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  6. 5er E39 Touring brauche Hilfe und Beratung bei Hifi umbau !

5er E39 Touring brauche Hilfe und Beratung bei Hifi umbau !

Themenstarteram 28. März 2012 um 15:06

Meine frage wäre wenn ich die Boxen tausche gegen zum Beispiel vorne 13 cm HIFONICS HFI-5.2C 2 Wege Kicker Lautsprecher für 120 €

und Hinten irgendwelche 16er für ca 120€.

Muss ich da neue Kabel ziehen ?

Und brauche ich eine extra Endstufe ? für die LS ?

Wie mach ich das mit meinen Hochtönern habe ja 2 Hochtöner vorne aber bei den Sets sind immer nur ein paar dabei ! Eventuell möchte ich dann noch ne gebrauchte Endstufe und nen Kleinen Subwoofer...

Ist den der Umbau sehr aufwendig ?

Das einzigste was ich mir erwarte guten Klang und etwas intensiveren Bass wie der Original Nokia.

Über Empfehlungen Lautsprecher, und Endstufe würde ich mich freuen !

Kann man die BMW Endstufe 1 zu 1 gegen eine andere Tauschen ?

 

Habe das Hifi Professional mit den 10 LS und dem Nokia SW.

Weis nicht was sich BMW damals gedacht hat sowas zu verbauen ...

Vielleicht gibst hier nen HIFI E39 Spezi der mir Helfen kann.

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24 Antworten

Ich wollte auch nur etwas mehr Bumms im Auto-Hifi haben. Natürlich mit orig. CD-Player welches nichteinmal zusammengestellte CD's abspielt. Habe Aux-In (Interface) besorgt welches über Lenkrad-FB funktioniert, High-Low Adapter hinten an den Dachlautsprecher angezapft, zwei Endstufen, Kondensator, zuerst zwei Subwoofer 38'er betrieben. Es war nur laut. Dann vorne nur 13'er AudioSystem angeschlossen. Also ich war mehr als zufrieden.

Natürlich würd ich gerne wie die wenigen hier einen Super Sound mit perfekter Optikarbeit haben, aber dafür fehlt mir das nötige Kleingeld und die Zeit. Später kamen die beiden Subs raus und es wurde eine komplette Ablage angefertigt c.a. 1,3m x 0,95m mit zwei 30'er Hifonics und sechs 3-Wege Hifonics & Alpine. Wirklich super Sound aber nach der Zeit geht es einem auf den Sack wenn die Frau immer nörgelt wg. kein Kofferraum, Einkauf...etc. Drei Kisten haben Platz gefunden aber die Einkaufstüten nicht. Bisherige Kosten alles drum und dran c.a. 350,- dank Auktionshaus. Ach so, die Platte ist wieder raus, ein 38'er Sub ist drin und Termin beim Schreiner-Kumpel :o))

Was ich damit sagen will: Aux-In Adapter für Mp3, iPod, ect und Highlow Adapter bewirken Wunder für sehr kleines Geld.

Ich hoffe irgendjemanden geholfen zu haben der (wie ich) für sehr kleines Geld etwas vernünftige Musik im Auto bekommt.

Ablage e39 Touring

So leid es mir tut, aber für diese Ablagenkonstruktion wirst du hier vermutlich keinerlei Lob finden...weder sicherheitstechnisch, noch klanglich. Hast du mal ein Foto mit offener Heckklappe, wo man unter diese Platte gucken kann?

Der Alptraum - das geht vielleicht als abschreckendes Beispiel.

Man nennt es auch Guillotine.

 

Zitat:

 

"22.11.2008 20:36

Zwei Tote bei Unfall: Disco-Fahrt in den Tod

Tiefe Trauer nach Horror-Unfall in Bleiburg. Freundinnen (16) wurden auf der Auto-Rücksitzbank von Musikbox erschlagen. "Sie waren außergewöhnliche Mädchen"

Die Kirchenglocken von Bleiburg läuten. Einmal für Sarah. Einmal für Melanie. Dann gespenstische Stille. Tiefe Trauer herrschte gestern in der Unterkärntner Stadt nach dem Horror-Unfall, den die beiden 16-jährigen Freundinnen nicht überlebten. Sie wurden auf der Rücksitzbank von einer Musikbox erschlagen.

Krampuslauf geplant. Es hätte ein vergnüglicher Abend werden sollen: Wenige Stunden vor ihrem Tod haben die Mädchen ausgemacht, sich beim Krampuslauf in Bleiburg zu treffen. "Wuhuuu heute Krampuslauf", schrieb Sarah noch ins Internet. Gemeinsam mit zwei Burschen wollten die Freundinnen dann in eine Diskothek nach Kühnsdorf fahren. In Mittlern kam es gegen 23.15 Uhr zur Tragödie: Der 18-jährige Lenker kam mit seinem Golf auf der eisglatten Fahrbahn ins Schleudern. Ein entgegenkommender Angestellter (30) konnte mit seinem Auto nicht mehr bremsen und krachte frontal in den Golf. Die beiden Lenker - sie waren nicht alkoholisiert - und der Beifahrer des 18-Jährigen wurden leicht verletzt.

Chancenlos. Melanie und Sarah, die angeschnallt auf der Rücksitzbank saßen (diese hat keine Nackenstützen), hatten keine Chance. "Die schwere Musikbox, die über einen Meter breit ist und auf der Hutablage war, wurde regelrecht zum Geschoss", sagt Ingo Wachernig, der diensthabende Arzt, der an der Unfallstelle war. "Die Mädchen erlitten vermutlich einen Genickbruch. Sie waren sofort tot." Paul Kowatsch, interimistischer Ortsfeuerwehrkommandant von Edling: "Wir haben die Mädchen dann über die Heckklappe geborgen."

Nesthäkchen. Melanie L. wird als stilles Mädchen beschrieben. Bis vor kurzem spielte sie in der Unterliga des Volleyballvereins Aich/Dob. "Unfassbar, was passiert ist. Melanie war eine gute Spielerin. Sie war ein liebes, nettes Mädchen. Immer sehr ehrgeizig, hat fleißig trainiert", sagt Obmann Alois Opetnik. Melanie ist bei ihrem Opa aufgewachsen. Sie war das Nesthäkchen der Familie.

Sehr intelligent. Die blonde Sarah wird als quirlig beschrieben. Sie war modebewusst und sehr intelligent. "Sarah ist in der Schule immer sehr positiv aufgefallen. Mit ihr hat man gut reden können", heißt es. Sarah hat erst vor kurzem ein Geschwisterchen bekommen. Die Familien der Opfer werden derzeit vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut. Die beiden Mädchen kennen sich aus der gemeinsamen Hauptschul-Zeit.

Kritik. Neben der Trauer wird im Ort auch Kritik laut. Mediziner Wachernig spricht es aus: "Dass zu diesem Zeitpunkt noch kein Streufahrzeug gefahren ist, kann man nicht entschuldigen."

CLAUDIA BEER-ODEBRECHT"

Zitat:

Original geschrieben von drummer2003

So leid es mir tut, aber für diese Ablagenkonstruktion wirst du hier vermutlich keinerlei Lob finden...weder sicherheitstechnisch, noch klanglich. Hast du mal ein Foto mit offener Heckklappe, wo man unter diese Platte gucken kann?

Foto hab ich leider keins. Ist ja auch schon länger wieder draußen. Die Platte hing unterhalb des Laderaumabeckg. und mit streben an den Seiten gesichert. Sorry, aber Ton war mehr als gut. Wollte doch nur mitteilen das man auch mit wenig (Budget) viel erreichen kann.

Ja - viel Scheisse - wenn mans falsch macht.

Deine "Streben" reissen so schnell ab, so schnell kannst garnet schauen.

Und Klang von hinten ist IMMER schlecht.

Oder stellst Dich Zuhause auch mit dem Rücken zu den Lautsprechern :confused:

Oder in einem Konzert mit dem Rücken zur Bühne :confused:

Musik muss von VORNE kommen!

http://home.arcor.de/Frank_CTR/ATB/wsstereo-stereodreieck.jpg

 

Und ja, man kann auch mit kleinem Budget guten Klang bekommen:

 

.

Zitat:

Zitat "boehse81"

Dann will ich auch mal meine Anlage vorstellen und zeigen, dass man auch für kleines Geld, meiner Meinung nach, so einiges machen kann.

Über Kritik und Anregungen was man besser machen kann freue ich mich natürlich.

So, nachdem ich auch bei Kennwood, Magnat und Co angefangen habe, hat mich die CarHifi-Sucht langsam auch gepackt.

Angefangen hat das ganze vor knapp 4 Jahren mit Kenwood Radio, Sony Verstärker, einem 20er Pioneer Bass, Orginal Lautsprechern als FS und Triax in der Heckablage :D

Insgesamt hab ich dafür knappe 400eu ausgegeben. :cut

Aber irgendwie konnte mich der Klang und Pegel nicht überzeugen.

Aber lesen, vorallem in diesem Forum, bildet ja bekanntlich :D

Musikrichtung ist hauptsächlich Rock/Metal und das ganze verbaut in nem Polo 9N. So hab ich begonnen nach und nach die Komponenten zu tauschen.

Heute besteht meine Anlage aus:

Hu: Alpine 9812rb (110eu)

FS: eton cek650 (60eu)

Amp: Soundstream picasso 4.640 (60eu)

Sub: Infinity Kappa (wird aber bald durch einen Hertz ES300 ersetzt) (40eu)

Cap: Dietz PowerCap 1F (10eu)

Wie man an den Preisen sieht hab ich alles gebraucht gekauft und auch da auf Schnäppchen gewartet.

Hinzu kommen nochmal ca 180eu für Dämmung, Kabel und den Kofferraum Ausbau.

Macht zusammen 460euro.

Was sich da klanglich getan hat ist nicht mehr vergleichbar mit dem Ausgangszustand

Zum Umbau zählt die Dämmung der Türen, fester Einbau des FS (MDF Ringe), Kofferraumausbau mit doppeltem Boden in dem Amp, Cap und Bass verschwinden. Letzterer verschwindet in einer ebenfalls selbstgebauten, geschlossenen Kiste in der Reserveradmulde.

Das FS spielt ziemlich ausgeglichen, kein penetrantes klirren aus den HTs, die TMTs lassen sich durch so ziemlich nichts aus der Ruhe bringen und geben alles Sauber wieder.

Der Sub war eine Zwischenlösung, der sich aber eher bei HipHop heimisch fühlt vom Klang her, weshalb er in nächster Zeit wie oben schon geschrieben einem ES300 weichen wird.

Völlig überrascht hat mich die Soundstream, was ihre Ausgeglichenheit im Klang angeht. Hatte vorher eine Rodek 680i verbaut und dazwischen liegen meiner Ansicht nach Welten. Mag aber auch der Kombination mit den Etons liegen.

Für meine Ansprüche reicht es nun.....erstmal ;)

Klang ist da, pegeln kann ich in gewissem Rahmen auch, es macht mir einfach Spass zu hören.

Was ich damit eigentlich ausdrücken wollte ist, dass man mit der nötigen Geduld und auch ein wenig Eigenleistung für ein bisschen mehr Geld, bedeutend mehr Spass haben kann.

Also lieber 2mal informieren anstatt 2mal Geld auszugeben.

Also muss die Ablage zuerst nach oben fliegen und dann nach vorne, zuvor muss die Guillotine das U-Aluprofil (40x80x40) reißen :rolleyes:

Und wenn Du mal reingehört hättest, würdest evtl. anderer Meinung sein:D. Wir reden hier von Low-Budget, und ja, vorne sind auch vernünftige AudioSystem und kein proff Heckausbau. Wollte ja cuh nie zu DB-Drag sondern nur feine Musik. Wir reden von einem E39, wer eins hat, der kommt zum erstenmal mit Hifi_Problemen in Konflikt, wer keins hat, kann sich glücklich schätzen:)

Also hast du all deine Boxen in den Türen und auf die Ablage aufgeschraubt und hast nix ausser Sub im Kofferraum:):confused: (scherz)

Ich habe überhaupt keine Boxen in meine Türen geschraubt sondern Lautsprecher.

Und Ja - um Musik SO wiederzugeben,

wie sie aufgenommen wurde - nämlich Stereo - reicht EIN 2-Wege Komponentensystem,

das VORNE eingebaut wird, völlig aus.

Zur Unterstützung im Bassbereich kann dann ein Subwoofer ergänzt werden.

.

Zitat:

Wollte ja cuh nie zu DB-Drag sondern nur feine Musik.

.

 

Feine Musik mit der Ansammlung an - Sorry - "Mülllautsprechern"?

Ich glaube Du hast noch nie eine HiFi Anlage im Auto gehört,

sonst würdest Du nicht sonen Schmarrn erzählen.

 

.

Zitat:

 

quote="Schwinni"

 

Klar kann man das erklären. ;)

Fangen wir mal humanbiologisch an und vertiefen das ganze dann physikalisch:

Tiere lassen sich grob in Raub- und Beutetiere einteilen. Diese haben jeweils andere Wahrnehmungen der Umwelt.

Bei Raubtieren, und der Mensch zählt dazu, sind die zur Jagd benutzten Sinnesorgane nach vorne ausgerichtet um den exakten Standort der Beute zu ermitteln, während bei Beutetieren eine Erfassung der kompletten Umwelt erstrebenswert ist.

Besonders gut kann man den Unterschied bei Vögeln sehen:

Eine Eule (Raubvogel) hat beide Augen nach vorne ausgerichtet, eine Amsel dagegen hat die Augen seitlich am Kopf.

Bei Schlangen sind die beiden Sensoren zur Jagd noch enger beieinander (Molekülsensoren in den Spitzen der gespaltenen Zunge).

Extremen Rundblick haben z.B. Chamäleon, mit einer Abdeckung von über 340°.

Die Erfassung des größtmöglichen Bereiches hat aber den Nachteil, dass dadurch kein Raumbild entsteht, was dem Beutetier aber egal ist, da es ja nur wissen will, dass eine mögliche Gefahr lauert und es sich verstecken oder fliehen muss.

Die Erfassung eines kleinen Bereiches, aber dafür mit definierten Abständen der Sensoren schränkt zwar das Sichtfeld ein, man empfängt die Umwelt aber räumlich.

So, zurück zu den Menschen. Diese nutzen zur Jagd zwei Quellen. Die Augen und die Ohren.

Beide sind nach vorne ausgerichtet - gut, die Ohrlöcher sind zwar seitlich angebracht, aber die Ohrmuscheln sorgen für Ausrichtung nach vorne.

Beide Quellen für den Empfang sind Wellen, einmal Lichtwellen, einmal Schallwellen.

Zur genauen Ortung der Quellen werden immer mindestens zwei Empfänger benötigt.

Da sich die Augen selbst im Kopf bewegen lassen, und das Gehirn die genaue Stellung kennt, funktioniert das räumliche Sehen auch noch relativ gut, wenn ein Auge ausfällt.

Deine Ohrmuscheln sind aber fest (ja, manche Menschen können damit wackeln, aber sie bestimmt nicht drehen ;)).

So weit so gut, nun ein bisschen Physik.

Wir betrachten das ganze mal in einer Ebene. Eine Welle wird von einem punktförmigen Sender kreisförmig abgestrahlt (Rundstrahler), wenn sie nicht gebündelt wird (wie bei einer Taschenlampe, deinem Mund, usw.). Darauf, dass ein Haus ja keine Lichtquelle ist, sondern Licht nur reflektiert, wollen wir jetzt nicht eingehen, da wir uns jetzt ja nicht für Optik, sondern Akustik interessieren. ;)

OK, ist eine Schallquelle genau vor dir, so kommt die Welle am linken und am rechten Ohr zur gleichen Zeit an. Dein Gehirn weiß also, dass die Quelle den gleichen Abstand zum rechten und zum linken Ohr hat, also auf dem Lot zur Strecke vom linken zum rechten Ohr durch deren Mittelpunkt liegen muss.

Ist die Quelle weiter links, so kommt das Signal am rechten Ohr später an, oder je nach Winkel gar nicht.

So kannst du die Richtung der Quelle sehr genau orten, falls sie sich vor dir befindet.

Hinten funktioniert das nur sehr eingeschränkt, da - wie schon erwähnt - die Ohrmuscheln nach vorne ausgerichtet sind.

Das kannst du auch an den Reflexen bei Wahrnehmung eines Geräusches erkennen, wenn du nachts durch den Park gehst.

Hörst du eine Maus im Feld vor dir, richtet sich dein maximal dein Kopf sofort zur richtigen Stelle aus. Ist das Geräusch hinter dir, muss sich erst der ganze Körper ausrichten (du drehst dich um) und die Umwelt neu "scannen".

Oder es wird sofort ein Fluchtreflex ausgelöst, da der Mensch hinten im Sinne der Umweltwahrnehmung ein Beutetier ist und dort nur die Existenz einer Quelle, aber nicht deren Standort interessant ist.

Nun zur Musik:

Stehen vor dir 2 Lautsprecher, und zwar so, dass die Lautsprecher und du ein gleichschenkliges (im Idealfall gleichseitiges) Dreieck bilden, und kommt aus den beiden Lautsprechern exakt das gleiche Signal zum gleichen Zeitpunkt, so kommt dieses an deinen Ohren zur gleichen Zeit an und dein Gehirn wird eine Schallquelle genau vor dir identifizieren.

Wird nun das gleiche Signal rechts etwas später gesendet, verschiebt sich die Pseudoquelle nach links, da dein Gehirn ja das gleiche Signal früher am linken Ohr wahrnimmt.

Analog funktioniert dies auch mit den Amplituden der Wellen (Lautstärke).

Gehen wir nun ins Tonstudio und schauen uns mal an, was passiert, wenn eine Band ein Lied aufnimmt.

Eine gute Band spielt zusammen im Studio.

Zur Aufnahme werden mehrere Mikrofone benutzt.

Die Signale der Mikrofone werden auf 2 Kanälen gespeichert.

Diese Kanäle enthalten also ein überlagertes Signal, das sich für die beiden Kanäle für ein Instrument in Laufzeit und Lautstärke unterscheidet.

Wird diese Aufnahme dann über die 2 Lautsprecher ausgegeben, so filtert dein Gehirn verschiedene Schallquellen (die Instrumente und Stimmen) aus dem "Mix" der Signal heraus.

Durch die unterschiedlichen Laufzeiten und Lautstärken (die schon bei der Aufnahme entstanden sind) des jeweiligen Instruments auf den beiden Kanälen, wird dein Gehirn also das eine Instrument in der Mitte positionieren, das andere weiter links, das andere weiter rechts, usw.

Es baut sich also eine Bühne vor dir auf, die im Idealfall die Positionen der Musiker bei der Aufnahme im Studio wiederspiegelt.

Das ganze sollte also so klingen, als ob du selbst mittig vor der Band stehst und zuhörst.

Auf einem Konzert, bei dem Lautsprecher genutzt werden, funktioniert dies auch genau so.

Die Signale der Instrument werden von Mikrofonen erfasst, verstärkt, und wieder auf 2 Quellen (jeweils ein Boxenturm links und rechts der Bühne) ausgegeben.

Haben die Tontechniker gut Arbeit geleistet, so entspricht dann beim Zuhören die virtuelle Position der Schallquelle der Position des jew. Musikers, die du visuell wahrnimmst.

Hast du nun die gleichen Stereosignale nun nochmals zur gleichen Zeit hinter dir, so kann dein Gehirn die Instrumente nicht mehr räumlich zuordnen und du denkst, du steht in den Instrument, und zwar in allen gleichzeitig. Und das hört sich nicht gerade berauschend an.

Selbst Musik, die komplett synthetisch hergestellt wird, wird nur in 2 Kanälen gespeichert und Effekt wie sich durch den Raum bewegende Klangquellen würden dadurch verloren gehen.

Nur bei speziellen Aufnahmen machen mehr als 2 Lautsprecher Sinn, was z.B. bei Filmen genutzt wird, wo es ja gewünscht ist, dir vorzugaukeln, dass du wirklich mitten im Geschehen bist und den Film dadurch besser erleben kannst.

Ein anderes Beispiel wären besondere Installationen, z.B. der Klanggarten, den der Vater eines Freundes von mir komponiert und zu speziellen Anlässen, z.B. zu Landesgartenschauen installiert.

Eine weitere Ausnahme sind Frequenzen unter 120Hz. Diese kann das Gehirn nur schwer orten, unter 80Hz gar nicht mehr.

Das liegt daran, dass der Abstand der Ohren geringer ist als die halbe Wellenlänge des Signals und somit zu den verschiedenen Zeitpunkten des Eintreffens an den Ohren keine Amplitudenänderung wahrnehmbar ist.

Deshalb darfst du deinen Subwoofer auch in den Kofferraum stellen, wobei du die Trennfrequenz nie höher als 80Hz wählen solltest.

Natürlich musste ich einiges Dinge verallgemeinern oder weglassen (z.B. Interferenzen, stehende Wellen), was meine Erläuterungen aber nicht falsch macht! ;)

Die Quintessenz des Ganzen ist also, dass das Auto also akustischer Raum wegen Reflexionen, usw. sowieso schon mehr schlecht als recht ist und man dies nicht auch noch durch Lautsprecher im Rücken vollends zerstören sollte!

Gruß,

Schwinni

Sany0710
Sany0712

Zitat:

Original geschrieben von ghini72

Also muss die Ablage zuerst nach oben fliegen und dann nach vorne, zuvor muss die Guillotine das U-Aluprofil (40x80x40) reißen :rolleyes:

Und wenn Du mal reingehört hättest, würdest evtl. anderer Meinung sein:D. Wir reden hier von Low-Budget, und ja, vorne sind auch vernünftige AudioSystem und kein proff Heckausbau. Wollte ja cuh nie zu DB-Drag sondern nur feine Musik. Wir reden von einem E39, wer eins hat, der kommt zum erstenmal mit Hifi_Problemen in Konflikt, wer keins hat, kann sich glücklich schätzen:)

Also hast du all deine Boxen in den Türen und auf die Ablage aufgeschraubt und hast nix ausser Sub im Kofferraum:):confused: (scherz)

Von dem Sprachlichen mal abgesehen wird der geneigte Heckablagen-Nutzer vom Klang von HINTEN erschlagen. Der einzig gute Ausbau besteht darin, den Klang von vorne kommen zu lassen.

1. Nimmt das Ohr nicht das komplette Klangspektrum auf, wenn der Klang von hinten kommt. Da sind z.B. die Ohrmuscheln im Weg.

2. Ist nach einer gewissen Zeit der Klang wie er sein soll, weil das Hirn die Fehler herausrechnet. Sowas nennt sich Psychoakustik.

3. Vorne ein gutes System und ein Subwoofer im Kofferraum reichen gänzlich. Manche verbauen einen sogenannten Rearfill, um die Stereobühne zu erweitern.

4. Empfohlen wird (und das nicht ohne Grund) vorne ein 3-Wege-System zu verbauen, dessen MT sich auf Armaturenbretthöhe befindet. Dies hebt die Klangbühne auf das Armaturenbrett, so daß der Klang nicht vom Fußraum kommt.

5. Die Aluprofile könnten 20cm Wandstärke haben. Das Problem ist die Schraube, die das ganze halten soll. Die hat nur eine sehr beschränkte Fähigkeit, die auftretenden Scher- und Zugkräfte aufzunehmen.

Auch wenn Du es nicht gerne hören wirst, aber eine derartige Hutablage ist etwas für Menschen, die gerne Organspender werden möchten. Lebensmüde Selbstmörder. Bei einem Unfall treten Kräfte auf, die dem vielfachen des Normalen entsprechen. Ein 2kg Buch wird da zu einem Geschoß das eine Energie hat, die dem 10fachen des Normalen entspricht. Wenn Deine "Hutablage" nun z.B. 40 kg hat, donnern da auf einmal massen von >=400kg nach vorne.

Nichts gegen Dich oder Deine Intentionen. Aber man sollte schon wissen, was man macht. Die Anlage kann nicht gut klingen, so gerne Du das auch hättest. Weiterhin ist das ganze lebensmüde verbaut.

Wenn Du eine Anlage sicher einbauen willst, halte dich besser an folgenden Ruleset:

http://www.emmanet.com/download/12/rulebook2012.pdf

http://www.emmanet.com/download/12/InstallationJudgingManual2012.pdf

Dann klappt das auch mit der Sicherheit. Denn die ist preisunabhängig. Entweder man macht etwas richtig oder man läßt die Finger davon.

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