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A6 4,2 "lahmes" Automatikgetriebe

Audi A6 C5/4B
Themenstarteram 11. August 2010 um 15:45

Hallo A6-Gemeinde,

ich überlege, mir einen A6 4,2 Avant Quattro zuzulegen. Bei der Probefahrt eines anvisierten Exemplares (Bj. 2002, rd. 100 TKM) fiel mir auf, dass der Wagen aus dem Stand heraus recht griffig losgeht, aber wenn ich z. B. mit Tempo 80 auf der Landstraße fahre und einen Zwischenspurt hinlegen will, wird's unerwartet unspontan: Auf halbherziges Treten des Gaspedals reagiert der Wagen nur träge, und selbst bei Kickdown braucht der Wagen einen kurzen Moment, bis er sich denn mal bequemt, druckvoll anzuschieben. Ich hätte echt gedacht, dass so ein Fahrzeug "besser am Gas hängt." Wählhebel auf "S" gestellt bringt nicht viel mehr, außer dass er später hochschaltet und bei Gaswegnahme recht hektisch zurückschaltet.

Meine Frage: Ist das normal? Ich las hier schon was von wegen "Opamatik", aber mag es kaum glauben. Oder ist das so eine lernfähige Automatik, die möglicherweise noch den schläfrigen Fahrstil des Vorbesitzers eingespeichert hat?

Macht mich bitte mal ein bisschen schlauer.

Ach ja, noch was: Braucht der eigentlich Super Plus oder einfaches Super?

Vermutlich auch bei zurückhaltender Fahrweise nicht unter 12 Liter, oder?

Viele Grüße und Dank aus SFA,

Alfred

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18 Antworten

vermutlich ist die Welle der Registersaugrohrumschaltung fest und die Unterdruckdosen können nicht mehr schalten. Das kann man ganz einfach prüfen.

Motorabdeckung abmachen, dann sind vorne am Motor zwei Unterdruckdosen mit Gummimembran. Ziehe bei der oberen im Leerlauf mal den Schlauch ab, der auf die Dose aufgesteckt ist. Die Dose muß dann "schalten", sich also entweder zusammenziehen oder die Membran muß aufgehen.

Bei 3700 U/min muß die untere Dose schalten, bei 5500 U/min die obere Dose.

Tut sie es nicht, ist die Saugrohrverstellung außer Kraft. Das würde die Trägheit erklären.

Ich habe auch von Anfang an bemängelt, daß meiner auch träge ist. Seit die Saugrohrverstellung repariert ist, bin ich mit der Leistung zufrieden, ein Unterschied wie Tag und Nacht. Man hat subjektiv das Gefühl, daß man 50% mehr Lesitung hat.

Ich bin mir sicher, daß bei vielen 4.2-ern dieser Fehler vorhanden ist. Beim 4.2-er von einem Kumpel war die Saugrohrverstellung auch fest. Auch er meinte, daß leistungsmäßig ein großer Unterschied zu vorher da ist. Hauptsächlich drehmomentmäßig ist ein Unterschied spürbar. Die Elastizität ist wesentlich besser geworden, gerade im mittleren Drehzahl- und Geschwindigkeitsbereich.

 

Es gibt noch eine sehr gute Ergänzung in Form eines PDFs von Kenn600 der sich die Mühe gemacht hat das ganze noch anhand von Bildern zu erläutern.

Das PDF findet Ihr im Anhang dieses Artikels

Hallo!

Die TT5 ist träge bin noch keinen 4.2 mit TT5 gefahren aber schon mal einen 2.5Tdi mit HS und meinen mit TT5 obwohl ich 25ps mehr habe ist meiner nichts schneller!

Und die TT5 ist lernfähig kann man aber ausschalten!

Lg Michael

Hallo,

 

die Automatik ist "lernfähig" und merkt sich quasi Deine Fahrweise. Wenn der Vorbesitzer nun immer träge gefahren ist, hat der Automat sich darauf angepasst. Im Laufe der Zeit wird sich die Automatik aber auch Deiner Fahrweise anpassen - um das ganze zu beschleunigen, kann man per Diagnose-PC die Lernwerte löschen oder eben mal für 10 Minuten die Batterie abklemmen (Radiocode vorher merken), dadurch wird das Getriebe auch wieder "doof" und lernt sofort neu.

 

Alternativ kann man das DSP (Dynamisches SchaltProgramm) auch per Diagnose-PC deaktivieren, so dass sich das Getriebe wie ein herkömmlicher Automat benimmt. So habe ich es gemacht, weil dieses DSP für mich einfach unlogisch und träge schaltet.

 

Wenn DSP deaktiviert ist, hat man zwar leider immer noch keinen Super-Automaten, aber die Schaltvorgänge lassen sich besser mit dem Gasfuß beeinflussen.

 

Zum Rest Deiner Fragen muss sich die V8-Fraktion hier mal zu Wort melden ;)

 

Gruß

 

Christian

Hallo Alfred,

schaltet Deiner denn bei 80 km/h in den 2. zurück, oder nur in den 3. Gang?

Im 2. sollte es aber doch zügig vorwärts gehen.

Kannst es auch mal mit einem Getriebeölwechsel (es fehlten bei mir 2,5 Ltr. Öl) probieren. Hat bei meinem auch ein wenig mehr "sprizigkeit" gebracht.....aber nur bis Samstag den 07.08.2010:mad::mad:, denn da hat mein Getriebe sich verabschiedet! Der Rückwärtsgang, war nach einem Besuch beim ADAC-Bremsenprüfstand nicht mehr vorhanden. Kann den ADAC ja verklagen....:D:D

Die Überholung kostet bei ZF schlappe 3.000€......:eek::rolleyes:

LG Frank

Der "normale" 4.8 V8 ist ja kein "Rennwagen", eher auf Komfort ausgelegt; wenn du es zügiger wünscht solltest du dir einen S6 überlegen.

Die beiden wagen haben das gleiche Getriebe mit den gleichen Übersetzungen, aber die Achsübersetzung ist im S6 ca 28% kürzer!

Um mit 12 Liter durch zu kommen müsstest du sehr ruhig und nur auf der Landstrasse fahren, rechne besser mit 13-14 Liter bei ruhiger Fahrweise und einem Durchschnitt um die 15-16 Liter.

Super geht, aber der Verbrauch steigt und der läuft schleckter (der wird noch lahmer!); davon werde ich unbedingt abraten! - Und du legst dich wohl auch nicht ein teures Auto zu um bei den Sprit zu sparen??

Hallo alfdan,

vermutlich ist die Welle der Registersaugrohrumschaltung fest und die Unterdruckdosen können nicht mehr schalten. Das kann man ganz einfach prüfen.

Motorabdeckung abmachen, dann sind vorne am Motor zwei Unterdruckdosen mit Gummimembran. Ziehe bei der oberen im Leerlauf mal den Schlauch ab, der auf die Dose aufgesteckt ist. Die Dose muß dann "schalten", sich also entweder zusammenziehen oder die Membran muß aufgehen.

Bei 3700 U/min muß die untere Dose schalten, bei 5500 U/min die obere Dose.

Tut sie es nicht, ist die Saugrohrverstellung außer Kraft. Das würde die Trägheit erklären.

Ich habe auch von Anfang an bemängelt, daß meiner auch träge ist. Seit die Saugrohrverstellung repariert ist, bin ich mit der Leistung zufrieden, ein Unterschied wie Tag und Nacht. Man hat subjektiv das Gefühl, daß man 50% mehr Lesitung hat.

Ich bin mir sicher, daß bei vielen 4.2-ern dieser Fehler vorhanden ist. Beim 4.2-er von einem Kumpel war die Saugrohrverstellung auch fest. Auch er meinte, daß leistungsmäßig ein großer Unterschied zu vorher da ist. Hauptsächlich drehmomentmäßig ist ein Unterschied spürbar. Die Elastizität ist wesentlich besser geworden, gerade im mittleren Drehzahl- und Geschwindigkeitsbereich.

Gruß Sven

Themenstarteram 12. August 2010 um 16:34

Danke für die aussagekräftigen Antworten! Grüße, Alfred

Hallo Alfred,

alles klar, kein Problem.

Den "Drehzahltest" muß man aber mit aufgesteckten Schläuchen machen, nur daß da kein Mißverständnis aufkommt.

Gruß Sven

Zitat:

Original geschrieben von msdeichmann

Hallo Alfred,

alles klar, kein Problem.

Den "Drehzahltest" muß man aber mit aufgesteckten Schläuchen machen, nur daß da kein Mißverständnis aufkommt.

Gruß Sven

Und wer hat es er(ge)funden ??? Nicht die Schweizer, der A6JB. ;) :D :D

Bei mir waren die zwei Wellen in der Ansaugbrücke auch festgefressen und ich habe mich an einem Samstagnachmittag der Problematik angenommen. War ne schöne Fummelei, die sich aber wirklich gelohnt hat. :cool:

Gruß

JB

Genau,

und da der JB, der alte Hafensänger, sooooo begeistert war, nachdem er seine Saugrohrverstellung gereinigt hatte, habe ich mich entschlossen, meine auch wieder gangbar zu machen, bzw. machen zu lassen.

Es lohnt sich echt.

Gruß Sven

Saugrohrverstellung ist bei meinem OK, TT5 Spühlung nach Eckhart hat aber ein vollkommen neues Fahrgefühl gebracht. Hängt am Gas wie ein Jungspund und Schaltet sofort ein- oder zwei Gänge runter wenns sein muss.

Kann ich nur jedem TT Fahrer ans Herz legen.

Zur "Opamatik": verglichen mit dem "S"-Schaltprogramm vo Opel-Vectra-A! ist die Tiptronic wirklich recht merkwürdig. Der "Denkprozeß" setzt wirklich spät ein, gerade wenn man mal schnell einen scharfen Kick z.B. beim Überholen braucht. Da glaub ich sogar noch mehr Ahnung, besser Leiden in meiner 2.4-er "Wanderdüne" zu haben, als ihr mit dem wirklich Dicken. Die TT reagiert spät und eigentlich nur auf Kickdown. Aber selbst dabei kann sie sich nicht entscheiden bei 80 in den dritten oder zweiten zu gehen. Daher hab ich dann nochmal ein zusätzlichen Schaltruckler.

Was die Lernfähigkeit angeht, das halt ich konzeptionell für Blödsinn. Ich fahre meist sehr entspannt. Aber selbst auf so eine Schlafmütze wie mich kommt irgendwann mal eine BAB-Auffahrt oder eine Lücke um den Brummi vor mir zu überholen und dann werde ich mit dem "Lerneffekt" konfrontiert - Scheiß PISA kann ich da nur sagen. ;)

Zum Thema Super-Plus. Sowas würd ich nie in meine Auto reinkippen. Da geht doch viel zu viel Leistung flöten ;) Super plus ist sauteuer und hat "nur" 98ROZ - der blanke ROTZ. Bei mir kommen seit 100.000 km nur noch 104...110 ROZ rein und damit kann man auch mal "Dampf ablassen" - naja, wenn das überhaupt geht mit dem kleinen sechser. Will sagen: V8 13 Liter Super= 12,5Liter SuperPlus, dabei ist SP immer noch teurer. Nochmal etwas besser (leider kanns der Motor gar nicht voll umsetzen) ist 15l LPG. ;) Den Motor jedenfalls wirds freuen. Schöne Grüße

Was erwartet ihr eigentlich????????????

Die TT ist mittlerweile eine 15 Jahre alte Konstruktion... technisch total veraltet....die soll sanft schalten, sonst nichts...

Immerhin kann man froh sein dass sie nemme verbaut wird... zumindest nicht mehr mit 5 Stufen wie bei Daimler in der neusten EKlasse, bei den VierZylinder:D:D:D:D

Da muss ich dem Grache zustimmen diese Auto ist auf Komfort getrimmt und wer schnell fahren will der sollte doch lieber so ne Handgerissene Schüssel kaufen und nicht immer auf das S pochen vor 10 Jahren waren die Einstellungen zum Thema sportlichkeit einfach mal anders.

Und in meinem verrichtet sie Ihren Dienst mit etwas pflege seehhrrr zuverlässig und das ist mir lieber als mit nem 2toner Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen.

Hinzu kommt das das Gefühlte von dem Tatsächlich erheblich abweicht. 7sek für den Dicken sind schon nicht schlecht für diese "alte" und schwere Konstruktion, auch im Angesicht dessen das der VI GTI ebenfalls 7 sek braucht aber auch einiges jünger ist

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