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A3/Golf versus Kia cee'd

Themenstarteram 18. Februar 2007 um 9:46

Könnte es sein, dass Produktmanager vom Kia cee’d hier tüchtig mitlesen? Kias aktuelle Werbung könnte diesen Schluss durchaus nahelegen. Abseits von Stammtischgequatsche und infantil debiler Äußerungen zu der Premiumqualität deutscher Autos ist deren Werbung geschickt gemacht.

Im Vergleich zum A3 ähnliche Funktionen, gleiche Auswahl an Motoren, extrem lange Garantie und ein Versprechen von guter Qualität. Wer nicht gerade Extreme wie den A3 1.6 oder S3 sucht könnte sich angesprochen fühlen. Erstaunlich, die vermeintlich unterbelichtete automobile Unterschicht erdreistet sich sogar zu:

„* * 7 Jahre/150.000 km für den Antriebsstrang und 5 Jahre/150.000 km für das komplette Fahrzeug. Gültig für den Kia cee’d in allen EU-Staaten (plus Norwegen, Schweiz, Island und Gibraltar).“

Das hat gesessen! Wie machen die das? Erklären die jeden Mist zum „Stand der Technik“, wenn es dem Kunden nicht in den Kram passt, soll er halt klagen oder sind sie so gut?

Zumindest oberflächlich betrachtet erscheinen Volkswagen und Audi da doch vollkommen überholt oder? Klar, es gibt wohl weniger Konfigurationsmöglichkeiten und das eine oder andere Detail fehlt wohl auch. Wer jedoch einen zuverlässigen Kompakten sucht, könnte den KIA cee’d wohl bald als sinnvolle Alternative zum A3/Golf entdecken.

Allein die Garantie lässt die vermeintlichen deutschen Premiumfahrzeuge irgendwie ziemlich alt aussehen. Auf den Wiederverkaufswert dürfte sich die Garantie positiv auswirken und so ganz nebenbei das Gewissen enorm beruhigen. Rächt sich hier der Pfusch und das arrogante Verhalten deutschen Hersteller?

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186 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von onkel_eduard

Du redest über Deutschland, als wäre es ein Dritte Welt-Land, in dem mit Mühe eine halbwegs effizient wirtschaftende Industrie angesiedelt wurde.

Ganz ruhig Brauner.

Nicht mit einem Wort habe ich das geschrieben was Du da in die Tastatur gehackt hast!

Also Vorsicht mit Unterstellungen!

Tja zum Rest was Du da von dir gegeben hast kann ich nur sagen das ich komplett anderer Ansicht bin.

Warum und wieso spar ich mir weil Du, s.o., mir eh das Wort im Mund rumdrehen wirst und weil es zum Teil schon von mir geschrieben wurde.

Noch etwas möchte ich Dir auf den Weg geben.

Wenn es Dir hier in Deutschland nicht mehr gefällt dann wandere doch aus.

Solche "tatkräftigen" Zweiflernaturen sind im Ausland gesucht weil die zuwenig und wir zuviel davon haben.....

 

Grüße

Zitat:

Original geschrieben von gengolf

Die mit der Mentalität Geiz ist Geil High-End wünschen aber nur Low-Budget löhnen wollen.

Das trifft in der Tat auf viele Dinge des Konsums zu.

Doch sind wir gerade bei dem A3 in der Diskussion, dass wir umgekehrt High-End zahlen, aber eher "Schrott" (zumindest in Relation zum Kaufpreis) bekommen.

Und das kanns dann auch nicht sein - ich sichere keinen deutschen Industriezweig, der versucht mir für sehr viel Geld wirklich mindere Qualität anzubieten. Und dazu das Ganze auch noch unter dem Deckmäntelchen "Premium".

Zitat:

Original geschrieben von PhoneX

Das trifft in der Tat auf viele Dinge des Konsums zu.

Doch sind wir gerade bei dem A3 in der Diskussion, dass wir umgekehrt High-End zahlen, aber eher "Schrott" (zumindest in Relation zum Kaufpreis) bekommen.

Und das kanns dann auch nicht sein - ich sichere keinen deutschen Industriezweig, der versucht mir für sehr viel Geld wirklich mindere Qualität anzubieten. Und dazu das Ganze auch noch unter dem Deckmäntelchen "Premium".

Jeder Mangel bei einem "Premium"-Auto ist einer zuviel und muß beseitigt werden soviel ist klar.

Aber das sich in so einem Forum Problemfälle häufen und somit mit nicht repräsentativ für das gesammte Modell ist dürfte auch klar sein.

Audi hat im Januar 13.121 Autos verkauft davon allein 3.903 A3.

KIA hat gesamt gerade mal 2.772 Autos verkauft

Wenn die Problemquote nur bei 1% läge und sich alle bei MT treffen würden dann wäre im KIA-Forum nahezu Stille....

Nächstes Beispiel Citroen C4 ist A3 Konkurrent und technologisch nicht schlecht aufgestellt. Aber gut 7. bis 10.000,- billiger.

Nun schau dich mal im Citroen-Forum um.

Da sind 20 bis 30 :)-Besuche fast normal und wer über das Thema Wandelung nix weiss wird da umfassend informiert....

Premium heißt in meinen Augen nicht 100% Fehlerfrei sondern wie man mit Fehlern umgeht.

Tja und das steht und fällt mit der Werkstatt bzw. Autohaus und da haben die Hersteller die Niederlassungen führen eben andere Möglichkeiten.

Dort stand bei meinem Kollegen der BMW fuhr immer ein Fahrzeug bereit das nicht als Brot & Butter Modell zu bezeichnen war.

Denn es macht schon nen Unterschied wenn man das "Ärgernis" mit einem X3 3.0 D überbrückt oder mit nem 118d...

 

Grüße

Zitat:

Original geschrieben von gengolf

...

Nicht mit einem Wort habe ich das geschrieben was Du da in die Tastatur gehackt hast!

Also Vorsicht mit Unterstellungen!

...

Wenn es Dir hier in Deutschland nicht mehr gefällt dann wandere doch aus.

Solche "tatkräftigen" Zweiflernaturen sind im Ausland gesucht weil die zuwenig und wir zuviel davon haben.....

 

Grüße

Nun mal ganz locker, es war nicht meine Absicht, Dich anzugreifen, oder irgendwelche Worte im Mund umzudrehen. Aber Du redest über die deutschen Autobauer, als ob sie derartig erbärmlich da stünden, dass sie durch nationalistischen Protektionismus abgeschottet werden müssten. Das ist m.E. eine reichlich rückwärts gewandte Wirtschaftspolitik.

Zu Deinem Tipp: Du kommst damit etliche Jahre zu spät. Ich wohne nämlich schon lange nicht mehr in Deutschland, denn im Ausland werden die "tatkräftigen Zweiflernaturen" tatsächlich mit Kusshand genommen und mit Gehältern bezahlt, die nicht nur über dem deutschen Niveau liegen, sondern gar ein Vielfaches dieser betragen. Von besseren Arbeitsplatzbedingungen mal ganz zu schweigen. Und dass Deutschland von diesen "tatkräftigen Zweiflernaturen" zuviel hat, sieht man wohl inzwischen anders, wenn man Überschriften vom "German Brain Drain" liest. ;)

Sorry für soviel Off-Topic, aber wenn ich hier schon persönlich angesprochen werde, will ich auch eine Antwort geben. Und, wie gesagt, es war nicht meine Absicht Dich anzugreifen, denn ich würde mich freuen, wenn wir eine angeregte Debatte weiter führen können. :)

Zitat:

Original geschrieben von onkel_eduard

Nun mal ganz locker, es war nicht meine Absicht, Dich anzugreifen, oder irgendwelche Worte im Mund umzudrehen. Aber Du redest über die deutschen Autobauer, als ob sie derartig erbärmlich da stünden, dass sie durch nationalistischen Protektionismus abgeschottet werden müssten. Das ist m.E. eine reichlich rückwärts gewandte Wirtschaftspolitik.

Zu Deinem Tipp: Du kommst damit etliche Jahre zu spät. Ich wohne nämlich schon lange nicht mehr in Deutschland, denn im Ausland werden die "tatkräftigen Zweiflernaturen" tatsächlich mit Kusshand genommen und mit Gehältern bezahlt, die nicht nur über dem deutschen Niveau liegen, sondern gar ein Vielfaches dieser betragen. Von besseren Arbeitsplatzbedingungen mal ganz zu schweigen. Und dass Deutschland von diesen "tatkräftigen Zweiflernaturen" zuviel hat, sieht man wohl inzwischen anders, wenn man Überschriften vom "German Brain Drain" liest. ;)

Sorry für soviel Off-Topic, aber wenn ich hier schon persönlich angesprochen werde, will ich auch eine Antwort geben. Und, wie gesagt, es war nicht meine Absicht Dich anzugreifen, denn ich würde mich freuen, wenn wir eine angeregte Debatte weiter führen können. :)

Ich habe nicht gesagt das die deutsche Autoindustrie erbärmlich dasteht.

Ich finde nur das man zu "seinen" Produkten greifen sollte wenn man das kann.

Das ist alles andere als rückwärtsgerichtet eher loyal oder patriotisch.

Letztes Beispiel war der Übernahmepoker von Sanofi während man in Deutschland sich noch hilflos ansah hat der französische Wirtschaftsminister ganz klar Farbe bekannt. Alles zu tun um Sanofi zu unterstützen.

Spanien mauert wegen Indesa und dreimal darfst Du raten wie Frankreich sich im Fall EADS bzw. Airbus verhalten wird.

Warum also soll ich als Bürger nicht versuchen mit eigenen Mitteln die nationale Wirtschaft zu stärken?

Also wo liegt das Problem wenn ich doch 20.000,- in die Hand nehmen will die in einen deutschen Jahreswagen, oder älter, zu stecken statt in einen neuen Ceed?

Technisch liegen die nicht weit aus einander wie hier ja mehrmals richtig gepostet wurde.

Ich würde lieber einen 1 Jahr alten Golf V fahren als nen neuen Ceed.

Soviel steht fest.

 

Grüße

Zitat:

Original geschrieben von gengolf

Also wo liegt das Problem wenn ich doch 20.000,- in die Hand nehmen will die in einen deutschen Jahreswagen, oder älter, zu stecken statt in einen neuen Ceed? Technisch liegen die nicht weit aus einander wie hier ja mehrmals richtig gepostet wurde. Ich würde lieber einen 1 Jahr alten Golf V fahren als nen neuen Ceed. Soviel steht fest.

Hier wird doch dauernd was durcheinander gebracht. Und zwar einerseits die Industrie und andererseits das Verbraucherverhalten.

Die *Industrie* tut besser daran, sich auf auf den globalen Wettbewerb einzustellen und zwar *egal*, was der deutsche Verbraucher macht.

Tut sie das nicht, hat auch der patriotischte Verbraucher eben irgendwann nichts mehr zu kaufen.

Gruß

Pete

P.S.: Abgesehen davon ist Deutschland bisher der grösste Nutzniesser des europäischen Binnenmarktes, jenseits aller protektionistischen Tendenzen (die es unzweifelhaft gibt).

Zitat:

Original geschrieben von TDI-Pete

...

Hier wird doch dauernd was durcheinander gebracht. Und zwar einerseits die Industrie und andererseits das Verbraucherverhalten.

 

Was wird denn durcheinander gebracht das hängt nunmal alles zusammen....?!

Es heißt nicht umsonst Wirtschaftskreislauf.

Nur leider wird es oft von vielen als Kette interpretiert in man sich das Stück was für einen am besten passt raus nimmt.

Das haut aber nicht hin.

Das letzte Jahr war für die deutschen Autobauer in den USA eines der erfolgreichsten überhaupt.

Das alles mit Produkten die schlecht bzw. in einem globalisierten Markt nicht bestehen können?

Wohl kaum!

Ich kann und will nicht verhindern das Menschen KIA kaufen.

In bestimmten Fällen macht es sicher Sinn z.B. Betriebsangehörige usw. aber von Leuten die diese Zwänge nicht haben verlange ich einfach mal über das eigene tun nachzudenken.

Grüße

Themenstarteram 23. Februar 2007 um 19:21

Tja, in den USA kostet ein A3 weniger als in Deutschland, hat eine längere Garantie und bessere Ausstattung.

Zitat:

Original geschrieben von gengolf

Ich kann und will nicht verhindern das Menschen KIA kaufen.

In bestimmten Fällen macht es sicher Sinn z.B. Betriebsangehörige usw. aber von Leuten die diese Zwänge nicht haben verlange ich einfach mal über das eigene tun nachzudenken.

Naja, das Beispiel zieht nicht:

Erstens sind die Preise, die "unsere Industrie" in den USA verlangt, deutlich niedriger als bei uns (austtattungsbereinigt).

Zweitens werden die deutschen Verbraucher alleine auch kaum einen Hersteller wie VW/Audi retten können.

Drittens: Was würde VW/Audi denn machen, wenn die Amerikaner genauso denken würden und "Buy American!" sagen würden?

Es hilft nichts: Die Industrie muss global wettbewerbsfähig sein. Nur das sichert Arbeitsplätze *langfristig*.

Gruß

Pete

Da kannst Du mal sehen was Du Dich als Deutscher AUDI Kunde verarschen lässt!

In den USA kostet der S4 Avant nur 37t€ und das bei besserer Grundausstattung und bessere Garantiebedingungen für Normalfahrer!

As an owner of a new Audi 2007 model year vehicle, you will receive:

* The first scheduled maintenance service at 5,000 miles or 12 months, whichever comes first, free of charge

* 4 years or 50,000 miles, whichever comes first, new vehicle limited warranty

* 12-year limited warranty against corrosion perforation

* Audi 24-hour Roadside Assistance for 4 years

Aber mit den dummen Deutschen kann man es ja machen!

Gruß

Manuel

Naja, ich weiss nicht, ob das die totale Vera*sche ist, denn andere Hersteller sind wahrscheinlich "ähnlich".

Weiss jemand, was für Garantien Kia in Korea anbietet? :D

Zitat:

Original geschrieben von TDI-Pete

Naja, das Beispiel zieht nicht:

Erstens sind die Preise, die "unsere Industrie" in den USA verlangt, deutlich niedriger als bei uns (austtattungsbereinigt).

Zweitens werden die deutschen Verbraucher alleine auch kaum einen Hersteller wie VW/Audi retten können.

Drittens: Was würde VW/Audi denn machen, wenn die Amerikaner genauso denken würden und "Buy American!" sagen würden?

Es hilft nichts: Die Industrie muss global wettbewerbsfähig sein. Nur das sichert Arbeitsplätze *langfristig*.

Gruß

Pete

Die Amerikaner kaufen in erster Linie Ami-Autos was für Inlandsnachfrage geprägte US-Wirtschaft ja auch wichtig ist.

In Deutschland sind die inländischen Produkte auch an erster Stelle.

Dies ist auch gut so.

Deutschland, obwohl das hier schon angezweifelt wurde, lebt in erster Linie vom Export wie würde es aussehen wenn wir diese Produkte selbst nicht kaufen?

Ich glaube das ginge nicht lange gut.

Wie gesagt es hängt alles zusammen.

 

Grüße

Zitat:

Original geschrieben von Manuel A4 TDI

Da kannst Du mal sehen was Du Dich als Deutscher AUDI Kunde verarschen lässt!

In den USA kostet der S4 Avant nur 37t€ und das bei besserer Grundausstattung und bessere Garantiebedingungen für Normalfahrer!

As an owner of a new Audi 2007 model year vehicle, you will receive:

* The first scheduled maintenance service at 5,000 miles or 12 months, whichever comes first, free of charge

* 4 years or 50,000 miles, whichever comes first, new vehicle limited warranty

* 12-year limited warranty against corrosion perforation

* Audi 24-hour Roadside Assistance for 4 years

Aber mit den dummen Deutschen kann man es ja machen!

Gruß

Manuel

Hallo Power-Manu,

Dir auch noch nen schönen Abend.

Grüße

Zitat:

Original geschrieben von gengolf

Die Amerikaner kaufen in erster Linie Ami-Autos was für Inlandsnachfrage geprägte US-Wirtschaft ja auch wichtig ist.

Genau. Deswegen kratzt Ford ja an der Pleite (alle Vermögensgegenstände versilbert), Delphi ist in Chapter 11, GM kränkelt auch heftig und was Chrysler so treibt, weiss Daimler am Besten...

Ich denke, das ist eher das Parade-Negativbeispiel für eine Industrie, die die globalen Trends *verpennt* hat.

Gruß

Pete

Und wie zur Bestätigung:

http://hosted.ap.org/.../MI_AUTOS_DOMESTIC_PRODUCTS_MIOL-?...

Zitat:

The domestic brands' market share dropped from more than 70 percent in the 1980s to 53.7 percent last year, and Toyota likely will unseat Ford as the No. 2 auto seller in the U.S.

[...]

Chrysler announced on Wednesday that it will cut 13,000 jobs and shut down one plant and some assembly lines [...] Ford Motor Co. will cut up to 38,000 blue-collar jobs and another 14,000 salaried positions. General Motors Corp. has trimmed its salaried ranks and about 35,000 production jobs. GM alone says it has cut about $2,000 from the cost of building each car.

EOT from me. Kommt eh' nix mehr bei raus.

Gruß

Pete

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