A6 4G einwintern
Hallo Leute!
Nachdem ich im Dezember einen Firmenwagen bekomme, möchte ich meinen A6 „einwintern“.
Wollte mich jetzt erkundigen, worauf ich achten sollte, wenn das Fahrzeug ein halbes Jahr oder sogar länger steht.
Habe gehört, dass man den Reifendruck jedenfalls erhöhen sollte. Falls das stimmt, auf wieviel Bar sollte ich die Reifen aufpumpen?
Die Batterie abzuklemmen, wird keine Option sein, nehme ich am. Dachte daran, ein Batterieerhaltungsgerät anzuschließen. Wenn das eine Option ist, könnt ihr mir dann vielleicht eine Empfehlung nennen, welches Erhaltungsgerät ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis hat und für diesen Zweck gut geeignet ist?
Gibt es sonst noch Dinge, auf die ich achten sollte?
Vielen Dank Vorab, lG
Immo
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5 Antworten
An erster Stelle auf einen trockenen Platz achten sonst sind die Bremsscheiben direkt vergammelt bzw. KFZ sowieso gereinigt/trocken abstellen.
Gebläse/Heizung ohne eingeschalteter Klimaanlage laufen lassen wegen der Feuchtigkeit.
Ich stelle in meinen C4 immer ein Behälter Raumentfeuchter wegen Schimmel.
Je nach Unterstand den Frostschutz prüfen / sollte man in der Regel sowieso.
Luftdruck weiß ich nicht da die Reifen eh nichts mehr sind.
Batterie laden hast du ja schon beachtet ich z.B. lade meine alle paar Wochen einfach wieder auf habe aber kein Erhaltungsgerät oder ähnliches geht jetzt schon drei Jahre gut.
Im Drei-Monats tackt bewege ich ihn für eine Stunde oder so.
Bei Dieselfahrzeug darauf achten wenn er mit Sommerdiesel abgestellt wird/kann im Winter Probleme geben.
Ich überwintere seit 2017 meine TT Roadster, ich mache vorher immer den Tank voll, mache die Fenster ein Stück auf und klemme ein Erhaltungsladegerät an. So bleibt das Cabrio für 5-6 Monate in der unbeheizten Garage stehen.
Einmal habe ich vergessen die Fenster ein Stück zu öffnen und das ganze Cockpit hatte eine Art Schimmelschicht und einmal habe ich vergessen das Ladegerät anzuklemmen und im Frühjahr war die Batterie tiefentladen und defekt.
Wir überwintern seit Jahren mehrere Oldtimer und Cabrios. Diesel und Benzin.
Wir tanken alle Fahrzeuge immer halb voll.
Wichtig bei Diesel-Fahrzeugen ist es, nach Möglichkeit den Tank ganz leer zu fahren und Aral Ultimate Diesel in Winterqualität zu tanken.
Das ist der einzige Tankstellendiesel der tatsächlich keinen Bio-Anteil hat - siehe hier: Link zu Aral (6. Frage/Zeile)
—> Das beugt der sog. Dieselpest vor. Wir hatten das tatsächlich einmal und war eine dumme vermeidbare Arbeit.
Ist aufgrund Jahreszeit noch kein Winterdiesel verfügbar, gibts einen Zusatz, der genau das gleiche macht und einfach zum möglichst bio-freien Sommerdiesel in den Tank gegeben wird - KLICK
Ladegeräte haben wir die kompakten von Ctek dranhängen, z. B. das hier
Die verbrauchen wenig Strom und erledigen den Job perfekt. Hier gibts auch spezielle für AGM-Batterien - die arbeiten dann mit höheren Ladeströmen.
Wenn über den Sommer viel gefahren wurde, machen wir vorm Einwintern einen Ölwechsel, plus kurzes Warmfahren ~50 km.
Bei nur wenig Bewegung (1000 km und weniger) machen wir nach der Standzeit einen Ölwechsel, um frisch in die neue Saison zu starten. Dazu gibt es aber verschiedene Meinungen.
Teilweise kommt in die Motoren der Ölzusatz Liqui Moly Ceratec mit guten Erfahrungen.
BP hat auch Ultimate Diesel mit 0% Bio-Diesel.