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50ccm Roller und Zustelltätigkeit

Themenstarteram 30. August 2011 um 21:01

Guten Abend,

welcher 50ccm Roller ist für eine Tätigkeit als Zusteller von Abo-Zeitungen am ehesten geeignet? Das allnächtlich zu transportierende Gewicht liegt derzeit bei maximal ca. 140 kg, und ein Pkw scheidet aufgrund der Anschaffungs- und Folgekosten aus. Da der Job auf Stückpreisbasis durchgeführt wird, führt auch nur eine motorisierte Unterstützung zu höheren Einnahmen; das bisherige Bewältigen per Fahrrad ist ausgereizt, da geht nix mehr. Der Untergrund der Gesamtstrecke von ca. 27km schwankt von Asphalt bis leichte Schüttelpiste. (Vom Arbeitgeber wird kein Fahrzeug gestellt).

Welche Roller kämen evtl. für beständig Stop&Go und Ganzjahreseinsatz bei jedem Wetter in Frage?

Schönen Abend

Wauhoo

Beste Antwort im Thema
am 4. Januar 2013 um 9:09

Aha, einer der "VIP Kunden", die sich die Zeitung von unterbezahlten armen Kerlen an die Tür bringen lassen und sich dann über die Anwesenheit des Boten echauffieren.

Die Müllabfuhr kann auch gleich ihre V8 Dieselboliden mit 15l Hubraum vor dem Ort parken und die ganzen Tonnen rausschieben.

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Themenstarteram 16. Juli 2016 um 17:56

KM 66.231,95

Die bestellten Federbeine wurden heute eingebaut; für den ersten Eindruck auch erfolgreich.

Mich wundert nichts mehr.

Der Federweg des Testeinfederns aus dem Stand mit Nachhilfe durch Anzug der Vorderradbremse beträgt beidseitig 54mm; schon mal erheblich mehr als jenes, was meine um die Tauchrohre der originalen Federbeine gewickelten Kabelbinder nach Praxiseinsatz als Abstand ergeben haben. (Ca. 40 zu 45mm).

Kurios ist, daß diese Geräusche a la defekter Steuerlager nach Einbau der neuen, auch originalen Federbeine nicht mehr zu vernehmen sind; der mit den Federbeinen mitbestellte Steuersatz bleibt damit vorerst unangerührt.

Die ausgebauten, originalen Federbeine unterscheiden sich in ausgebautem Zustand in ihrer Länge um 5mm; warum, wieso, weshalb auch immer. Die noch nicht erfolgte Demontage der originalen Federbeine wird hier sicher genauere Details in Erfahrung bringen.

Erstmals seit Wechsel des ersten zu erneuernden Vorderreifens durfte ich die Vorderachse mit einem Ringschlüssel festhalten, sonst hätte ich die Mutter nicht anziehen können; bisher genügte es nämlich, die bis vor wenige Wochen stets leicht in das Vorderrad einzuschiebende Vorderradachse mit einem Ringschlüssel dort festzuziehen, wo sich die Mutter befindet.

Erst vor wenigen Wochen trat der Umstand ein, daß man die Vorderachse per Ringschlüssel reindrehen durfte; ein bloßes Reinstecken, wie die Jahre zuvor, funzte nicht mehr. -> Jetzt weiß ich ja auch, warum. -> 5mm Differenz in der Länge der Federbeine.

Der Wechsel der Federbeine selber war erstaunlich zügig erledigt und dauerte keine 30 Minuten. Kann man also selber erledigen und benötigt dafür "nur" das geeignete Werkzeug, aber keinen Monteur.

Interessant ist an allem aber auch, daß defekte Federbeine offenbar jenen Eindruck hinterlassen können, als seien die Lenklager ebenso defekt, obschon sie es in Echt evtl. nicht sind und nicht gewechselt zu werden bräuchten.

Themenstarteram 16. Juli 2016 um 20:08

Ergänzung zum Vorpost:

Das eine der ausgebauten, originalen Federbeine handhabt sich so, wie die nun eingebauten originalen Ersatz-Federbeine; es läßt sich händisch um 54mm zusammendrücken. Das andere der ausgebauten, originalen Federbeine, jenes auf Seite der Bremsscheibe, wo auch stets die Radlager zuerst krachen gegangen sind, reagiert gar nicht; hier bräuchte man wohl eine Dampframme.

Zum vollständigen Auseinandernehmen der Federbeine fehlt mir noch ein passender Inbusschlüssel.

Bau dir einen. Gewindestange und vorn ne mutter festgeschweisst, oder vllt auch 2 gekonterte muttern.

Zitat:

@Papstpower schrieb am 17. Juli 2016 um 11:08:07 Uhr:

Bau dir einen. Gewindestange und vorn ne mutter festgeschweisst, oder vllt auch 2 gekonterte muttern.

Mit den Muttern kontern geht beim los schrauben meistens schief,es sei denn man bohrt längs des Gewindes

ein Loch und haut ein Nagel rein als Keil oder Mitnehmer,wie man es nennen möchte.

Themenstarteram 17. Juli 2016 um 14:10

Ein kleines Update hat es wieder:

Die Federbeine sind nun getrennt; Stand- und Tauchrohr sind separiert. Mehr bekomme ich aber vorerst nicht auseinander, trotz eines nun gefundenen, passenden Inbusschlüssels für die obere in das Tauchrohr geschraubte große Schraube; sie ist verrostet, und das Tauchrohr dreht durch. Könnte Kriechöl auch bei dieser Schraube hilfreich sein, sie zu lösen?

Jenes Federbein, welches primär Öl verlor, ließ sich am leichtesten auseinanderbauen; das Öl, was noch drin war, sah eher nach Wasser-Öl-Gemisch aus, denn nach Öl. Das Tauchrohr ist denn auch an einer Stelle großflächig angerostet.

Das andere Federbein, also jenes auf Seite der Bremsscheibe, das ich nach dem Ausbau händisch nicht zusammendrücken konnte, ist bei der Demontage förmlich explodiert. Das Tauchrohr flog ca. 20cm aus dem Standrohr heraus; die Brühe, die dann rausfloß, war ein mit Luftblasen versetztes Wasser-Öl-Gemisch. Entweder hat da drinnen was gegärt oder es wurde durch die Federvorgänge permanent Luft eingepumpt, die nicht entweichen konnte.

Themenstarteram 19. Juli 2016 um 15:20

Die Tauchrohre harren noch der Demontage; doch der Wechsel von den alten Federbeinen auf die neuen hat sich gelohnt. Echte 68mm Federweg stehen jetzt zur Verfügung. Den Eindruck, den mir die Federgabel jetzt vermittelt, hatte es mit den alten Federbeinen auch gleich nach Rollerkauf zu keinem Zeitpunkt.

Kopfsteinpflaster fährt sich zwar trotzdem bescheiden, doch der größte Schrecken ist genommen und die tatsächlich fahrbare Geschwindigkeit auf seit 1900 verlegtem Kopfsteinpflaster kann immerhin verdreifacht werden, nämlich von Schrittgeschwindigkeit auf ca. 22 km/h. Die Befahrbarkeit übelstem "Römerpflaster" ist aber auch mit 68mm Federweg nicht wirklich gegeben.

------

Der nächste Tausch betrifft übrigens den Auspuff, und der wird teuer, (ca. 330 Euro), wenn auf's Original zurückgegriffen wird.

am 20. Juli 2016 um 3:59

Da darfst Du froh sein das die Dinger Dir nicht in der Kurve hochgegangen sind, die Dichtungen müssten eigentlich marode sein. Ich fette die immer (nein, kein Getriebeöl) und halte so etwas schön sauber

am 20. Juli 2016 um 4:34

Ein neuer Zubehörpott vom Tecnigas kostet bei eBay inkl. Versand keine 75€, wer da auf den Originalpott setzt ist selber schuld...

Themenstarteram 20. Juli 2016 um 5:41

Zitat:

@hanfiey schrieb am 20. Juli 2016 um 05:59:54 Uhr:

Da darfst Du froh sein das die Dinger Dir nicht in der Kurve hochgegangen sind,

Stand nur eine unter Druck, die andere nicht.

Zitat:

die Dichtungen müssten eigentlich marode sein.

Kann ich noch keine Auskunft darüber abgeben; mir stehen ja derzeit nur die Dichtungen des Standrohres zur Verfügung,

am 20. Juli 2016 um 11:49

An denen kann man schon viel sehen, der Rest kann natürlich hin sein und ich schraube nicht meine Dämpfer auf wenn mich der Putzfimmel packt. Die Anfälle sind meist auch nur kurz

Themenstarteram 20. Juli 2016 um 16:01

Zitat:

@hanfiey schrieb am 20. Juli 2016 um 13:49:45 Uhr:

und ich schraube nicht meine Dämpfer

Nun, es war das erste Federbeinauseinandernehmen. Jetzt weiß ich ja, was der nächste Federbeindemontageversuch bewirken könnte.

In Punkto Dichtungen der alten Federbeine darf aber festgehalten werden, daß es nur dort zu erhöhtem Druck im Federbein kam, wo über die Jahre kein oder nur wenig Ölverlust festzustellen war. Also müssen die Dichtungen des betreffenden Federbeines doch dicht gewesen sein, haben sie doch dem stetig höher werdenden Druck standgehalten?

@Sharan16

Es wird definitiv kein Auspuff montiert, der letztlich eine negative Lautstärkeentwicklung bewirkt. Alles, was also lauter ist, als das Original, bleibt draussen; niedriger Preis hin oder her.

@Sharan16

Es wird definitiv kein Auspuff montiert, der letztlich eine negative Lautstärkeentwicklung bewirkt. Alles, was also lauter ist, als das Original, bleibt draussen; niedriger Preis hin oder her.

Ich möchte auch nicht um 4 Uhr morgens von einer Motor-Säge geweckt werden.:mad:

am 20. Juli 2016 um 17:59

Zitat:

@kranenburger schrieb am 20. Juli 2016 um 18:08:14 Uhr:

 

@Sharan16

Es wird definitiv kein Auspuff montiert, der letztlich eine negative Lautstärkeentwicklung bewirkt. Alles, was also lauter ist, als das Original, bleibt draussen; niedriger Preis hin oder her.

[/quote

Ich möchte auch nicht um 4 Uhr morgens von einer Motor-Säge geweckt werden.:mad:

Dann muss ich doch mal den Klingelton ändern, das war das also :)

Meiner Erfahrung nach sind Ersatzauspuffe von Drittanbietern eigentlich leiser als das Original - zumindest trifft es auf Zweitakter zu.

Prinzipiell ist es aber schon richtig zu Originalteilen zu greifen, besonders wenn man vor hat, noch viele Kilometer zu machen.

Themenstarteram 20. Juli 2016 um 20:35

Zitat:

@eddy_mx schrieb am 20. Juli 2016 um 20:46:28 Uhr:

zumindest trifft es auf Zweitakter zu.

Meine Kisbee ist 4T.

Zitat:

Prinzipiell ist es aber schon richtig zu Originalteilen zu greifen, besonders wenn man vor hat, noch viele Kilometer zu machen.

Da muß man teilweise erheblich abwägen. Die Peugeot-eigene Variomatik bspw. ist gut, die Malossi-Multivar ist aber erheblich besser, weil beim 50ccm drehzahlreduzierend, treibstoffsparend und lautstärkemindernd einsetzbar. Oder nehmen wir mal die originale Bereifung; da darf man ganz klar schreiben, daß die nur deswegen aufgezogen worden sind, weil sich Roller ohne Reifen schlecht verkaufen.

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