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626GD / Schaltungsprobleme

Mazda 626 3 (GD/GV)
Themenstarteram 5. November 2014 um 18:09

So, nach desaströsen Erfahrungen mit einem 2009er Opel Zafira bin ich nun wieder zurückgekehrt zu einem 626er GD 2.0i. Der ist zwar erst 80.000 Kilometer gelaufen, aber leider in keinem besonders guten Zustand. Dafür war er billig, 750 Euro. Die ersten 2.000Km hat der GD seit dem Kauf nun bereits klaglos abgespult, jetzt aber gibt es Probleme. Die Schaltung lässt sich nur noch mit allergrößtem Kraftaufwand und – wenn der Rückwärtsgang benötigt wird – mit viel Glück dazu überreden, ihre Aufgabe zu erledigen. Aus unterschiedlichen Foren habe ich erfahren, dass es unterschiedliche mögliche Gründe für die „Verweigerungshaltung“ des Getriebes gibt. Ich vermute, dass die Kupplung nicht sauber trennt, da sich das Fahrzeug im ersten Gang trotz voll durchgetretenem Kupplungspedal leicht nach vorne bewegt. Meine Frage ist nun, ob das folgende Reparaturkit (http://www.autoteiledirekt.de/trw-2211632.html) das Problem lösen sollte? Ich mag nicht viel Geld in die Reparatur stecken, da ich mir nicht sicher bin, wie lange der Wagen ohne teure Defekte durchhält. Und ich möchte auch gerne vermeiden, „auf Verdacht“ in neue Teile und Reparaturkits zu investieren. Es wäre also toll, wenn mir jemand bestätigen könnte, dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, das beschriebene Problem mit diesem Reparaturkit zu beheben. Außerdem wüsste ich gerne, wie kompliziert die Reparatur ist. Kann man das mit einem gewissen technischen Verständnis selbst durchführen oder empfiehlt sich das Aufsuchen einer Werkstatt? Die Frage richtet sich speziell an solche Forenteilnehmer, die diese Reparatur bereits selbst ausgeführt haben.

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11 Antworten

Diese Reparatur auszuführen ist kein Hexenwerk jedoch denke ich das dies das Problem nicht beseitigt . Kupplungs - Nehmer sowie Geberzylinder können undicht werden und du hast somit zumindest Luft in der Leitung ( Fahrzeug läßt sich im Stand , wenn der Motor aus ist , normal schalten ) Bei mir hat der Marder an meinem seligen Omega mal die Leitung zerbissen und das Pedal blieb auf dem Boden .

Sollte die Kupplung nicht richtig trennen würde das Auto einen kleinen Satz nach vorne machen und du würdest es hören ( krachen im Getriebe ) sowie du es beschreibst .

Wie viel Leerweg hast du am Kupplungspedal ? Fehlt Brems -Kupplungsflüssigkeit ? Leerweg von 3-5 cm am Pedal wären normal . Kannst du das Pedal , ohne spürbaren Druck , weit durchdrücken ?

Martin

Themenstarteram 5. November 2014 um 19:57

Danke für die schnelle Antwort, Martin! Ich hatte bei meinem alten 626er (noch das Vergasermodell) bereits einen defekten Kupplungsnehmerzylinder. Damals war das Verhalten aber eindeutig. Das Pedal ist bis auf den Boden gefallen und im Stand ist der Motor dann "abgewürgt" worden. Jetzt ist es anders. Das Kupplungspedal hat kein Spiel. Es fällt auch nicht auf den Boden. Einen Leerweg kann ich ebenfalls nicht feststellen. Das Getriebe kracht auch nicht. Nur die Schaltung funktioniert eben nur noch unter größtem Kraftaufwand. Und im ersten Gang rollt das Auto bei gedrückter Kupplung langsam vorwärts. Ich bin ratlos. Danke, Philipp

Würde mal behaupten das alles auf einen defekten , lahmen . Kupplungsautomaten deutet .

Wie sieht es in dem Ausgleichsbehälter der Kupplungsflüssigkeit aus ?? Bis max ?? oder unter Minimum ?

Sollte dort alles ok sein kommst du meiner Meinung nach nicht an einem Kupplungstausch vorbei .

Vielleicht weiß ja noch jemand hier eine andere Alternative .

Gruss Martin

Themenstarteram 5. November 2014 um 20:36

Vielen Dank, erst einmal. Also, den Ausgleichsbehälter der Kupplungsflüssigkeit habe ich noch nicht angeschaut. Ich weiß auch nicht genau, wo man den findet. Puh, jetzt muss ich noch mal nachfragen. Ein Kupplungstausch wäre ein wirtschaftlicher Totalschaden. Daran mag ich auch noch nicht glauben. Beim Kauf habe ich die üblichen Tests durchgeführt. Wagen geht bei angezogener Handbremse zuverlässig aus, wen man das Kupplungspedal "kommen lässt". Also da rutscht nichts durch. Deshalb dachte ich, dass die Kupplung selbst in Ordnung ist. Was ich vielleicht auch erwähnen sollte, sind zwei Sachen. Erstens: Das Problem ist urplötzlich aufgetaucht. Am Tag vorher bin ich 500 Kilometer gefahren. Wagen schaltet einwandfrei. Am nächsten Tag dann auf einmal diese Probleme. Zweitens: Im Motorraum hat (bereits beim Vorbesitzer) ein Marder gewütet.

Servus,

Schau mal nach ob vorne am Getriebe, wo der Kupplungsnehmer Zylinder sitz eventuell Flüssigkeit austritt. Manschette dazu leicht anlupfen. Neber dem Bremsflüssigkeitsbehälter befindet sich noch ein kleiner behälter rechts daneben, Dort ist die Bremsflüssigkeit für die Kupplungshydraulik drinne. Diese auch auf korekten Stand prüfen. Wenn bei beiden kein Fehler feststellbar ist, können die Federn der Kupplungsdruckplatte defekt sein. Dann hebt die Druckplatte nichtmehr komplett von der Kupplungsscheibe ab. Wenn du weiter mit Gewalt schaltest zerstörst du das Getriebe, bzw die Sycronisierung.

Woher kommste wenn ich fragen darf

Themenstarteram 5. November 2014 um 22:54

Vielen Dank, das schaue ich mir morgen mal bei Tageslicht an. Fahren tue ich erst mal nicht mehr, geht ja auch nicht. Bin aus München.

Themenstarteram 8. November 2014 um 13:09

Hallo,

vielen Dank erst noch einmal für die hilfreichen Antworten auf meine Fragestellung. Ich binn jetzt endlich dazu gekommen, mir die Sache mal bei Tageslicht anzuschauen. Es wird ja jetzt abends immer schon so früh dunkel und wenn ich von der Arbeit komme, sieht man gar nichts mehr. Also: Der Ausgleichbehälter für die Kupplungsflüssigkeit (ich wusste bis jetzt gar nicht, dass es so etwas gibt) ist tatsächlich vollkommen leer. Von dort aus geht eine dünne Metallleitung zum Getriebe weiter. und am Ende, also da wo sie an das Getriebe angeflanscht ist, befindet sich auf dem Boden ein kleiner Fleck. Meine Frage nun: Was genau muss ich auffüllen, Bremsflüssigkeit? Wie ist das Leck zu beheben, ist u.U. nur eine Dichtung defekt? Und was muss alles ausgebaut werden? Danke, Philipp

Kommt normale Bremsflüssigkeit rein.

Mit auffüllen alleine ist es nicht getan . Entlüften musst du das System und nach kurzer Zeit kommt das Problem wieder . Du hast irgendwo im System eine Undichtigkeit die du zuerst lokalisieren musst ( Kupplungsgeber , Nehmerzylinder oder einfach nur die Schlauchleitung . Fehler beheben danach auffüllen und entlüften .

Martin

Hat er doch schon gefunden

Themenstarteram 15. November 2014 um 13:01

Vielen Dank noch mal an alle für die "sachdienlichen Hinweise". Heute bin ich dann endlich dazu gekommen, den Ausgleichsbehälter für die Kupplungsflüssigkeit aufzufüllen und das System zu entlüften. Habe ich das erste Mal gemacht, hat also etwas länger gedauert. Jetzt schaltet der Wagen wieder "1a". Da der Kupplungsnehmerzylinder leckt, scheint dieser die Ursache für die Problematik zu sein. Ich tausche ihn also aus. Das Ersatzteil gibt's auf Ebay für knapp 20 Euro. Sieht nicht allzu kompliziert aus, werde ich also wohl auch als Laie hinbekommen. Somit kann der Wagen für kleines Geld wieder flottgemacht werden, ich bin echt froh!

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