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50ccm Roller und Zustelltätigkeit

Themenstarteram 30. August 2011 um 21:01

Guten Abend,

welcher 50ccm Roller ist für eine Tätigkeit als Zusteller von Abo-Zeitungen am ehesten geeignet? Das allnächtlich zu transportierende Gewicht liegt derzeit bei maximal ca. 140 kg, und ein Pkw scheidet aufgrund der Anschaffungs- und Folgekosten aus. Da der Job auf Stückpreisbasis durchgeführt wird, führt auch nur eine motorisierte Unterstützung zu höheren Einnahmen; das bisherige Bewältigen per Fahrrad ist ausgereizt, da geht nix mehr. Der Untergrund der Gesamtstrecke von ca. 27km schwankt von Asphalt bis leichte Schüttelpiste. (Vom Arbeitgeber wird kein Fahrzeug gestellt).

Welche Roller kämen evtl. für beständig Stop&Go und Ganzjahreseinsatz bei jedem Wetter in Frage?

Schönen Abend

Wauhoo

Beste Antwort im Thema
am 4. Januar 2013 um 9:09

Aha, einer der "VIP Kunden", die sich die Zeitung von unterbezahlten armen Kerlen an die Tür bringen lassen und sich dann über die Anwesenheit des Boten echauffieren.

Die Müllabfuhr kann auch gleich ihre V8 Dieselboliden mit 15l Hubraum vor dem Ort parken und die ganzen Tonnen rausschieben.

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Zitat:

@eddy_mx schrieb am 12. Januar 2015 um 14:50:27 Uhr:

Da hast du ja Glück gehabt, bei mir hat nämlich auf einer stockdusteren Landstrasse eine ganze Familie die Fahrbahn überquert - da haben nur 2 Meter gefehlt, daher musste ich eine Vollbremsung durchführen.

Zu der Zeit war keinerlei Verkehr, sodass sich jeder vorstellen kann, wie dunkel es dann draußen wirklich ist.

Zum Glück hat mein kleines Moped gute Scheinwerfer.

Viele glückliche Kilometer wünsche ich noch!

und hast du noch rechtzeitig anhalten können ohne ABS ??? :eek:

kbw ;)

Themenstarteram 15. Januar 2015 um 6:37

Ich bin gespannt, wie oft mich Wildschweine noch erschrecken wollen. Nix passiert, aber der Adrenalinstoß ging durch alle Knochen. Vermutlich war es das gleich Tierchen, wie letztens, nur daß es dieses Mal meinte, vor mir die Straße queren zu müssen.

Wildscheine haben hier definitv stark zugenommen; im Laufe der letzten Jahre haben tlw. auch innerorts bzw. in Randlagen alles zerwühlt, was zu zerwühlen geht. Es hatte auch schon unerfreuliche Hundekontakte bis zur Hunde-Not-OP.

Moin

zum einen ist der Roller zu leise um die an Motorgeräusche gewöhnten Tier zu vertreiben. Das ist aber wieder bei dir notwendig weil du sonst die Kunden aus dem Bett schreckst .

Aber passt auf wenn die Frischlinge haben. Das ist so im Zeitraum März bis Mai. Ab Juli fegen die mit rum. Bekommst du so Reifen oder hörst eins quieken gib Vollgas Notfalls ohne Zeitung und weg. Merkt die alte das der Nachwuchs in Gefahr ist wird die wild

Trägst du Zeitungen im Wald aus? :D

Zitat:

@Sharan16 schrieb am 15. Januar 2015 um 19:16:15 Uhr:

Trägst du Zeitungen im Wald aus? :D

Wohnst du im Ruhrpott ?

https://www.youtube.com/watch?v=dxrO9fD9UtI

Wildschweine sind im Randbezirk von Berlin eien Plage die gehen dort bis vor die Haustür. Hier im Bremer Raum graben sie dir bei harten Winter mal eben den Garten um um an futter zu kommen. Besonders wenn Eichenbäume im Garten stehen.

Wildschweine waren schon zu meiner BW Zeit auf Übungsplatz Munster ein Grund der Wachen auf die Mülltonnen zu springen. Die Amis warfen ihre Erdnussbutter-Pakete immer in die Gräben. Glattes Leckerlie

So schlimm bei euch? :D

Komme aus Braunschweig, in freier Wildbahn hab ich bislang vielleicht 2/3 Wildschweine gesehen. Die gibts aber nur in Waldgebieten. Wobei hier eher Rehe das Problem sind.

Themenstarteram 15. Januar 2015 um 23:28

Zitat:

@Sharan16 schrieb am 15. Januar 2015 um 19:16:15 Uhr:

Trägst du Zeitungen im Wald aus? :D

Zeitung für Wild? Wäre mal was anderes.

Hilft aber alles nix, wenn Ortsverbindungsstraßen durch Wald führen und sich in den Orten selbst keine Zusteller finden lassen. Ist halt der Nachteil an Kleindörfern; für 20 oder weniger Abo-Zeitungen steht da frühs keiner auf. Also kommen die Zusteller halt von außerhalb.

@joggi-2

Im Grunde kenne ich die Gefahren, bin im waldreichen Mittelgebirge aufgewachsen, aber selbst dort kamen die Tiere nicht so nah an den Ort, wie heute hier.

Themenstarteram 16. Januar 2015 um 17:19

KM 33.570

Heute wurde die neue Bremsscheibe mitsamt neuer Bremsbeläge eingesetzt.

Entgegen meines ursprünglichen Planes, dieses selber zu tun, begab ich mich zum Monteur und ließ folglich den Profi den Austausch vornehmen. Letztlich war diese Entscheidung genau die richtige, hat es doch mit der hier http://www.motor-talk.de/.../...nd-zustelltaetigkeit-t3462570.html?... geäußerten Aussage ob des vermuteten Fälligwerdens des Lenkkopflagers zu tun. Nein, das Lenkkopflager war nicht Grund für das dezente Geruckel während einer jeden Betätigung der Vorderbremse, auch nicht für das Geknirsche heute morgen zum Ende der Zustelltour und nicht für das abnormal schnelle Abnutzen des letzten Bremsbelagpaares.

Das bremsscheibenseitige Radlager war vollständig hinüber; es hat somit ca. bis Ende Dezember '14 etwa 32.770 km gehalten. Das andere Lager war zwar noch in Ordnung, wurde aber gleich mit ausgetauscht, so daß vorne jetzt zwei neue SKF-Lager werkeln.

Der Monteur hatte zum Glück auch unvorbereitet alles vorrätig, hatte aber doch unvorbereitet eine ganze Weile daran zu tun. Er war zwar ob des Bremsscheibenwechsels informiert, doch den Rest konnte er nicht ahnen.

Ein Hoch auf vernünftige, zuverlässige, bodenständige Monteure, die auch "Unmögliches" preislich vertretbar realisieren.

Die Lagerkonstruktion ist bei der Kisbee dezent ungünstig geplant; ein Lager ist zugänglich und läßt sich damit bestens schmieren, (Seite mit Tachoantrieb), das andere Lager ist durch eine zusätzliche Abdeckplatte faktisch unzugänglich; dementsprechend war es faktisch durchgerostet.

Sind da denn keine geschlossenen Lager verbaut?

Die halten zwar auch nicht ewig, aber fetten brauch man die nicht.

Themenstarteram 16. Januar 2015 um 22:16

@mk4x

Du meinst wartungsfreie Lager, wie sie bspw. für Tretlager bei Fahrrädern verwendet werden, wo es ja vollgekapselte Lagereinheiten hat?

Wie es bei anderen Rollern ist, weiß ich nicht, bei der Kisbee sind die Lager des Vorderrades frei zugänglich; auf der Seite des Tachoantriebes kannst Du direkt auf's Lager schauen, wenn Du den Tachoantrieb nach Ausbau des Rades abziehst. Nur hier kann man aber ohne Ende Fett auf's Lager füllen, welches wegen des später draufgesteckten Tachoantriebes auch dort bleibt und für einen ausreichenden Lagerschutz sorgt.

Das Lager der anderen Seite, also der mit der Bremsscheibe, ist nicht frei, aber halt auch nicht gekapselt, sondern nur mit einer dünnen, eingepressten "Blechscheibe" abgedeckt, die nach Einpressen jegliches Fetten des Lagers zwar unmöglich macht, Nässe aber problemlos durchläßt.

Und, nein, zwischen eingepresster "Blechscheibe" und dem Lager dahinter war keinerlei Fett, dafür alles verrostet; ich will gar nicht wissen, wann das Lager genau ausgestiegen ist.

Es bleibt ungeklärt, ob das fehlende Fett oder die auf dieser Seite durch die Bremstätigkeit auf das Lager einwirkende höhere Belastung zum Ausfall des Lagers führte, oder beides zusammen.

Ich hab an sowas zum Beispiel gedacht: http://www.ebay.de/.../151487285088?...

Themenstarteram 17. Januar 2015 um 7:47

Solche Lager sind jetzt drin; vorher werden es solche wohl auch gewesen sein, nur halt evtl. von minderer Qualität. Eines wurde ja heile herausbekommen und sah durchaus in etwa so aus, wie auf der Abbildung hinter dem Link. Letztlich ist es aber evtl. doch belanglos, wenn Feuchtigkeit dauerhaft ans Lager herankommt und Fett fernbleibt. Dadurch, daß sich der innere Ring des Lagers ja gegenüber dem äußeren Ring dreht, kann das Lager eigentlich niemals so 100%ig wasserdicht sein, als daß es bei genug Einwirkungszeit ohne Fett nicht rosten würde.

Themenstarteram 1. Februar 2015 um 15:58

Tachostand ca. 34.430 km.

Es wurde DOT4-Bremsflüssigkeit nachgefüllt und auch sonst die Vorderbremse ohne Schlauchdemontage tlw. auseinandergenommen, um alle beweglichen Teile mit Ausnahme des Bereiches um die Bremsbeläge zu fetten. Es wurde aber auch die vom Monteur angebaute neue Bremsscheibe wieder abgenommen, da sie eierte und sich das Vorderrad nicht wirklich per Hand frei drehen ließ. Zwar läßt sich nun das Vorderrad wieder vernünftig drehen, doch wurde bei der Neubefestigung der Bremsscheibe die Torx-Verzahnung einer der Bremsscheibenbefestigungschrauben beschädigt.

Mit dem heutigen Tage wurde auch der Keilriemen kontrolliert, der am 12. November '14 bei km 30.042,7 eingebaut worden ist; nach diesen ca. 4.400 km ist keinerlei Verschleiß an diesem Antriebsriemen feststellbar. Der Riemen ist ein Originalriemen von Bando, wie er für die Kisbee verwendet wird.

Kurios ist, daß der erste Originalriemen bei 4.400 km hinüber war bzw. gewesen sein soll, der zweite Originalriemen schon bei nur ca. 3.950 km; der einzige relevante Unterschied zwischen den ersten beiden Originalriemen und dem jetzt montierten Originalriemen ist der Wechsel der Wandlereinheit im Mai 2014, wo auch, (unbeabsichtigt übrigens), die Art der Verschiebung der Wandlerscheiben von der drehenden auf die nichtdrehende geändert worden ist.

Zitat:

@Wauhoo schrieb am 1. Februar 2015 um 16:58:05 Uhr:

... der einzige relevante Unterschied zwischen den ersten beiden Originalriemen und dem jetzt montierten Originalriemen ist der Wechsel der Wandlereinheit im Mai 2014, wo auch, (unbeabsichtigt übrigens), die Art der Verschiebung der Wandlerscheiben von der drehenden auf die nichtdrehende geändert worden ist.

Du sprichst vom hinteren Pulley, der zusammen mit der Kupplung eine Einheit bildet. Die Verdrehung der äußeren Scheibenhälfte soll einer Flatterneigung des Riemens vorbeugen, eine ausschließlich axiale Bewegung im hinteren Scheibenpaar ist meines Erachtens kaum verbreitet. Demnach kannst Du bei dieser Wandlereinheit die äußere Scheibenhälfte ohne eine Drehbewegung in Richtung Kupplungsbacken/-glocke ziehen, was auch die Riemenmontage sicher erleichtert.

Wie schaut es denn bei dir mit den Silentgummis der Motoraufhängung/Motorlager/Motorschwinge aus und wie sieht das Schauglas des Bremsflüssigkeitsbehälters aus? Das würde mich persönlich sehr interessieren!

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