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Abholung des Autos vom Händler mit Finanzierung: ein- oder zweizeitig?

Themenstarteram 24. Mai 2021 um 19:56

Hallo in die Runde,

ich habe ein gutes Angebot für einen jungen gebrauchten PKW von einem offiziellen Händler gefunden und möchte das überwiegend finanzieren lassen (mit einer ganz geringen Anzahlung aus dem Eigenkapital).

Das Problem ist, dass der Händler über 400km weit weg ist, und ich überlege mir gerade, wie das Ganze mit der Probefahrt / dem Kaufvertrag / der Finanzierung so abzuwickeln, dass ich das Auto nach der Probefahrt gleich mitnehmen kann (falls alles passt), ohne dass ich noch einmal hinzufahren muss.

Ich bespreche das natürlich mit dem Händler noch, aber habt ihr auch ähnliche Erfahrungen?

Die Idee ist so:

1. Morgen gleich Finanzierung anzufragen (ich sehe kein Problem mit der Zusage, das Auto könnte ich auch aus eigenen Mitteln bezahlen, bräuchte aber freies Geld vorrätig). Falls das Auto doch nicht passt, dann gibt es auch einen Rückgaberecht von 14 Tagen.

2. zum Händler fahren, dort eine Probefahrt, falls alles passt, dann den Kaufvertrag unterschreiben.

Wie läuft es dann normalerweise ab: geben sie das Auto erst ab, wenn das Geld auf ihr Konto landet? Dann kann ich die 2. Fahrt dorthin nicht vermeiden...

Das Thema ist natürlich auch das Überführungskennzeichen - mit der Hoffnung, dass der Händler das zügig besorgen kann (bei uns gibt es Termine bei der Zulassungsstelle frühestens in 2 Wochen).

Oder habe ich ganz falsche Vorstellungen?

Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße :)

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7 Antworten

a) ohne Geld läuft da nichts

b) und ohne Versicherung und Zulassung brauchst du ein Nummernschild mit Kurzzeitzulassung

c) genaueres erfährst du nur vom Händler

Alles an einem Tag halte ich für zeitlich zu knapp kalkuliert.

Vorschlag für den Ablauf, nach meiner Erfahrung mit Gebrauchtwagen-Kauf vom Vertragshändler:

1. Besuch:

Probefahrt, bei Kaufentschluss Vertragsunterzeichnung, ggf. gegen Anzahlung Aushändigung der Kfz-Papiere

Wartezeit:

Händler bereitet Übergabe vor, macht ggf. Inspektion oder TÜV neu

Käufer besorgt Geld in bar oder überweist (falls Händler nicht insolvenzgefährdet), schließt Versicherung ab und macht Zulassung auf schwarze Kennzeichen

2. Besuch: Übergabe, ggf. Bezahlung, Heimfahrt mit eigenen Kennzeichen

Und dann hoffentlich kein

3. Besuch:

Behebung von Mängeln (Gewährleistungsanspruch)

Einer der Knackpunkte des ganzen:

Da Du 2 Wochen Zeit hast eine Finanzierung zu widerrufen, womit dann dein Kaufvertrag (üblicherweise) auch gleich hinfällig wird, wird dir ein wildfremder und hunderte KM entfernter Händler vor Ablauf dieser Frist kein Auto aushändigen wollen.

Fällt dir nämlich nach 13 Tagen ein, daß Finanzierung und Auto (meist ist es umgekehrt :p) doch nicht so ganz dein Fall sind oder Du was besseres gefunden hast, kann der Händler dir, seinem Geld und seinem Auto hinterher rennen.

Ausnahmen bestätigen die Regel, aber ich denke an einem Tag wird das nix.

Die wenigsten Händler haben die Dokumente im AH und sind auch nicht gewollt,den Wagen gleich Rauszurücken.

Nicht mal wenn man das Geld in der Hose hat.

Bei Finanzierung muss dieser erst mal von der Bank zugestimmt werden.

Ist das Auto so etwas besonderes, dass es genau "der" sein muss bei einem 400 km entfernten Händler? Ich würde mir einen Wagen suchen bei einem Händler, der deutlich näher an dem eigenen Wohnort ist. Begründung: siehe die Beiträge zuvor.

Und für mich noch ganz wichtig bei einem Gebrauchtwagenkauf: Eine Probefahrt alleine reicht nicht, um Mängel aufzuspüren. Dazu gehört auch noch die fachmännische neutrale Beurteilung des Wagens, sei es durch einen Freund mit Fachkenntnissen oder durch den Besuch bei einem Gutachter o.ä.

Würde mich wundern wenn das klappt.

1. Wie oben schon steht wird das Fahrzeug vor der Übergabe üblicherweise vorbereitet. Also ggf. Service, Aufbereitung, Übergabe Check, etc.

Je nachdem was zu tun ist, und wie die Werkstattauslastung ist wird das an einem Tag eher knapp.

2. Der Händler würde ein ziemlich hohes Risiko eingehen, dir das Auto auszuhändigen bevor er das Geld hat, und bevor die Widerrufsfrist der Finanzierung abgelaufen ist.

3. Die Finanzierung setzt üblicherweise voraus, dass die Anzahlung beim Händler eingegangen ist, das Fahrzeug auf den Kunden zugelassen ist, und die Unterlagen alle im Original bei der Bank eingegangen sind. Wenn das nicht kumulativ erfüllt ist, darf der Händler das Auto von der Bank aus gar nicht rausgeben.

Wenn du das Geld hast wie du schreibst warum bezahlst du das Auto dann nicht sofort ???? :confused:

Wenn dann irgendwann Geld fehlt kannst du immer noch was leihen

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