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5W30 Longlife: 12,50 Euro je Liter (bei Inspektion)?

Themenstarteram 30. Mai 2015 um 14:26

Hi,

Auto von einer "freien" Werkstätte abgeholt inkl. TÜV-Abnahme.

Unter den Inspektionskosten sind 3,5 Liter von "5W30 Longlife" angegeben, je Liter 12,50 Euro = 43,75 Euro.

Interessehalber gegoogelt: Amazon: 5,70 Euro je Liter: http://www.amazon.de/Aral-Super-Tronic-Longlife-5W-30/dp/B001URA2M8

 

Die Werkstätte wird jedoch sicherlich nicht solche 4-Liter-Kanister bestellt haben, sondern vermutlich 40+ ;) Entsprechend also noch günstiger...

Doch wieso muss ich als Kunde dann 43,75 für 3,5 Liter + Mwst. zahlen?

Und wenn ich dies gewusst hätte, hätte ich der Werkstätte zuvor sagen "dürfen", dass ich dies ggf. gerne selber nachfüllen (o.dgl.) würde, um hier "bares Geld" zu zahlen?

 

Danke für Eure Einschätzungen -- gerne auch Mitleidsbekundungen ;)

mtemp

Beste Antwort im Thema

12,50 € pro Liter ist okay für 5W-30 LL. Bei uns in der freien Werkstatt kostet es auch 11 € pro Liter. Vorher war ich bei VW, da kostete der Liter rund 25 €.

Kannst dich also nicht beschweren.

Jaja, im Baumarkt ist das Öl billiger. Wie unmenschlich, dass die Werkstatt Geld verdienen möchte und dabei noch Altöl und Ölfilter entsorgen muss.

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Es gibt keine "Gesamtheit der Reparatur". Fängt schon damit an, ob ein Werkvertrag oder ein Dienstvertrag vorliegt. Wenn Teile mitgebracht werden, ist immer nur auf den Tausch eine Gewährleistung zu geben, nie auf die Teile selbst. Und bei Öl, das die Spezifikationen erfüllt, ist’s eh kein Frage: Die Werkstatt füllt ja auch nur Öl ein, das die Spezifikationen erfüllt. Im Auftrag wird dann vermerkt: "Öl selbst angeliefert, erfüllt VW 502.00" oder sinngemäß.

Zitat:

@slv rider schrieb am 2. Juni 2015 um 14:37:17 Uhr:

in einem anderen thread hier wurde behauptet das auf die gesamtheit der reparatur eine gewährleistung zu geben ist. das schliesst auch mitgebrachte teile mit ein.

Nö, das ist Quatsch. Die Werkstatt haftet nicht für Material, welches vom Kunden selbst angeliefert wird. Nur für den Einbau.

Auf selbst mitgebrachte Teile ist natürlich genau so wenig Gewährleistung wie auf den Rest vom Auto. Fällt das Billigzeug aus dem Netz zusammen, hat der Kunde Pech gehabt.

Zitat:

@birscherl schrieb am 2. Juni 2015 um 22:56:48 Uhr:

Es gibt keine "Gesamtheit der Reparatur". Fängt schon damit an, ob ein Werkvertrag oder ein Dienstvertrag vorliegt. Wenn Teile mitgebracht werden, ist immer nur auf den Tausch eine Gewährleistung zu geben, nie auf die Teile selbst. Und bei Öl, das die Spezifikationen erfüllt, ist’s eh kein Frage: Die Werkstatt füllt ja auch nur Öl ein, das die Spezifikationen erfüllt. Im Auftrag wird dann vermerkt: "Öl selbst angeliefert, erfüllt VW 502.00" oder sinngemäß.

Eben, und leider deshalb auch kein Öl, das die Spezifikationen erfüllt, aber leider nicht mehr auf der offiziellen Freigabeliste steht.

http://www.motor-talk.de/.../...eigenes-oel-probleme-t4839751.html?...

Der Preis von € 12,50/l ist doch hervorragend.

Im allg. berechnet zumindest VW bei LL3 in der Werkstatt zwischen € 30-35/l.

Den Vogel schießt ein up-Fahrer ab, dessen NICHT-LL-Öl auch bereits mit über € 30,- brutto berechnet wurde. Zur Entschuldigung brachte der Serviceberater des VW-Autohauses vor, dass das (beim up nicht benötigte) LL3-Öl noch teurer eingepreist sei..., na dann!

http://www.motor-talk.de/.../servicekosten-beim-up-t4501015.html?...

http://www.motor-talk.de/.../servicekosten-beim-up-t4501015.html?...

Zitat:

@Taubitz schrieb am 7. Juni 2015 um 12:57:49 Uhr:

Zitat:

@birscherl schrieb am 2. Juni 2015 um 22:56:48 Uhr:

Es gibt keine "Gesamtheit der Reparatur". Fängt schon damit an, ob ein Werkvertrag oder ein Dienstvertrag vorliegt. Wenn Teile mitgebracht werden, ist immer nur auf den Tausch eine Gewährleistung zu geben, nie auf die Teile selbst. Und bei Öl, das die Spezifikationen erfüllt, ist’s eh kein Frage: Die Werkstatt füllt ja auch nur Öl ein, das die Spezifikationen erfüllt. Im Auftrag wird dann vermerkt: "Öl selbst angeliefert, erfüllt VW 502.00" oder sinngemäß.

Eben, und leider deshalb auch kein Öl, das die Spezifikationen erfüllt, aber leider nicht mehr auf der offiziellen Freigabeliste steht.

Das ist doch Quatsch. Ein Öl, das die Herstellernorm erfüllt, erfüllt die Herstellernorm. So einfach. Irgendwelche angeblichen Freigabelisten interessieren keine alte Sau, allein die Herstellernorm ist verbindlich. Es gibt auch keine "offiziellen Freigabelisten", sondern es gibt eine Freigabe nach einer Herstellernorm, und solange die eingehalten ist, ist alles prima.

Zitat:

@birscherl schrieb am 7. Juni 2015 um 19:17:18 Uhr:

Das ist doch Quatsch. Ein Öl, das die Herstellernorm erfüllt, erfüllt die Herstellernorm. So einfach. Irgendwelche angeblichen Freigabelisten interessieren keine alte Sau, allein die Herstellernorm ist verbindlich. Es gibt auch keine "offiziellen Freigabelisten", sondern es gibt eine Freigabe nach einer Herstellernorm, und solange die eingehalten ist, ist alles prima.

Du hast nicht verstanden, um was es mir, zumal in der verlinkten Schilderung, eigentlich ging.

Ggf. einfach noch mal nachlesen, dann wirst auch Du verstehen, dass das LM Toptec 4100 zwar noch immer die VW 505.01 erfüllt und entsprechend geeignet ist, wg. nicht erfolgter kostenpflichtiger Verlängerung der VW-Freigabe auf deren Freigabeliste aber nicht mehr zu finden ist, jedenfalls m.K.n.

Folgerichtig wird der Serviceberater der VW-Werkstatt solch vom Kunden selbst mitgebrachtes Öl für einen entsprechenden Motor, der VW 505.01 verlangt (wie der in meinem Oldie unten), auch nicht akzeptieren, ganz unabhängig von der Frage, wie realistisch es ist, dass man mit einem so alten Fahrzeug zum Ölwechsel noch zum Freundlichen rennt.

Insofern sage ich letztlich nichts anderes aus als Du: Die KFZ-Hersteller-Freigabelisten sind das eine (mit denen viel Sinn und Unsinn getrieben wird), die technische Geeignetheit des Öles ist das andere.

Da ein nicht schraubender Laie von all dem nicht viel weiß, allenfalls das, dass er sich nach der auch im Bordbuch zu findenden Herstellerfreigabe richten sollte (zumal er anderes eh nicht beurteilen könnte), die er auf dem besagten LM Toptec 4100 so explizit nicht mehr findet (sondern eben nur noch als ausdrückliche Empfehlung seitens LM), kommt er da ggf. schnell mal ins Schlingern und der oft nicht sonderlich sachkundige Serviceberater schaut in seine Liste, findet´s nicht und schüttelt daher verneinend den Kopf.

Zitat:

@Taubitz schrieb am 8. Juni 2015 um 13:59:04 Uhr:

 

Du hast nicht verstanden, um was es mir, zumal in der verlinkten Schilderung, eigentlich ging.

Ggf. einfach noch mal nachlesen, dann wirst auch Du verstehen, dass das LM Toptec 4100 zwar noch immer die VW 505.01 erfüllt und entsprechend geeignet ist, wg. nicht erfolgter kostenpflichtiger Verlängerung der VW-Freigabe auf deren Freigabeliste aber nicht mehr zu finden ist, jedenfalls m.K.n.

Folgerichtig wird der Serviceberater der VW-Werkstatt solch vom Kunden selbst mitgebrachtes Öl für einen entsprechenden Motor, der VW 505.01 verlangt (wie der in meinem Oldie unten), auch nicht akzeptieren, ganz unabhängig von der Frage, wie realistisch es ist, dass man mit einem so alten Fahrzeug zum Ölwechsel noch zum Freundlichen rennt.

Insofern sage ich letztlich nichts anderes aus als Du: Die KFZ-Hersteller-Freigabelisten sind das eine (mit denen viel Sinn und Unsinn getrieben wird), die technische Geeignetheit des Öles ist das andere.

Da ein nicht schraubender Laie von all dem nicht viel weiß, allenfalls das, dass er sich nach der auch im Bordbuch zu findenden Herstellerfreigabe richten sollte (zumal er anderes eh nicht beurteilen könnte), die er auf dem besagten LM Toptec 4100 so explizit nicht mehr findet (sondern eben nur noch als ausdrückliche Empfehlung seitens LM), kommt er da ggf. schnell mal ins Schlingern und der oft nicht sonderlich sachkundige Serviceberater schaut in seine Liste, findet´s nicht und schüttelt daher verneinend den Kopf.

Was soll der Serviceberater sonst machen wenn die Freigabe nur als Empfehlung auf dem Kanister steht? Ich hatte mein Addinol zu VW mitgebracht. Er kannte es nicht, aber ein Blick auf die Freigaben und keine Probleme. Ebenso letztens als ich Castrol angeliefert habe. Ein Blick auf die Freigaben auf dem Kanister hat genügt.

Solange ein Öl auf der Freigabeliste steht darf es nicht verändert werden. Wenn die Freigabe nicht mehr vorhanden ist kann der Hersteller dieses Öl theoretisch verändern. Ob er das auch macht steht auf einem anderen Blatt. Aber irgendwie müssen sich die Hersteller auch absichern.

Auch Freie Werkstätten richten sich häufig streng nach Freigaben der Hersteller.

Eben das hatte ich im Link beschrieben.

Den Serviceberater kann ich noch verstehen: Der guckt in seine Liste, findet´s nicht (mehr) und schüttelt vor dem Kunden mit dem 5l-Kanister in der Hand verneinend mit dem Kopf.

Dass es dennoch verwendet werden kann und man LM als seriösem Hersteller in seiner Aussage Glauben schenken darf, steht dem sturen, dumpfen Freigabelisten-"Wissen" eben entgegen.

Es gibt Werkstätten und kompetente Serviceberater, die wissen um den Umstand und verfüllen bzw. akzeptieren es daher dennoch.

Überdies gibt es auch Öl-Hersteller wie z.B. Rowe, die zwar Herstellerfreigaben besitzen, es aber missverständlich auf dem Gebinde bzw. online ausweisen:

http://www.motor-talk.de/.../...eigenes-oel-probleme-t4839751.html?...

Ein 5w30 Longlife ist nun mal teurer als ein normales 5W30 Motoröl. Dafür fährt man ja auch länger.

---

Zitat:

@Taubitz schrieb am 8. Juni 2015 um 16:39:00 Uhr:

Eben das hatte ich im Link beschrieben.

Den Serviceberater kann ich noch verstehen: Der guckt in seine Liste, findet´s nicht (mehr) und schüttelt vor dem Kunden mit dem 5l-Kanister in der Hand verneinend mit dem Kopf.

Der Serviceberater schaut auf den Kanister und nicht auf eine Liste. Wenn auf dem Kanister die Freigabe steht und der Kanister original verschlossen ist, passt das für den Berater und er vermerkt es entsprechend im Auftrag.

Zitat:

@Taubitz schrieb am 8. Juni 2015 um 16:39:00 Uhr:

Es gibt Werkstätten und kompetente Serviceberater, die wissen um den Umstand und verfüllen bzw. akzeptieren es daher dennoch.

Das wird kein Serviceberater machen, der seinen Job behalten will, weil er kein Öl ohne Freigabe als passend vermerken wird.

Zitat:

@MarkHermann schrieb am 9. September 2015 um 09:42:08 Uhr:

Ein 5w30 Longlife ist nun mal teurer als ein normales 5W30 Motoröl. Dafür fährt man ja auch länger.

... zur Werkstatt. Mein Motor hat sich zwischen 6/2002 und 9/2009 auf 80.000 km reichlich zugesett. Immer das "gute" 5W30 des Audi Glaspalasts laut Serviceheft und alle 30.000 gewechselt. Was da mit einer Motorspülung für eine Schlamm-Sch**** rausgekommen ist, fürchterlich. Auch die als Oil Catch Can missbrauchten Ventildeckel hatten Kokse/Lacke auf den Nockenwellen angesetzt.

Übrigens kostet eine Zündkerze in "meinem" nächstgelegenen Audi Tempel gerade mal 18 Euro Netto und der Liter Öl lag zuletzt bei 16. Netto. Was etwa doppelt bis dreifach teurer ist als am freien Markt. Bei Stundensätzen von 100€ Netto(!) ist ein derartiger Rip off bei Ersatzteilen nicht mal mit einer Quersubventionierung der Stundensätze zu rechtfertigen.

Deswegen gibt es keinen Grund ohne Bedarf nach Spezialteilen bzw. Spezialwissen für die "Normwartung" in einen Glaspalast zu gehen. Vor allem nicht nach der Garantiezeit und bei einem B6/B7 Alter von 8-15 Jahren.

Wenn jemand lachen will: Mein Schiebedach (elektrisch) ist kaputt, Motor ist "fest". Die nächstgelegene Audi Werkstatt war om O-Ton der Ansicht "das lohnt sich bei so einem alten Auto nicht mehr, die 1500€ sind ein Totalschaden."

Zitat:

@GaryK schrieb am 10. September 2015 um 09:36:37 Uhr:

 

Deswegen gibt es keinen Grund ohne Bedarf nach Spezialteilen bzw. Spezialwissen für die "Normwartung" in einen Glaspalast zu gehen. Vor allem nicht nach der Garantiezeit und bei einem B6/B7 Alter von 8-15 Jahren.

Wenn jemand lachen will: Mein Schiebedach (elektrisch) ist kaputt, Motor ist "fest". Die nächstgelegene Audi Werkstatt war om O-Ton der Ansicht "das lohnt sich bei so einem alten Auto nicht mehr, die 1500€ sind ein Totalschaden."

Hi,

langfristig werden die sich aber umstellen müssen, wenn sie nicht schrumpfen wollen: Der Fahrzeugbestand wird immer älter, und der Wartungsaufwand für neue Fahrzeuge immer geringer. Daher wird der Marktanteil für Wartung/Reparaturen an Fahrzuegen, die älter als 8 Jahre sind, immer größer.

Grüße

Zitat:

@kat2 schrieb am 10. September 2015 um 10:23:50 Uhr:

langfristig werden die sich aber umstellen müssen, wenn sie nicht schrumpfen wollen: Der Fahrzeugbestand wird immer älter, und der Wartungsaufwand für neue Fahrzeuge immer geringer. Daher wird der Marktanteil für Wartung/Reparaturen an Fahrzuegen, die älter als 8 Jahre sind, immer größer.

Das haben die Hersteller schon erkannt, und deswegen die Wartungsintervalle auch wieder verkürzt.

Der W202 meiner Eltern hat alle 25000km zu einer Inspektion aufgefordert, der W204 macht das nach 25000km oder 1 Jahr, je nachdem was eher auftritt.

Effektiv bedeutet das für meine Eltern, dass sie doppelt so oft in die Werkstatt dürfen.

 

 

Ich sags mal so - das Longlife 30.000 km Öl mit 2 Jahren war kein Geniestreich. Wenn die Werkstätten keine 20€/l Öl aufrufen, dann ist auch ein jährlicher Besuch kein finanzielles Drama.

Zitat:

@GaryK schrieb am 10. September 2015 um 19:47:09 Uhr:

Ich sags mal so - das Longlife 30.000 km Öl mit 2 Jahren war kein Geniestreich. Wenn die Werkstätten keine 20€/l Öl aufrufen, dann ist auch ein jährlicher Besuch kein finanzielles Drama.

Drama hin oder her, der Wagen ist mit 2jährigem Inspektionsintervall gut gefahren. Als Kunde sieht man da keinen Vorteil wenn man mit dem neuen Wagen plötzlich doppelt so oft hin darf.

Und MB nimmt auch mal gerne 30€/l fürs Öl.

Selbst mit beigestelltem Öl kostet die kleine Inspektion deutlich über 200€. Und das ist nur ein besserer Ölwechsel.

Klar bringt einen das nicht um, aber ein Grund zum jubeln ist das auch nicht.

Andere Hersteller zeigen dass es auch anders geht.

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