Westfalia-Steck-AHKs, und hatte solche Probleme nie.

Die Steckhülse muss natürlich gefettet sein. So fett und schmierig wie möglich!

Keinesfalls MoS-Öl, oder Sachen, wie WD-40: Da braucht es richtig gutes "Fett"!!

Diese unsäglichen "Sprays" spülen nur das gute Fett zusätzlich noch raus...

Dazu gibt es Fett in Tuben.

Da muss man sich schon die Finger schmutzig machen, oder eben gegen Geld in die Werkstatt gehen.

So Long...

Um die Fett-Frage zu klären, habe ich mal bei Oris angerufen. Antwort:

Zitat:

Sie dürfen das garnicht machen! Das darf nur eine Werkstatt!"

Die Frage muss also heissen: "Welches Fett würde eine Werkstatt verwenden? Und wie würde die Werkstatt vorgehen, um das Teil vorschriftsmäßig einzufetten?"

am 22. April 2015 um 13:32

Diese steckbare AZV ist sehr sensibel. Nachdem beim Neufahrzeug der Haken gar nicht in die Zugvorrichtung einrasten wollte, wurde dieser beim Händler ausgetauscht. Nicht nachvollziehbar, wo das Problem lag. Kugel-Auslösung funktionierte. Kein offensichtlicher Defekt. Die Lieferung aus dem VW Ersatzteillager funktionierte sofort - und bis heute.

Habe diesen Haken im Bereich der Kugeln mit Liqui Moly Wartungsspray weiß eingesprüht, nachdem er nach der ersten Verwendung auch schlecht herabfiel.

http://www.amazon.de/.../ref=sr_1_1?...

Habe dieses Spray auch beim vorigen Touran verwendet - und hatte 7 Jahre keine Probleme mit dem Einführen und Entnehmen des AZV-Hakens.

Laut Spezifikationen kann man dieses Produkt gut dafür verwenden. Die Werkstätten verwenden dies auch häufig zum Schmieren der Türscharniere und Fangbänder.

Für die Verriegelungsmechanik würde ich auch so ein Fettspray empfehlen, z.B. von der Firma cartechnic "Weißes Fettspray mit PTFE", gibts bei Stahlgruber für 5 EUR und ist sehr gut, auch für Türscharniere, Türschlösser usw. Verwende ich seit vielen Jahren. Die Führungsflächen kann man zusätzlich noch mit Universalfett einschmieren, gibt es z.B. auch von cartechnic.

Da es ein sicherheitsrelevantes Teil ist, gibt es doch mit Sicherheit eine Vorschrift, welches Fett zu verwenden ist und wie genau dieses einzubringen ist.

Wo ist diese Vorschrift zu finden?

Eine Werksatt wird ja auch nicht das erst-beste Fett nehmen, das gerade in Griffweite ist?

Die Werkstätten machen sich da viel weniger Gedanken als du. Das Kupplungsding ist ja auch nicht irgendwelchen Drehzahlen ausgesetzt. Hauptsache es flutscht ordentdlich.

Zitat:

@Golfschlosser schrieb am 24. April 2015 um 12:38:09 Uhr:

Die Werkstätten machen sich da viel weniger Gedanken als du. Das Kupplungsding ist ja auch nicht irgendwelchen Drehzahlen ausgesetzt. Hauptsache es flutscht ordentdlich.

Genau. Klar ist es an manchen Stellen wichtig, genau das richtige Fett zu verwenden, aber da geht es meistens um Materialverträglichkeiten (z.B. Gummidichtungen und Fett geht nicht in jeder Kombination gut), Temperaturbeständigkeit (Bremsenteile, Abgasstrang usw.) usw... Beim Kugelkopf geht es ja nur darum, die Verriegelung vor Klemmen und Korrosion zu schützen.

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