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40.000 Inspektion bei 1150GS - Kosten?

Moin zusammen,

habe mir gerade eine 1150GS angesehen und bin recht angetan. Das Bike ist zwar ziemlich gut in Schuß, aber es muß dennoch etwas gemacht werden. Deshalb bewegen mich drei Fragen:

1. Welche Reifen würdet ihr dem Bike verpassen? (die müssen erneuert werden.) Ich fahre überwiegend Straße und nur gelegentlich auf Schotter., etc. Wären die Michelin Anakee 3 da eine gute Wahl? Oder wäre (als Tourenreifen) der ContiRoadAttack 2 bei dieser Ausrichtung die bessere Wahl? Oder habt Ihr mit anderen Reifen gute Erfahtrungen gemacht?

2. Bei dem Bike steht die 40.000 Inspektion an. Soweit ich weiß, ist die nicht ganz günstig. Hat jemand Erfahrungswerte, was da an Kosten auf mich zukommen würde?

3. Gibt es noch Besonderheiten auf die ich vor dem Kauf unbedingt achten sollte?

Ich freue mich Eure Infos, Anmerkungen und Anregungen.

LHzG

Hagber

Beste Antwort im Thema

Hier ist ein Wartungsplan. Ich finde, da ist nichts besonderes dabei.

Ventilspiel würde ich auf jeden Fall checken. Polyriemen (nur Check) auch.

Den Spritfilter würde ich lassen. Der hält meist bis 60.000km.

Alle Öle, auch im Endantrieb.

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17 Antworten

Zitat:

@Hagber schrieb am 19. September 2019 um 15:20:55 Uhr:

Moin zusammen,

habe mir gerade eine 1150GS angesehen und bin recht angetan. Das Bike ist zwar ziemlich gut in Schuß, aber es muß dennoch etwas gemacht werden. Deshalb bewegen mich drei Fragen:

1. Welche Reifen würdet ihr dem Bike verpassen? (die müssen erneuert werden.) Ich fahre überwiegend Straße und nur gelegentlich auf Schotter., etc. Wären die Michelin Anakee 3 da eine gute Wahl? Oder wäre (als Tourenreifen) der ContiRoadAttack 2 bei dieser Ausrichtung die bessere Wahl? Oder habt Ihr mit anderen Reifen gute Erfahtrungen gemacht?

2. Bei dem Bike steht die 40.000 Inspektion an. Soweit ich weiß, ist die nicht ganz günstig. Hat jemand Erfahrungswerte, was da an Kosten auf mich zukommen würde?

3. Gibt es noch Besonderheiten auf die ich vor dem Kauf unbedingt achten sollte?

Ich freue mich Eure Infos, Anmerkungen und Anregungen.

LHzG

Hagber

Hallo...

Zu den Reifen kann ich Dir (wenn es wirklich nur ums Touren geht) die Contis sehr empfehlen!

Bereits vor über 20 Jahren, waren die Contis (TKV 11/12) was die Haltbarkeit und das Handling auf mehreren Motorrädern (Gsx 600,750,1100 und Xj 600) für Km Leistungen jenseits der 10.000 gut - und das im Einsatz Kreuz und quer durch Europa.

Aktuell sollte es wohl der Road Attack 3 sein - den ich bei meinem nächsten Wechsel auch bevorzugen werde!

Bei den Inspektionskosten kann ich leider nichts sagen, bin aber genauso gespannt auf die Antworten, wie Du!

Ich denke, das BMW sich da Einiges "fürstlich" bezahlen lässt.

Ideal wäre es eventuell einiges Selbst zu machen, oder einen "günstigen Schrauber zu kennen - wenn es sich nicht um ein Motorrad handelt, dass noch Garantie hat.

Gruß Udo BMW R1100RS

 

Hier ist ein Wartungsplan. Ich finde, da ist nichts besonderes dabei.

Ventilspiel würde ich auf jeden Fall checken. Polyriemen (nur Check) auch.

Den Spritfilter würde ich lassen. Der hält meist bis 60.000km.

Alle Öle, auch im Endantrieb.

Was für ein ABS hat das Motorrad? Es macht finanziell einen ziemlichen Unterschied, ob ABS2 oder I-ABS.

Es gibt freie Werkstätten, die sich nicht jeden Griff veredeln lassen, mit besagter Bremsflüssigkeitswechsel wäre ich bei I- ABS vorsichtig. Die Arbeit muss sorgfältig gemacht werden.

 

Reifen fahre ich Conti TKC 70. Bin zufrieden, allerdings war der Vorderreifen nach gut 6.500km ziemlich ungleich abgefahren, Stollen auf der auflaufenden Seite 1,4mm, auf der ablaufenden gute 4.

Enduro eben

Ich würde dir den Pirelli Scorpion Trail 2 empfehlen, den habe ich auf meiner R1100 auch drauf. Bester Reifen bisher.

Beim Poly-Riemen reicht eine Sichtkontrolle, denn wenn er reißen sollte, bleibt nur die Lima stehen und ist nicht gleich der Motor Schrott. Ich würde bei einem freien Schrauber jetzt mal pi mal Daumen 350 Euro einkalkulieren. Achte drauf, dass sie dir beim Ölwechsel 20W50 und nicht 10W40 einfüllen, der Boxer braucht etwas dickeres Öl.

Und zum ABS wurde ja schon was gesagt: Das ABS 2 bis Modelljahr 2002 ist recht pflegeleicht, das Teilinegral-ABS danach verlangt nach mehr Zuwendung, da würde ich für die Inspektion pauschal 100 Euro mehr einkalkulieren.

Gabelölwechsel kannst du dir bei der Telelever-Gabel schenken, Hinterachsgetriebe solltest du unbedingt machen lassen. BMW würde ich das nicht unbedingt machen lassen, die sind einfach zu teuer.

Schreib mal wo du wohnst, dann können wir dir vielleicht konkrete Werkstätten empfehelen.

Bereifung: Pirelli Scorpion Rally STR, wenn man sich auch mal abseits des Asphalts bewegen will. Ich mache das, weshalb ein reiner Straßenreifen für mich nicht in Frage kommt. Der Rallye STR ist aktuell offensichtlich der einzige Stollenreifen mit V-index.

Fahre ich bereits den zweiten Satz auf der F800GS und jetzt auch auf der R1200GS. Letzten Monat mehr als 4000 km durch Frankreich und Spanien, Pyrenäen, Bardenas Reales usw. Straße, aber auch Schotter und Sand. Das ist für mich der perfekte Reifen. Hat nach 4500 km sportlicher Fahrweise noch 40%

Zur Wartung und deren Kosten kann ich nichts beitragen, weil ich alles selbst mache.

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Hallo Hagber,

ich habe dir mal den Wartungsplan für einen Jahresinspektion incl. großen Service für eine R1150GS (BJ 12/2002) rausgesucht. leichte Unterschiede kann es noch geben ob Doppelzündung ja/nein und was halt entscheidend ist welches ABS.

40TKM in min. 16 Jahre, sprich ~2.500/anno sind nicht gerade eine artgerechte Haltung für eine GS. Flüssigkeiten müssen sowieso alle gewechselt werden, Bremsleitungen noch die Ersten?, Gummieteile noch i.O., Kupplung trocken, etc. etc.

Wartungskosten hängt davon ab, wer macht was? Der :D BMW-Händler/NL wird sicher einen wirtschaflichen Totalschaden hervorrufen, daher eher selbst ist der Mann und ABS-Wartung an eine freie Werkstatt mit entsprechendem Knowhoff&Gerät.

https://i.ebayimg.com/00/s/MTAwOVg3MzQ=/z/xMkAAOSwQjldiP5r/$_10.JPG

Wartungsplan-r1150gs

Gute Helfer im Vorfeld!

Inspektionen am besten selber machen (Ex. ABS2 - sofern vorhanden)!

Zwecks Ölfilterwechsel bedarf es aber einer Ölfilterglocke, denn das Teil ist im Motorblock versenkt.

Verwende Motoröl 20W-50, denn ich fahre den Motor sowieso immer sehr vorsichtigt, langsam warm.

Da darf das Grundöl ruhig etwas ´dicker´ sein!

Als Öl verwende ich Mannol und bestelle ausnahmslos nur noch bei:

www.oel-guenstig.de

https://www.oel-guenstig.de/.../...afari-Motoroel-API-SL-CF::1633.html

Habe nun den ersten Reifen Michelin Anakee 2 rund 10000km (zumeist schonend) gefahren, sind noch 3mm Restprofil.

Sollte/könnte so ein 80/20-Reifen sein...

Fahre als Nächstes erstmals Mitas E-08, liegen schon bereit und werden Mitte der kommenden Saison aufgezogen - soll ebenfalls ein 80/20-Reifen sein und nochmals deutlich langlebiger!

Lt. einem etwas älteren Motorradtest wünschte sich der Tester eines der ersten Baujahre (ohne ABS2) - so orientierte ich mich auch und bin zufrieden!

Je nach Körpergröße können tiefere Fußrasten, sowie eine Lenkererhöhung, ggf. auch eine größere Verkleidungsscheibe ergonomisch entlasten; ggf. auch eine höher gepolsterte Sitzbank.

Sturzbügel können nicht schaden - und eine Birne von Philips - Vison Plus bringt mehr Licht ins Dunkel!

All das habe ich und bin damit sehr entspannt (bin groß!) - wenngleich ich zumeist ohne Scheibe fahre, weil die Lautstärke dahinter nervt.

Fahre zudem mit vorne 2,5 bar und hinten 3,0 bar, aber ab und zu auch mal voll beladen.

Voraussetzung für eine korrekte Inspektion ist ein entsprechendes Diagnosetool. Ich habe das GS-911, das ist nicht ganz billig, da ich aber 4 BMW-Motorräder besitze und auch andere mit betreue, lohnt sich die Anschaffung (270 Euro, bis 10 FIN)

Der Ölfilterschlüssel Hazet 2169 passt nicht nur bei BMW-Motorrad, sondern auch auf meine Mercedes C und SLK. Der gehört auch ins Sortiment.

Sturzbügel sind wichtig, ich habe den linken meiner R12100GS gestern schweißen lassen, der hat in den Pyrenäen seinen Job gemacht und den Magnesium-Ventildeckel vor Bruch bewahrt. Das wäre a) teuer und b) das Ende meiner Reise gewesen. Bei dem Umkipper ist der linke Bügel an einer Aufnahme gebrochen, hat eine Fachfirma geschweißt (Alu)

Für alle meine Motorräder verwende ich Mannol 10W40, Motorradöl teilsynth. Ich kaufe das im 20l-Fass. Das reicht ein halbes Jahr.

Der Tipp mit den tieferen Fussrasten und der Lenkererhöhung ist gut, beides habe ich auch montiert, nicht nur an der 1200GS, auch an F650 und F800GS. Die Fussrasten kaufe ich bei Radan in Tschechien, werden auf Wunschmaß (breiter, tiefer) gefertigt, Lenkererhöhung 25mm von Voigt/Freiburg mit ABE.

Die Originalrasten sind mit Endurostiefeln im Gelände nicht das Gelbe vom Ei, selbst wenn man die Gummis abnimmt.

Von Mitas-Reifen bin ich weniger überzeugt, der tschechische Billig-Pneu hat mir zu hohe Fertigungstoleranzen. Bei der Montage des 21/90 MT09 Dakar auf die Vorderradfelge meiner F650GS bin ich beinahe verzweifelt. Der Innendurchmesser war zu klein, das war eine elende Schinderei. Das will ich nicht unterwegs auf einer Schotterpiste mit dem Bordwerkzeug machen müssen.

Zitat:

@Superwetter schrieb am 23. September 2019 um 20:20:18 Uhr:

Fahre als Nächstes erstmals Mitas E-08, liegen schon bereit und werden Mitte der kommenden Saison aufgezogen - soll ebenfalls ein 80/20-Reifen sein und nochmals deutlich langlebiger!

Auf der 1200er sind V-Reifen vorgeschrieben, die Vmax liegt über 200 km/h. Auch F800GS fordert V-Reifen. Da wären bei mir der MT08 oder der K60 scout aus dem Rennen, die darf ich nicht montieren, mal abgesehen davon, dass der MT08 vom Profil her nicht zu meinen Anforderungen passt.

Ich weiß, dass die 1150er 20 Kilo mehr wiegt als meine 12er und auch nur 85 PS hat, aber ist die auch so wesentlich langsamer, dass man einen T-Reifen (Mitas MT08, Heidenau K60 usw.) montieren darf oder ziehst Du noch ausgehärtete Reifen mit DOT 5317 oder früher auf?

 

"tschechische Bärenfallen"

Sind T- Reifen denn so viel günstiger als V?

Auf meiner 1150 GS habe ich Conti TKC70 in V- Ausführung montiert. Weiß nicht mal, ob es die anders gibt. Laut Anleitung sollen da H- drauf.

Auf den Reifen steht, deutsche Technik seit 1871. Sind die nun zu alt? :D

Zitat:

@sq-scotty schrieb am 24. September 2019 um 15:49:06 Uhr:

Sind T- Reifen denn so viel günstiger als V?

Auf meiner 1150 GS habe ich Conti TKC70 in V- Ausführung montiert. Weiß nicht mal, ob es die anders gibt. Laut Anleitung sollen da H- drauf.

Auf den Reifen steht, deutsche Technik seit 1871. Sind die nun zu alt? :D

Also gerade was Reifen angeht, kann ich sagen, dass es mittlerweile sogar sehr oft so ist, dass ein Reifen mit einer höheren Spezifikation GÜNSTIGER ist!!!

Kommt daher, dass die Hersteller sich davor "scheuen" für eine kleine Serie eine Extra Charge herzustellen...

Der Aufwand die Maschinen für den teilweise anderen Karkassenaufbau und die andere Gummimischung jedesmal umzubauen - ist bei relativ kleiner Stückzahl zu kostenintensiv.

Also stellt man gleich die höhere Spezifikation her!

Gruß Udo BMW R1100RS

Das hat weniger mit dem Geschwindigkeitsindex zu tun, was der Reifen kostet

Mitas Reifen aus Tschechien sind eben wesentlich preiswerter als Conti und nicht unbedingt schlechter.

Wenn für die 1150GS H-Reifen erlaubt sind, kannst Du jederzeit V oder W, also einen höheren Speedindex montieren. Nur keinen niedrigeren, also "T" oder "S" Maßgeblich ist, was in der ZB1 steht. Da steht u.a. die Größe und der Speedindex. Bei meinen beiden schnelleren GS (F800 und R1200) sind V-Reifen vorgeschrieben.

Bei F650GS brauche ich "S" (180 km/h) , der montierte Mitas - Grobstoller ist ein "Q", (160) der eben im Gelände seine Stärken hat. (Bild) Der ist aus 2018, hat eine M+S-Kennzeichnung und ist daher noch erlaubt.

Den von Superwetter angesprochene MT08 gibt es nach meiner Kenntnis nur als T-Reifen (bis 190 km/h)

Wenn der Reifen vor dem 1.1.18 hergestellt wurde (das zeigt die DOT-Nr.) darfst Du den noch bis zum 30.9.2014 fahren, weil er eine M+S - Kennzeichnung hat. Zusätzlich muss ein Bäpper ins Cockpit "max 190 km/h". Die 1150 ist mit 195 km/h angegeben, daher reichen hier H-Reifen (bis 210 km/h).

1200GS rennt 208, F800 GS 200, da reicht das nicht mehr, daher V-Reifen.

Also muss es einen Reifen älteren Datums sein, was nicht jedermanns Sache ist, weil die hart werden und Grip verlieren.

Wurde der Reifen nach dem 1.1.2018 hergestellt, geht das legal nicht mehr. Die StVZO wurde geändert, die M+S-Kennzeichnung durch das Alpin-Symbol ersetzt. Die Motorradreifenindustrie hat das verpennt, wodurch der Markt für Stollenreifen für schnelle Reiseenduros sehr übersichtlich wurde.

Der Anakee Adventure, der eigentlich kein Stolli ist, und der Rallye STR. Der Anakee Wild ist nur als R-Reifen (bis 170 km/h) erhältlich.

F3
F6

Zitat: ´Den von Superwetter angesprochene MT08 gibt es nach meiner Kenntnis nur als T-Reifen (bis 190 km/h)´...

Nein! Hat ´H´-Zulassung!

So, der Michelin Anakee 2 wurde hinten noch bis ca. 0,5mm Restprofil genutzt - Laufleistung insgesamt hinten 16tsnd km.

Vorne war er auch nahe an der Grenze - also beide gegen den besagten Mitas E08 getauscht.

Ergebnis nach bislang 1400km.

Griffigkeit auf trockener, wie auch nasser Straße - völlig ohne Probleme!

Laufgeräusch wie ein reiner Strassenreifen - den Lärm den der Michelin bis über 10tsnd km machte ist nicht einmal ansatzweise vorhanden!

Also erstaunlich ruhig.

Wahrscheinlich weil die Profilblocke am Stück so groß sind und die Einschnitte gerade einmal ca. 1 cm breit sind?

Profiltiefe im Neuzustand:

Vorne 6,0mm

Hinten 9,0mm

Mittels Messchieber genau ermittelt!

Im Neuzustand der Mitas E08 fast schon hyperhandlich/kippelig - jedenfalls im direkten Vergleich zum abgenutzten Michelin.

Wenn er nun auch noch so lange durchhält wie der Michelin, so werde ich bei der Marke bleiben!

Ich habe vor ca 3 Wochen wegen 70000 Service an meiner R1200RT nachgefragt, alle Öle, Kerzen der Riemen und Bremsflüssigkeit kostet 609 Euro beim freundlichen.

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