A3/Golf versus Kia cee'd
Könnte es sein, dass Produktmanager vom Kia cee’d hier tüchtig mitlesen? Kias aktuelle Werbung könnte diesen Schluss durchaus nahelegen. Abseits von Stammtischgequatsche und infantil debiler Äußerungen zu der Premiumqualität deutscher Autos ist deren Werbung geschickt gemacht.
Im Vergleich zum A3 ähnliche Funktionen, gleiche Auswahl an Motoren, extrem lange Garantie und ein Versprechen von guter Qualität. Wer nicht gerade Extreme wie den A3 1.6 oder S3 sucht könnte sich angesprochen fühlen. Erstaunlich, die vermeintlich unterbelichtete automobile Unterschicht erdreistet sich sogar zu:
„* * 7 Jahre/150.000 km für den Antriebsstrang und 5 Jahre/150.000 km für das komplette Fahrzeug. Gültig für den Kia cee’d in allen EU-Staaten (plus Norwegen, Schweiz, Island und Gibraltar).“
Das hat gesessen! Wie machen die das? Erklären die jeden Mist zum „Stand der Technik“, wenn es dem Kunden nicht in den Kram passt, soll er halt klagen oder sind sie so gut?
Zumindest oberflächlich betrachtet erscheinen Volkswagen und Audi da doch vollkommen überholt oder? Klar, es gibt wohl weniger Konfigurationsmöglichkeiten und das eine oder andere Detail fehlt wohl auch. Wer jedoch einen zuverlässigen Kompakten sucht, könnte den KIA cee’d wohl bald als sinnvolle Alternative zum A3/Golf entdecken.
Allein die Garantie lässt die vermeintlichen deutschen Premiumfahrzeuge irgendwie ziemlich alt aussehen. Auf den Wiederverkaufswert dürfte sich die Garantie positiv auswirken und so ganz nebenbei das Gewissen enorm beruhigen. Rächt sich hier der Pfusch und das arrogante Verhalten deutschen Hersteller?
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186 Antworten
Wenn ich mich nicht irre, dann ist der Phaeton ein Flop für den Golf-Kunden und Konsorten bezahlen dürfen. Schuster bleib bei deinen Leisten fällt mir dazu ein. Warum VW der Meinung war, die Welt brauche einen Phaeton von VW bleibt unklar.
Na, beim Pinkeln auf Klo ein auf dicke Hose gemacht – „Na klar, so eine Gurke können wir auch bauen“. Vielleicht hatte Schrempi die VW-Mannen ja provoziert? Egal, es wäre deutlich klüger gewesen, auf bessere Qualität und Service zu setzen, anstatt Luxus-Schrott auf den Markt zu werfen. Macht auch nix, das übernehmen jetzt Firmen wie Kia. Die haben erkannt, was so mancher Kunde will, gute Qualität, Service und lange Garantie.
@ vasquez
Hallo HERR vasquez,
hab mal irgendwo gehört, daß ein Ministerpräsident der niederen Sachsen, (später Kanzler des Bundes) da mit dran gedreht haben soll. Und ein Bürgermeister aus Dräsdn soll da auch mit "empfohlen" haben.
Ob's stimmt ???
Gruß Helmut
Zitat:
Original geschrieben von Kurier44
@ vasquez
Hallo HERR vasquez,
hab mal irgendwo gehört, daß ein Ministerpräsident der niederen Sachsen, (später Kanzler des Bundes) da mit dran gedreht haben soll. Und ein Bürgermeister aus Dräsdn soll da auch mit "empfohlen" haben.
Ob's stimmt ???
Gruß Helmut
auf jeden Fall aber wollte ein vormaliger AUDI- und VW-Vorstandsvorsitzender österreichischer Herkunft sich endlich nicht mehr der üblen Zugluft handelsüblicher Auto-Klima-Anlagen ausgesetzt wissen. Also wurde eine zugfreie Klimatisierung mit einer Autohülle zu entwickeln in Auftrag gegeben....So entstand denn wohl das Modell VW Phaeton...
T_L
Ceed Cabrio:
http://www.auto-motor-und-sport.de/.../hxcms_article_502203_14973.hbs
Schaut doch schick aus. :D
Zitat:
Original geschrieben von Ramon
Schaut doch schick aus. :D
Tchja...
Zitat:
...das erste Werk des neuen Kia-Chefdesigners Peter Schreyer. Er zeichnete auch für den VW New Beetle und den Audi TT verantwortlich
So ein Verräter! :D
Zitat:
Original geschrieben von Ramon
Ceed Cabrio:
http://www.auto-motor-und-sport.de/.../hxcms_article_502203_14973.hbs
Schaut doch schick aus. :D
Ich finde, das sieht (für einen Kia) richtig gut aus!
Mal abwarten ob das Cabrio wirklich SO in Serie kommt, gefällt mir allerdings (in dieser "Ausstattung" mit großen Felgen etc) auf Anhieb schonmal besser als der VW Eos z.B. - gut, das ist auch nicht so schwierig ;)
Ehrlich, finde den jetzt auch nicht wirklich um Lichtjahre entfernt, was die Formensprache angeht.
Sieht wirklich ganz okay aus.... irgendwie auf Opel-Niveau. Nicht der Knaller, aber eben ganz okay ;)
Da fehlt was!
Was unterscheidet dieses Auto von einem Design-Meisterwerk? :confused: Ich weiß es. Ein Single Frame Grill und alle würden sagen: "Boah ey, was 'ne geile Karre!" ;)
Aber es darf halt nicht sein, was nicht sein soll. Und so wird die Arroganz der deutschen Automobilindustrie mit ihrem Glauben, gutes Design für sich gepachtet zu haben, ihr zum Verhängnis werden. Den Vorsprung auf den Gebieten Technische Innovation und Qualität hat man bereits an die Asiaten verloren.
Hallo Onkel Eduard,
DA FEHLT NIX !!!!
an Deiner Aussage.
Genau so ist es.
Aussage eines Schweizer Ingenieurs: Deutschlands Autoindustrie stirbt an Halbheiten und Überheblichkeit.
Gruß Helmut
PS: Hab nur 2 Daumen zum hochstrecken.
Zitat:
Original geschrieben von Kurier44
Hallo Onkel Eduard,
DA FEHLT NIX !!!!
an Deiner Aussage.
Genau so ist es.
Aussage eines Schweizer Ingenieurs: Deutschlands Autoindustrie stirbt an Halbheiten und Überheblichkeit.
Gruß Helmut
PS: Hab nur 2 Daumen zum hochstrecken.
Nu is aber langsam gut.
Wir sollten froh sein das Deutschland so eine Industrie hat die tausende Arbeitsplätze und damit Menschen Wohlstand bietet.
Typisch Deutsch ist das was Ihr da treibt alles schlecht reden und Bedenkenträger zu hauf.
Es sollte für jemand der das Geld hat in meinen Augen keine Frage sein für welches Auto er dies anlegt....nur muß es ein deutsches (Opel, Ford eingeschloßen)meinetwegen auch europäisches sein!!!
Aber um Himmelswillen kein Koreaner!
So ist schonmal ein guter deutscher Wirtschaftszweig vor die Hunde gegangen nämlich die Unterhaltungselectronic ala Grundig usw.
....und die Aussage eines "schweizer" Ingenieurs - welche Fachrichtung? Käseproduktion?? - geht mir ehrlich gesagt am Allerwertesten vorbei!
Genau wie Euch vielleicht die Aussage eines staatlich geprüften Technikers....;)
Grüße
Zitat:
Original geschrieben von Ramon
Ach ein Mazda 2 ist ein Designfahrzeug und Audi baut keine Designfahrzeuge? :D
Göttlich :D
Des weiteren ... was zum Teufel hat der Mazda 2 mit dem Audi A3 zu tun? Der Mazda 2 ist ein kleinwagen, der gegner des A3 ist der Mazda 3.
( Siehe da... die Japaner kopieren jetzt sogar schon die Zahlen ;) )
@ gengolf
Um zuerst Deine Frage zu Beantworten: Antribstechnik, Fachrichtung KFZ-Getriebe mit Gastprofessur an der Technischen Uni Braunschweig.
Wie Du unschwer feststellen kannst, hab ich mir nen Audi, also ein deutsches Auto gekauft. Sicher nicht ohne Grund.
Nur lässt sich eben bei jedem neuen Auto aus dem Osten feststellen, daß der Vorsprung immer geringer wird. Der Erfolg auf dem Weltmarkt zeigt dies ja auch.
Ich möchte schon auch in Zukunft ein Auto fahren, das dem "perfekten" möglichst nahe kommt. Und da zählen die Technik, das Aussehen, Modellvielfalt und der Preis (Preis-Leistungsverhältnis) eben eine große Rolle.
Dein Vergleich mit der Unterhaltungselektronic ist schon richtig. Aber auch Motorrad, Foto, Spielwaren, Textilien und verdammt vieles mehr zeigt doch, daß Märkte wegen übertriebenem Gewinnstreben aufgegeben werden, oder werden müssen.
Ich hoffe, daß hier die deutsche Automobilindustrie, vor allem bei der Bedrohung, von China und Indien ausgehend, rechtzeitig die Kurve bekommt.
Gruß Helmut
@ Kurier 44
Die "Gefahren" aus dem Osten gibt es nicht erst seit gestern.
Gute und günstige Angebote aus Fernost gibt es schon seit ich denken kann.
Die Frage ist was man damit macht?
Kauf ich den Kram oder eben nicht?!
Jeder sollte sich bewußt sein wozu er damit beitragen kann.
Ich habe den großen Vorteil das ich mein Auto nicht selbst bezahlen muß.
Müßte ich es dann würde ich mir nie im Leben einen neuen Koreaner kaufen da würde ich mir lieber die Zunge abbeißen..!!
Das Geld würde ich in einen jungen deutschen Gebrauchtwagen stecken!
Die größte Gefahr das sich, zur Zeit Schrott aus China, in Deutschland etaibliert sind wir Verbraucher selbst.
Die mit der Mentalität Geiz ist Geil High-End wünschen aber nur Low-Budget löhnen wollen.
Grüße
@ Gengolf
Ich muss und kann Dir in einigen Punkten uneingeschränkt zustimmen.
Du hast Dein "Glück" erwähnt, aber wenn ich mitansehe, wie sich die finanziellen Möglichkeiten von sehr vielen "Mitbürgern" verändern, dann sieht es doch schon so aus, dass in Wolfsburg darüber diskutiert wird, weil sich WA's die eigenen Produkte kaum mehr leisten können, und der Verkauf erheblich zurückgegangen ist.
Natürlich kommt Schott aus China. Nur zur Erinnerung: Auch die ersten Motorräder aus Japan waren Kopien und Schrott.
Aber im Osten ist halt ein Potetial an Manpower vorhanden, das sich erst im Entwickeln befindet.
Und nochmal: Heute kann ich mir noch ein neues deutsches Auto leisten. Wenn ich die allgemeine Entwicklung in Deutschland betrachte, so weiß ich nicht, wie lange das noch geht. Und nicht nur die Autoindustrie, auch die Politik, dieEnergiekonzerne und viele mehr beschäftigen sich doch nur noch mit der Suche nach Möglichkeiten, dem "kleinen" Mann das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Und unter diesen Vorzeichen sehe ich, wie mancher Autokäufer in Zukunft die 7 Jahre Garantie einer schönen Karosse vorziehen wird.
Begrussen kann ich das sicher nicht.
Gruß Helmut
Zitat:
Original geschrieben von gengolf
Nu is aber langsam gut.
Wir sollten froh sein das Deutschland so eine Industrie hat die tausende Arbeitsplätze und damit Menschen Wohlstand bietet.
...
Du redest über Deutschland, als wäre es ein Dritte Welt-Land, in dem mit Mühe eine halbwegs effizient wirtschaftende Industrie angesiedelt wurde. Ich kann dieses Gerede, ehrlich gesagt, nicht mehr hören. Deutschland ist Export-Weltmeister - dass das nicht stimmt und wir uns da etwas mit geschönten und falschen Statistiken in die Taschen lügen, weiß eigentlich auch fast jeder - und einer der größten Profiteure der Globalisierung. Dass ausgerechnet wir protektionistisch denken sollen, ist schon ein ziemlicher Witz. Jeder sollte sich das Auto kaufen, was seine Bedürfnisse am besten befriedigt und nicht durch verbrämten Nationalismus irgendetwas erwerben, was wir eigentlich für ungeeignet oder minderwertig erachten. Die deutschen Autobauer müssen sich einfach mehr anstrengen, um die Leute von ihren Produkten zu überzeugen. Auf Auslandsmärkten zählt Made in Germany ohnehin nicht mehr. Lexus zeigt auf amerikanischen Straßen den Deutschen schon lange die Rücklichter.