A 45 AMG
Also laut diesem Artikel nimmt Mercedes den Mund ziemlich voll:p Da bin ich mal gespannt ob sie halten was sie versprechen, denn die AMG A-Klasse mit den aktuellen Kompaktsportlern zu vergleichen bring wohl herzlich wenig, die Konkurrenz schläft nicht und 2013 wird nicht nur ein A45 erscheinen sondern auch ein S3, Golf-R und 1-M. Ein 5-Zylinder hätte dem A45 sicher auch gut gestanden und wäre nicht untypisch für Mercedes. aber zumindest wurde der Allrad bestätigt;)
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Da der Testbericht überwiegend emotional war, versuche ich, sachlich zu sein.
Den neuen Volkswagen Golf R habe ich nicht ausgiebig getestet, von daher kann ich zu diesem Fahrzeug nicht viel sagen. Dafür aber zu einigen anderen Testberichtfiguranten:
- Mercedes-Benz A45 AMG (bis jetzt bin ich ihn 1 Jahr und ca. 10000 km gefahren)
- Volkswagen Golf III GTI
- Peugeot 306 S16
Deshalb möchte ich einige im Testbericht zu findende Unstimmigkeiten erwähnen und subjektive Wahrheiten verbreiten:
- Das Heck des Volkswagen Golf III GTI war (mit dem Serienfahrwerk) berechenbar, aber relativ träge sowie idiotensicher und sein Verhalten war nicht sehr sportlich.
- Das Heck des Peugeot 306 S16 war (mit dem Serienfahrwerk) sehr berechenbar und mit ein wenig Erfahrung lies es sich sehr kontrolliert zum motivierten Einlenken animieren.
- Im C-Modus hat der Mercedes-Benz A45 AMG zwar eine ordentliche (höchstwahrscheinlich vom Hersteller gewollte) Gedenksekunde, die sich aber im S-Modus durch den sachkundigen Umgang mit dem Gaspedal fast komplett überspielen lässt. Der Volkswagen Golf 6 R (den bin ich 3 Jahre und 2 Monate, knapp über 40000 km gefahren, habe 2 Sätze Sommer- und 1 Satz Winterreifen verbraucht) war in diesem Sinne sowohl im C-, als auch im S-Modus lethargischer.
- Der mittlere Drehzahlbereich des Mercedes-Benz A45 AMG ist zwar ziemlich souverän, aber bei Weitem kein Nackentraining.
- Das Serienfahrwerk des Mercedes-Benz A45 AMG ist zwar straff, aber keinesfalls hart.
- Wenn man mit dem Mercedes-Benz A45 AMG zu schnell in die Kurve kommt, untersteuert das Fahrzeug, wie fast jedes Andere auf dem Markt, da diese Auslegung (Achtung: Binsenweisheit!) für weniger geübte Fahrer als sicherer gilt und aus dem Grund vom Hersteller gewollt ist. Es sollte auch erwähnt werden, dass der Grip auf der Vorderachse generell sehr ordentlich ist und man selbst bei Nässe selten kämpfen muss, um die Nase unter Kontrolle zu kriegen – zumindest mit dem Serienfahrwerk. Und vorausgesetzt, dass es um die Fahrzeug- und nicht die eigene Nase geht.
Wenn man sich nicht verbremst und ab dem Kurvenscheitelpunkt (oder sogar kurz davor) aufs Gaspedal latscht, verhält sich der Mercedes-Benz A45 AMG selbst im normalen Modus, also nicht im Handling oder ESP-Off neutral bis Hecktriebler-ähnlich und lässt sich hervorragend aus der Kurve herausbeschleunigen, wie nur sehr wenige Fahrzeuge auf dem Markt. Selbst bei maßlos übertriebener Beschleunigung entsteht nur leichtes und einfach zu kontrollierendes Übersteuern, bei dem nur wenig Leistung verpufft wird.
- Wie sich das Perfomance Fahrwerk auf schlechtem Untergrund verhält, kann ich nicht sagen, aber das Serienfahrwerk sorgt stets dafür, dass die Räder am Boden bleiben und das Auto auf Kurs bleibt – eine richtig gewählte Linie muss man nicht korrigieren.
- Das Serienlenkrad wird mit Glattleder, das Perfomance Lenkrad mit Kombination aus Glattleder und Alcantara bezogen. Wildleder wird beim Mercedes-Benz A45 AMG gar nicht verwendet. Der Unterschied zwischen Wildleder und Alcantara ist selbst für Laien sehr einfach zu ertasten.
- Das Heck des Mercedes-Benz A45 AMG kann man selbst im normalen Modus bei eingeschaltetem ESP sehr leicht zum Einlenken bringen. Dafür muss man das Fahrzeug nicht mal anstellen oder wilde Lenkmanöver ausüben. Es reicht, wenn man bei scharfem Einlenken einfach schlagartig vom Gas geht. Selbst die Vorderachse muss nicht anfangen, nach außen zu rutschen, um Lastwechsel zu erzielen. Das Verhalten auf der Bremse ist beim Mercedes-Benz A45 AMG also zwar agil, aber ganz typisch für die meisten Allradler/Fronttriebler.
- Achtung: noch eine Binsenweisheit!: Um einen einigermaßen nützlichen Vergleich zu machen, sollte man beide Fahrzeuge in vergleichbaren Ausstattungen (Serien- oder Perfomance/adaptives Fahrwerk etc.) nehmen und diese mit ähnlichen Einstellungen (Getriebe-/Handlingmodus etc.) fahren. Wenn dies nicht möglich war, hätte man zumindest erwähnen sollen, wie beide Fahrzeuge ausgestattet und eingestellt waren.
Und da ich alles besser kann und weiß, zeige ich im unten zu lesenden Beispielvergleichfahrtestbericht, wie man Sachlichkeit und Emotionen mit geballter technischer sowie literarischer Kompetenz richtig kombiniert. Das ausgeklügelte Punktesystem verleiht diesem höchsten wissenschaftlichen Wert.
Beispielvergleichfahrtestbericht Volkswagen Golf R vs. Mercedes-Benz A45 AMG
„Der Klimawandel ist unaufhaltsam. Es sind neue, verrückte und sehr warme Zeiten. Als ich meinen Führerschein erhielt (das ist jetzt knapp 20 Jahre her), musste man in Kiew schon im September Winterreifen aufziehen lassen und sie blieben bis Mai drauf. Jetzt in Düsseldorf kann man bis Anfang Dezember auf Sommerreifen fahren und das Fahrzeug sieht dadurch sportlicher aus, da die meisten Sommerreifen breiter als Winterreifen sind. Und dann noch die ganzen piepsenden und blinkenden Assistenzsysteme, deren Herstellung äußerst umweltfeindlich ist. Außerdem muss man immer die Musik lauter aufdrehen, damit sie beim Fahren weniger stören...“
Beschäftigt mit diesen Gedanken fahre ich auf die A57 auf, eine absolut typische deutsche Autobahn. Denn wo sonst kann man die stärksten Kompaktsportler aus Deutschland, also den Volkswagen Golf R und den Mercedes-Benz A45 AMG besser vergleichen, als an einem 3 Kilometer langen Autobahnabschnitt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung?
Es ist eine atemberaubende Strecke, mit wenig Kurven, damit man sich besser auf die malerische Industrielandschaft konzentrieren kann. Weniger Meter vor einer Rastplatz-Ausfahrt hat jemand „Abi 2002“ auf der Fahrbahn geschrieben, was beim Einlenken von der Suche nach dem Scheitelpunkt ablenkt. Aber ca. 200 Meter weiter stehen seit ca. 6 Monaten ca. 4 Straßenbaufahrzeuge, was darauf hindeutet, dass sie in ca. 2 Jahren mit erheblichen technischen Problemen zu kämpfen haben und für viel Steuerzahlergeld überholt werden müssen. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese Fahrbahnliteratur durch Regen, oder ein anderes Gerät entfernt wird und ich den Scheitelpunkt später mit einem anderen Fahrzeug vielleicht treffe.
Die tief stehende, fast orangenfarbene Sonne erinnert mich an ein Papaya-Eis, was ich habe fallen lassen, als ich mit 13 Jahren ein Mal mit meiner Mutter im Kino war. An den Film kann ich mich zwar nicht mehr erinnern, aber das Mädel in der Reihe vor mir war echt süß!
Die Fahrt geht weiter über eine kurvenreiche Autobahnausfahrt, die in eine Landstrasse mündet. Wenn man mit dem Mercedes-Benz A45 AMG über eine Regenwasserlache fährt, während am Straßenrand Fußgänger laufen, werden sie bis zum Hals mit dem ein paar Wochen alten Regenwasser bespritzt. Da der Volkswagen Golf R hinter dem Mercedes-Benz A45 AMG ist, fährt er über die Lache als Zweiter, weswegen in dieser weniger Wasser bleibt, wodurch die Fußgänger nur kniehoch bespritzt werden. Hätte der Volkswagen Golf R mehr Leistung oder einen fähigeren Fahrer am Steuer, wäre der Volkswagen Golf R als Erster über die Lache gefahren und hätte die Fußgänger höher bespritz. Ein klarer Punkt für den Mercedes-Benz A45 AMG.
An der Tankstelle bemerken wir, dass der Außentürgriff der Fahrertür des Volkswagen Golf R aus Plastik ist und sich bei 3°C Außentemperatur sehr kalt anfühlt. Im Gegensatz ist das Perfomance Lenkrad des Mercedes-Benz A45 AMG mit feinem Leder und sehr kuscheligem Alcantara bezogen, was sich bei der bei 22°C eingestellten Klimaanlage viel angenehmer anfühlt. Dieser Punkt geht auch an den Mercedes-Benz A45 AMG.
Das graue Metalliclack des Mercedes-Benz A45 AMG (Mountaingrau Metallic für teuflische 666,40 Euro) sieht zwar bei schlechtem Wetter länger sauber aus, lässt sich aber mit meinem schwarzen Pulli schlechter kombinieren, als die Deep Black Perleffekt-Lackierung des Volkswagen Golf R für fairer kalkulierte 535,00 Euro. Das würde Nachteile für meinen Geldbeutel bringen, da ich deshalb entweder einen grauen Pulli kaufen, oder den Mercedes-Benz A45 AMG in Deep Black Perleffekt umlackieren lassen müsste, damit alles zueinander passt. Diesen Punkt hat der Volkswagen Golf R fair verdient.
Der Innenspiegel des Golf R ist deutlich kleiner als der Bildschirm des Comand Online Multimediasystems des Mercedes-Benz A45 AMG. Wenn man also den Comand Online-Bildschirm im Volkswagen Golf R an der Stelle des Innenspiegels montieren würde, wäre die Sicht nach vorne leicht eingeschränkt. Das ist ein Riesenvorteil, wenn die Sonne tief steht, aber ein kleiner Nachteil, wenn man auf die Fahrbahn schaut. Da die Punktevergabe in diesem Kapitel äußerst kompliziert ist, bekommen beide Kontrahenten einen Punkt. Oder Beide bekommen gar keinen. Oder jeder bekommt zwei Punkte.
Das Mercedes-Logo hat in Osteuropa einen höheren Prestige- und in den asiatischen Ländern einen besseren Wiedererkennungswert. Aus der Sicht der Diebstahlsicherheit ein klarer Nachteil für den Mercedes-Benz A45 AMG, wodurch der Punkt an den Volkswagen Golf R geht.
Das Harman Kardon Logig7 Surround Soundsystem des Mercedes-Benz A45 AMG ist lauter, als der Auspuff des Volkswagen Golf R, was beim Einparken glücklicherweise nicht stört. In diesem Kapitel herrscht ein Unentschieden.
Und damit sind wir beim Thema „Wirtschaftlichkeit“ angelangt. Da wir den Volkswagen Golf R für 1,34 € pro Liter und den Mercedes-Benz A 45 AMG für 1,37 € pro Liter betankt haben, geht der Punkt für Wirtschaftlichkeit an den Jaguar XKR, den wir letzte Woche für 1,30€ pro Liter betankt haben.
Weiter zum Thema „Geld“: Ausstattungsbereinigt kostet der Mercedes-Benz A45 AMG soviel, wie ein älterer gebrauchter Porsche 997 plus 17 Wochen Urlaub in Hongkong, womit er den Vergleich sowohl gegen den Volkswagen Golf R, als auch gegen einen älteren gebrauchten Porsche 997 verliert. Aber die Farbe seiner Bremssättel bleibt für immer in meinem Herzen!
Somit sind wir bei der finalen Punktestand-Kalkulation.
Da ich schon mal einen Mercedes-Benz A45 AMG gesehen habe und da so ein arroganter Typ am Steuer war, bekommt er einen Punkt abgezogen. Dem Volkswagen Golf R wird 1 Punkt beim Endergebnis als Kalkulationstoleranzabzug abgeschrieben. Mit 2:3 gewinnt also ganz klar der Volkswagen Golf R.
Und jetzt zur der Hauptfrage – „Welchen würde ich nehmen?“ Ganz klar den, für den mir das Geld reicht.
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9414 Antworten
Wenn ich bei Daimler arbeiten würde, würde ich auch das FA Leasing nehmen. Da zahlt man weniger pro Jahr als das Auto an Wert verliert ;)
Zitat:
@mcdee009 schrieb am 27. November 2015 um 07:55:13 Uhr:
Zitat:
@ogret schrieb am 27. November 2015 um 00:26:12 Uhr:
Geldvebrennung ist für mich eher das leasing. Du gibst 12 Monate * 900 = 10'800 Euro aus und stehst nachher mit nix da. Du hast es nur gemietet und hast auf nichts anspruch.
Das Leasing ist eher für Leute mit Geld. Wir wollen flexible sein und immer das neueste haben während jemand der 60.000 Euro hinblättert und dann Jahre einen alten Wagen fährt, haben wir immer den neuesten Wagen.
Außerdem mach dir keine Gedanken über die finanziellen Gegebenheiten bei den Mitgliedern hier ;-)
Es ist nur so, dass sich beim Privat-Leasing sehr viele (natürlich nicht alle) übernehmen, die sich die Kiste eben eigentlich nicht leisten können: "Och, die paar Ocken im Monat bekomme ich schon zusammen."
Und nach einem halben Jahr wird dann verzweifelt versucht, den Leasing-Vertrag an den Mann zu bringen ;) Oft genug gesehen.
Natürlich kann man das dennoch nicht pauschal so sagen: Für manchen zählt da auch wirklich einfach die Bequemlichkeit (Leasen -> Rückgabe -> neuer Vertrag).
Zitat:
@ogret schrieb am 27. November 2015 um 00:26:12 Uhr:
Geldvebrennung ist für mich eher das leasing. Du gibst 12 Monate * 900 = 10'800 Euro aus und stehst nachher mit nix da. Du hast es nur gemietet und hast auf nichts anspruch.
Ist so auch nicht korrekt, man darf den Wertverlust nicht vernachlässigen den das Auto schon alleine mit der 1. Zulassung erleidet. Ich glaube deine berechneten 10.800,00 € verbrennt man in einem Jahr ohne Probleme. Der Vorteil liegt einfach darin das ich kein Vermarktungsrisiko habe und mich nach einem Jahr neu orientieren kann.
Und du hast 2jahre Mindestens deine ruhe wegen der Werksgarantie ;)
Falls irgendwas kaputt gehen sollte
Zitat:
@DeMarques schrieb am 27. November 2015 um 09:25:06 Uhr:
Und du hast 2jahre Mindestens deine ruhe wegen der Werksgarantie ;)
Also ich habe 3 Jahre oder 100'000 Km, dass hast du sowieso egal ob kaufen oder Leasing.
Mir wurde immer beigebracht, was du dir nicht Leisten kannst solltest du auch nicht mieten oder leasen.
Aber jeder darf tun und machen was er will.
Ich habe teilweise sehr interessante Gespräche mit dem Verkäufer, er meinte das oft viele Personen die Gebühren nach einem Jahr nicht richtig bezahlen können.
Also vorab mal... Wer sich so ein Auto leisten kann, egal in welcher Form, der hat Geld... Wir reden hier von einer Summe die sich im 70.000er Bereich befindet und dabei sind noch nicht mal die Benzinkosten mit inbegriffen die im Durchschnitt bei 150-300 Euro im Monat liegen.
Ich persönlich würde mir zum Beispiel nie einen Neuwagen kaufen, da ist der Wertverlust nach einem Jahr viel zu hoch.
Wer die Möglichkeit hat sich so ein Auto über das Firmenangehörigengeschäft zu leasen ( dazu gehöre ich zb. ) der kommt preislich am billigsten davon, denn es lohnt sich in allen Bereichen.
Ich erwähne nur mal kurz dass ich in den letzten 3-4 Jahren ca. 8 grosse Schäden hatte.. Darunter 1 Totalschaden.. 30.000 Euro Schaden.. Jetzt dieser bei meinem neuen A45 mit ca 15000 Euro Schaden... Und der Rest lag bei ca 5000 Euro immer im Durchschnitt..
Was ich damit sagen will ist, es reicht ein etwas größerer Schaden aus und wir reden von einem Unfallwagen.. Erwähnenswert ist auch noch, dass ich nie Schuld hatte.
Wer also sagt Leasing ist Geldverbrennung, sorry aber für mich haben solche Leute einfach keine Ahnung.. Leasing hat so viele Vorteile.. und Nachteile seh ich da überhaupt nicht.. Klar das Auto gehört nicht uns.. Aber wen interessiert das ?
Ich hatte ja am Wochenende diesen Unfall mit meinem A45, so dann hab ich bei Mercedes angerufen morgens um 5 Uhr Sonntags.. Das Auto wurde abgeschleppt, Mercedes hat sich gleich drumgekümmert dass mich jemand abholt und mir sofort ein Mietauto 4 Tage zur Verfügung gestellt. Das Auto wurde dann sogar nach 4 Tagen wieder abgeholt.. Jetzt bekomm ich ein gleichwertiges Auto solange gestellt bis mein Neuer fertig ist ( Januar/Februar ).. und das einzige was ich bezahlen muss sind die Spritkosten!
Ja wie gesagt jetzt kann ich mir wieder ein komplett neues Auto bestellen und muss nicht mit einem Unfallwagen herumfahren.. Das ist nur ein Schmankerl von so vielen Vorteilen beim Leasing.
Zitat:
@ogret schrieb am 27. November 2015 um 00:26:12 Uhr:
Geldvebrennung ist für mich eher das leasing. Du gibst 12 Monate * 900 = 10'800 Euro aus und stehst nachher mit nix da. Du hast es nur gemietet und hast auf nichts anspruch.
Egal wie man es sieht, die meisten die den A45 fahren, können sich den Wagen nicht "kaufen", also leasing. Und auch da kneift die Hose manchmal weil eben die Gier..muß ich haben obsiegt.
Im September erlebte ich das bei einer AMG-Werks-Ausfahrt. Da war so ein Knäblein dabei mit Freundin, sie stürzten sich förmlich auf den GT,..kann man den leasen? kann man den auch für 800€ leasen...mehr können wir nicht...wollen den GT aber haben und wenn der nicht geht dann wird es ein A-45AMG!!
Wir brauchen was das zu uns passt!!:D
das sagt ja wohl fast alles aus...:) Ach ja in einem alten Golf reisten sie an.
@Defresh
Das habe ich auch und ohne Leasing. In der Schweiz werden die Fahrzeugausweisse gekennzeichnet wenn jemand ein geleastes Fahrzeug fährt. Wie ist es in Deutschland?
Zitat:
@ogret schrieb am 27. November 2015 um 09:51:09 Uhr:
@Defresh
Das habe ich auch und ohne Leasing. In der Schweiz werden die Fahrzeugausweisse gekennzeichnet wenn jemand ein geleastes Fahrzeug fährt. Wie ist es in Deutschland?
Davon ist mir nichts bekannt.. :/
Zitat:
@DeFreSh schrieb am 27. November 2015 um 10:19:32 Uhr:
Zitat:
@ogret schrieb am 27. November 2015 um 09:51:09 Uhr:
@Defresh
Das habe ich auch und ohne Leasing. In der Schweiz werden die Fahrzeugausweisse gekennzeichnet wenn jemand ein geleastes Fahrzeug fährt. Wie ist es in Deutschland?
Davon ist mir nichts bekannt.. :/
Hier ist ein Eintrag "Haltewechsel verboten 178" (hab ich in den Firmenautos)
Ich denke, in Deutschland gibt es zu dem Fahrzeugausweis noch ein Fahrzeug Brief, heisst glaube ich Fahrzeugschein II, der ist dann auf der Bank oder bei der Leasing Firma.
Ja genau Fahrzeugschein ist beim halter der brief beim besitzer(bank)
Zitat:
@mcdee009 schrieb am 27. November 2015 um 07:55:13 Uhr:
Das Leasing ist eher für Leute mit Geld. Wir wollen flexible sein und immer das neueste haben während jemand der 60.000 Euro hinblättert und dann Jahre einen alten Wagen fährt, haben wir immer den neuesten Wagen.
Außerdem mach dir keine Gedanken über die finanziellen Gegebenheiten bei den Mitgliedern hier ;-)
Entschuldigung aber diese Argumentation klingt ehr wie: Leute die ein Statussymbol brauchen leasen ihr Auto damit sie immer mit dem neusten Auto angeben können.
Leute die richtig Geld haben kaufen ihr Auto und verkaufen es dann halt nach 2 Jahren wieder wenn sie ihr neues kaufen. Leasing ist in meinen Augen auch nur für Firmen oder Leute die die Leasingrate von der Steuer absetzten können lukrative.
Aber es muss jeder für sich entscheiden ob ihm 30.000€ in 3 Jahren für ein Auto das einem nicht gehört wert sind.
Mit freundlichen Grüßen
KN790
PS: Glückwunsch das du dich selber zu den Leuten mit Geld zählen kannst und ich bewundere deine Bescheidenheit nur einen A45 zu fahren und nicht gleich einen S65 ;)
Zitat:
@kazzig schrieb am 26. November 2015 um 23:57:12 Uhr:
Free everywhere? Eher nicht, wenn man bedenkt was das Auto monatlich eigentlich für Kosten verursacht. Nehmen wir an, eine Person verdient 2.000€ Netto im Monat und hat eine Wohnung (keine Kinder). Sagen wir, es ist eine 2-Zimmer Wohnung für 600€ + 50€ (Strom) + 30€ (Internet) + 20€ (Handyvertrag/Tarif) warm in Stuttgart (eher unrealistisch, außer es ist die reine Bruchbude *g*). Sagen wir, der Solohaushalt verbraucht für Lebensmittel, Kleidung, Ausgehen ca. 150-200€ im Monat. Sagen wir, dass der A45 im Monat ohne Sprit 680€ kostet. Nehmen wir an, dass im Monat ca. 180€ Sprit verfahren wird.
In der Summe der Kosten für den Monat kommen wir auf folgendes Ergebnis: 1760€. Abzüglich vom Nettolohn bleiben zum Leben am Ende also noch ca. 240€. Das war noch der best case, wenn nichts im Leben dazwischen kommt wie eigene Wünsche (Hobby, Haushalt, Reisen, etc.).
Diesen Spaß werden sich bestimmt nicht viele "einfach so" mal aus der Hand schütteln und machen sich schon vorab ihre Gedanken. Für ein Auto will niemand am Hungertuch nagen, glaub mir!
Das hast du aber schön schöngerechnet !
Es gibt sehr wohl Menschen die fürs Auto am Hungertuch nagen.
Und es gibt Menschen die Autos fahren die sie sich eigentlich nicht leisten können.
Wie sagte einst einer der fähigsten Inndustriebosse des 20. Jahrhunderts, Henry Ford : Es gibt niemanden der sich ein Paar Schuhe kaufen würde die eine Nummer zu groß sind. Aber Autos, die fünf Nummern zu groß sind sind an der Tagesordnung.
Beim FA-Leasing sieht die Sache Leasing durchaus anders aus. Wenn jemand ca. 1% des Kaufpreises als Leasingrate bezahlt kann er -bei häufigem, regelmäßigem Fahrzeugwechsel kaum billiger fahren.
Besonders wenn es sich um ein teures Auto wie den A 45 handelt.
Ein Beispiel aus der Sicht von Otto Normalrentner :
Ich habe im Februar 2013 einen neuen B 180 CDi gekauft, Preis ca. 33000 Euro, natürlich bar bezahlt. Wenn ich den jetzt gegen einen Neuwagen eintauschen wollte bekäme ich dafür wohl ungefähr 16500 Euro angerechnet, Wertverlust in 4 Jahren also 50 %. Ich weiß nicht wie hoch der Leasingfaktor zum Zeitpunkt des Kaufs gewesen wäre. Aber bei einem Faktor von 1% des Kaufpreises wäre die Rechnung
relativ einfach.
Nur: Das gibt es halt nicht für Normalkunden. Sonst würde ich heute noch zum Freundlichen fahren und ein neues Auto bestellen, und selbstverständlich Leasen !
Allerdings keinen A 45, sondern einen B 200 mit 7-Gang-DCT.
Franz
Als privater würd ich aber auch nie einen neuwagen kaufen... mein cousin hat sich letzten monat den rs3 gekauft 54tsd euro bar bezahlt nach ca 3jahren kann man an dem alten modell sehen das die bei ca. 40tsd dann stehen also ist der wertverlust relativ gering finde ich....kommt auch auf das auto an....ein 5er bmw, A6 oder cls verlieren massiv sobald er mal 3-4 jahre alt ist