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50ccm Roller und Zustelltätigkeit
Guten Abend,
welcher 50ccm Roller ist für eine Tätigkeit als Zusteller von Abo-Zeitungen am ehesten geeignet? Das allnächtlich zu transportierende Gewicht liegt derzeit bei maximal ca. 140 kg, und ein Pkw scheidet aufgrund der Anschaffungs- und Folgekosten aus. Da der Job auf Stückpreisbasis durchgeführt wird, führt auch nur eine motorisierte Unterstützung zu höheren Einnahmen; das bisherige Bewältigen per Fahrrad ist ausgereizt, da geht nix mehr. Der Untergrund der Gesamtstrecke von ca. 27km schwankt von Asphalt bis leichte Schüttelpiste. (Vom Arbeitgeber wird kein Fahrzeug gestellt).
Welche Roller kämen evtl. für beständig Stop&Go und Ganzjahreseinsatz bei jedem Wetter in Frage?
Schönen Abend
Wauhoo
Beste Antwort im Thema
Aha, einer der "VIP Kunden", die sich die Zeitung von unterbezahlten armen Kerlen an die Tür bringen lassen und sich dann über die Anwesenheit des Boten echauffieren.
Die Müllabfuhr kann auch gleich ihre V8 Dieselboliden mit 15l Hubraum vor dem Ort parken und die ganzen Tonnen rausschieben.
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1606 Antworten
@wolfi__123
Welche Flatterneigung sollte denn ein Antriebsriemen zeigen, der straff montiert ist? Letztlich ist doch nur einer dafür anfällig, der zu locker bzw. zu lang und deshalb zu locker ist?
Die Erfahrung aus dieser originalen Wandlereinheit ist halt, daß daraus ein höherer Riemenverschleiß erfolgt bzw. erfolgen könnte, wenn der Mechanismus dahinter, der diese Drehbewegung der einen Wandlerscheibe gegenüber der anderen bewirkt, nicht penibel gefettet wird, wofür allerdings wiederum eine vollständige Demontage der Wandlereinheit nötig ist. Funktioniert diese Drehbewegung nicht richtig, kann der Wandler nicht richtig arbeiten und sorgt u. U. auf Grund seiner durch mangelnde Fettung hervorgerufenen Schwergängigkeit für erhöhten Seitenabrieb beim Antriebsriemen.
Die als Ersatz eingebaute neue Wandlereinheit, die ja aktuell so neu auch nicht mehr ist, stammt von Naraku, werkelt nun seit ca. Mai 2014 und ist halt eine, die
Zitat:
eine ausschließlich axiale Bewegung im hinteren Scheibenpaar
vorweist; seit Einbau verbrauchte sie "nur" 2 Malossi-Kevlar-Antriebsriemen, (wobei einer davon noch auf der originalen Wandlereinheit lief und der andere um die 6.900 km hielt).
Die originale Wandlereinheit lief etwa genau 1 Jahr, damit ca. 19.100 km, bei einem Riemenverschleiß von 6 Stück; (ca. 3.183,4 km je Riemen);
die Ersatzwandlereinheit läuft seit ca. 9 Monaten, damit ca. 15.300 km, bei einem Riemenverschleiß von 2 Stück;
(der dritte ist ja noch nicht verschlissen); (ca. bisher 5.100 km je Riemen);.
Zitat:
Demnach kannst Du bei dieser Wandlereinheit die äußere Scheibenhälfte ohne eine Drehbewegung in Richtung Kupplungsbacken/-glocke ziehen,
Genau; man braucht aber schon beide Hände dazu.
@eddy_mx
Die Motoraufhängung habe ich nicht weiter kontrolliert; hier hat es keine Ausfälle, die nicht schon genannt sind. Die Motoraufhängung ist definitv nicht geeignet, den Roller beladen aufzubocken. Insgesamt schätze ich die Motoraufhängung als zu weich ein.
Der Ausgleichsbehälter ist nunmehr wieder voll, so wie er am Tag des Kaufes auch war und mit einer kleinen Luftblase versehen. Ein Lenkeinschlag, gleich in welche Richtung, verfälscht den angezeigten Füllstand; sieht man, wenn man den Deckel des Ausgleichsbehälters mal abschraubt.
Zitat:
@Wauhoo schrieb am 1. Februar 2015 um 21:12:47 Uhr:
@wolfi__123
Welche Flatterneigung sollte denn ein Antriebsriemen zeigen, der straff montiert ist? Letztlich ist doch nur einer dafür anfällig, der zu locker bzw. zu lang und deshalb zu locker ist?
Zunächst mal danke für die ausführliche Antwort zur Naraku Wandlereinheit, hatte bisher noch keine Tuning-Wandlereinheit in Händen.
"Straff montiert" hat mit einer möglichen Flatterneigung recht wenig zu tun, weil im laufenden Betrieb eine kurzfristige Lockerung beim Gasgeben (sichtbar bei abgenommenem Variodeckel) durchaus verbreitet ist.
Um ein allzu großes Durchhängen oder Schlagen des Riemens im wechselhaften Fahrbetrieb zu reduzieren, besitzen manche Varios eine kugelgelagerte Anlaufrolle zwischen vorderem und hinterem Scheibenpaar.
Bei mir werkelt vorne die NARAKU HS Vario und hinten noch die originale Kupplung an meinem Kisbee.
Den erste Bando 723 mmRiemen habe ich bei 11000 km gewechselt. Der jetzige Riemen Gates Power Belt 729 mm lang ist jetzt bis 19000 km gelaufen und von der Breite noch weit im grünen Bereich.
Eine ganz leichte Flatterneigung ist nur um die 60 km/h für eine kurze Zeit zu spüren.
Kupplungs, Bremsbeläge vorne und hinten alles noch wie neu.
Es sind ja nun einige Nächte mit Schnee und Eis gewesen, aus der inzwischen folgende Klassifizierung abzuleiten ist.
Nicht vernünftig befahrbar sind alleine echte Ablagerungen von Wassereis, also bspw. gefrorene Pfützen;
schlecht befahrbar sind alle glatten/feinen, mit Rauhreif versehenen Flächen aus Stein, Beton und Asphalt;
fast normal befahrbar sind alle rauhen/groben Oberflächen aus Stein, Beton oder Asphalt;
für winterliche Verhältnisse am besten sind Naturbelag und auch gesplittete Straßen, obschon Splitt außerhalb des Winters für Zweiräder tlw. riskant zu befahren ist, wenn er frisch aufgebracht wurde.
Das Ungünstigste am Schnee ist der Schneefall, und hier insbesondere Naß- bzw. Pappschnee, da dieser von außen das Visier zusetzt.
Pulverschneefall ist für das Visier unkritisch, denn da haftet durch den Fahrtwind nichts an.
Spurrillen sind immer schlecht, das gilt auch für die aus Eis und Schnee.
Gefrorener Naßschnee ist sehr gut befahrbar, sofern zum Zeitpunkt des Schneefalles kein Fahrzeug seine Spuren hinterlassen hat; bei Pulverschnee ist das egal.
Fest gefahrener Schnee wirkt irgendwann wie Eis und ist mit der nötigen Vorsicht befahrbar.
Man wird sich als Winterfahrer angewöhnen dürfen, primär die Hinterradbremse zu verwenden und die Bremse des Vorderrades erst im letzten Augenblick vor dem Stehen einzusetzen.
Ungünstig ist es auch, wenn auf verschneiten oder durch Rauhreif belagerte Fahrbahnen die Anfahrdrehzahl zu hoch ist; ein "Katapultstart" ist zu unterlassen, da dann das Hinterrad ausbricht.
Kritisch sind alle eis- und schneebelagerten Kurven; die bei hohen Temperaturen übliche Schräglage ist hier trotz Winterreifen unangebracht bzw. nur bedingt fahrbar.
Kritisch sind auch alle mit Eis und Schnee bedeckten Ecken, Kanten oder sonstige Fahrbahnaufbrüche, sofern sie schräg bzw. diagonal überfahren werden.
Nicht bestätigen kann ich bisher, daß es auf Brücken zu erhöhtem Schnee- und Eisansatz kommt.
In letzter Konsequenz kann ich sagen, daß auch bei winterlichen Verhältnissen bei der nötigen Obacht alle Untergründe fahrbar sind, sofern man bereit ist, entsprechend langsam unterwegs zu sein. 45 km/h und eine festgefahrene Schneedecke sind nicht zwingend kompatibel.
Wer kann, sollte sein Zweirad ausrollen lassen und plötzliches Bremsen vermeiden.
Für reines Fahren auf vereisten Fahrbahnen ohne Ecken und Kanten ist die Haftung eines Winterreifens gegeben, für plötzliche Bremsmanöver genügt diese Haftung u. U. nicht.
@Ruedi1952
Den Gates Power Belt sollte ich mir vielleicht merken. So viele Händler haben Antriebsriemen von Gates aber nicht im Angebot.
Ich war selbst schon oft auf Schnee und Eis mit dem Roller unterwegs, mangels Alternativen. Da ich bald wieder Autofahrer bin, kann ich bei solchen Straßenverhältnissen auf 4 Räder zurückgreifen. Das ist ein Luxus auf den ich mich freue, obwohl ich sonst die Dose lieber stehen lasse.
Man muss schon ein spezielles Verhältnis zum Zweirad haben, um mit einer derartigen Ausdauer bei solchen Untergründen weiterzufahren. Und nicht nur das. Man benötigt auch die Fährigkeit immer konzentriert zu bleiben und äußerst vorausschauend fahren zu können.
Ich bin nicht ängstlich, aber solche Fahrten haben bei mir immer Adrenalinschübe im Minutentakt verursacht. Vor allem Überlandfahrten und sich verspätende Berufspendler sind sehr gefährlich. Ich hoffe dir passiert auch in Zukunft nichts.
Trotz Verbot würde ich für diese speziellen Tage über einen Vorderreifen mit Spikes nachdenken. Dieser ist auch relativ schnell gewechselt.
@slooowrider
Wegen Eisbelag und Co auf der Fahrbahn hab' ich ganz sicher keine Adrenalinschübe, denn allgemein ist vorher zu erkennen, wenn sich die Belagfarbe ändert und das löst bei winterlichen Verhältnissen bei mir klar eine Reduzierung der Geschwindigkeit aus, rein präventiv. Klar, kritisch ist schon, wenn man auf gefrorenes Wasser trifft, aber hier hilft die Streckenkenntnis, denn mit der Zeit weiß man, sofern man überhaupt auf solche "Kleinigkeiten" achtet, wo sich Wasser gerne ansammelt. Gerade bei älteren Straßen, wo sich alles schon gesetzt hat, ist nix mehr eben, so daß an der einen oder anderen Stelle letzte Reste von Wasser nur die Möglichkeit der Verdunstung haben.
Riskant, und das darf ich bestätigen, sind eher jene, die ohne ausreichenden Abstand hinter einem herfahren oder ohne genug Seitenabstand überholen.
Bei KM 35.105 stieg heute die nächste Tachowelle aus; zumindest nehme ich das erst einmal an. Im Laufe des Tages wird da noch genauer nachgesehen. Ist diese Tachowelle tatsächlich hinüber, wäre es dennoch die erste gewesen, die 9.000 km geschafft hätte.
Ist die Tachowelle jedes Mal verzwirbelt/verdreht und wirklich mechanisch kaputt oder kann es sein, dass sie am Tacho einfach nicht richtig festgeschraubt wird?
@eddy_mx
Die Tachowelle ist jedes Mal mechanisch defekt und faktisch in 2 Einzelteilen aus der Hülle herausnehmbar.
Im ersten Fall war nur die Hülle durchgescheuert; in allen weiteren Fällen war die Tachoinnenwelle hinüber. Im aktuellen Fall von heute ist nicht nur die Hülle gebrochen, sondern auch die Welle, wie gehabt, halbiert und in 2 Teilen der Hülle entnehmbar. Rätselhaft insofern, als daß die unterwegs von Jetzt auf Gleich ausgestiegen ist.
Gebrochen ist die Innenwelle stets auf Höhe der variablen Befestigung an der Gabel; wobei das dort eigentlich eine geschwungene Biegung ist und nix brechen kann?
Der Nachteil an der Tachowellenhülle ist die gewendelte Stahlummantelung.
Was meinst du mit "Hülle durchgescheurt"? Bedeutet es, dass die Gummi-Ummantelung von Außen beschädigt wurde oder meinst du etwas anderes?
Hast du schon mal eine Tachowelle eines Drittherstellers versucht - ob es da vielleicht einfach nur ein Qualitätsproblem gibt.
Ich weiß jetzt leider nicht, wie es bei dir mit der Garantie ausschaut, aber ich würde auf jeden Fall mir auch mal die Verbindung am Tacho selbst anschauen, ob da alles fest und nicht etwas ganz faul ist.. Vielleicht ist dort die Verschraubung nicht richti fest und die Stahlwelle flattert bis sie eben bricht. Es wäre jedenfalls ein weiterer Ansatzpunkt.
Dass es ein Problem mit der Schnecke selbst gibt, glaube ich nicht, aber man weiß ja nicht. Vielleicht kann man sie ja einfach beim nächsten Reifenwechsel schön saubermache und neu fetten - schaden kann es ja nicht.
Moin.
meine Roller haben ja eine elektrische Tachowelle welche aber bei dem Winterroller als Marder Kaugummi herhalten mußte ( keine 7800 km :-( ) ansonsten keine Probleme.
@ Wauhoo fülle mal bei der neuen reichlich Fett in die Hülle. Die scheint rocken zu laufen und dann sitzt die fest
Reichlich Fett in die Hülle ist suboptimal.
Durch die Windungen der Drahtseele und die Drehbewegung wird das Fett dann gerne mal nach oben in den Tacho transportiert.
@eddy_mx
Die Hülle wurde soweit von außen durchgescheuert, wie sie durchzuscheuern geht; mindestens also bis auf's blanke Metall. Und das wiederum sorgt evtl. dafür, daß sich an dieser Stelle die metallenen Spiralwendel der Hülle allmählich aufbiegen und Dreck und Co hereinlassen, da sich zwischen der eigentlichen Tachoinnenwelle und dieser Spirale kein weiterer Schutz befindet.
Die verwendeten Tachowellen waren 3 originale und 1 original chinesische, die, wie geschrieben, selbst ca. 9.000 km hielt und damit erheblich länger als alle anderen. Die heute neu montierte Tachowelle ist folglich auch eine original chinesische.
@mk4x
Wo soll denn das Fett hintransportiert werden? Da ist doch eigentlich gar kein Platz, um großflächig aus der Hülle austreten zu können?
@Joggi-2
Das mit dem Fett könnte ein Ansatzpunkt sein; die neue Welle, die am Nachmittag eingebaut wurde, hat gar kein fühlbares Fett an der herausziehbaren Innenwelle, da ist alles trocken.
Das Fett wird nach oben in den Tacho gedrückt und schlimmstenfalls ist der dann hin.
Es gibt auch Bowdenzugspray.
Ich selbst benutze immer harz- und säurefreies Nähmaschinenöl.
Oben einfüllen bis es unten raus läuft.
Zug etwas abhängen lassen, montieren und fertig.
Enge Kurven beim Verlegen möglichst vermeiden.
Merci.
In welchen Abständen wiederholst Du das?
Ist das Öl zu dünnflüssig, um, wie Du schreibst, in den Tacho gedrückt werden zu können?
Und, überhaupt, warum wird Fett in den Tacho gedrückt, wo es die Schwerkraft doch auch gen Boden transportieren müsste? Reicht hierfür dir metallene Spiralstruktur der Hülle schon aus, um durch die Drehbewegung der Welle einen solchen Fettransport zu bewirken? Einleuchtender wäre das doch, wenn die Innenwelle gewendelt wäre, ist sie aber nicht?