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Abgeschleppt, obwohl ich parken durfte!!

Themenstarteram 5. Mai 2018 um 20:30

Ich habe heute mein Mietauto am rechten Fahrbahnrand gemäß den Vorgaben der StVO geparkt. 2 Minuten später kam die Polizei. Der Beamte sagte, dass ich generell nicht auf Fahrbahnen parken darf. Ich verwies auf die StVO und darauf, dass es kein Halteverbotsschild gibt. Auch nannte ich diverse Straßen, wo jeder täglich auf der Straße parkt (legal).

Er sagte, dass er nicht dafür da ist, mir die StVO zu erklären und bat mich, wegzufahren. Ich verwies erneut auf das Gesetz und sagte, dass ich nicht wegfahren werde.

Daraufhin ordnete er einen Abschlepper an und der Mietwagen wurde vor meinen Augen abgeschleppt.

Jetzt ganz ehrlich: Gegen welche Vorschrift soll ich verstoßen haben? Sind wir hier echt schon im Polizeistaat, wo sich Beamte über das Gesetz stellen? In jeder 30er-Zone parken Autos am Fahrbahnrand, sogar dort, wo es nur 1 Spur pro Fahrstreifen gibt.

Beste Antwort im Thema

Ich sage mal so ohne eine rechtliche Begründung: Ich wäre niemals auf die Idee gekommen, dort zu parken. Ich würde damit eine von zwei Fahrspuren blockieren. Man braucht aus meiner Sicht nicht für alles ein Verbotsschild. Normaler Verstand dürfte auch ausreichen.

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am 8. Mai 2018 um 14:53

Daneben stehen aber fahrlässige und vorsätzliche Verkehrsbehinderungen, die ein unzulässiges Verhalten im Sinne der nationalen Straßenverkehrsordnungen darstellen. Sie sind buß- oder straffähig, insbesondere bei grober Fahrlässigkeit oder Mutwillen. Dann obliegen die obengenannten Maßnahmen letztendlich der Polizei, so können etwa Verkehrsbehinderungen durch Fahrzeuge eine unverzügliche Abschleppung des Fahrzeuges zur Folge haben, oder Veranstaltungen sofort unterbrochen oder beendet werden. Eine Verkehrsbehinderung ist das Hindern oder die Beeinträchtigung eines Verkehrsteilnehmers am Fortkommen.

Quelle; Wikipedia Straßenverkehr

Dann solltest du mal häufiger Wikipedia und Google nutzen ;-) Man muss nur lange genug suchen, um zu lesen, was man lesen möchte.

 

Sofern dem TE die Verkehrssituation nicht bewusst ist, bin ich bei ihm, dass man dort parken darf.

Jedoch wurde er gebeten das Fahrzeug dort zu entfernen und dafür gibt es meistens einen Grund (vor allem, wenn wie hier, freie Parkplätze vorhanden waren) und da bin ich dann doch wieder bei der Meinung des Polizisten.

Also, ich fasse mal zusammen:

Der TE parkt auf der Brücke, weil er im"Planten&Blohmen" (einem Park neben dem Messegelände) zu einer Veranstaltung will.

Dazu überquert er die Fahrbahn und macht ein Foto seines mutterseelenallein stehenden Minis macht.

Eineinhalb Stunden später kommt er (zufällig) genau zu dem Zeitpunkt an seinem Wagen an, als die Polizei ihm ein Knöllchen verpasst.

Jetzt wird es schwierig, denn er hat einerseits ein Foto mit dem Knöllchen, wo die POL bereits wieder weg ist, aber der Wagen noch immer da steht. Andererseits soll die POL vor Ort geblieben sein, bis der Abschlepper den Wagen entfernt hat.

Ja wie denn nun? Waren die Polizisten zwischendurch mal schnell einen Döner holen? Oder waren sie gar nicht da? War es am Ende gar nicht Dein Auto? Hast Du den Wagen vielleicht nur vorher fotografiert und dann später noch einmal mit Knolle, um jetzt hier eine Welle loszutreten?

Tut mir leid, aber die ganze Sache ist von vorne bis hinten nicht stimmig! Einzig ein Bild mit dem Schlepper kann jetzt noch einen minimalen Prozentsatz von Glaubwürdigkeit erzielen.

Unabhängig von der Story, die sich so wohl eher nur in der Phantasie des TE abgespielt hat, bleibt die Frage mit der Erlaubnis im Raum stehen. Allerdings kenne ich die Stelle und ich zweifle massiv an den minimalen 3m. Die Spuren sind recht schmal, insofern wird da des Pudels Kern liegen. Leider kam diese Info in den Gedanken unseres TE nicht vor, daher hat er diese seltsame Geschichte drum herum konstruieren müssen...

Zitat:

@fire-fighter schrieb am 8. Mai 2018 um 16:59:08 Uhr:

Also, ich fasse mal zusammen:

Der TE parkt auf der Brücke, weil er im"Planten&Blohmen" (einem Park neben dem Messegelände) zu einer Veranstaltung will.

Dazu überquert er die Fahrbahn und macht ein Foto seines mutterseelenallein stehenden Minis macht.

Eineinhalb Stunden später kommt er (zufällig) genau zu dem Zeitpunkt an seinem Wagen an, als die Polizei ihm ein Knöllchen verpasst.

Falsch! Offensichtlich hast du den Thread nicht von Anfang an verfolgt/gelesen? ;)

Kernaussagen des TE:

1. Er hat bewusst bzw. nach seinen Worten "zum Test" dort geparkt, um zu sehen, was passiert. Deshalb hat er Fotos gemacht und ist beim Auto geblieben bzw. hat gewartet. (Er wollte zu Planten & Blomen, hatte aber nach eigener Aussage noch 1 Std Zeit)

2. Der TE hat folgenden Zeitablauf angegeben ab Abstellen des Autos auf der Brücke: 5 Min. bis Eintreffen der Polizei, 10 Min. Diskussion mit Polizei und Erhalt der Abschleppanordnung, weitere 30 Min. bis Ankunft des Abschleppers. Der TE war die ganze Zeit am Auto und hat weiters angegeben, dass das Auto "vor meinen Augen abgeschleppt" wurde.

 

Zitat:

@Bernd_Clio_III schrieb am 8. Mai 2018 um 13:30:31 Uhr:

Fragen wir doch mal jemanden, der in der Praxis mit sowas konfrontiert werden könnte.

@Uhu110: Verzeih mir, dass ich dich mal so anticker. Aber vielleicht kannst du uns helfen. Was könnte hier der Grund für ein Abschleppen sein? Bzw. auch: Darf man da stehen oder nicht?

Reichen dir AS60s Aussagen nicht? Oder brauchst du eine Zweitmeinung. Da die erste Meinung bereits mit der Meinigen übereinstimmt, brauche zumindest ich keine zweite oder gar anderslautende Meinung mehr. Abgesehen davon sind wir uns doch ohnehin alle einig, dass man da nicht stehen SOLLTE. Wenn's jemand unbedingt ausprobieren will, kann er's ja machen. Aber hinterher bitte nicht heulen.

Welch ein Zufall, der TE stellt das Auto ab und nur 5 Minuten später kommt die Polizei vorbei?

Alleine das ist schon unwahrscheinlich, selbst wenn er sie gerufen hätte wären sie nicht nach 5 Minuten vor Ort.

Er diskutiert 10 Minuten, ok wenn die Polizei da war, glaubwürdig.

Dann dauert es 30 Minuten bis der Abschlepper da ist, was machte der TE in der Zeit? Seelenruhig daneben stehen und zusammen mit der Polizei auf den Abschlepper warten, dabei noch ein Foto machen wo zwar ein vermeintlicher Strafzettel, aber keine Polizei zu sehen ist?

Auch wieder unwahrscheinlich!

Unwahrscheinlich ist auch das der TE dort wissentlich parkt, selbst weiß das es ungünstig ist und im Nachhinnein genau das eintritt was der TE provozieren wollte, nämlich das die Polizei ihn vermeintlich Unrechtmäßig abschleppt. Was hätte der TE gemacht wenn die Polizei ihn da hätte stehen lassen oder ihn einfach nur nett gefragt hätte warum er dort grade stehen muss?

Des weiteren, macht er sich die Mühe, das Fahrzeug von der anderen Seite zu fotografieren, andersherum aber kein Foto vom Strafzettel oder Abschlepper?

Anders gesagt, der TE dokumentiert alles, aber grade das was seine Geschichte als wahr darstellen würde dokumentiert er nicht!

Alles in allem eine sehr weit hergeholte Geschichte!

Wo bleibt denn nun @Uhu110

Oder die Stellungnahme der Hamburger Polizei oder des Innensenators :o :D :p

Zitat:

@DB NG-80 schrieb am 8. Mai 2018 um 17:35:19 Uhr:

Welch ein Zufall, der TE stellt das Auto ab und nur 5 Minuten später kommt die Polizei vorbei?

Alleine das ist schon unwahrscheinlich, selbst wenn er sie gerufen hätte wären sie nicht nach 5 Minuten vor Ort.

Er diskutiert 10 Minuten, ok wenn die Polizei da war, glaubwürdig.

Dann dauert es 30 Minuten bis der Abschlepper da ist, was machte der TE in der Zeit? Seelenruhig daneben stehen und zusammen mit der Polizei auf den Abschlepper warten, dabei noch ein Foto machen wo zwar ein vermeintlicher Strafzettel, aber keine Polizei zu sehen ist?

Auch wieder unwahrscheinlich!

Unwahrscheinlich ist auch das der TE dort wissentlich parkt, selbst weiß das es ungünstig ist und im Nachhinnein genau das eintritt was der TE provozieren wollte, nämlich das die Polizei ihn vermeintlich Unrechtmäßig abschleppt. Was hätte der TE gemacht wenn die Polizei ihn da hätte stehen lassen oder ihn einfach nur nett gefragt hätte warum er dort grade stehen muss?

Des weiteren, macht er sich die Mühe, das Fahrzeug von der anderen Seite zu fotografieren, andersherum aber kein Foto vom Strafzettel oder Abschlepper?

Anders gesagt, der TE dokumentiert alles, aber grade das was seine Geschichte als wahr darstellen würde dokumentiert er nicht!

Alles in allem eine sehr weit hergeholte Geschichte!

Der hatte ja Langeweile. Eigentlich, so schrieb er hier irgendwo, wollte er zu einer Veranstaltung in Planten un Blomen, hatte aber noch 1 Stunde Zeit. Logisch, dass man diese Zeit als aufrichtiger Bürger nutzt, um mal wieder die Qualität der Verkehrsüberwachung durch die örtlichen Polizeikräfte zu prüfen. Vielleicht hat er ja mit Rücksicht auf die begrenzte zeit bis zum Veranstaltungsbeginn die Polizei selber gerufen, damit nicht zu viel Zeit mit Warten draufgeht und für die eigentliche Prüfung dann keine Zeit mehr bleibt. ;)

Grüße vom Ostelch

Über allem schwebt der Spruch von Karl dem Zweifler: "Erzählen kann man viel".

Zitat:

@Bernd_Clio_III schrieb am 8. Mai 2018 um 13:30:31 Uhr:

Auch wenn es ein rein provokanter Ausgangsbeitrag gewesen sein dürfte, so ist es doch in gewissem Maße interessant - ob man da stehen DARF obwohl man es nicht SOLLTE.

Fragen wir doch mal jemanden, der in der Praxis mit sowas konfrontiert werden könnte.

@Uhu110: Verzeih mir, dass ich dich mal so anticker. Aber vielleicht kannst du uns helfen. Was könnte hier der Grund für ein Abschleppen sein? Bzw. auch: Darf man da stehen oder nicht?

Danke. :)

War oder ist Uhu110 nicht auf der Autobahn aktiv. Da parkt man nicht ganz soviel. Ich glaube er ist froh, wenn er überhaupt noch links abbiegen kann. Auf der Bahn geht´s ja immer nur rechts rum:D

Kleiner, ihm wahrscheinlich bekannter Scherz.:)

Zitat:

@Ostelch schrieb am 8. Mai 2018 um 17:41:50 Uhr:

Der hatte ja Langeweile. Eigentlich, so schrieb er hier irgendwo, wollte er zu einer Veranstaltung in Planten un Blomen, hatte aber noch 1 Stunde Zeit. Logisch, dass man diese Zeit als aufrichtiger Bürger nutzt, um mal wieder die Qualität der Verkehrsüberwachung durch die örtlichen Polizeikräfte zu prüfen.

Und genau in dieser Stunde, spielt sich eine so "denkwürdige" und für Motor-Talk passende Geschichte ab.

Genau das ist es ja was die Geschichte unglaubwürdig macht, es passt in der Geschichte einfach alles zu sehr ineinander.

Zitat:

@Blubber-AWD schrieb am 8. Mai 2018 um 16:37:14 Uhr:

Schubbie, grundsätzlich hast du schon Recht, so ein Platzverweis ist theoretisch möglich. Nur: Auch der hat eben nachprüfbare, justiziable Voraussetzungen.

Das war in HH, wenn ich das recht in Erinnerung habe. Also gilt § 12a SOG (Hamburg):

Zitat:

@Blubber-AWD schrieb am 8. Mai 2018 um 16:37:14 Uhr:

Zitat:

§ 12 a

Platzverweisung

Eine Person darf zur Gefahrenabwehr vorübergehend von einem Ort verwiesen oder ihr darf vorübergehend das Betreten eines Ortes untersagt werden.

So, da ist zunächst mal von "einer PERSON" die Rede. Nicht vom Abschleppen eines KFZ.

Dann ist Voraussetzung, dass dies "zur Gefahrenabwehr" geschieht.

Kein Polizist, der bei Verstand ist, zieht sich diesen Schuh ohne Not an.

Das Schleppen des Fahrzeug richtet sich zumindest in NRW nach § 52 PolG. Beauftragt wird hier der Schlepper. Platzverweis ist hier völlig fehl am Platz. Wie schon gesagt, der richtet sich gegen Personen.

Liegt diese Brücke eigentlich laut Beschilderung außerhalb oder innerhalb geschlossener Ortschaften. Wäre auch eine interessante Frage.

Außerhalb ist ja bekanntlich das Parken auf Vorfahrstraßen am Fahrbahnrand verboten.

Zitat:

@DB NG-80 schrieb am 8. Mai 2018 um 17:48:51 Uhr:

Zitat:

@Ostelch schrieb am 8. Mai 2018 um 17:41:50 Uhr:

Der hatte ja Langeweile. Eigentlich, so schrieb er hier irgendwo, wollte er zu einer Veranstaltung in Planten un Blomen, hatte aber noch 1 Stunde Zeit. Logisch, dass man diese Zeit als aufrichtiger Bürger nutzt, um mal wieder die Qualität der Verkehrsüberwachung durch die örtlichen Polizeikräfte zu prüfen.

Und genau in dieser Stunde, spielt sich eine so "denkwürdige" und für Motor-Talk passende Geschichte ab.

Genau das ist es ja was die Geschichte unglaubwürdig macht, es passt in der Geschichte einfach alles zu sehr ineinander.

Manche Leute verstehen es eben, ihre Lebenszeit optimal zu nutzen. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie enttäuscht der TE gewesen wäre, wenn die Polizei ihn hätte gewähren lassen. Wo er doch so einen schönen provokativen Parkplatz gefunden hatte. ;)

Grüße vom Ostelch

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