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A 45 AMG

Mercedes A-Klasse W176
Themenstarteram 14. Juni 2012 um 10:36

Also laut diesem Artikel nimmt Mercedes den Mund ziemlich voll:p Da bin ich mal gespannt ob sie halten was sie versprechen, denn die AMG A-Klasse mit den aktuellen Kompaktsportlern zu vergleichen bring wohl herzlich wenig, die Konkurrenz schläft nicht und 2013 wird nicht nur ein A45 erscheinen sondern auch ein S3, Golf-R und 1-M. Ein 5-Zylinder hätte dem A45 sicher auch gut gestanden und wäre nicht untypisch für Mercedes. aber zumindest wurde der Allrad bestätigt;)

Focus: Neue AMG-Modelle zum 45. Geburtstag - Mehr Potenz für den Baby-Benz

Beste Antwort im Thema

Da der Testbericht überwiegend emotional war, versuche ich, sachlich zu sein.

Den neuen Volkswagen Golf R habe ich nicht ausgiebig getestet, von daher kann ich zu diesem Fahrzeug nicht viel sagen. Dafür aber zu einigen anderen Testberichtfiguranten:

- Mercedes-Benz A45 AMG (bis jetzt bin ich ihn 1 Jahr und ca. 10000 km gefahren)

- Volkswagen Golf III GTI

- Peugeot 306 S16

Deshalb möchte ich einige im Testbericht zu findende Unstimmigkeiten erwähnen und subjektive Wahrheiten verbreiten:

- Das Heck des Volkswagen Golf III GTI war (mit dem Serienfahrwerk) berechenbar, aber relativ träge sowie idiotensicher und sein Verhalten war nicht sehr sportlich.

- Das Heck des Peugeot 306 S16 war (mit dem Serienfahrwerk) sehr berechenbar und mit ein wenig Erfahrung lies es sich sehr kontrolliert zum motivierten Einlenken animieren.

- Im C-Modus hat der Mercedes-Benz A45 AMG zwar eine ordentliche (höchstwahrscheinlich vom Hersteller gewollte) Gedenksekunde, die sich aber im S-Modus durch den sachkundigen Umgang mit dem Gaspedal fast komplett überspielen lässt. Der Volkswagen Golf 6 R (den bin ich 3 Jahre und 2 Monate, knapp über 40000 km gefahren, habe 2 Sätze Sommer- und 1 Satz Winterreifen verbraucht) war in diesem Sinne sowohl im C-, als auch im S-Modus lethargischer.

- Der mittlere Drehzahlbereich des Mercedes-Benz A45 AMG ist zwar ziemlich souverän, aber bei Weitem kein Nackentraining.

- Das Serienfahrwerk des Mercedes-Benz A45 AMG ist zwar straff, aber keinesfalls hart.

- Wenn man mit dem Mercedes-Benz A45 AMG zu schnell in die Kurve kommt, untersteuert das Fahrzeug, wie fast jedes Andere auf dem Markt, da diese Auslegung (Achtung: Binsenweisheit!) für weniger geübte Fahrer als sicherer gilt und aus dem Grund vom Hersteller gewollt ist. Es sollte auch erwähnt werden, dass der Grip auf der Vorderachse generell sehr ordentlich ist und man selbst bei Nässe selten kämpfen muss, um die Nase unter Kontrolle zu kriegen – zumindest mit dem Serienfahrwerk. Und vorausgesetzt, dass es um die Fahrzeug- und nicht die eigene Nase geht.

Wenn man sich nicht verbremst und ab dem Kurvenscheitelpunkt (oder sogar kurz davor) aufs Gaspedal latscht, verhält sich der Mercedes-Benz A45 AMG selbst im normalen Modus, also nicht im Handling oder ESP-Off neutral bis Hecktriebler-ähnlich und lässt sich hervorragend aus der Kurve herausbeschleunigen, wie nur sehr wenige Fahrzeuge auf dem Markt. Selbst bei maßlos übertriebener Beschleunigung entsteht nur leichtes und einfach zu kontrollierendes Übersteuern, bei dem nur wenig Leistung verpufft wird.

- Wie sich das Perfomance Fahrwerk auf schlechtem Untergrund verhält, kann ich nicht sagen, aber das Serienfahrwerk sorgt stets dafür, dass die Räder am Boden bleiben und das Auto auf Kurs bleibt – eine richtig gewählte Linie muss man nicht korrigieren.

- Das Serienlenkrad wird mit Glattleder, das Perfomance Lenkrad mit Kombination aus Glattleder und Alcantara bezogen. Wildleder wird beim Mercedes-Benz A45 AMG gar nicht verwendet. Der Unterschied zwischen Wildleder und Alcantara ist selbst für Laien sehr einfach zu ertasten.

- Das Heck des Mercedes-Benz A45 AMG kann man selbst im normalen Modus bei eingeschaltetem ESP sehr leicht zum Einlenken bringen. Dafür muss man das Fahrzeug nicht mal anstellen oder wilde Lenkmanöver ausüben. Es reicht, wenn man bei scharfem Einlenken einfach schlagartig vom Gas geht. Selbst die Vorderachse muss nicht anfangen, nach außen zu rutschen, um Lastwechsel zu erzielen. Das Verhalten auf der Bremse ist beim Mercedes-Benz A45 AMG also zwar agil, aber ganz typisch für die meisten Allradler/Fronttriebler.

- Achtung: noch eine Binsenweisheit!: Um einen einigermaßen nützlichen Vergleich zu machen, sollte man beide Fahrzeuge in vergleichbaren Ausstattungen (Serien- oder Perfomance/adaptives Fahrwerk etc.) nehmen und diese mit ähnlichen Einstellungen (Getriebe-/Handlingmodus etc.) fahren. Wenn dies nicht möglich war, hätte man zumindest erwähnen sollen, wie beide Fahrzeuge ausgestattet und eingestellt waren.

 

Und da ich alles besser kann und weiß, zeige ich im unten zu lesenden Beispielvergleichfahrtestbericht, wie man Sachlichkeit und Emotionen mit geballter technischer sowie literarischer Kompetenz richtig kombiniert. Das ausgeklügelte Punktesystem verleiht diesem höchsten wissenschaftlichen Wert.

Beispielvergleichfahrtestbericht Volkswagen Golf R vs. Mercedes-Benz A45 AMG

„Der Klimawandel ist unaufhaltsam. Es sind neue, verrückte und sehr warme Zeiten. Als ich meinen Führerschein erhielt (das ist jetzt knapp 20 Jahre her), musste man in Kiew schon im September Winterreifen aufziehen lassen und sie blieben bis Mai drauf. Jetzt in Düsseldorf kann man bis Anfang Dezember auf Sommerreifen fahren und das Fahrzeug sieht dadurch sportlicher aus, da die meisten Sommerreifen breiter als Winterreifen sind. Und dann noch die ganzen piepsenden und blinkenden Assistenzsysteme, deren Herstellung äußerst umweltfeindlich ist. Außerdem muss man immer die Musik lauter aufdrehen, damit sie beim Fahren weniger stören...“

Beschäftigt mit diesen Gedanken fahre ich auf die A57 auf, eine absolut typische deutsche Autobahn. Denn wo sonst kann man die stärksten Kompaktsportler aus Deutschland, also den Volkswagen Golf R und den Mercedes-Benz A45 AMG besser vergleichen, als an einem 3 Kilometer langen Autobahnabschnitt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung?

Es ist eine atemberaubende Strecke, mit wenig Kurven, damit man sich besser auf die malerische Industrielandschaft konzentrieren kann. Weniger Meter vor einer Rastplatz-Ausfahrt hat jemand „Abi 2002“ auf der Fahrbahn geschrieben, was beim Einlenken von der Suche nach dem Scheitelpunkt ablenkt. Aber ca. 200 Meter weiter stehen seit ca. 6 Monaten ca. 4 Straßenbaufahrzeuge, was darauf hindeutet, dass sie in ca. 2 Jahren mit erheblichen technischen Problemen zu kämpfen haben und für viel Steuerzahlergeld überholt werden müssen. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese Fahrbahnliteratur durch Regen, oder ein anderes Gerät entfernt wird und ich den Scheitelpunkt später mit einem anderen Fahrzeug vielleicht treffe.

Die tief stehende, fast orangenfarbene Sonne erinnert mich an ein Papaya-Eis, was ich habe fallen lassen, als ich mit 13 Jahren ein Mal mit meiner Mutter im Kino war. An den Film kann ich mich zwar nicht mehr erinnern, aber das Mädel in der Reihe vor mir war echt süß!

Die Fahrt geht weiter über eine kurvenreiche Autobahnausfahrt, die in eine Landstrasse mündet. Wenn man mit dem Mercedes-Benz A45 AMG über eine Regenwasserlache fährt, während am Straßenrand Fußgänger laufen, werden sie bis zum Hals mit dem ein paar Wochen alten Regenwasser bespritzt. Da der Volkswagen Golf R hinter dem Mercedes-Benz A45 AMG ist, fährt er über die Lache als Zweiter, weswegen in dieser weniger Wasser bleibt, wodurch die Fußgänger nur kniehoch bespritzt werden. Hätte der Volkswagen Golf R mehr Leistung oder einen fähigeren Fahrer am Steuer, wäre der Volkswagen Golf R als Erster über die Lache gefahren und hätte die Fußgänger höher bespritz. Ein klarer Punkt für den Mercedes-Benz A45 AMG.

An der Tankstelle bemerken wir, dass der Außentürgriff der Fahrertür des Volkswagen Golf R aus Plastik ist und sich bei 3°C Außentemperatur sehr kalt anfühlt. Im Gegensatz ist das Perfomance Lenkrad des Mercedes-Benz A45 AMG mit feinem Leder und sehr kuscheligem Alcantara bezogen, was sich bei der bei 22°C eingestellten Klimaanlage viel angenehmer anfühlt. Dieser Punkt geht auch an den Mercedes-Benz A45 AMG.

Das graue Metalliclack des Mercedes-Benz A45 AMG (Mountaingrau Metallic für teuflische 666,40 Euro) sieht zwar bei schlechtem Wetter länger sauber aus, lässt sich aber mit meinem schwarzen Pulli schlechter kombinieren, als die Deep Black Perleffekt-Lackierung des Volkswagen Golf R für fairer kalkulierte 535,00 Euro. Das würde Nachteile für meinen Geldbeutel bringen, da ich deshalb entweder einen grauen Pulli kaufen, oder den Mercedes-Benz A45 AMG in Deep Black Perleffekt umlackieren lassen müsste, damit alles zueinander passt. Diesen Punkt hat der Volkswagen Golf R fair verdient.

Der Innenspiegel des Golf R ist deutlich kleiner als der Bildschirm des Comand Online Multimediasystems des Mercedes-Benz A45 AMG. Wenn man also den Comand Online-Bildschirm im Volkswagen Golf R an der Stelle des Innenspiegels montieren würde, wäre die Sicht nach vorne leicht eingeschränkt. Das ist ein Riesenvorteil, wenn die Sonne tief steht, aber ein kleiner Nachteil, wenn man auf die Fahrbahn schaut. Da die Punktevergabe in diesem Kapitel äußerst kompliziert ist, bekommen beide Kontrahenten einen Punkt. Oder Beide bekommen gar keinen. Oder jeder bekommt zwei Punkte.

Das Mercedes-Logo hat in Osteuropa einen höheren Prestige- und in den asiatischen Ländern einen besseren Wiedererkennungswert. Aus der Sicht der Diebstahlsicherheit ein klarer Nachteil für den Mercedes-Benz A45 AMG, wodurch der Punkt an den Volkswagen Golf R geht.

Das Harman Kardon Logig7 Surround Soundsystem des Mercedes-Benz A45 AMG ist lauter, als der Auspuff des Volkswagen Golf R, was beim Einparken glücklicherweise nicht stört. In diesem Kapitel herrscht ein Unentschieden.

Und damit sind wir beim Thema „Wirtschaftlichkeit“ angelangt. Da wir den Volkswagen Golf R für 1,34 € pro Liter und den Mercedes-Benz A 45 AMG für 1,37 € pro Liter betankt haben, geht der Punkt für Wirtschaftlichkeit an den Jaguar XKR, den wir letzte Woche für 1,30€ pro Liter betankt haben.

Weiter zum Thema „Geld“: Ausstattungsbereinigt kostet der Mercedes-Benz A45 AMG soviel, wie ein älterer gebrauchter Porsche 997 plus 17 Wochen Urlaub in Hongkong, womit er den Vergleich sowohl gegen den Volkswagen Golf R, als auch gegen einen älteren gebrauchten Porsche 997 verliert. Aber die Farbe seiner Bremssättel bleibt für immer in meinem Herzen!

Somit sind wir bei der finalen Punktestand-Kalkulation.

Da ich schon mal einen Mercedes-Benz A45 AMG gesehen habe und da so ein arroganter Typ am Steuer war, bekommt er einen Punkt abgezogen. Dem Volkswagen Golf R wird 1 Punkt beim Endergebnis als Kalkulationstoleranzabzug abgeschrieben. Mit 2:3 gewinnt also ganz klar der Volkswagen Golf R.

Und jetzt zur der Hauptfrage – „Welchen würde ich nehmen?“ Ganz klar den, für den mir das Geld reicht.

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Zitat:

Original geschrieben von teiring

Zitat:

Original geschrieben von Scoundrel

Jaja... zum Thema Verbrauch... hab bei einer Probefahrt errechnet 19,72l auf 100km gebraucht...

Tja, Kraft kommt von Kraftstoff! :D

Wie fährt sich der Wagen im Gegensatz zum RS3?

du hast anscheint nicht seinen Fahrbrericht in seinem blog gelesen?

http://www.motor-talk.de/.../...-amg-edition-1-testfahrt-t4625486.html

Zitat:

Original geschrieben von Yoshi007

Zitat:

Original geschrieben von teiring

 

Wie fährt sich der Wagen im Gegensatz zum RS3?

du hast anscheint nicht seinen Fahrbrericht in seinem blog gelesen?

http://www.motor-talk.de/.../...-amg-edition-1-testfahrt-t4625486.html

Ich dachte, dass das jemand anderes gewesen wäre. :)

Zitat:

Original geschrieben von teiring

Ich dachte, dass das jemand anderes gewesen wäre. :)

Ne, war schon ich! :D

@opcdriver: Glückwunsch zum Neuen und viel spaß damit! Den wirst du sicher haben! Allzeit knitterfreie Fahrt! :)

Zitat:

Original geschrieben von opcdriver

Hallo,

habe heute meine Edtion 1 bekommen ,einfach nur Hamer und die Performance Anlage ist einfach ein Traum nicht zu Laut und nicht zu leise , ein genauer Bericht folgt noch ,bin aufjedenfall schwer zufrieden .

hier noch ein Bild auf die schnelle , man beachte die Kennzeichen Auswahl :-)

Achja bevor Fragen aufkommen ist ein 42cm Kennzeichen und habe ein Ersatz Kennzeichenhalter zuvor in Wagenfarbe lacken lassen für vorne, und die Löcher Kunstoffverschweißt und die Halter weiter nach innen versetzt, und dann klappts auch mit den kurzen Kennzeichen für vorne :-)

Maximum :eek: :D

am 8. August 2013 um 16:54

Eine der für mich glaubwürdigsten Hinweise zum Thema Einfahren.

Technology Review: Einfahren

Fazit: Motor warm fahren und dann Vollgas, so früh wie möglich.

Wer's noch genauer wissen will, kann mal nach

"Prof. Dr. Matthias Scherge"

suchen (auf dessen Konto geht quasi der wissenschaftliche gehalt des Artikels), der ist Leiter des Micro Tribologie Centrums in Deutschland

Und diese Kollegen haben Ahnung wenn sie aus ihrem Fachgebiet plaudern, jedenfalls meine Meinung.

Zitat:

Original geschrieben von marko999

Eine der für mich glaubwürdigsten Hinweise zum Thema Einfahren.

Technology Review: Einfahren

Fazit: Motor warm fahren und dann Vollgas, so früh wie möglich.

Wer's noch genauer wissen will, kann mal nach

"Prof. Dr. Matthias Scherge"

suchen (auf dessen Konto geht quasi der wissenschaftliche gehalt des Artikels), der ist Leiter des Micro Tribologie Centrums in Deutschland

Und diese Kollegen haben Ahnung wenn sie aus ihrem Fachgebiet plaudern, jedenfalls meine Meinung.

Schon, aber ich denke mal AMG hat sich was dabei gedacht, wenn sie sogar einen Aufkleber

anbringen, dass man die ersten 1400 km oder so den Motor noch nicht voll belasten soll.

Oder meinst du nicht?

Zitat:

Original geschrieben von Tauron

Zitat:

Original geschrieben von marko999

Eine der für mich glaubwürdigsten Hinweise zum Thema Einfahren.

Technology Review: Einfahren

Fazit: Motor warm fahren und dann Vollgas, so früh wie möglich.

Wer's noch genauer wissen will, kann mal nach

"Prof. Dr. Matthias Scherge"

suchen (auf dessen Konto geht quasi der wissenschaftliche gehalt des Artikels), der ist Leiter des Micro Tribologie Centrums in Deutschland

Und diese Kollegen haben Ahnung wenn sie aus ihrem Fachgebiet plaudern, jedenfalls meine Meinung.

Schon, aber ich denke mal AMG hat sich was dabei gedacht, wenn sie sogar einen Aufkleber

anbringen, dass man die ersten 1400 km oder so den Motor noch nicht voll belasten soll.

Oder meinst du nicht?

hihi, das mit den experten ist wie mit ärzten (auch experten?)

frag 3 ärzte und du hast 5 meinungen...

denke auch AMG hat wohl von allen "experten" am meisten ahnung...

am 9. August 2013 um 1:29

In der Regel dauert es Jahre bis neuere Vorschungsergebnisse allgemein in der Praxis ankommen.

Die Firmen selbst bleiben in der Regel beim alten traditionell bewährten Standard solange die Konkurenz das gleiche tut. Die Einfahrvorschriften bei AMG unterscheiden sich kaum von denen anderer Hersteller. Da sind sie alle praktisch gleich.

Aber ich kann natürlich verstehn wenn man da vor allem als Laie erst mal besonders skeptisch ist da selbst was dran zu ändern.

Am Ende muß natürlich jeder selbst sehn mit was er beruhigter leben kann.

Aber es gilt wie bei vielen Dingen, wer mit der Masse zieht bekommt den alt bewährten Standard, aber halt ohne Aussicht auf mehr.

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Tauron

Zitat:

Original geschrieben von marko999

Eine der für mich glaubwürdigsten Hinweise zum Thema Einfahren.

Technology Review: Einfahren

Fazit: Motor warm fahren und dann Vollgas, so früh wie möglich.

Wer's noch genauer wissen will, kann mal nach

"Prof. Dr. Matthias Scherge"

suchen (auf dessen Konto geht quasi der wissenschaftliche gehalt des Artikels), der ist Leiter des Micro Tribologie Centrums in Deutschland

Und diese Kollegen haben Ahnung wenn sie aus ihrem Fachgebiet plaudern, jedenfalls meine Meinung.

Schon, aber ich denke mal AMG hat sich was dabei gedacht, wenn sie sogar einen Aufkleber

anbringen, dass man die ersten 1400 km oder so den Motor noch nicht voll belasten soll.

Oder meinst du nicht?

Für unsere Englisch sprechenden Freunde:

http://www.carmagazine.co.uk/.../

Ein Test zwischen A45, M135i und S3!

Zitat:

Original geschrieben von marko999

In der Regel dauert es Jahre bis neuere Vorschungsergebnisse allgemein in der Praxis ankommen.

Die Firmen selbst bleiben in der Regel beim alten traditionell bewährten Standard solange die Konkurenz das gleiche tut. Die Einfahrvorschriften bei AMG unterscheiden sich kaum von denen anderer Hersteller. Da sind sie alle praktisch gleich.

Aber ich kann natürlich verstehn wenn man da vor allem als Laie erst mal besonders skeptisch ist da selbst was dran zu ändern.

Am Ende muß natürlich jeder selbst sehn mit was er beruhigter leben kann.

Aber es gilt wie bei vielen Dingen, wer mit der Masse zieht bekommt den alt bewährten Standard, aber halt ohne Aussicht auf mehr.

Zitat:

Original geschrieben von marko999

Zitat:

Original geschrieben von Tauron

 

Schon, aber ich denke mal AMG hat sich was dabei gedacht, wenn sie sogar einen Aufkleber

anbringen, dass man die ersten 1400 km oder so den Motor noch nicht voll belasten soll.

Oder meinst du nicht?

ohne aussicht auf mehr?

die aussicht auf nen eventuellen motorschaden, minderleistung, höheren öl- und spritverbrauch? ;)

wüsste nicht, was es für ein vorteil sein soll, den motor von anfang an zu treten...

aber eben, jedem das seine.

Habe meinen A 45 jetzt genau 2 Wochen und bekomme das Grinsen einfach nicht aus dem Gesicht.

es ist einfach ein tolles Auto und seinen Preis absolut wert.

Zum Thema einfahren möchte ich nur sagen, dass man selbst schon in den Einfahrgrenzen extrem "Führerscheingefährdend" unterwegs sein kann. Ich wüsste nicht, wo ich, außer auf der Autobahn, viel schneller fahren könnte.

Peter

am 9. August 2013 um 12:39

Auf dem Ring :cool:

.... aber Du hast natürlich recht.

 

Zitat:

Original geschrieben von hartmann-nbg

Habe meinen A 45 jetzt genau 2 Wochen und bekomme das Grinsen einfach nicht aus dem Gesicht.

es ist einfach ein tolles Auto und seinen Preis absolut wert.

Zum Thema einfahren möchte ich nur sagen, dass man selbst schon in den Einfahrgrenzen extrem "Führerscheingefährdend" unterwegs sein kann. Ich wüsste nicht, wo ich, außer auf der Autobahn, viel schneller fahren könnte.

Peter

am 9. August 2013 um 12:47

Vielleicht diese: die Aussicht auf höhere Lebensdauer, geringeren Verschleiß, höhere Leistung, weniger Verbrauch.

Das ist ein bischen wie im Sport: gemässigtes Training/Hartes Training

Du setzt hartes Training gleich mit Verletzung, Ausfall, unnützes Risiko, ich dagegen mit höherer Leistungsfähigkeit usw.

Und auch da gilt jede neue Trainingsmethode braucht Zeit bis sie sich durchsetzt.

Die eigene Balance muß wie gesagt jeder für sich selbst treffen.

 

Zitat:

Original geschrieben von MB-W176

Zitat:

Original geschrieben von marko999

In der Regel dauert es Jahre bis neuere Vorschungsergebnisse allgemein in der Praxis ankommen.

Die Firmen selbst bleiben in der Regel beim alten traditionell bewährten Standard solange die Konkurenz das gleiche tut. Die Einfahrvorschriften bei AMG unterscheiden sich kaum von denen anderer Hersteller. Da sind sie alle praktisch gleich.

Aber ich kann natürlich verstehn wenn man da vor allem als Laie erst mal besonders skeptisch ist da selbst was dran zu ändern.

Am Ende muß natürlich jeder selbst sehn mit was er beruhigter leben kann.

Aber es gilt wie bei vielen Dingen, wer mit der Masse zieht bekommt den alt bewährten Standard, aber halt ohne Aussicht auf mehr.

Zitat:

Original geschrieben von MB-W176

Zitat:

Original geschrieben von marko999

 

ohne aussicht auf mehr?

die aussicht auf nen eventuellen motorschaden, minderleistung, höheren öl- und spritverbrauch? ;)

wüsste nicht, was es für ein vorteil sein soll, den motor von anfang an zu treten...

aber eben, jedem das seine.

Heute konnte ich ihm Rahmen eines MB Driving Event's den A45 in verschiedenen Konfigurationen auch noch auf abgesperrtem Gelände testen. Grundsätzlich kann ich alle meine bereits geschilderten Eindrücke bestätigen. Auch im Grenzbereich bleibt das Auto äusserst gutmütig und sehr einfach zu kontrollieren. Der A45 verhält sich dabei wirklich sehr neutral, zeigt m.E. aber schon eine leichte Tendenz zum Untersteuern - wenn man's wirklich drauf anlegt, dann geht's aber über alle Viere:-) Dank 4x4 lassen sich aber auch solche Situationen einfach beherrschen. Querfahren lässt sich mit dem Auto allerdings wirklich nur sehr schwerlich (was auch massgeblich zur bereits beschriebenen geringeren Emotionalität im Vergleich zum C63 beiträgt)... Mich persönlich hat's zwar nicht wirklich gestört, aber beim Antrieb ist ausserdem schon relativ deutlich zu spüren, dass der Schwerpunkt der Kraftverteilung auf der Vorderachse liegt. Entsprechend wir wohl auch der Reifenverschleiss auf der VA relativ hoch sein.

Zum 250 Sport hatte ich ausserdem auch noch den direkten Vergleich, wobei ich sagen muss, dass zwischen den beiden Fahrzeugen echt Welten liegen! Der A45 bietet einfach ein sehr stimmiges Paket aus Fahrwerk, Motor/Antrieb und Bremsen, welches ihn wohl zu einem richtigen "Bergfloh" macht. Die Längsbeschleunigung ist zwar auch toll, aber das Meisterstück liegt m.E. in der möglichen Querdynamik des Autos. Das lässt ihn sich dann m.E. viel mehr auf kurvigen Land- und Passstrassen (oder Rennstrecken) zuhause fühlen und weniger auf der Autobahn.

Für mich hat mich die heutige Fahrt auf alle Fälle erneut in meinem Kaufentscheid bestätigt (in zwei Wochen kommt er...) und ich wünsch allen zukünftigen A45-Fahrern jetzt schon viel Spass:-)

 

Vielleicht interessiert's ja jemanden, der seinen A45 mit Performance-Lenkrad (mit Alcantara) bestellt hat:

http://www.motor-talk.de/forum/performance-lenkrad-reinigen-t4640701.html

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