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997 Turbo Facelift PDK neuer AZ-Vergleichstest: sensationelles Ergebnis
In der neuen Ausgabe der Autozeitung wurde der neue 997 Turbo mit PDK mit verschiedenen Konkurrenzmodellen verglichen.
Er hat sich wirklich hervorragend gegen seinen preislichen Hauptkonkurrenten, den Audi R8 V10 geschlagen!
Herzlichen Glückwunsch, die Zuffenhausener haben scheinbar dieses Mal wirklich gute Arbeit geleistet.
Die wichtigsten Fakten der drei schnellsten Modelle:
1. Rundenzeit:
GT-R 1:36,5 min
997 TT PDK 1:36,9 min
R8 V10 1:37,5 min
Wirklich eine hervorragende Zeit für den Porsche. Auch wenn der Turbo von 4 Rundkurstests 3 mal (Sportauto, AB, AZ) nicht der schnellste (nur AMS) war, so war er doch meistens nur ganz knapp hinten und deutlich vor dem R8. Kaum der Rede wert!
2. Beschleunigung:
0-100 km/h
997 TT PDK 3,2s
GT-R 3,8s
R8 V10 3,9s
0-200 km/h
997 TT PDK 10,4s
R8 V10 11,8s
GT-R 12,2s
Ein hervorragender Beschleunigungswert für den Porsche-Testwagen!
Der Turbo ist von 100 auf 200 km/h deutlich schneller als der 997 GT2 in den meisten Tests! Und etwa so schnell wie eine ZR1 mit 647 PS.
Und das mit nur 500 PS, 150 kg mehr Gewicht als der GT2 und leistungsfressendem Allradantrieb! Eine so extreme Beschleunigung bei nur 500 PS und diesen Daten zu erreichen, das grenzt schon an ein Wunder und dafür gebürt den Ingenieuren wirklich höchstes Lob!
(Das gute an Porsche ist, dass man sich auf sie im Vergleich zu anderen Marken verlassen kann bei Leistungsangaben. Wenn Porsche sagt, der Testwagen hat nur 500 PS, dann kann man sich auch sicher sein, dass beim Testwagen nicht am Ladedruck rumgespielt wurde. Und dafür sind die Beschleunigungswerte wirklich extrem gut und wie von einem anderen Stern! Well done!)
3. Bremsen (warm):
GT-R 32,9m
997 TT PDK 33,4m
R8 V10 35,0 m
Auch ein sehr gutes Ergebnis, das zeigt, dass der Porsche auch mit Serien-Stahl-Bremsen ordentlich bremst und sich auch hier vom R8 absetzen kann.
4. Slalom (18m)
GT-R 69,8 km/h
R8 V10 68,8 km/h
997 TT PDK 68,3 km/h
5. Fahrdynamik-Wertung insgesamt (Punkte)
GT-R 844
997 TT PDK 832
R8 V10 783
Hier ist schon ein recht deutlicher Vorsprung vor dem R8 vorhanden, der zwar dafür das Komfortkapitel für sich entscheiden kann, aber imho hat Porsche sich für den richtigen Weg hin zu mehr Fahrdynamik und weniger GT-Tugenden entschieden, um wieder ganz vorne dabei zu sein.
5. Interessant ist auch der Wertverlust nach 4 Jahren
997 TT PDK 79.990 Euro (51,4%)
R8 V10 89.580 (59,8%)
GT-R 50.768 Euro (60,8%)
Hier zeigt sich wieder eine typische Porsche-Stärke, der vorbildlich geringe Wertverlust, der nach 4 Jahren fast 10% unter der dem des R8 und des GT-Rs liegt. Hier spart der Porsche-Besitzer fast 2500 Euro/Jahr gegenüber dem R8-Fahrer.
Insgesamt also, wenn man zwischen den Zeilen lesen kann, ein hervorragendes Ergebnis für den neuen Turbo, der auf ganzer Linie überzeugen kann und wieder ganz vorne mitspielt.
Beste Antwort im Thema
Was denn da nu so sensationell?
Gegen den R8 gewonnen, aber fahrdynamisch gegen den GT-R abgekackt?!
Also ich will ja nich rumkritisieren.... Aber unter sensationell versteh ich was anderes ;)
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50 Antworten
Warum ams allerdings die Paddels so hochlobt wird mir ein ewiges Rätsel bleiben.
Die PDK Schaltwippen im Lenkrad finde ich einfach genial. Da brauche ich keine Paddels hinter dem Lenkrad.
Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kommt man mit den Schaltwippen gut zurecht, das empfand ich auch so. Ähnlich wie beim iDrive von BMW. Die Paddels hinter dem Lenkrad sind nunmal für die AMS-Tester nachgeschoben worden, damit die nicht mehr so viel meckern können.:D
Die Geschmäcker und Erfahrungswerte sind nunmal (zum Glück) verschieden. Ich werde wahrscheinlich nie mit dem Comand - Controller von MB umgehen können, iDrive und/oder MMI hingegen finde ich klasse. So empfindet halt jeder anders.;)
Grüße
Ein interessanter Rennstrecken-Test des Facelift-997 Turbo mit PDK, in dem der Porsche abermals gegenüber seinem Hauptkonkurrenten, dem Audi R8 V10, wirklich ganz hervorragend abschneidet:
Wie man sieht, bringt die Kombination aus PDK-Doppelkupplungsgetriebe, härterem Fahrwerk und Nässe-optimierten Reifen (im Vergleich zu Cup-Reifen) wirklich viel beim neuen Turbo.
NAch lesen dieses Freds freue ich mich um so mehr auf unseren neuen 997 Turbo Ende Juli.
Wie sind denn noch einmal die Werksangaben bzgl 0-200km/h.
Waren das nicht 11,8 Sek?
Man sollte nicht Langeweile haben und im Hotel sitzen und in alten Threads lesen, aber es reizt mich doch zu sehr, und deshalb schreibe ich hier auch etwas:
Es ist ja richtig, das der 997tt ein tolles Auto mit guten Fahrleistungen ist und ich bin seit 4 Jahren jedesmal begeistert, wenn ich mich in mein Spassmobil reinsetze, aber ich hatte auch schon häufiger die Gelegenheit, Anderes zu fahren, auch die hier getesteten Vergleichsfahrzeuge und da frag ich mich doch, warum der Themenstarter so einen Lobgesang im Vergleich zu den anderen Fahrzeugen macht. Ja, die Zahlen sind gut, die Anderen aber auch, die Unterschiede sind zu vernachlässigen, und die Kommentierungen finde ich masslos übertrieben.
Und wenn mich etwas nach wie vor am 997tt stört, ist es das Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen im Vergleich zu Anderen. Auf den ersten 50 Metern lässt Dich 'Jeder' stehen, wenn er ein bischen Gas gibt. Und die späte Kupplung (sorry, ich habe und werde einen Porsche immer mit Handschaltung fahren, aber mit Schaltwegsverkürzung, weil sonst fühl ich mich wie in einem alten Auto mit langen Schaltwegen) nervt mich auch.
Porsche macht vieles gut, aber wenn man sich manche Teile anschaut, dann sehe ich massiven Nachholbedarf in der Teilequalität und Modernität, technisch und was die Ausstattung betrifft, sind die meistens bzw. dann mindestens eine Generation zur Konkurrenz zurück und über knarzende und knackende Geräusche beim Cabrio, billigste Verarbeitung des Windschotts usw. usw. brauch ich hier gar nicht zu berichten. Manchmal frag ich mich wirklich, warum ich dieses Auto bzw. diese Marke so liebe. Bei Anderen war und bin ich nicht so tolerant.
Zusammenfassung: Porsche, schön, toll, macht Spaß, aber bitte auf dem Teppich bleiben.
So ist das beim Autoquartett nun einmal - der Wagen mit den besten Pressewerten ist am Stammtisch ganz weit vorne - wer aber so ein Auto sein Eigen nennt, der erfährt ggf. auch mal alleine das Für und Wieder dieser Wagen.
So ist meine offene Meinung, dass ein GT-R eine sehr gute Variante ist für vermeindlich kleines Geld ein Auto zu bekommen, das fahrtechnisch über dem Niveau eines etwas teureren 911 liegt und ggf. nur etwas unter dem eines Porsche turbo - das Paket auch noch halbwegs standfest zu bekommen...finde ich wirklich nicht schlecht. Optisch liegen Innen und Außen Welten zwischen einem 911 und dem GT-R, sodass sich die Käuferschichten nicht in die Quere kommen werden.
Ein R8, mit Verlaub, ist wegen der fehlenden Ablage (äh Sitze) nicht für den Vergleich...Wenn ich das Kapital hätte würde ich nur auf solche Supersportwagen abzielen, wenn Sie mir einen Alltagswert geben können...Also 911, Gt-R, Jaguar, Maserati - danach AMG, Audi RS oder M-GmbH (Alpina).
Das wären meine Form der Kombination von Leidenschaft und Nutzen - aber jedem das seine.