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600er Sportler mit A2 - Beratung benötigt
Tachchen,
ich mache demnächst meinen A2 Führerschein und bin auf der Suche nach einem geeigneten Motorrad. Mir wurde geraten, gleich eine 600er Sportler zu kaufen, auf 48 PS zu drosseln und nach 2 Jahren dann offen zu fahren. Aber mir sind noch ein paar Fragen eingefallen:
- Ab welchem Baujahr würdet ihr denn suchen?
- Wie viele km Laufleistung sollte das Mopped höchstens haben?
- Sind Umfaller oder kleine Umfälle/Kratzer ein KO-Kriterium?
- Würdet ihr auf ABS bestehen (käme ja nur die cbr600rr in Frage, aber wäre dementsprechend teurer)
- Würdet ihr auf eine scheckhefte Pflegung bestehen?
Budget:
Das mit dem Budget ist so seine Sache. Ich als Schüler hab ca 4000 Euro aufm Konto, allerdings gehen davon schonmal 1000 für den Führerschein und nochmal ~700 Euro für die Schutzkleidung drauf. Das heißt, ich hab noch 2300 Euro, was natürlich nicht annähernd reicht. Deswegen würden mir meine Eltern da aushelfen und ich würde das dann später, wenn ich jobbe oder einen festen Beruf habe, zurückzahlen.
Danke für eure Tipps
Beste Antwort im Thema
Hier geht's nicht um die Finanzen des TE!!!!!!
DAS IST JEDEM SEIN BIER.
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127 Antworten
Ich finde es viel anmaßender und auch moralisch verwerflich, wenn man offenbar ohne ausreichenden Sachverstand andere dazu treiben will, ihre vermutlich arg beschränkten finanziellen Mittel zu riskieren oder gar zum Fenster rauszuschmeißen.
Die Wahrscheinlichkeit ein schlechtes 4.000 € Auto zu erwischen, also eines, das richtig viel Geld verschlingt ist nun einmal größer als die Wahrscheinlickeit, eine 500 € Möhre zu erwischen, wenn man seinen Verstand beim Kauf nicht zu Hause lässt.
Hinzu kommt, daß einer mit 4.000 € Vermögen nach einem 4.000 € Kauf schlicht pleite ist, während man sich nach einem 500 € Fehlkauf eben ein anderes Auto kaufen kann und immer noch nicht pleite ist.
Ob für 500 € oder für 4.000 € (und natürlich bei allen Kaufpreisen dazwischen) ist effektiv das Risiko umso geringer, je weniger Geld ich ausgebe. Weshalb ich es - tut mir leid, aber das sehe ich so! - einfach eine Sauerei finde, die Leuten mit wenig Erfahrung und wenig Geld zu bequtschen, daß sie unbedingt so viel Geld wie möglich ausgeben sollten!
Was soll das? Ist es so toll, wenn andere auf die Schnauze fallen?
Manchmal liest man vernünftige Ratschläge, manchmal wird geraten, lieber weniger Geld auszugeben als man hat, aber meist heißt es bloß "je teurer, desto besser" und das ist nur eines: Blödsinn. Ein gefährlicher Blödsinn, mit dem man sein sauer verdientes oder erspartes Geld perfekt verbrennen kann.
Wie gesagt, es ist in meinen Augen eine Sauerei, wenn man wieder besseren Wissens oder einfach ohne eine Ahnung zu haben die Leute motiviert, in ihr finanzielles Verderben zu laufen.
Ich hätte Forster gegenüber einfach mit dem Nuhr-Zitat kommen können, fand und finde es aber besser sachlich aufzuklären, um Anfängern und Leuten mit wenig Geld Enttäuschungen und mögliche finanzielle Katastrophen zu ersparen.
Irgendwelchen unsinnigen Müll kann man in wenigen Worten behaupten, fundierte Aussagen mit nachvollziehbarer Begründung brauchen halt länger.
Gruß Michael
Ich würde es einfach jedem selbst überlassen, wieviel Geld er ausgeben mag. Unabhängig davon, ob er es hat.
Lieber Michael,
meine eigenen Erfahrungen decken sich ziemlich mit dem was Du hier schreibst.
Aber versuche doch mal einen anderen Tonfall.
Ja ja, die Anderen haben damit angefangen, während Du hier nur versucht hast, ganz sachlich zu argumentieren.
Aber irgendwie kommt das meistens ganz anders rüber. Liegt wahrscheinlich daran, dass wir keinen Sinn für Sachlichkeit haben.
Zitat:
@kandidatnr2 schrieb am 22. Februar 2015 um 14:57:17 Uhr:
Ich würde es einfach jedem selbst überlassen, wieviel Geld er ausgeben mag. Unabhängig davon, ob er es hat.
Sehe ich auch so. Wenn er weiß, was er tut. Was bei (zu) vielen eben nicht so ist, weil es so verlockend ist zu glauben, etwas das teurer ist wäre auch automatisch besser.
Gruß Michael
Die eigene Erfahrung für allgemeingültig erklären und andere Lebensentwürfe nicht zulassen, ist schon hart. Hat doch jeder seine eigenen Träume und Wünscche ... und die decken sich häufig nicht mit dem eigenen Bankkonto. Was man dann daraus macht, ist ein Kompromiss aus Frustration und einer Scheißegal-Mentalität. Aber die Lösung muss jeder für sich selbst finden.
@Vulkanistor:
Im Grunde ist es simpel: Bei Fahrzeugen ist der Kaufpreis alles andere als proportional zu den zu erwartenden Unterhaltskosten und der zu erwartenden Zuverlässigkeit. Ganz besonders wenn man sich sein erstes Auto kauft, fehlt einem in der Regel jegliche Erfahrung. Ich will nichts weiter machen, als den Anfängern vor Augen zu halten, was sie für ihr Geld erwarten können.
Wenn einem Anfänger das höhere finazielle Risiko egal ist, er aber in der Clique nicht der einzige mit dem einem alten billigen Auto sein will, dann soll er sich den teurern Gebrauchtwagen kaufen. Ist doch sein Geld, er soll damit glücklich sein. Ich möchte nur, daß er weiß, was er tut und nicht im Glauben handelt, daß das Auto für 4.000 € 8x so gut ist wie das 500 €. Mit Glück ist es gerade mal genauso gut - das ist die Realität. Um mehr geht es mir gar nicht.
Gruß Michael
Es kann aber auch 10x so gut sein.
Zitat:
@kandidatnr2 schrieb am 22. Februar 2015 um 15:05:37 Uhr:
Die eigene Erfahrung für allgemeingültig erklären und andere Lebensentwürfe nicht zulassen, ist schon hart. Hat doch jeder seine eigenen Träume und Wünscche ... und die decken sich häufig nicht mit dem eigenen Bankkonto. Was man dann daraus macht, ist ein Kompromiss aus Frustration und einer Scheißegal-Mentalität. Aber die Lösung muss jeder für sich selbst finden.
Da muß ich scharf widersprechen: Wie kommst Du auf Lebensentwürfe nicht zulassen? Das ist nun wirklich hanebüchener Unsinn. Das liest sich für mich nach diagonalem Lesen - mit völlig von meinen Ausführungen abweichenden Annahmen Deinerseits. Oder anders: Da unterstellst Du mir etwas, das so weit von der Realität entfernt ist, wie es nur sein kann.
So wie ich niemandem Vorschriften mache, ob er rauchen sollte oder nicht, mache ich auch niemandem Vorschriften, womit er mobil sein soll. Aber so wie ich einem Jugendlichen deutlich sagen würde, daß Rauchen teuer und der Gesundheit abträglich ist sage und schreibe ich, welche Vor- und Nachteile Autos unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Preisklasse haben. Und wenn da einer penetrant ankäme und behaupten würde, Rauchen sei sogar gesund und spare Geld, weil man weniger esse, dann würde ich auch wieder und wieder aufklären, daß das Rauchen doch teuer und gesundheitsschädlich ist. Auch wenn der Onkel Willi 97 geworden ist und auch der Altkanzler Schmidt raucht und raucht und raucht und ebenfalls schon sehr alt ist.
Gruß Michael
Du entwickelst in Deiner Argumentation immer wieder einen Tunnelblick, der scheinbar andere Szenarien gar nicht zulässt. Das stört mich.
Das darf Dir aber egal sein.
Zitat:
@kandidatnr2 schrieb am 22. Februar 2015 um 15:20:29 Uhr:
Es kann aber auch 10x so gut sein.
Natürlich. Oder 10x so schlecht. Aber wahrscheinlich ist er genauso gut oder schlecht. So lange man regelmäßig in Wartung und Reparaturen investiert bleibt er das auch. Was leider eines bedeutet: Einschließlich Wertverlust und Wartungskosten sind die Kosten auf die Fahrstrecke umgelegt pro Kilometer damit in der Regel höher als beim älteren und billigeren Auto.
Ach ja: Es hängt von jedem selbst ab, ob ihm die Kosten oder die neuere Karosserie wichtiger sind. Es ist gut, daß da jeder seine eigene Meinung hat und die auch umsetzen darf. Mich stört es nicht, wenn einer das schicke, aber teurere Auto bevorzugt. Soll er doch. Ich habe nur etwas dagegen, wenn einer ein teureres Auto kauft, weil er in Bezug auf die Qualität und die Unterhaltskosten letzlich nach Strich und Faden belogen wurde.
Gruß Michael
Zitat:
@sam66 schrieb am 22. Februar 2015 um 11:32:02 Uhr:
Es gibt einen Grund, warum ein Auto noch 4.000€ oder eben nur noch 500€ wert ist.
Mit dem Wagen für 4 k€ kommt man wahrscheinlich noch durch den nächsten TÜV oder er hat ihn gerade erst bestanden.
Mit dem für 500 eher nicht.
Wenn man selber schrauben, schweißen, reparieren kann, nicht das große Problem.
Aber diese Erkenntnis ist ja nicht neu, auf so ziemlich jedem Gebiet kann man mit Ahnung und Geschick eine Menge Geld sparen.
Zitat:
@cng-lpg schrieb am 22. Februar 2015 um 15:30:33 Uhr:
Zitat:
@kandidatnr2 schrieb am 22. Februar 2015 um 15:20:29 Uhr:
Es kann aber auch 10x so gut sein.
Natürlich. Oder 10x so schlecht. Aber wahrscheinlich ist er genauso gut oder schlecht. So lange man regelmäßig in Wartung und Reparaturen investiert bleibt er das auch. Was leider eines bedeutet: Einschließlich Wertverlust und Wartungskosten sind die Kosten auf die Fahrstrecke umgelegt pro Kilometer damit in der Regel höher als beim älteren und billigeren Auto.
Ach ja: Es hängt von jedem selbst ab, ob ihm die Kosten oder die neuere Karosserie wichtiger sind. Es ist gut, daß da jeder seine eigene Meinung hat und die auch umsetzen darf. Mich stört es nicht, wenn einer das schicke, aber teurere Auto bevorzugt. Soll er doch. Ich habe nur etwas dagegen, wenn einer ein teureres Auto kauft, weil er in Bezug auf die Qualität und die Unterhaltskosten letzlich nach Strich und Faden belogen wurde.
Gruß Michael
Du neigst aber immer dazu, die pessimistische Variante als die wahrscheinlichste anzunehmen.
Pessimisten sind durch Lebenserfahrung zu Realisten gewordene ehemalige Optimisten.
Dann habt ihr noch nicht genug Lebenserfahrung.