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525d Ölvermehrung
Hallo !
Folgendes Problem am 5er vom Schwager.
525d 6 zylinder, 204ps, 2011
Wir hatten durch Ölvermehrung einen zu hohen Ölstand. Fahrzeug bekommt schon Kurzstrecke. Daraufhin wurde Ölwechsel gemacht und DPF Regeneration per Bimmerlink durchgeführt. Im Fehlerspeicher war der Fehler, Partikelfilter stark beladen.
Öl wurde auf Mitte Peilstab aufgefüllt und Partikelfilter hatte Rußmasse von 0,1g. Ölasche beträgt ca 30g
Jetzt nach ca 2000km Ölstand kurz vor Max. Fehler im Fehlerspeicher : Partikelfilter stark beladen.
Ich weiß dass Kurzstrecke zur Ölvermehrung beitragen kann wegen abgebrochener Regenerationen usw.
Aber der Fahrstil hat sich in den letzten 5 Jahren nie verändert und auf einmal so schnell so viel Ölvermehrung.
Partikelfilter hat zur Zeit 30g Rußmasse und 30g Ölasche lt Binmerlink.
Woran kann das noch liegen dass so viel Diesel ins Öl gelangt? Der BMW hat ca 160tkm gelaufen , der Motor samt DPF und Turbo ca 60tkm. Kam damals alles bei BMW auf Garantie neu.
Mein Gedanke wäre jetzt Differenzdruck sensor DPF. Auch wenn es kein Fehler diesbezüglich gibt aber bei falschen Werten und zu viel Regenerationen ?!
Oder schlecht laufende Einspritzdüsen auch wenn der Motor an sich ruhig und sauber läuft ?
Wir wissen grad nicht so wirklich weiter aber irgendwo her muss es ja kommen.
Vielleicht hat jemand nen Tipp für mich oder ähnliche Erfahrungen gemacht?
Danke und Gruß
BB
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5 Antworten
...zumindest mit dem BMW-Wartungsprogramm ISTA+ kann man die Länge der Regenerationsintervalle ermitteln - "Fahrstrecke seit letzter Regeneration"..
Sind die Intervalle regelmäßig sehr kurz, kommt es bei dem Fahrprofil natürlich zu häufigen abgebrochenen Regenerationen.
Das Signal des Abgasdrucksensors vor DPF wird - ebenso wie die der anderen Drucksensoren im Luftmassensystem - nach Motorstillstand automatisch mit dem des Umgebungsdrucksensors im Motorsteuergerät verglichen.
Da ist er offensichtlich unauffällig. Das heißt aber nicht, dass er im Betrieb korrekte Signalspannungen erzeugt.
Das Ölaschedepot, das den Sockelabgasgegendruck nach Regeneration erzeugt, ist zu gering, um Einfluss zu haben:
Im Bild die DPF-Werte für den M57-Motor (3,0l - z.B. im E60/61).
Die intervalle lassen sich auch per bimmerlink auslesen. Müsste ich an kommende Wochenende nochmal machen. Was wäre denn "zu kurzer Intervall" oder welcher intervall wäre im sollbereich ? Die restlaufstrecke lt. Bimmer Code wird mit ca 130tkm angegeben. Würde passen mit ca 200.000 Lebensdauer. Wenn ich das richtig gelesen habe, besitzt der Motor einen Abgasdrucksensor sprich mit nur einer Leitung richtig? Rest wird mit Umgebungsdaten dann nur verglichen und nicht wie sonst Vor und nach DPF Druck.
...die Angaben zu Ruß- und Ölaschemasse sind errechnete Werte, die sich aus dem Abgasgegendruck (EUR5) bzw. Differenzdruck (EUR6) in einem durch Abgasmassenstrom und Abgastemperatur definierten Betriebszustand ergeben, wobei die Rußmasse nach erfolgter Regeneration auf "0" gesetzt wird und der Gegendruckanstieg während des anschließenden Fahrbetriebs auf die Rußmasse schließen lässt.
Die periodische Regeneration wird ausgelöst, wenn der Abgasgegenüberdruck bzw. Differenzdruck 750mbar erreicht.
Dieser Wert erscheint sehr hoch, korrespondiert aber mit dem für den Abgasgegendrucksensor angegebenen Messbereich 0,6 bis 2bar (absolut).
Der Differenzdrucksensor (2 Druckanschlüsse) wurde mit EUR6 eingeführt.
Da die angegene Ölaschemasse noch gering ist, sollte der Druckanstieg durch Rußeintrag nach erfolgter Regeneration moderat sein und auch unter ungünstigen Bedingungen noch Intervalllängen von 500km erlauben.
Ich meine mal gelesen zu haben dass wenn der Ölstand sich erhöht, dies auf defekte / undichte Injektoren zurückzuführen ist.
...die Motoren haben eine einspritzmassenbasierte Laufruheregelung.
Zusätzlicher Kraftstoff durch Leckage würde zu Korrekturen der Einspritzmasse des betreffenden Injektors führen.
Ein Überschreiten der Grenzwerte erzeugt Fehlereinträge.
Außerdem: Mit Abstellen des Motors öffnet das nun stromlose Raildruckregelventil und der Raildruck baut vollständig ab.
