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30.000km Inspektion

Audi A3 8V
Themenstarteram 11. Mai 2013 um 11:28

Hallo zusammen,

Was meint ihr wie teuer die wohl wird?

Nur interessehalber...

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von phreeze

würde mich irgendwie schämen Teile selbst mitzubringen in eine offizielle Werkstatt :X

Ich als Werkstatt würde mich schämen, einem treuen Kunden Longlife-Öl für 30 Euro/Liter zu verkaufen, den ich selbst für 5 Euro/Liter eingekauft habe.

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Hi,

Für die 30TKM Inspektion inkl. Ölwechsel werden im AZ FFM rund 420 Euro verlangt. Da ein Ölwechsel bereits bei 17TKM stattfand (Longlife) habe ich nach den Kosten ohne Ölwechsel gefragt -> ca. 215 Euro.

Gruss,

F

finde ich sehr teuer, da bei der 30tkm Inspektion nur Ölwechsel und Staub/Pollenfilter gewechselt werden. Das alles zusammen (exkl. Öl) kostet bei mir 230 Euro

@TDIs-line:

Man kann es auch von der genau entgegengesetzten Perspektive betrachten: Nur, weil man ein 40.000 Euro teures Auto fährt, muss man nicht zwingend mit der Erwartung heran gehen, hohe laufende Kosten in allen Punkten zu haben. Der Ölwechsel ist ja ein mehr als gutes Beispiel für ein hohes Sparpotenzial ohne Qualitätsverlust etc, wie dieser Thread eindrucksvoll beweist.

Deren hoher Ölpreis sagt mir eher Folgendes: Wenn du zu faul bist, dir dein Öl selber zu organisieren, dann berechnen wir dir eben das dreifache dafür! Basta!

Ich erwarte vielmehr Dankbarkeit, dass ich mir gerade die als Werkstatt ausgesucht habe. Im Gegenzug bringe ich die Dankbarkeit mit, dass die die Arbeiten für mich durchführen. :)

Letztendlich muss jeder selber sehen, wo er bleibt. Ich habe in diesem Bereich nichts zu verschenken.

Der hohe Ölpreis ist lediglich ein Faktor aus einer Mischkalkulation. Was glaubst Du, welche Kosten die Maschinerie Autohaus verschlingt? Den dortigen Ölpreis mit dem eines Versenders zu vergleichen, ist an Naivität kaum zu überbieten.

Zitat:

@Gummihoeker schrieb am 30. Dezember 2014 um 18:16:26 Uhr:

Der hohe Ölpreis ist lediglich ein Faktor aus einer Mischkalkulation. Was glaubst Du, welche Kosten die Maschinerie Autohaus verschlingt? Den dortigen Ölpreis mit dem eines Versenders zu vergleichen, ist an Naivität kaum zu überbieten.

Das ist keine Mischkalkulation, weil sich der Preis nicht an den Kosten sondern am üblichen Marktpreis orientiert (Angebot und Nachfrage). Auf deutsch: Es gibt genug Bekloppte die den Preis zahlen.

Wenn es eine Mischkalkulation wäre, dann wäre es dumm gemischt, denn ich verprelle das wichtigste was ich habe, meinen Kunden. Warum sollte ich das tun, wenn ich die Kosten durch eine andere Mischung ebenfalls gedeckt bekomme?

Zitat:

@Gummihoeker schrieb am 30. Dezember 2014 um 18:16:26 Uhr:

Der hohe Ölpreis ist lediglich ein Faktor aus einer Mischkalkulation. Was glaubst Du, welche Kosten die Maschinerie Autohaus verschlingt? Den dortigen Ölpreis mit dem eines Versenders zu vergleichen, ist an Naivität kaum zu überbieten.

Es werden mir für die Inspektion 205 Euro bei mitgebrachten Öl berechnet und 330 Euro, wenn ich es nicht selber mitbringe. In den 205 Euro sind schon alle Kosten abgedeckt und es wird für deren Gewinnseite auch noch etwas übrig bleiben. Da bin ich mir sicher.

Wenn ich versuchen würde, das ökonomisch zu betrachten, dann würde ich entweder sagen, die haben unglaublich schlechte Einkaufspreise oder Lagerhaltungskosten oder aber es scheint genug bequeme Kunden zu geben, die das mitmachen (sowie einige, die das aus moralischen Gründen mitmachen oder sich nicht informieren). Aber das lasse ich lieber...

Zitat:

@Noah_Perth schrieb am 30. Dezember 2014 um 18:09:39 Uhr:

@TDIs-line:

Man kann es auch von der genau entgegengesetzten Perspektive betrachten: Nur, weil man ein 40.000 Euro teures Auto fährt, muss man nicht zwingend mit der Erwartung heran gehen, hohe laufende Kosten in allen Punkten zu haben. Der Ölwechsel ist ja ein mehr als gutes Beispiel für ein hohes Sparpotenzial ohne Qualitätsverlust etc, wie dieser Thread eindrucksvoll beweist.

Deren hoher Ölpreis sagt mir eher Folgendes: Wenn du zu faul bist, dir dein Öl selber zu organisieren, dann berechnen wir dir eben das dreifache dafür! Basta!

Ich erwarte vielmehr Dankbarkeit, dass ich mir gerade die als Werkstatt ausgesucht habe. Im Gegenzug bringe ich die Dankbarkeit mit, dass die die Arbeiten für mich durchführen. :)

Letztendlich muss jeder selber sehen, wo er bleibt. Ich habe in diesem Bereich nichts zu verschenken.

Ich habe doch geschrieben das mitgebrachtes Öl noch akzeptabel sein mag, aber anzufangen Bremsflüssigkeit, Kühlerfrostschutz oder was auch immer mitzubringen finde ich schier lächerlich!

Wenn das jeder Kunde so machen würde könnten die Audi Servicepartner überhaupt nicht mehr den von Audi vorgegebenen Standards gerecht werden.

Wollte ja nur wissen, wie die Kosten beim Bremsflüssigkeitswechsel im Vergleich ausfallen. Der Bremsflüssigkeitswechsel hat ja einen anderen Rythmus als die Inspektion und wird daher zwangsweise separat berechnet.

Kleiner Denkanstoß übrigens: Wenn es besser für euer Gewissen ist, dann könnt ihr zwar euer Öl selbst mitbringen, den Differenzbetrag, den ihr dadurch zunächst gespart habt, als Trinkgeld an die Werkstatt geben. So bleibt denen netto weit mehr, weil Trinkgeld steuer- und sozialabgabenfrei ist. :)

Zitat:

@TDIs-line schrieb am 30. Dezember 2014 um 20:57:22 Uhr:

Wenn das jeder Kunde so machen würde könnten die Audi Servicepartner überhaupt nicht mehr den von Audi vorgegebenen Standards gerecht werden.

Dann kalkulieren sie ihre Stundensätze falsch, wenn sie den Standards nicht gerecht werden können.

Zitat:

@Noah_Perth schrieb am 30. Dezember 2014 um 21:12:00 Uhr:

Wenn es besser für euer Gewissen ist, dann könnt ihr zwar euer Öl selbst mitbringen, den Differenzbetrag, den ihr dadurch zunächst gespart habt, als Trinkgeld an die Werkstatt geben. So bleibt denen netto weit mehr, weil Trinkgeld steuer- und sozialabgabenfrei ist. :)

Nicht an die Werkstatt, sondern an die Werkstattarbeiter. Trinkgeld an Unternehmen sind steuerpflichtig, nur Trinkgelder die direkt (ohne den Umweg über den Arbeitgeber) an den Arbeitnehmer gehen, sind steuerfrei.

@Spacemarine: Das meinte ich, ja. Danke für die Richtigstellung!

Zitat:

@Spacemarine schrieb am 30. Dezember 2014 um 21:38:55 Uhr:

Zitat:

@TDIs-line schrieb am 30. Dezember 2014 um 20:57:22 Uhr:

Wenn das jeder Kunde so machen würde könnten die Audi Servicepartner überhaupt nicht mehr den von Audi vorgegebenen Standards gerecht werden.

Dann kalkulieren sie ihre Stundensätze falsch, wenn sie den Standards nicht gerecht werden können.

Auch hier wird eine Mischkalkulation erforderlich sein. Die geforderten Standards und damit verbundenen, finanziellen Aufwendungen für das AH, wachsen ja erheblich schneller, als die Stundenlöhne es zulassen. Folglich ist es erforderlich, fehlende Erträge aus den Dienstleistungen, in anderen Bereichen zu generieren.

Niemand hier, der einen Werkstattbetrieb unterhält, würde anders handeln.

 

Zitat:

@Gummihoeker schrieb am 30. Dezember 2014 um 22:20:17 Uhr:

Zitat:

@Spacemarine schrieb am 30. Dezember 2014 um 21:38:55 Uhr:

 

Dann kalkulieren sie ihre Stundensätze falsch, wenn sie den Standards nicht gerecht werden können.

Auch hier wird eine Mischkalkulation erforderlich sein. Die geforderten Standards und damit verbundenen, finanziellen Aufwendungen für das AH, wachsen ja erheblich schneller, als die Stundenlöhne es zulassen. Folglich ist es erforderlich, fehlende Erträge aus den Dienstleistungen, in anderen Bereichen zu generieren.

Niemand hier, der einen Werkstattbetrieb unterhält, würde anders handeln.

Nochmal: Den Preis bildet der Markt und nicht der Audi-Händler der alle Kosten gedeckt haben will. Die meisten Kunden zahlen den Preis für das Long-Schleif-Öl und denken das wäre das beste Öl das es gibt.

Glaubst du alle Audi-Händler überlegen sich ihre Kosten und kommen dann alle zu dem Schluss dass sie es über das Öl reinholen müssen? Dann müssten sie ja auch von einer bestimmten Anzahl an Ölwechseln pro Zeitperiode ausgehen, denn die Einkaufskosten für das Öl sind variabel. Die Kosten die du nanntest (Maschinen) sind dagegen fix.

Natürlich wird der Betriebswirt Monat für Monat sehen ob die Umsätze die Kosten übersteigen oder umgekehrt und wo man etwas drehen kann. Aber glaubst du dass ein Audi-Händler den Preis für sein Öl senkt wenn er auch so satten Gewinn macht???

Longlife-Öl ist nicht so teuer weil die Audi-Werkstätten so hohe Gesamtkosten hätten, sondern weil genug Idioten den hohen Preis zahlen !!!

Zitat:

@Gummihoeker schrieb am 30. Dezember 2014 um 22:20:17 Uhr:

Auch hier wird eine Mischkalkulation erforderlich sein.

Wieso erforderlich?

Zitat:

@Gummihoeker schrieb am 30. Dezember 2014 um 22:20:17 Uhr:

Die geforderten Standards und damit verbundenen, finanziellen Aufwendungen für das AH, wachsen ja erheblich schneller, als die Stundenlöhne es zulassen.

Wieso lassen es die Stundenlöhne nicht zu? Kann man doch beliebig erhöhen.

Zitat:

@Gummihoeker schrieb am 30. Dezember 2014 um 22:20:17 Uhr:

Niemand hier, der einen Werkstattbetrieb unterhält, würde anders handeln.

Nicht nur jede Werkstatt, sondern generell jeder Unternehmer ist bestrebt seinen Verdienst zu maximieren und das ist auch sein gutes Recht. Genauso wie es das Recht der Kunden ist, die Kosten zu minimieren, ohne sich dafür schlecht zu fühlen.

Zitat:

@Spacemarine schrieb am 31. Dezember 2014 um 00:00:10 Uhr:

Nicht nur jede Werkstatt, sondern generell jeder Unternehmer ist bestrebt seinen Verdienst zu maximieren und das ist auch sein gutes Recht. Genauso wie es das Recht der Kunden ist, die Kosten zu minimieren, ohne sich dafür schlecht zu fühlen.

So sehe ich das auch.

Mich interessieren ausschließlich meine Ausgaben (und die Gegenleistung dafür) und nicht, wie viel die Werkstatt an mir verdient. Die Werkstatt interessiert es ja auch nicht, ob ich mir das überhaupt leisten kann.

Wenn sie so kalkuliert, dass sie ihre Kosten noch nicht einmal decken kann - wie das hier zum Teil versucht wird, darzustellen -, dann muss dort aber mal ganz dringend der ein oder andere Mitarbeiter ausgetauscht werden!

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