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- 530i - der Reihensechser für Puristen - bestellt!
530i - der Reihensechser für Puristen - bestellt!
Hallo Gemeinde,
nach langem Hin- und Her - Pro und Contra sowie schöngerechneten Gesamtkosten habe ich mich für einen 530iA Touring entschieden. Wohl gemerkt ist der 530i einer der Letzen puren Reihensechser im BMW Sortiment.
Nachdem alle darüber reden, dass BMW seine Kundschaft mit der Streichung der R6 vergrault, habe ich mir gedacht..."der einzige Weg diese R6 Spezies zu retten, ist sie zu kaufen"...
PS. ich muss nur noch 96 Tage warten...:mad:dann läuft mein 525d aus und ich kann endlich wieder die Laufruhe geniessen;)
Ist meine Vorfreude gerechtfertigt??
Beste Antwort im Thema
Hallo Gemeinde,
nach langem Hin- und Her - Pro und Contra sowie schöngerechneten Gesamtkosten habe ich mich für einen 530iA Touring entschieden. Wohl gemerkt ist der 530i einer der Letzen puren Reihensechser im BMW Sortiment.
Nachdem alle darüber reden, dass BMW seine Kundschaft mit der Streichung der R6 vergrault, habe ich mir gedacht..."der einzige Weg diese R6 Spezies zu retten, ist sie zu kaufen"...
PS. ich muss nur noch 96 Tage warten...:mad:dann läuft mein 525d aus und ich kann endlich wieder die Laufruhe geniessen;)
Ist meine Vorfreude gerechtfertigt??
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232 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Fugenferdl
Kannst du es auch mal mit Inhalt Probieren? Die Fakten sind klar, der 528i beschleunigt besser als der 530i , einfach mal die Werksangaben ansehen. Der 530i hat zuwenig Drehmoment, 3 Liter Hubraum, aber 50 Nm weniger als der 2 Liter im 528i, mein Gott ist das peinlich.
Peinlich ist das auch nur für Personen, die von der Materie keinen Schimmer haben, so wie Du.
1. Saugmotoren kann man nicht mit Turbomotoren vergleichen. Ein 535i (R6 Turbo nach dem Prinzip des 528i) hat erheblich mehr Drehmoment
2. Das Drehmoment ist für die maximal mögliche Beschleunigung kaum relevant
3. Der 530i hat am Rad nahezu das gleiche Drehmoment wie der 528i, weil bei dem das Getriebe kürzer untersetzt ist (Gesamtdrehmomentverstärkung beim 530i im 6. Gang: 2.81, beim 528i sind es nur 2.66). Wer´s nicht glaubt, studiere einfach mal die technischen Daten.
Dass Du als zertifizierter Forentroll niemals in solche Sphären vordringst, wundert mich nicht. :D
für den alltag sind die turbos deutlich im vorteil, das sehe ich auch so.
zum sportlichen fahren und auf der rennstrecke machen sauger immer noch eine ganze menge freude, vom klang mal ganz zu schweigen.
aber das eher in der sportwagen klasse. ein lambo, porsche oder auch M3 machen immer noch feuer ohne ende...
die nächsten jahre aber werden die turbos wohl das feld aufräumen, auch wenn es für mich ein LEIDER bedeutet!!!
p.s.
sich gegenseitig zu beschimpfen macht
a: kaum sinn
b: bringt sicher nichts
c: dient nicht der bildung :D
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
2. Das Drehmoment ist für die maximal mögliche Beschleunigung kaum relevant
Seit wann? Wie war das mit F = m·a?
Zitat:
Original geschrieben von MartinBru
Seit wann?
Schon immer. Ob jemand jetzt 4 Säcke Zement in 4 Durchgängen oder auch nur in 2 Durchgängen (und dabei doppelter Bepackung) schafft, solange er die gleiche Zeit braucht, hat er die gleiche Leistung. Auf die Leistung kommt es beim Beschleunigen an, nicht auf das Drehmoment alleine.
Andernfalls müsste ein 520i E60 (170 PS, 210 Nm) deutlich langsamer als ein 520d E60 (177 PS, 340 Nm) sein, was aber nicht der Fall ist. Die Werte lauten 8.7 s auf 100 und 29.4 s für die 1000 Meter beim 520i und 8.3 bzw. 29.1 s beim 520d. Da er 7 PS mehr hat, sollte der geringe Vorteil logisch sein. In Anbetracht der Tatsache, dass er aber mal eben mehr als 60 % mehr Drehmoment hat, ist dies keine überzeugende Vorstellung.
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Zitat:
Original geschrieben von MartinBru
Seit wann?
Schon immer. Ob jemand jetzt 4 Säcke Zement in 4 Durchgängen oder auch nur in 2 Durchgängen (und dabei doppelter Bepackung) schafft, solange er die gleiche Zeit braucht, hat er die gleiche Leistung. Auf die Leistung kommt es beim Beschleunigen an, nicht auf das Drehmoment alleine.
Andernfalls müsste ein 520i E60 (170 PS, 210 Nm) deutlich langsamer als ein 520d E60 (177 PS, 340 Nm) sein, was aber nicht der Fall ist. Die Werte lauten 8.7 s auf 100 und 29.4 s für die 1000 Meter beim 520i und 8.3 bzw. 29.1 s beim 520d. Da er 7 PS mehr hat, sollte der geringe Vorteil logisch sein. In Anbetracht der Tatsache, dass er aber mal eben mehr als 60 % mehr Drehmoment hat, ist dies keine überzeugende Vorstellung.
Ist doch logisch. Diesel haben einen viel kleineren, nutzbaren Drehzahlbereich und wie du schon gesagt hast sind die Übersetzungen nicht immer vergleichbar.
Bei vergleichbarer Drehzahl und das übersetzungsbedingte Raddrehmoment jetzt mal vorweg gelassen sind mehr NM natürlich immer ein Vorteil. Man kann das natürlich durch kürzere Übersetzungen kaschieren aber Vorteil ist das keiner.
Gerade bei den großvolumigen Saugern war ja immer das enstspannte Fahren im niedrigen Drehzahlbereich ein wesentliches "+".
Wo bleibt denn da die Berechtigung, wenn ich mit dem 3 liter 6 Zylinder irgendwann bei Autobahntempo 1000 Umdrehungen mehr auf der Amatur habe als kleine Föhnmotoren. Nur um entsprechende Beschleunigungswerte zu generieren ?
Ich kann schon verstehn das man einem Sauger aufgrund gewisser Charakteristika den Vorzug geben möchte. Dann sollte man das aber auch so argumentieren und keine Milchmädchenrechnungen betreiben.
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Andernfalls müsste ein 520i E60 (170 PS, 210 Nm) deutlich langsamer als ein 520d E60 (177 PS, 340 Nm) sein, was aber nicht der Fall ist.
Du hast bei deiner Betrachtung aber vergessen, dass das Getriebe aufgrund anderer Übersetzungverhältnisse auch die Drehmomente anders umsetzt. Ausserdem muss man auch beachten, dass das maximale Drehmoment nur in einem gewissen Drehzahlband anliegt.
Aufgrund dieser Faktoren kommt bei beiden annähernd das gleiche Drehmoment am Rad an, das vom Rad durch das Abrollen in eine Kraft gewandelt wird. Und diese Kraft dividiert durch die Masse des Autos (den Luftwiderstand ignorieren wir jetzt einfach) ergibt dann die Beschleunigung.
Die Leistung hat nur indirekt mit der Beschleunigung zu tun. Hohe Leistung heißt nämlich nur, dass bei hohen Drehzahlen noch immer viel Drehmoment anliegt. Daher haben Diesel in Relation trotz hohem Drehmoment keine allzuhohe Leistung, da das Drehoment ab 3500-4000rpm schnell sinkt (ausser beim 550d, der extra noch einen Turbo zuschaltet, um das Drehmoment zu halten)
Zitat:
Original geschrieben von scooterdie
Wo bleibt denn da die Berechtigung, wenn ich mit dem 3 liter 6 Zylinder irgendwann bei Autobahntempo 1000 Umdrehungen mehr auf der Amatur habe als kleine Föhnmotoren. Nur um entsprechende Beschleunigungswerte zu generieren ?
Ich kann schon verstehn das man einem Sauger aufgrund gewisser Charakteristika den Vorzug geben möchte. Dann sollte man das aber auch so argumentieren und keine Milchmädchenrechnungen betreiben.
Solange der Motor trotzdem nicht mehr Sprit braucht und leiser ist, sollte das egal sein. Und ein bei 4000 1/min. laufender R6 ist garantiert leiser (angenehmer sowieso) als ein bei 3500 1/min. laufender R4.
Wo siehst Du eine Milchmädchenrechnung? Das Getriebe verstärkt das Drehmoment und für Beschleunigung zählt vorrangig die Leistung, was waren die Kernaussagen. Dass es natürlich fein ist, viel Leistung und viel Drehmoment zu haben, dürfte unbestritten sein. Ein F10 ist aber ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse (also kurz vor der Luxusklasse) und dort sollte nur Premiumware und keine Mediumware an Motor installiert sein.
Zitat:
Original geschrieben von MartinBru
Du hast bei deiner Betrachtung aber vergessen, dass das Getriebe aufgrund anderer Übersetzungverhältnisse auch die Drehmomente anders umsetzt. Ausserdem muss man auch beachten, dass das maximale Drehmoment nur in einem gewissen Drehzahlband anliegt.
Richtig, trotzdem bleibt der Drehmomentvorteil des 520d auch am Rad. Nimm den 1. Gang, der ist beim 520i mit 15.7 übersetzt, beim 520d sind es 13.2. Macht rund 3300 Nm beim 520i und 4500 Nm beim 520d am Rad. Oder den 3. Gang, 1270 Nm (520i) zu 1620 Nm (520d).
Zitat:
Original geschrieben von Fugenferdl
...Der 530i hat zuwenig Drehmoment, 3 Liter Hubraum, aber 50 Nm weniger als der 2 Liter im 528i, mein Gott ist das peinlich.
Da es sich um komfortable Reiselimousinen handelt, sind beide ausreichend gut motorisiert. Sehr gut passend zur gehobenen Mittelklasse hat der 530i einen satten und "edlen" 6-Zylinder-Sound.
Der 528i hingegen hört sich nach VW Polo an, "mein Gott ist das peinlich" ;)
Grüße, Philipp
Zitat:
Wo siehst Du eine Milchmädchenrechnung? Das Getriebe verstärkt das Drehmoment und für Beschleunigung zählt vorrangig die Leistung, was waren die Kernaussagen. Dass es natürlich fein ist, viel Leistung und viel Drehmoment zu haben, dürfte unbestritten sein. Ein F10 ist aber ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse (also kurz vor der Luxusklasse) und dort sollte nur Premiumware und keine Mediumware an Motor installiert sein.
Natürlich ist es eine Milchmädchenrechnung weil die Leistung auf die du dich so gern berufst im Kern immer noch das Produkt von Drehzahl und Drehmoment ist.
Ob man das dann gezwungenermaßen untersetzt (oder mit einem drehmomentverstärkenden Getriebe ^^) ausstattet ist wieder ein anderes Kapitel....
Der Sauger Benziner hat da im Vergleich zu heutigen Turbo Benzin-Motoren ein ähnliches Problem wie der Turbodiesel.
Er hat ein Potential aber nur in einem sehr kleinen Bereich und dieses im Vergleich zum Diesel dann leider bei einem katastrophalen Wirkungsgrad.
Zitat:
Original geschrieben von scooterdie
...weil die Leistung auf die du dich so gern berufst im Kern immer noch das Produkt von Drehzahl und Drehmoment ist.
Ist sie. Und weshalb befugt Dich diese Erkenntnis, anzumerken, dass das, was ich geschrieben habe, Unsinn ist? Schau doch nur mal an, welches Drehmoment der 528i bei welcher Drehzahl hat und welches der 530i und berechne mal die Leistung. Wirst sehen, der 530i ist auch von der Leistung her nicht so unterlegen, wie er hier von R4T - Fans dargestellt wird.
Zitat:
Original geschrieben von scooterdie
Er hat ein Potential aber nur in einem sehr kleinen Bereich und dieses im Vergleich zum Diesel dann leider bei einem katastrophalen Wirkungsgrad.
Ich würde eher sagen, kein Motor hat einen größeren nutzbaren Drehzahlbereich als ein mit ausreichend Hubraum versehener, fremdgezündeter Saugmotor. Der 530i zieht ab 1500 1/min. brauchbar los, wird kontinuierlich immer kräftiger und lässt erst bei über 6500 1/min. wieder nach, ohne jeglichen Krafteinbruch. Welcher Turbobenziner oder Turbodiesel kann das noch? Die haben alle nur ihren starken Bereich, der aber darunter und darüber wieder abfällt.
Du hast schon recht damit das man Nachteile wie Drehmoment etc bei Saugmotoren mit großem Hubraum und zusätzlichen Zylindern mildern kann.
Nur führt das z.B. wieder zu 2 Zylindern mehr die du befüllen musst, erhöhtem Motorengewicht, größerer innerer Reibung, höchst aufwendigen Magereinspritzsystemen und einer komplizierten Abgasnachbehandlung.
Und dann bist du an einem Punkt wo du sagen kannst du hast eine vergleichbare Leistung wie ein herkömmlich geföhnter 2 Liter 4 Zylinder Motor mit Turbo. Die heute durch die variablen Lader auch schon einen früher verfügbaren und genau so breiten Leistungsbereich haben wie z.b ein 3 Liter 6 Zylinder Motor mit allem was die momentane Technologie so hergibt.
Ich gönn ja jedem seinen Hubraumpotenten R6 und mag die Motoren selber auch ganz gern aber es ist halt nicht mehr zeitgemäß.
Mit dem ganzen drumherum das man braucht um sie konkurrenzfähig zu halten ist das ein bisschen so als würde man verzweifelt seinem Esel den Schwanz anzünden um zu zeigen das er genau so schnell läuft wie das arabische Rennpferd des Nachbarn.
BMW muss seine Autos ja zu einem ähnlichen Geld verkaufen wie der Mitbewerb. Das geht halt mit einer breiten 6 Zylinderpalette nicht mehr wirtschaftlich.
Zitat:
Original geschrieben von scooterdie
Ich gönn ja jedem seinen Hubraumpotenten R6 und mag die Motoren selber auch ganz gern aber es ist halt nicht mehr zeitgemäß.
Was ist "zeitgemäß"? Dass man das macht, was alle machen? Kann man auch so sehen. Ein kluger Mensch versteht darunter jedoch, ein Produkt rundum zu verbessern. Genau das gelingt mit dem R4 Turbo - Ersatz für die R6 Sauger eben nicht. Menschen, die das machen, was alle machen, nenne ich übrigens "Mitläufer".
Zitat:
Original geschrieben von scooterdie
Mit dem ganzen drumherum das man braucht um sie konkurrenzfähig zu halten ist das ein bisschen so als würde man verzweifelt seinem Esel den Schwanz anzünden um zu zeigen das er genau so schnell läuft wie das arabische Rennpferd des Nachbarn.
Auch wenn ich verstehe, auf was Du hinauswillst: Das ist ein schlechter Vergleich.
Zitat:
Original geschrieben von scooterdie
BMW muss seine Autos ja zu einem ähnlichen Geld verkaufen wie der Mitbewerb. Das geht halt mit einer breiten 6 Zylinderpalette nicht mehr wirtschaftlich.
Ja, nicht mehr wirtschaftlich - für BMW. Außerdem hat BMW Rekordgewinne und baut aus, wo es geht, also erzähl mir nichts.
Ja natürlich hat BMW jetzt noch Rekordgewinne und das soll auch noch in 20 Jahren so sein.
Dafür stellt man nun eben die weichen und mit 5 3 Litern Saugern im Bereich von 180-300 PS geht das nicht mehr da kann man darüber diskutieren solange man will :)
Zitat:
Original geschrieben von scooterdie
...Ich gönn ja jedem seinen Hubraumpotenten R6 und mag die Motoren selber auch ganz gern aber es ist halt nicht mehr zeitgemäß.
...
Der x28i R4T wäre eigentlich der perfekte Motor für einen "krassen" E36. Die Kids hätten einen guten Motor für ihre Ampelrennen und Remus würde sogar den Sound artgerecht hinkriegen...
Aber bitte was soll an einem kultivierten R6-Sauger für eine Limousine der oberen Mittelklasse nicht mehr zeitgemäß sein? Die Leistung sollte ausreichend sein, der typische Fahrer eines neuen 5ers sollte eigentlich aus dem Alter, wo er sich Rennen liefern will raus sein. Der R4T hat sicher seine Berechtigung, für alle die ihn haben wollen. Genauso hat aber auch der R6-Sauger seine Berechtigung, für alle die etwas Motorkultur genießen wollen.
Grüße, Philipp